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    Bruce Hornsby – Halcyon Days

    Der Plattenindustrie kann es doch noch nicht so schlecht gehen, wie sie fortwährend klagt. Oder ist das nur ein Akt der Verzweiflung? Oder wiederentdeckte A&R-Pflege, die auch Prince zurück ins Boot brachte? Vielleicht hat Bruce Hornsby auf dem Weg zum neuen Vertrag bei Columbia auch nur mit den richtigen Namen gewedelt, als er sein bereits […] mehr…

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    Nylon – Die Liebe kommt

    Man wolle das deutsche (Liebes-) Lied wieder mehr als Chanson verstehen, präambelt das Berliner Quintett Nylon und kramt im nationalen Vermächtnis nach allerlei Angestaubtem, das solches Umdenken initiieren könnte. Je drei Lieder von Hildegard Knef und Manfred Krug, dazu die Comedian Harmonists, Marlene Dietrich, Ideal und Daliah Lavi, all das überführen Nylon in einen kunstsinnigen […] mehr…

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    The Legends – Up Against The Legends

    Das schönste Lied auf dem Debüt dieser Schwedenformation ist eines namens „Nothing To Be Done“: Da singt der Vormann Johan Angergird mit einer Dame ein melancholisch jauchzendes Lied zu BRMC-Gitarren, Tambourinen und weit wehenden Hallfahnen, es ist ein Fest. Der Beipackzettel empfiehlt den Vergleich mit den Supremes und The Jesus And Mary Chain, und für […] mehr…

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    Jim White – Drill A Hole…

    Der Albumtitel „Drill A Hole In That Substrate And Tell Me What You See“ klingt ja fast wie eine Aufforderung zur Plattenrezension. Bisher mochte man nicht allzu tief bohren bei Jim-White-Alben, denn unter den offensichtlichen Skurrilitäten und Absurditäten seiner Songs brodelte es unheilvoll. Die „Ghost Town Of My Brain“ hat White dieses Mal allerdings fürs […] mehr…

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    Arrested Development – Amonq The Trees

    Dass die wiederkommen, damit hatte nun wirklich keiner gerechnet. Als vor einem knappen Jahr wieder mal ein mittelmäßiges Solo-Album des Bandvorstehers Speech erschien, kamen für einen Moment die alten Bilder wieder hoch: Rapper auf der Veranda einer pittoresken Südstaatenfarm; ausgelassen tanzende Afroamerikaner in bunten Kleidern beschäftigen sich mit den Wurzeln ihrer Kultur. Dank Arrested Development […] mehr…

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    Belle & Sebastian – ‚Present ‚Books‘

    Derweil das Vorbild eine, wait for it, Konzept-Single vorlegt: „Wrapped Up In Bocks“ kennt und schätzt man als LP-Track ob seiner spröden Sensibilität und höflichen Nerdigkeit. Die andere A-Seite heißt „Your Cover’s Blown“ und ist die verschachtelte, sechsminütige Song-in-Song-Saga vom einsamen Stuart, der sich zum Clubben aufrafft, unverrichteter Dinge heimkehrt und abermals durchhängend das Telefon […] mehr…

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    Kristofer Aström - Loupita

    Solowerk des Hidden Truck-Mannes, akustisch und voller Liebeslieder mehr…

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    Diverse Reggae – Gold 2004

    Etwa alle zehn Jahre geht den Musikproduzenten auf Jamaika die Luft aus: So war es um 1973,1984/ 85 und 1993. Politisches Durcheinander, gefeierte Sänger sterben (Slim Smith; Bob Marley, Prince Far I, Hugh Mundell; Garnet Silk), die Aufbruchsstimmung eines neuen Jahrzehnts schwindet. Jetzt ist es wieder soweit. Coxsone Dodd, der Gründer des Studio One, starb […] mehr…

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    The Moon Invaders – The Moon…

    Finger poppin‘ foot stompin‘ music: Nach fünf Jahren on the road hat es die belgisch-luxemburgische Band The Moon Invaders geschafft, für die Produktion ihres Debüts den New Yorker Ska- und Reggae-Papst Victor Rice zu gewinnen. Neun Musiker (und ein Tänzer!) lehnen sich an den Sound der späten 60er Jahre an. Die meisten Stücke sind Instrumentals, […] mehr…

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    Luciano – Serious Times

    Luciano bemüht sich mit seinem neuen Album, erneut klar zu machen, wer der führende roots and culture-Sänger Jamaikas in der Nachfolge von Bob Marley und Dennis Brown ist. Logisch, dass auch eine Coverversion eines Brown-Hits aus den frühen 80er Jahren, „The World Is Troubled“, sowie eine Version des Rocking-Time-Riddims von Burning Spear, „No Where To […] mehr…

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    Nellie McKay – Get Away From Me

    Mit 19 rannte ich noch einigermaßen unbemerkt und ziellos in Hamburg rum, suchte meine Identität im Rausch und bei Hesse, wollte cool und hübsch sein, war unsicher und deshalb eine Nervensäge, und außer dem Führerschein hatte ich eigentlich nichts erreicht, was mich als eigenständigen Erwachsenen ausgezeichnet hätte. Mit 19 rennt Nellie McKay seit vier Jahren […] mehr…

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    Charlie Eskimo Fox – Nattorius

    Die Stimmen mancher Sänger liebt man oder man kann sie nicht ausstehen. Horace Andy ist ein Beispiel. Oder Junior Murvin, dessen Falsettgesang nicht immer konveniert. Eskimo Fox klingt ganz ähnlich wie Letzterer. Als Mitglied von Creation Rebel, dem ersten Line-up von African Head Charge und Singers & Players für Adrian Sherwoods Label On-U Sound, war […] mehr…

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    Prince Po – The Slickness /Lex/Warp/Rough Trade)

    „My name is Prince Po, Baby. P O, not Prince Paul, that’s my man.“ Äußerst runde Sache, dieses Solo-Album des ehemaligen Organized Konfusion-Mitglieds Prince Po, der von seinem Kumpel Paul musikalisch gar nicht so weit entlernt ist: Raps und Beats stehen im Mittelpunkt, drum herum gruppieren sich messerscharf geschnittene Samples, meist exotisch fremdartige Sounds, die […] mehr…

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    Sufjan Stevens – Greetings From Michigan, The Great Lake State

    Es war wohl zunächst nur ein Scherz: Schon vor Beginn seiner Karriere als recording artist gab Sufjan Stevens öffentlich das Versprechen ab, mindestens 50 Platten zu veröffentlichen – eine für jeden Bundesstaat US-Amerikas. Ein tolles Vorhaben! Zumal man dann ja überall mal gewesen sein muss. Und während wir nun den Scherz noch für einen solchen […] mehr…

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    Marah – 20.000 Streets Under The Sky

    Nick Hornby schreibt Elogen auf sie in der „New York Times“. Bruce Springsteen bittet sie zu sich auf die Bühne und sagt nicht nein, wenn sie ihn bitten, doch ein bisschen auf ihrem Album zu singen (dem letzten). Sie selbst stilisieren sich auf ihrer Website höchstens halbironisch zu „The Last Rock’n Roll Band“. Soweit der […] mehr…

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    David Grubbs – A Guess At The Riddle

    Der Ausblick zuerst den Schluss mal an den Anfang gestellt die „Coda (Breathing)“, letzter Titel von David Grubbs‘ neuem Album „A Guess At The Riddle“: Hier steht man wie an irgendeinem Ende der Welt und hört nur Rauschen. Der Wind mit seinen stillen Schreien. Sacht anschwellender und abebbender Sound. Einatmen. Ausatmen. Den Puls langsam senken. […] mehr…

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    The Hidden Cameras - Mississauqa Goddam

    Sympathisch pornografischer, extrem opulenter Kirchen-Pop mehr…

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    Jonathan Richman – Not So Much To Be Loved As To Love

    Das Cover ist in seiner paradiesischen Unschuld natürlich wundervoll. Hund und Frau: die zweitbesten Freunde des Mannes – nach Jonathan Richman. Denn er war es, der uns zeigte, wie schön die Welt trotz Kummer und Gram sein kann, wenn man sie mit großen Kinderaugen betrachtet Auf seinen Platten gibt es mehr Wunder, Liebe, Sonne und […] mehr…

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    CocoRosie - La Maison De Mon Reve

    Das klingt wie ein Regennachmittag, den sich zwei Südstaaten-Mädchen damit vertreiben, vor dem Spiegel die Kleider ihrer schwarzen Nanny anzuprobieren. Die Schwestern Bianca und Sierra Casady aus dem New Yorker Folk-Kreis um Devendra Banhart singen ihre geheimnisvollen, märchenhaften Spirituals und Seemannslieder, über den Glauben an den Nikolaus und lila Ringe, die beim Händchenhalten in die […] mehr…

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    Nouvelle Vague – Nouvelle Vague

    Das „You can crush us, you can bruise us“ von The Clashs „The Guns Of Brixton“, schwer geatmet aus dem Schnutenmündchen der Französin Camille – diese Platte ist auch etwas für einsame ältere Herren. Der als Avril bekannte Elektroniker Marc Collin hat New-Wave-Singles von P.I.L., Dead Kennedys, XTC, The Cure und anderen in sauerstoffreichen Bossa-Nova-Versionen […] mehr…