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    The Abyssinians And Friends – Tree Of Satta

    Einer der bedeutendsten Riddims der jamaikanischen Musikgeschichte, „Satta Massa Gana“, kommt auf diesem Album gleich in 20 Versionen daher, zusammengestellt auf Anregung von Bernhard Collins, dem Gründer und Produzenten der Abyssinians. Anders als viele Sänger erzielten die Abyssinians mit der Aufnahme ihres ersten Stückes – einer Eigenproduktion! – gleich einen Riesenerfolg. Auf diesem Album erscheinen […] mehr…

  • Devendra Banhart - Rejoicing In The Hands

    Seit Mel Gibsons Martial Art mag das kein Karriereziel mehr sein, aber dieser junge Mann hier könnte auch als Jesus-Darsteller reüssieren, in einem Sandalen-Film, in dem er wenig sagen muss und um so schöner gucken kann und aussehen darf. Womöglich ist Devendra Banhart aber auch nur der nächste Songschreiber-Messias. Und damit weit gekommen für einen, […] mehr…

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    Mystic Chords Of Memory – Mystic Chords Of Memory

    Es brauchte einen Anruf von Jugendförderer Geoff Travis, um Christopher Gunst zu einem neuen Album zu bewegen – der Macher der Beachwood Sparks hatte eigentlich die Nase voll vom Musikgeschäft und wollte lieber was Richtiges lernen. Jetzt hat er doch wieder ein paar versponnene Lieder aufgenommen, die den Hippie-Folk und Psychedelic-Pop der alten Band weiter […] mehr…

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    Sivert Hoyem – Ladies And Gentlemen Of The Opposition

    Soloalbum des Sängers der norwegischen Schwarzmaler Madruga, aufgenommen in den Real Word Studios von keinem Geringeren als Tchad Blake. Großer Bahnhof also für eine Stimme, die ja tatsächlich eine besondere ist und einen Fokus verdient. Auf „Ladies…“ macht uns Hayem zu schwer knarzenden Bluesgitarren, verstörten Trinkliedern und skandinavischem Einsamkeits-Folk den Cave und wird so endlich […] mehr…

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    Drew – Songs From The Devil’s Chimney

    Der Devil’s Chimney ist eine Schlucht auf der Isle of Wight, jenem fürs populäre Musikschaffen so bedeutsamen Ort, dem man gemeinhin magische Kräfte andichtet. Der Inselbewohner Drew Kennet hat hier (aber auch in den Abbey Road Studios) sein Debüt gemacht, ein kurioses Ding aus akustischen Gitarren, spröde poppenden Trommeln und wunderbar altbackenem Folk. Crosby, Stills […] mehr…

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    Graham Coxon – Happiness In Maqazines

    Das schmerzte schon sehr im letzten Jahr, als alle schrieben, Graham Coxon werde nicht groß vermisst auf Blurs „Think Tank“. In den nächsten Jahren wird in medizinischen Fachzeitschriften sicherlich zu lesen sein, ob man mit einem Schweineherz oder einem batteriebetriebenen Lebensspender tatsächlich genauso gut leben kann wie mit dem eigenen. Was das für den Liebesdiskurs […] mehr…

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    Mission Of Burma - ONoffON

    Das sind so Anekdoten aus der Zeit, als die Musik gelegentlich noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit revolutioniert wurde, als Messiase oft erst erkannt wurden, wenn sie schon gen Himmel gefahren waren. Ganz großartig, dass sich nun die Band Mission Of Burma unter unser aller Augen wiedervereinigt hat, 20 Jahre nach dem Ende ihrer kurzen Geschichte. […] mehr…

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    Everlast - White Trash Beautiful

    Damals, nachdem Eric Schrody 1997 bei den blöden Hip-Hop-Hüpfern House Of Pain ausgestiegen war und fortan ein richtiger Sänger sein wollte, war Everlast einen Moment lang ein Ereignis. Die akustische Gitarre, die old school beats, der urban blues: Die Kombination war eine Novität, in der der grimmige Eigenbrötler aus L.A. vom Saulus zum Paulus wurde […] mehr…

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    The Creekdippers – Mystic Theatre

    Vor 17 Jahren wurde die Einöde gestört von einem lauten Iren, der Gott und Teufel anrief, die Liebe beschwor und barmte, er könne nicht finden, wonach er suche, und recht eigentlich auch nicht leben. Der Mann nannte sich Bono, und das Album „The Joshua Tree“ war das Fanal katholischer Sinnsuche in unwirtlichen Gegenden. Der Baum […] mehr…

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    Diverse – A Tribute To The Fall – Perverted By Mark E. Smith

    Natürlich muss ein Album, dass unserem Lieblingsmiesepeter Mark E. Smith und seiner Band The Fall gewidmet ist, eine Zumutung sein. So sucht man auf dem Doppelalbum „A Tribute to The Fall – Perverted By Mark E. Smith „vergeblich nach Schönheit, findet aber obskure Ehrerbietungen von Tom Liwas No Existe, Knarf Rellöm und Jeffrey Lewis und […] mehr…

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    Markku Peltola – Buster Keatonin Ratsutilalla

    Kein Regisseur hat seine Liebe zur Musik so poetisch ins eigene Werk einfließen lassen wie Aki Kaurismäki. Vielleicht liegt das daran, dass er diese Liebe mit seinen Hauptdarstellern teilt. Der late great Matti Pellonpää sang bei den Peltsix, Kari Vänäänens Sangesschaffen ist auch (spärlich) dokumentiert und Markku Petola, der Hauptdarsteller aus „Der Mann ohne Vergangenheit“ […] mehr…

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    Broken Spindles – Fulfilled/Complete

    Broken Spindles ist das Elektronik-Projekt von The Faint-Bassist Joel Petersen und Lullaby For The Working Class-Mitglied und Produzent Mike Mogis. War ihr erstes gemeinsames Album, „Broken Spindles“, noch durchweg instrumentale, von elektronischen Beats und Synthesizern geprägte Score-Musik, orientiert sich „Fulfilled/Complete“ eher am Songformat und ist doch freier, atmet Avantgarde und Indierock. Gitarrenriffs, Streicherarrangements und einsam […] mehr…

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    Royal City – Little Heart’s Ease

    „Alone At The Microphone“ hieß das letzte Album der kanadische Alt. Country-Kritikerlieblinge Royal City; der Titel stammte aus Neil Youngs „On The Beach“. Und die dunkle Tristesse des Youngschen Meisterwerks war auch den Songs des Theologiestudenten und Royal City-Sängers Aaron Riches zu eigen. Nach der Veröffentlichung des Albums tourten Royal City monatelang, um das intime […] mehr…

  • PJ Harvey - Uh Huh Her

    PJ Harvey - Uh Huh Her

    Wieder dort, wo's weh tut: Faszinierende Songs der Ausnahmekünstlerin. mehr…

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    Wilco - A Ghost Is Born

    Intensität statt Innovation: Tweedys dunkles Wunder mehr…

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    Spartacus

    Hauptdarsteller und Co-Produzent Kirk Douglas zerstritt sich während der Dreharbeiten mit Regisseur Anthony Mann. Als Ersatz holte er Kubrick, den er seit ihrer Arbeit an „Wege zum Ruhm“ zutiefst bewunderte. Obwohl Kubrick nur wenige Änderungen durchsetzen konnte, schuf er ein unvergleichliches, mit vier Oscars ausgezeichnetes Monumentalwerk. Kubrick selbst wurde nurfürden Golden Globe nominiert – war […] mehr…

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    Spun

    Akerlund hat zuvor Videoclips für Madonna, U2, Prodigy und die Smashing Pumpkins gedreht. Mit seinem Filmdebüt reiht er sich ebenso nahtlos wie virtuos bei all jenen jungen Musik- und Werberegisseuren ein, die in den letzten Jahren weniger als Geschichtenerzähler, eher als visuelle Ästheten im Kino reüssierten. „Spun“ ist einer der unfassbarsten Drogentrips durch die Pop- […] mehr…

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    Paycheck – Die Abrechnung

    An seine stilisierten Actiondramen aus Hongkong konnte John Woo nicht mehr anknüpfen, seit er in Hollywood dreht. Dort sind seine legendären exzessiven Schießereien, die er in Zeitlupe wie ein Ballett choreographiert hat, bis hin zu „Matrix“ so oft kopiert worden, dass er jetzt fast wie eine Kopie seiner selbst anmutet, über seine Verfilmung einer Story […] mehr…

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    The Good Thief

    Mit seinem Remake von Melvilles stilbildendem Gangsterfilm „Bob Le Flambeur“, der im Deut sehen als „Drei Uhr nachts“ bekannt ist, hat Neil Jordan seinen besten Film seit „Mona Lisa“ und „The Crying Game“ gedreht. Mit fatalistischem, lakonischem Charme verkörpert Nick Nolte exzellent den guten Ganoven, eine Art heiligen Sünder, der als philosophierender Fixer und Zocker […] mehr…

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    The Station Agent - Start: 10. 6.

    Zügen hinterherzuschauen gilt als langweilig, wenn nicht sogar spießig. Aber es macht auch melancholisch, vor allem wenn man Finbar (Peter Dinklage) dabei zusieht, wie er auf Züge wartet und ihnen nachblickt Finbar ist Mitte 30 und kleinwüchsig. Ein Zwerg, wie ihn ein kleines, dunkelhäutiges Mädchen nennt, was er dann lakonisch verneint. Er hat in einem […] mehr…