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    Roman Fischer – Bigger Than You

    Die lnsolvenz des EFA-Vertriebs hat diese Veröffentlichung verzögert, aber Roman Fischer aus Augsburg (vgl. „New Noises“-CD vom Februar) wird eh für immer 18 bleiben und den Blauglanz nie verlieren, den die Augen beim ersten Hören von Blur, Oasis und Radiohead bekamen. Seine Songs sind im Prinzip Nachdichtungen, aber er hat das Glück, eine bezaubernde Singstimme […] mehr…

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    F.S.K. - First Take Then Shake

    Bei der Band von Thomas Meinecke, dem Star-DJ der deutschen Pop-Philosophie, müssen die Konzept-Ideen beachtet werden: Seit Mitte der Neunziger versuchen F.S.K, Techno-Techniken in Band-Musik zu überführen, für diese Platte haben sie den Produzenten Anthony Shakir aus Detroit dazugebeten, der elektronische Rhythmusspuren (unter Verwendung der Original-Soundbanken von 50 Cent!) gelegt und womöglich dafür gesorgt hat, […] mehr…

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    The Crystal Method – Legion Of Bomb

    Techno-Rock: In Europa ein abgelegter alter Hut, in den USA nach wie vor ein Genre mit Wachstums-Potenzial. Für die „Block Rockin‘ Beats“ a la Chemical Brothers begeisterten sich vor acht oder neun Jahren vor allem die Ost- und Westküsten-Hipster mit Zugriff auf Import-Plattenläden. Inzwischen rockt The Crystal Method auch der Rest von God’s own country […] mehr…

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    The Beta Band – Heroes To Zeros

    Die Knallchargen von der DS-DS-Jurycouch würden sagen: Der Knoten ist geplatzt. Nach drei unergründlichen EPs und zwei Alben, die mehr durch das daraus ablesbare Potenzial als durch die tatsächliche Musik überzeugten, bündelt die Beta Band mit „Heroes To Zeros“ ihr flüchtiges Ideengeflirr schließlich zu einem durchwegs überzeugenden Gesamtkunstwerk. Nachdem die Schotten mit den Produzenten ihrer […] mehr…

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    Natalie Merchant – The House Carpenter’s Dauqhter

    Man könnte mit den Schultern zucken und sagen: Na ja, dass auch die Merchant ihren Harry Smith gefressen hat (und zwar schon mit 16 in der Lokal-Bücherei!), war ohnehin klar, also was muss sie uns jetzt auch noch mit „a collection of traditional & contemporary folk music“ kommen? Man kann aber auch argumentieren, dass Timing […] mehr…

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    Sufjan Stevens – Seven Swans

    Es gäbe viel zu erzählen über Sufjan Stevens: Der Wahl-New-Yorker illustriert Kinderbücher, spielt Banjo bei den Traditionsverwesern der Danielson Family – und legt mit diesem Album jetzt schon sein viertes Solowerk vor. Sufjan singt zu gespenstischem LoFi-Folk Texte von Flannery O’Connor und William Blake, beleiht das Alte Testament und beschwört einen mystisch-literarischen Amerikanismus, der an […] mehr…

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    Marillion – Marbles

    Seit Marillion fürs Musikgeschäft uninteressant geworden sind, bauen die Prog-Hinterbliebenen auf ihre Fans: Auch das zweite Werk ohne richtige Plattenfirma konnte man subskribieren und damit diesmal die Promo-Kampagne finanzieren. Die Musik auf „Marbles“ ist tatsächlich nichts fürs große Geschäft: Hemmungslos verstiegenen Prog-Pop gibt’s, der jenseits der Relevanz auch ohne die (damals schönen) Popzugeständnisse auskommt. Viele […] mehr…

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    Echobrain – Glean

    Angefangen haben die Kalifornier Echobrain als Jam-Kollektiv im Heimstudio von Ex-Metallica-Bassist Jason Newstedt, der schon zu Beginn der 90er Jahre das schreckliche Regiment der Herren Hetfield und Ulrich als kreatives Gefängnis erkannte und also Ausgleich brauchte. Das vorliegende ist das zweite Werk, dem Newstedt nun aber nur noch als ausführender Produzent beiwohnt. Echobrain spielen entspannten, […] mehr…

  • Alanis Morrissette So Called Chaos Artwork

    Alanis Morissette - So-Called Chaos

    Vorsichtig optimistische, mitreißende Songs, leider grausam produziert. mehr…

  • George Michael Patience Cover

    George Michael – Patience

    Michaels Befreiung: die luxurierende Pop-Operette eines Lebens. Es war einmal ein kleiner Grieche, der wurde in England geboren und liebte Jungs. Mit einem anderen Knaben, der nicht viel taugte, gründete er die Band Wham! und wurde von Mädchen begehrt. Der Grieche mochte das nicht, schrieb den Song „Last Christmas“, wurde sehr reich und war von […] mehr…

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    Mum – Summer Make Good

    Neulich fuhr ein ganzer Tross von Journalisten nach Island, um Studmenn, der isländlichen Entsprechung der Puhdys, zum 150. Bühnenjubiläum zu gratulieren. Bisher konnte man sich gar nicht vorstellen, dass ein solch brachialer Stumpfsinn aus Island kommen könnte. Man denkt da natürlich eher an Björk, noch mehr an Sigur Ros und ab und zu vielleicht auch […] mehr…

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    Adem – Homesongs

    Wenn Post-Rocker älter werden, landen sie doch wieder beim (Folk-)Song. David Pajo alias Aerial M alias Papa M zum Beispiel – und auch Adem llhan, Ex-Bassist von Fridge. Die ersten Takte auf „Homesongsmögen noch entfernt dem Postrock geschuldet sein, doch dann regiert der Song. Das hat in einigen Momenten, wie etwa gleich im ersten Stück […] mehr…

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    Vinny Miller – On The BLock

    Seit fünf Jahren hat Vinny Miller nun schon einen Plattenvertrag, doch seine erste Single, der wabernde Elektro-Folk-Punk-Bastard „Pigpen“, der klang, als hätte Scott Walker sich aus Versehen auf eine Nirvana-Platte gesetzt, erschien erst im letzten Sommer. Denn erst nachdem sich der Wirrkopf Miller aus den weniger schönen Ecken Londons aufs Land, nach Dorset, zurückgezogen hatte, […] mehr…

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    Ron Sexsmith – Retriever

    „Kritikerliebling“ ist ja so ziemlich das schlimmste Wort, mit dem man einen Musiker belegen kann. Die Alben werden gelobt, ja, gepriesen, und keiner kauft sie. Auf den Konzerten tummelt sich meist wenig mehr als die erweiterte Musikpresse. Die Besprechungen setzen sich aus den Eitelkeiten der jeweiligen Rezensenten zusammen. – „Als ich den Künstler das letzte […] mehr…

  • Aerosmith - Honkin‘ On Bobo

    Auf Hardrock gebürstete Blues-Cover, garantiert ganz weiß. „Blues Done Aerosmith Style!“ klebt als Werbung auf dem Cover – und damit ist auch schon alles gesagt. Aerosmith hatten immer ein bisschen den Blues, vor allem auf ihren inzwischen schon ganz alten Alben, aber sie waren eben auch immer Hardrocker, und das lässt sich einfach nicht verleugnen. […] mehr…

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    Music For Weddings And Funerals - Start: 13.5.

    Hauptdarsteller dieses norwegischen Dramas, das zuweilen an Ingmar Bergman erinnert, ist ein Haus. Mit strengen Linien, minimalistischem Design und einem kargen Mobiliar vermittelt es repressive, emotionale Kälte. Entworfen hat es der Architekt Peter (Björn Floberg), ein zum Sarkasmus neigender Intellektueller, bewohnt wird es von seiner Ex-Frau Sara (Lena Endre), einer Schriftstellerin, die noch unter dem […] mehr…

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    The Company - Start: 20. 5.

    Den Trend zum Dogma oder dokumentarischen Charakter hat in Reinform nun auch Altman ausprobiert. Obwohl er seine Filme stets mit ungeheurer Wahrhaftigkeit inszenierte, begleitet er seine Alltagsbeobachtungen eines Balletts diesmal ohne kunstvolle Kamerafahrten. Wie bei Reportagen, Reality-TV oder gar „Popstars“ muten die beiläufigen Bilder von der täglichen Arbeit hinter den Kulissen, dem Training, Aufführungen und […] mehr…

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    Sturz ins Leere - Start: 29.4.

    () von Kevin MacDonald mit Joe Simpson, Simon Yates: Eine enorm spannende Dokumentation mit Interviews und Spielszenen über zwei britische Bergsteiger, die 1985 in den Anden mit unglaublichem Glück und Willen eine Tragödie überlebt haben. MacDonald gewann 2001 für „Ein Tag im September“ den Doku-Oscar. ,4,0 TwiSted (Start 29.4.) von PhilipKauf man („Die Wiege der […] mehr…

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    Lautlos - Start: 29. 4.

    Trotz Truffaut: Wenn Filmkritiker ein Drehbuch schreiben oder gar Regie führen wie Hans-Christoph Blumenberg, kommt selten das Kino heraus, das sie in ihren Rezensionen loben. Der „Spiegel-Redakteur Lars-Olaf Beier hat sich nun für das Skript zum Regiedebüt von Mennan Yapo einer Thriller-Story gewidmet ein Genre, das in Deutschland so gut wie nicht existiert. lapo und […] mehr…

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    Seit Otar fort ist - Start: 6. 5.

    In Kriegen und Krisen kommt immer die Zeit der Frauen. Für ihr bewegendes Spielfilmdebüt hat die französische Dokumentarfilmerin Bertucelli drei weibliche Generationen aus Georgien gewählt. Die junge Ada (Dinara Droukarova) lebt mit ihrer Mutter Marina (Nino Khomassouridze) und ihrer Großmutter Eka (Esther Gorintin) in einem schäbigen Hochhaus in Tiflis. Es ist eine gebildete Familie, die […] mehr…