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    Panzerkreuzer Potemkin

    Lehrbuchklassiker. Filmkanon. Ebenso beharrlich zum besten Film aller Zeiten gewählt worden wie „Citizen Kane“. Analysiert und zitiert ohne Ende. Und wenn man Eisensteins Stummfilm über den Anfang der russischen Revolution im Hafen von Odessa wiedersieht, versteht man warum. Als Propagandawerk in Auftrag gegeben, revolutionierte der Film mit seiner suggestiven Montagetechnik der Kontraste die Filmästhetik. Diemaschierenden […] mehr…

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    Eins, zwei, drei –

    Seine Frau nennt ihn nur noch „Mein Führer“, er selbst befiehlt seinen deutschen Angestellten im Großraumbüro ständig „Sitzen machen“ und sein Assistent knallt bei jeder Anweisung in Manier des Untertans schmerzhaft die Hacken zusammen. Billy Wilders ebenso leichthändige wie ätzende Satire auf die deutsche Vergangenheit und die Klischees des Kalten Krieges zwischen Kapitalismus und Kommunismus […] mehr…

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    Die Promoterin - Start: 24. 6.

    von und mit Charles S. Dutton („Gothika“), Meg Ryan, Omar Epps: Nach der Biographie von Jackie Kallen, die sich als erste Frau im Boxgeschäft durchsetzte. Ryan versucht sich dagegen vergeblich im harten Gewerbe des Dramas. Selbst im reifen Alter sieht sie zu süß aus. 2,5 The Other Final (Start24.6.) von Johan Kramer: Lustig, aber kein […] mehr…

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    Fünf Uhr am Nachmittag - Start: 1. 7.

    Fünf Uhr am Nachmittag von Samira Makhmalbaf mit Agheleh Rezaie, Abdolgani Yousefrazi: Aufgeweckt von einer Diskussion in der Schule, träumt ein Mädchen davon, afghanische Präsidentin zu werden. Tragisches, aber auch subtil humorvolles Drama von der Iranerin Makhmalbaf mit poetischen Bildern über die Schwierigkeit der Emanzipation und Demokratie zwischen Armut, Bildungsmangel und Glauben.3,5 ten. Zuvor muss […] mehr…

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    Feel Like Going Home - Start: 1. 7.

    von Martin Scorsese mit Corey Harris, Taj Mahal, Keb‘ Mo, Ali Farka Toure, Willie King: Im dritten Teil der „Blues“-Reihe sucht Scorsese mit magisch schönen Bildern die afrikanischen Wurzeln des amerikanischen Delta-Blues. Viele Interviews sowie faszinierende alte Konzertaufnahmen von Muddy Waters und John Lee Hooker. 4,0 Fighting Temptations (Start 8.7.) von von Jonathan Lynn mit […] mehr…

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    Blueberry - Start: 1. 7.

    Wer heute mindestens Mitte 30 ist und als kleiner Junge die Comics „Bessy“ und „Silberpfeil“ gelesen hat, für den musste der Zeichenstil der „Blueberry“-Western anzüglich, brutal und also faszinierend anmuten. Es ist ein Unterschied wie zwischen Cowboyfilmen mit Randolph Scott oder Audie Murphy und „Django“. Deshalb schien der Niederländer und Wahlfranzose Kounen eine Empfehlung zu […] mehr…

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    Shrek 2 - Start: 1. 7.

    Alle reden von Pixar. Denn Pixar ist eine Marke und die Firma, die mit der CGI-Technik den Animationsfilm revolutioniert und den klassischen Zeichentrick von Disney beerdigt hat Vor gar nicht langer Zeit noch aber staunten alle über Shrek, das grüne Sumpfmonster von Dreamworks, das die Programmierer des ehemaligen Disney-Managers Jeffrey Katzenberg mit einer kaum zu […] mehr…

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    Zatoichi – Der blinde Samurai - Start: 24. 6.

    Das Jahr der Samuraischwerter. Nach „Der letzte Samurai“ mit Tom Cruise und Quentin Tarantinos „Kill Bill“ zeigt nun Japans Exzentriker Takeshi Kitano eine dritte Variante, was man mit dem Mythos von der schärfsten Klinge der Welt noch alles anstellen kann. „Zatoichi“ basiert auf einer populären japanischen Reihe von 25 Samurai-Filmen, die zwischen den 60er Jahren […] mehr…

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    Jeff Tweedy - Chelsea Walls

    Mit Glenn Kotche nahm Tweedy auch das bisher einzige Album unter eigenem Namen auf, den Soundtrack von Ethan Hawkes Regiedebüt „Chelsea Walls“ von 2002. Neben atmosphärischer Score-Musik gibt es das „Mermaid Avenue“-Outtake „When The Roses Bloom Again,“ den unveröffentlichten Wilco-Titel „Promising“, Jimmy Scotts schöne Coverversion von „Jealous Guy“ und zwei von Schauspieler Robert Sean Leonard […] mehr…

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    Golden Smog – Down By The Old Mainstream/Weird Tales

    Gary Louris, Kraig Johnson und Mark Perlman von den Jayhawks, Jeff Tweedy und Dan Murphy von Soul Asylum formierten sich zu dieser Alt-Country-Supergroup. Golden Smogs erstes Album „Down By The Old Mainstream“ (3,5) von 1995 klingt wie eine Sammlung von Jayhawks-Outtakes, Tweedys „Pecan Pie“ ist ein bisschen zu lieblich geraten, „Radio King“, seine Co-Komposition mit […] mehr…

  • Billy Bragg & Wilco - Mermaid Avenue/Mermaid Avenue II

    Billy Bragg & Wilco - Mermaid Avenue/Mermaid Avenue II

    Als Woody Guthries Tochter Nora im Frühjahr 1995 Billy Bragg einlud, zu den nachgelassenen Texten ihres Vaters Musik zu schreiben, fühlte der sich wohl ideologisch als Erbe des großen amerikanischen Songwriters, doch seine britische Abstammung veranlasste ihn, Wilco für das amerikanische Folk- und Country-Element mit ins Boot zu holen. Aus den mehr als 1000 unveröffentlichten […] mehr…

  • Summerteeth

    Summerteeth

    (1999) Ehedem auch „Summer Teeth“ geschrieben, so oder so sinnlos, aber schön. „Die Wende zum Pop“ wurde attestiert, jedenfalls war es eine Abkehr vom Alternative Country. Die Songs sind sensationell, obwohl die Keyboards manches zukleistern, was Streicher veredelt hätten. Abgründige, bittersüße Balladen wie „She’s A Jar“ und „Via Chicago“, depressiv-fröhliche Pop-Songs wie „I’m Always In […] mehr…

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    Crosby, Stills, Nash & Young – Deja Vu

    Höchsten audiophilen Ansprüchen genügen Classic-Veröffentlichungen immer, doch besteht hier besonderer Grund zu Dankbarkeit, haben die Atlantic-Pressungen dieses Meisterwerks doch bislang nie die Perfektion geboten, die diese Produktion verdient. Nun endlich erstrahlt der Satzgesang von „Carry On“ wie ein Sonnenaufgang im Grand Canyon, und Jerry Garcias Steel Guitar in „Teach Your Children“ durchflutet noch wohltätiger die […] mehr…

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    Johnny Burnette Trio – Rock’n’Roll Trio

    Das neben Elvis Presleys Debüt-LP legendärste, weil fulminanteste Album des Rockabilly-Universums, 1957 auf Coral erschienen, nun im Rahmen einer 50-Jahre-Rock’n’Roll-Jubiläums-Edition neu aufgelegt. Leider nicht mit Original-Cover-Artwork, zum Glück aber ohne klangliche Bereinigungen, die im Reissue-Sektor ja gern als „Restauration“ euphemisiert werden. Das Elektriker-Trio aus Memphis verteilt Stromschläge, die noch immer die Haare zu Berge stehen […] mehr…

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    Blind Willie McTell – A To Z Blues

    Auch Willie McTell aka Barrelhouse Sammy aka Blind Doogie aka Georgia Bill aka Red Hot Willie war stilprägend im Vorkriegs-Blues, jedoch nicht als Initiator, sondern als inventiver Adapter und Katalysator unterschiedlicher Stile des Country Blues. In Blind Willie konvergiert die Sanftheit und Melodieseligkeit der Piedmont-Poeten um John Hurt und die robustere, zupackendere Spielweise etwa eines […] mehr…

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    Charley Patton – The Vocalion Recordings

    Man hat ihn den Vater des Delta Blues genannt, den Primus einer Pioniergeneration, den komplettesten Blues-Musiker seiner Zeit und deren lautesten Sänger. Bei Freiluftveranstaltungen trug Pattons Stimme einige hundert Meter weit, unverstärkt. Und wenn er dieses stets heisere, bärbeißige Organ in einer Tanzhalle oder in einem Jukejoint zum Klingen brachte, wackelten nicht selten die Wände, […] mehr…

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    Frank Sinatra – Young Blue Eyes

    Die ersten Monate mit Tommy Dorseys Band bezeichnete Frankieboy viele Jahre später mal als „die miserabelsten in meinem ganzen Leben als Sänger“. Gelegentlich brachten Kritiker ein paar höfliche bis recht freundliche Worte über seine Sangesleistungen zu Papier, aber nicht alle. Über seine Premiere im Astor Roof im Mai 1940 konnte man in „Billboard“ lesen, Sinatra […] mehr…

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    Pink Floyd – The Final Cut

    Der schwächliche Nachfolger nur von „The Wall“, noch dazu das Ende von Pink Floyd, wie sie die Siebziger dominiert hatten. 1983 wurde die Platte von der Kritik abschätzig behandelt, Pink Floyd waren reif: Roger Waters, Michael Kamen und die Londoner Philharmoniker, das war doch gar nicht mehr Pink Floyd! David Gilmour schmalzte nur noch seine […] mehr…

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    The Who The 1st Singles Box /Then & Now/The Rolling Stones Singles, Volume 1:1963-65

    Gab es eigentlich mal Grabenkämpfe zwischen den Anhängern dieser beiden Bands (wenn nicht zwischen den Musikern selbst)? Oder wurden jene Jahre derart von den (noch) uniformen und komödiantischen Beatles dominiert, dass sich diese angeschmuddelten Rabauken gegenseitig ihrer Loyalität versicherten? Als die Who mit „My Generation“ richtig auf den Putz hauten, war das erste Kapitel der […] mehr…

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    Weezer – Weezer

    Und was hatten Weezer damals mit „Nevermind“ zu tun? Die Gefühle, um die es ging, waren ganz ähnlich, der alte Katalog aus Entfremdung, Selbsthass, Trägheit. Die Ballkönigin verachten, weil sie hübsch, gewandt und sportlich ist, und sie doch heimlich haben wollen. Es ist unwahrscheinlich, dass ein Eierkopf wie Weezer-Sänger und Songschreiber Rivers Cuomo 1994 in […] mehr…