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    Guns N’Roses – Welcome To The Videos/Yesterdays…

    Axl Rose spielt in“Welcome To The Jungle“ den naiven Landburschen, der den Sündenpfuhl L. A. entdeckt, in „Estranged“ dann nur noch den Irren. Dazwischen alles, was Guns N’Roses groß machte: wahnsinnige Rocksongs, größenwahnsinnige Videos, nie Mittelmaß. Zudem gibt’s nun „Use Your lllusion I & 11“, einen Livemitschnitt von’92,der GN’R schon am Abgrund zeigt: Gigantischer ging’s […] mehr…

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    Diverse – Later… Party

    Der nächste Teil der britischen TV-Serie „Later…“ Diesmal ist es ein Zusammenschnitt der fröhlichen Silvesterfeiern, bei der das Jools Holland’s Rhythm & Blues Orchestra mal richtig auftrumpfen darf: Es begleitet Solomon Burke, Ray Davies und Robert Plant. Fun Lovin Criminal Huey hat plötzlich den Swing, Kelly Jones erweist sich als Rod-Stewart-Fan, Tom Jones beciret Cerys […] mehr…

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    Love – The ‚Forever Changes‘ Concert

    Kaum war Arthur Lee aus dem Knast entlassen worden, nahm er die niemals endende Gedenktournee für „Forever Changes“, das Meisterwerk von 1967, wieder auf. In der Londoner Royal Festival Hall spielte er mit Musikern, die seine Kinder sein könnten, den kompletten Reigen – viril, mit Hut und Stirnband und gut bei Stimme. Das Wunderwerk vereint […] mehr…

  • Norah Jones - Feels Like Home

    Norah Jones - Feels Like Home

    Heimeliges old timey feeling zwischen Folk und vorsichtigem Jazz mehr…

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    Chet Baker – Live At Ronnie Scott’s

    Ausschnitte von seltsam unwirklichen späten Auftritten des schwermütigen Trompeters, der hier mit Bass und Klavier spielt und auch herzzerreißend singt, krumm auf einem Schemel sitzend, ausgemergelt, vom Heroin gezeichnet. Das Publikum glotzt andächtig bis verlegen, und fast wirkt es peinlich, wenn die lebensprallen Songschreiber Elvis Costello und Van Morrison am Mikrofon ihre Referenz erweisen. Dazwischen […] mehr…

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    The Coral – Nightfreak And The Sons Of Becker

    Zwei nostalgietrunkene Platten lang spielten The Coral den guten alten Merseybeat im Original nach, ja überboten ihn noch: Der Akzent bleischwer, das Equipment um 1960 stehen geblieben, Harmonien wie bei Gerry & The Pacemakers und Melodien aus der Schmiede patinierter Pop-Songschreiber, die Melodram und Pomp stets zusammendachten. Ian Broudie, seit Ende der Achtziger der Liverpooler […] mehr…

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    Auf der Maur – Auf der Maur

    Irgendwer war Melissa Auf der Maur immer im Weg. Erst Courtney Love, neben der sie bei Hole als Bassistin nur eine Statistenrolle hatte. Dann Billy Corgan, der sie für die Smashing Pumpkins engagierte – und zu dem sie auch nicht nein sagen konnte. Dabei klingt sie gar nicht wie eine Frau, die nicht nein sagen […] mehr…

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    Lisa Gerrard/ Patrick Cassidy – Immortal Memory

    Der Tod tanzt schon lange nicht mehr nach ihrer Pfeife. 1996 erschien das letzte Album von Dead Can Dance, und seitdem gefällt sich Lisa Gerrard als Soundtrack-Komponistin. Durchaus mit einigem Erfolg: Für ihre Filmmusik zu „Gladiator“ gab es den Oscar und auch den Golden Globe. Nachdem erst im letzten Jahr die LP „Whale Rider“ erschien […] mehr…

  • Eleni Mandell - Country For True Lovers

    Eleni Mandell – Country For True Lovers

    Warum hier ein Album rezensiert wird, welches der Kollege Doebeling bereits letzten Oktober kurz würdigte? Weil es erst jetzt bei einem hiesigen Label erscheint. Und weil es allemal verdient, noch einmal mit entsprechender Optik vorgestellt zu werden. Zu unspektakulär für die Alt.-Gemeinde, belächelt von der Music Row, hat sich Eleni Mandell mit ihrem „Country For […] mehr…

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    Robert Earl Keen – Farm Fresh Onions

    Das dürfen nur Texaner, oder? Sich in „Furnace Fan“ über die Hitze in Arizona mokieren und dann noch frech schöne Grüße nach Scottsdale bestellen. In anderen Nachbarstaaten tut sich Robert Earl Keen auf seinem zehnten Album auch musikalisch gern um. So schwoft „Gone On“ lässig gen Louisiana, was prima zur lakonischen Lyrik passt: „He found […] mehr…

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    Amy Allison – No Frills Friend

    Die Stimme der Tochter von Mose Allison muss man – ähnlich Victoria Williams – schon mögen (lernen). Wer mag, wird mit typischem Allison-Trost belohnt. „Life has passed you by“, quengelt sie etwa in „Pretty Things To Buy“, „but there’s no need to cry, all that waste of time is what makes you sublime.“ Wo da […] mehr…

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    Andrew Bird – Weather Systems

    Groß waren Entfremdung und Enttäuschung, als Andrew Bird 2001 sein letztes Album „The Swimming Hour“ vorlegte. Zumindest unter den, im Wortsinn, harten Fans, die den Django Reinhardt-goes-Cabaret-Fake-Jazz seiner ersten beiden Alben „Thrills“ und „Oh, Grandeur“ goutiert hatten und nun gefälligst noch mehr „Neo-Swing“ wollten. Wenn er ein neues Philip-Glass-Werk kaufe, brachte ein Amazon-Kunde seinen Frust […] mehr…

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    The Experimental Pop Band – Tarmac & Flames

    Wahrscheinlich will Davey Woodward gar nicht allzu sehr geschätzt werden. Groß Bimbes ist mit seiner Musik ohnehin nicht zu machen, und Woodward wird das auch wissen. Deswegen liefert er seit geraumer Zeit nur noch musikalische Furzkissen ab: Chronisch bissiger, gern auch hintersinniger, manchmal sogar verflucht ätzender Humor. Und Songs wie Juckpulver. Bang, bang, you are […] mehr…

  • Melissa Etheridge - Lucky

    Melissa Etheridge – Lucky

    Es ist zu leicht, sich über Melissa Etheridge lustig zu machen. Der Titelsong hat den Refrain: „I wanna see how lucky lucky can be/ I wanna ride with my angel and live shockingly.“ An Etheridge war nie etwas schockierend, nicht mal, dass so eine Rockerin lesbisch ist und ausgerechnet David Crosby als Samenspender ihrer Kinder […] mehr…

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    Ani DiFranco – Educated Guess

    Vor etwa knapp einem Jahr hatte der Rezensent die Experimentierfreude des letzten Ani DiFranco-Album „Evolve“ gelobt, in ihm ein Übergangswerk zu einer spannenderen, elaborierteren Form zwischen Jazz und Folk ausgemacht und gehofft, die Künstlerin und ihre versierte Band würden das hier gemachte Versprechen dann auf dem nächsten Album einlösen. Und jetzt das: Zum ersten Mal […] mehr…

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    The Electric Soft Parade – The American Adventure

    Welches amerikanische Abenteuer die Brüder Alex und Thomas White genau im Visier haben, ist leider nicht überliefert. Möglicherweise ja fettleibige oder wie von Sinnen mit der Wumme rumfuchtelnde Kinder. Sozialkritik eben. Vielleicht aber auch, brisant, brisant, George W. Bush und dessen Löcher in der Wand des Selbstgerechten. „The American adventure/ Brought you closer to the […] mehr…

  • Wanda Jackson - Heart Trouble

    Wanda Jackson – Heart Trouble

    Alten schwarzen Männern wird gern Tribut gezollt, alte weiße Frauen bleiben meist unbesungen. Für Wanda Jackson, bald 67 und vor 45 Jahren das heißeste Ding in Nylons mit Naht, machten nun einige Musiker mit sicherem Geschmack und gutem Gedächtnis eine Ausnahme. Dave Alvin, Rosie Flores, Elvis Costello und die Cramps, um nur die geläufigeren zu […] mehr…

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    The String Cheese Incident – Untying The Not

    Abteilung altbacken, aber anders: The String Cheese Incident aus den Bergen von Colorado pflegen eine volldigitale Upmarket-Variante von Seventies-Rock, gediegen instrumentiert und gesungen, mit Westcoast-Einsprengseln und Anleihen bei der Steve Miller Band und sogar bei Santana. Dazwischen synkopierter Leerlauf, ein Pseudo-Howdown samt Fiddle und Texte, die entweder hohl oder hippiesk sind, oft genug beides zugleich. […] mehr…

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    Movietone – The Sand And The Stars

    Das letzte Movietone-Album, „The Blossom Filled Streets“, ließ aufhorchen. Die hier versammelten warmen Impressionen zwischen britischem Folk, Psychedelia und Jazz erinnerten manchmal gar an das epochale Mark-Hollis-Album, die Incredible String Band und auch das dritte Album von The Velvet Underground (ohne das Heroin natürlich). Vier Jahre ist das nun schon fast her, seit dieses Lieblingsalbum […] mehr…

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    Mood Elevator – Married Alive

    Die Band mit dem viel versprechenden Namen hat der ein oder andere vermutlich schon unwissentlich im letzten Jahr live erlebt. Denn Mood Elevator sind der großartige Brendan Benson und seine Band The Well-Fed Boys, nur dass hier das Augenmerk auf dem zweiten Gitarristen und Songschreiber Chris Plum liegt, während Benson sich als Produzent, Co-Autor einiger […] mehr…