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    Vom Rest das Beste

    Mit EVERQUEST ONLINE ADVENTURES (PS2: Sony) hält das erste Massive-Multiplayer-Rollenspiel auf Konsolen Einzug. Bis zu 3000 Spieler können gleichzeitig durch die Fantasywelt von Everquest ziehen, Monster bekämpfen, Quests erfüllen und sich zu wahren Helden hochleveln. Eine USB-Tastatur ist hier allerdings Pflicht, sonst wird die Zusammenarbeit mit anderen menschlichen Mitspielern schnell schwierig. Verschwiegen werden sollte auch […] mehr…

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    Fast zwei Tage Musik auf einer einzigen Mini Disc

    Er sieht aus wie ein ganz normaler Mini-Disc-Recorder, doch der silberne Apparat mit der Typenbezeichnung MZ-NH600D kann mehr Er gehört zu den ersten Modellen, die Scheiben des neuen Typs Hi-MD bespielen können. Sie fassen mehr als die sechsfache Kapazität einer herkömmlichen Mini-Scheibe. Das reicht im Langspielmodus ATRAC3plus für Musikprogramme bis zu 45 Stunden Dauer. Hi-MD-Recorder […] mehr…

  • Beach Boys Surfin Safari Cover

    The Beach Boys - Surfin‘ Safari

    (1962) Das Debüt-Album war das Ergebnis einer 13-stündigen Session in den Capitol-Studios, die Boys unter der Fuchtel des tyrannischen Murry Wilson, des Vaters von Brian, Carl und Dennis. Garage-Surf, hölzern und primitiv, versetzt mit Four-Freshmen-Harmonies. „Summertime Blues“ ohne Sex, Hot-Rod-Bolzer ohne Finessen, aber mit „Cuckoo Clock“ nur ein Ausfall. Beste Cuts: „Surf in'“ und „409“. […] mehr…

  • The Beach Boys - Sunflower

    (1970) Die Band knüpfte riesige Erwartungen an dieses Album, war es doch das erste auf dem „eigenen“ Label Brother Records (ein Warners-Imprint) und hatte man doch länger daran gearbeitet als an jedem anderen (fast ein Jahr). Die 60er Jahre waren vorüber, man begriff sich mehr und mehr als Album-Act, musste aber feststellen, dass sich Alben […] mehr…

  • Beach Boys Holland Cover

    The Beach Boys - Holland

    (1973) Heißt so, weil dort aufgenommen. Das letzte wichtige Beach Boys-Album, bereits im Rock-Fahrwasser der Frühsiebziger und dennoch nicht ohne die BB-typische, unwiderstehliche Leichtigkeit des mehrstimmigen Harmoniegesangs. Alle Bandmitglieder steuern Songs bei, meist maritimer Natur, sogar die beiden neuverpflichteten Musiker Ricky Fataar und Blondie Chaplin (yep, selbiger welcher inzwischen mit den Stones tourt). Die herausragenden […] mehr…

  • Beach Boys Shut Down Vol. 2 Cover

    The Beach Boys - Shut Down Vol. 2

    Platz sieben an „Shut Down Vol.2 , trotz einiger Füller wie „Denny’s Drums“ oder die allenfalls zweitklassige Version des Kingsmen-Heulers „Louie Louie“. Die allerdings mühelos wettgemacht werden durch das sublime „Don’t Worry Baby“ mit einem Brian-Wilson-Falsett, das Steine zum Schmelzen bringt. Ferner findet sich mit „The Warmth Of The Sun“ eine zauberhafte Ballade, von Brian […] mehr…

  • Beach Boys 20/20 Cover

    The Beach Boys - 20/20

    (1969) Nach zwei mediokren Alben, dem simplizistisch-rootsigen „Wild Honey“ und dem äußerst durchwachsenen „Friends“ mit Brians drollig-verschrobenem, autobiografischen „Busy Doin‘ Nothin'“, waren die Erwartungen an ein neues Beach Boys-Album denkbar gering. Und wurden prompt turmhoch übertroffen. Drei feine Songs von Dennis Wilson, darunter seine Manson-Bewältigung „Never Learn Not To Love“, vier ganz exzellente von Brother […] mehr…

  • The Beach Boys - Surfs Up

    Platz fünf für das Album mit den gewaltigsten Pendelausschlägen in Sachen Qualität. „A Day In The Life Of A Tree“ ist ein verorgeltes, sturznaives Stück Öko-Pop, so lachhaft wie gut gemeint. Unmittelbar danach, from the ridiculous to the sublime, zwei Ehrfurcht gebietende Tracks, die selbst auf „Pet Sounds“ ihresgleichen suchten: „Til I Die“, ein in […] mehr…

  • Beach Boys All Summer Long Cover

    The Beach Boys - All Summer Long

    Das letzte Album, das fast ausschließlich den Obsessionen kalifornischer Teens gewidmet ist, mit Songs, die nicht gebrochen sind, jedoch mehrheitlich von milden Ironie-Attacken leben. Nicht dass man das seinerzeit bemerkt hätte. In den Linernotes klingt alles noch nach heiler Surf-Welt. Um „winning and losing in sports“ drehten sich einige seiner Songs, schreibt der wasserscheue Surf-Verächter […] mehr…

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    The Beach Boys - Pet Sounds

    Das Meisterwerk, per Akklamation. Zehn Monate lang tüftelte Brian Wilson im Studio an dieser LP, an seiner Seite ausführende Organe der Sonderklasse. Leon Russell, Glen Campbell, Hai Blaine, Jim Gordon. Hin- und hergerissen zwischen künstlerischer Ambition und dem Wunsch, Millionen zu erreichen, wandelte Wilson auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn, rettete sich für […] mehr…

  • Beach Boys Summer Days Cover

    The Beach Boys - Summer Days

    Die zweitbeste Beach Boys-LP, weil sie mit „l’m Bugged At My Ol‘ Man“ nur einen harmlosen Füller aufweist und den würdigen Abschluss einer gloriosen Ära bildet. Das erratische Vorgänger-Album „The Beach Boys Today!“ hatte eine neue Arbeitsteilung eingeführt: Brian blieb zu Hause, komponierte und feilte an Aufnahmeverfahren, indes die Boys mit Bruce Johnston auf Tour […] mehr…

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    Roy Ayers – Virgin Ubiquity

    Manche Mitglieder der sprichwörtlichen Spezies „alte Jazzer“ sind bis heute mit Roy Ayers beleidigt, weil er als hoffnungsvoller junger Vibrafonist schon früh die reine Lehre vernachlässigte und lieber sexy sein wollte. Dass er mit Soul, Funk und Disco sein hohes Talent etwas verschleudert hat und mehr mittelmäßige Platten als unbedingt nötig gemacht hat, mag faktisch […] mehr…

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    Neil Sedaka – The Complete Recordinqs 1956-66

    Immer wieder gern kolportiert, aber durch Serien wie „The Golden Age Of American Rock’n’Roll“ längst definitiv widerlegt: die Behauptung, dass mit Elvis Weggang in die Armee 1958 ein ganz finsteres Mittelalter für die Rockmusik anbrach und auf Jahre hinaus talentlose gegelte Pop-Heinis die Hitparaden dominierten, bevor die Beatles dem ganzen Spuk ein Ende machten. Dabei […] mehr…

  • Elvis Costello My Aim Is True Cover

    Elvis Costello - My Aim ls True

    Während Nick Lowes „Jesus Of Cool“ für Amerika in“Pure Pop For Now People“ verharmlost wurde, konfrontierte man die alten Kolonien mit demselben Elvis wie zuvor Punk-Britannia: Buddy Holly, ultranerdig. Nur die winzigen schwarzen Op-Art-Quadrate verrieten, durchaus blasphemisch, den Masterplan. Elvis is king, stand da. Und das war er auch. Für uns. Ein paar lange Monate. […] mehr…

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    Incredible String Band – Hangman’s Beautiful Daughter

    Lebte ihre Debüt-LP von der Koexistenz von selbstgeschriebenem als auch überliefertem Material und ihr zweites Album von Exotica und Psychedelia, konvergieren die Köpfe der Incredible String Band, Robin Williamson und Mike Heron, auf „Daughter“ 1968 zu einer formidablen Einheit schottischer Versponnenheit. Wiewohl auf dem Papier Williamson das Zepter übernommen hatte und im Studio Joe Boyd […] mehr…

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    Gene Vincent – Gene Vincent & The Blue Caps

    Vincents zweite LP von 1957 ist noch einen Zahn schärfer, vom brünftigen Heuler „Red Bluejeans And A Pony Tail“ über das Slap-swingende „You Told A Fib“ und das ultimativ coole „Cat Man“ bis zum wild schleudernden „Pink Thunderbird“. Gitarrist Cliff Gallup etablierte sich mit unglaublich facettenreichem Spiel als inventivster Picker neben James Burton und Paul […] mehr…

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    Diverse – The Golden Age Of American Rock’n’Roll -Special Novelty Edition

    Als Randy Newman „Short People“ schrieb, war die Gattung des novelty song schon lange ausgestorben. Bestenfalls Oldies-Kenner erinnerten sich noch an die kurze Ära, in der es solch abwegiges Liedgut wie den „Baby Sittin‘ Boogie“ eines gewissen Buzz ClifFord oder „Ahab, The Arab“ von Ray Stevens gegeben hatte. Was genau eine Aufnahme für dieses Genre […] mehr…

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    Diverse – Anthology Of American Folk 4

    Vom berühmten Folk-Forscher Harry Smith zur selben Zeit kompiliert wie die ersten drei Volumes, seit 1952 aber nicht mehr erhältlich, enthält diese Doppel-LP 28 historische Aufnahmen der Jahre 1928 bis 1940: Old Timey, Blues, Country & Western, Mountain Music, Gospel und Hoedowns. Darunter fantastische frühe Lebenszeichen von den Gebrüdern Delmore und Monroe, von Leadbelly und […] mehr…

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    Gene Vincent – Bluejean Bop!

    Einer der Bad Boys des Rock ’n’Roll, an seiner Seite ein Vulkan von einer Band, mit einem Debüt-Album, das 1956 Furore machte, hart auf den Fersen von Vincents erstem Hit: „Be-Bop A-Lula“. Vorbildlich gemastert von den Original-Tapes. „Jumps, Giggles And Shouts“ oder „Jezebel“ klangen seit Jahrzehnten nicht mehr so dicht und doch dynamisch. Auch mit […] mehr…

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    Alex Chilton – Like Flies On Sherbert

    Alex Chiltons erste Solo-LP nach dem Ende von Big Star erschien 1980, hatte überhaupt nichts vom Jangle-Pop und drahtigen Rock von „No.1 Record“ und „Radio City“, sehr viel dafür von jener Big-Star-Platte, die 1975 aufgenommen, sogleich verworfen und erst Jahre später veröffentlicht wurde, unter dem Titel „Sister Lovers“. Ein dunkles Werk, von Zweifeln und Verzweiflung […] mehr…