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    Gene Vincent – Gene Vincent & The Blue Caps

    Vincents zweite LP von 1957 ist noch einen Zahn schärfer, vom brünftigen Heuler „Red Bluejeans And A Pony Tail“ über das Slap-swingende „You Told A Fib“ und das ultimativ coole „Cat Man“ bis zum wild schleudernden „Pink Thunderbird“. Gitarrist Cliff Gallup etablierte sich mit unglaublich facettenreichem Spiel als inventivster Picker neben James Burton und Paul […] mehr…

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    Diverse – The Golden Age Of American Rock’n’Roll -Special Novelty Edition

    Als Randy Newman „Short People“ schrieb, war die Gattung des novelty song schon lange ausgestorben. Bestenfalls Oldies-Kenner erinnerten sich noch an die kurze Ära, in der es solch abwegiges Liedgut wie den „Baby Sittin‘ Boogie“ eines gewissen Buzz ClifFord oder „Ahab, The Arab“ von Ray Stevens gegeben hatte. Was genau eine Aufnahme für dieses Genre […] mehr…

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    Diverse – Anthology Of American Folk 4

    Vom berühmten Folk-Forscher Harry Smith zur selben Zeit kompiliert wie die ersten drei Volumes, seit 1952 aber nicht mehr erhältlich, enthält diese Doppel-LP 28 historische Aufnahmen der Jahre 1928 bis 1940: Old Timey, Blues, Country & Western, Mountain Music, Gospel und Hoedowns. Darunter fantastische frühe Lebenszeichen von den Gebrüdern Delmore und Monroe, von Leadbelly und […] mehr…

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    Gene Vincent – Bluejean Bop!

    Einer der Bad Boys des Rock ’n’Roll, an seiner Seite ein Vulkan von einer Band, mit einem Debüt-Album, das 1956 Furore machte, hart auf den Fersen von Vincents erstem Hit: „Be-Bop A-Lula“. Vorbildlich gemastert von den Original-Tapes. „Jumps, Giggles And Shouts“ oder „Jezebel“ klangen seit Jahrzehnten nicht mehr so dicht und doch dynamisch. Auch mit […] mehr…

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    Alex Chilton – Like Flies On Sherbert

    Alex Chiltons erste Solo-LP nach dem Ende von Big Star erschien 1980, hatte überhaupt nichts vom Jangle-Pop und drahtigen Rock von „No.1 Record“ und „Radio City“, sehr viel dafür von jener Big-Star-Platte, die 1975 aufgenommen, sogleich verworfen und erst Jahre später veröffentlicht wurde, unter dem Titel „Sister Lovers“. Ein dunkles Werk, von Zweifeln und Verzweiflung […] mehr…

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    Gene Clark & Clara Olson – So Rebellious A Lover

    Dass Gene Clark angesichts seines exzessiven Drogenkonsums gegen Ende seines Lebens ein hoffnungslos ausgebrannter Fall gewesen sei, widerlegte vor einiger Zeit eine Kollektion von Demos, von denen er etliche kurz vor seinem Tod aufgenommen hatte. Solo, nur sich selber zur akustischen Gitarre begleitend, immer noch wunderbar bei Stimme. Genau wie bei seinem letzten zu Lebzeiten […] mehr…

  • David Bowie - Sound & Vision

    David Bowie – Sound & Vision

    Von „Best Of‘- oder gar „Greatest Hits“-Rückblick kann hier keine Rede sein. Das ist die Wundertüte für eingefleischte Bowie-Maniacs, die auch von Veröffentlichungen wie „Rarest One Bowie“ nicht genug bekommen können. Im Gegensatz zu Dylans „Bootleg Series l-3“ allerdings keine überwältigende Kollektion rarer Meisterwerke, sondern – viele Hits bewusst auslassend – ein weithin vergnügliches Kuriositäten-Kabinett, […] mehr…

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    Jacques Brel – Infinement

    Was Leonard Cohen mit „Ain’t No Cure For Love“ meinte, hatte auch Jacques Brel lange vorher begriffen. Anders als sein kanadischer Bruder im Geiste, formulierte er das in seinen Chansons nur nicht so sanft melancholisch bis resigniert; Brel scheute das Pathos so wenig wie der viele Jahre für die Arrangements zuständige Francois Rauber. Wahrheiten sollte […] mehr…

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    Scott Walker – 5 Easy Pieces

    Noch vor sehr wenigen Jahren musste man die Regale mit der Überschrift „Oldies“ ansteuern, um Platten von Scott Walker zu finden. Meistens gab es aber nur ein paar Sampler mit TV-Auftritten der Walker Brothers aus den 70er Jahren. Immerhin wurden dann die Original-Alben des Gesangs-Trios ebenso wie „Scott 1-4 “ wieder aufgelegt. Während Scotts Ruhm […] mehr…

  • The Beatles Four Complete Historic Ed Sullivan Shows Cover

    The Beatles - The Four Complete Historic Ed…

    Der erste Auftritt fand gleich nach der Werbung statt. Es gab viel Werbung bei Ed Sullivan. Für „Aeroshave“ und „Griffin Liquid Wax“ und „Lipton Tea“. Dinge, die die Beatles nicht brauchten. Aber als sie am 9. Februar 1964 die Bühne betraten, war klar: Amerika braucht die Beatles. Doch. Das wird einem erst richtig klar, wenn […] mehr…

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    The Hiss – Panic Movement

    Nicht lachen. The Hiss scheinen mir keine Bluesgitarren-Meisterschüler zu sein, die sich zusammengehockt und überlegt haben, wie man denn im heutigen musikalischen Klima so eine Band wohl aufziehen müsse. The Hiss scheinen mir viel mehr ein Haufen einfacher Gemüter zu sein, eine ehemalige Kneipenband oder so. Und wenn diese Nacht noch lang genug wäre, würde […] mehr…

  • The Beatles The First US Visit Cover

    The Beatles - The First U.S. Visit

    Beim nie versiegenden Quell der Beatles-Dokumente gibt es naturgemäß Doubletten: Diese Apple-Veröffentlichung über die Eroberung Amerikas enthält auch den ersten Auftritt bei dem hölzernen, bleckenden und rasant sprechenden Ed Sullivan, der den Krach sichtlich nicht mochte, aber wie ein müder Verkäufer mit großer Geste auf die kreischenden Mädchen im Publikum verwies. Die Aufnahmen zeigen Pressekonferenzen, […] mehr…

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    Guns N’Roses – Welcome To The Videos/Yesterdays…

    Axl Rose spielt in“Welcome To The Jungle“ den naiven Landburschen, der den Sündenpfuhl L. A. entdeckt, in „Estranged“ dann nur noch den Irren. Dazwischen alles, was Guns N’Roses groß machte: wahnsinnige Rocksongs, größenwahnsinnige Videos, nie Mittelmaß. Zudem gibt’s nun „Use Your lllusion I & 11“, einen Livemitschnitt von’92,der GN’R schon am Abgrund zeigt: Gigantischer ging’s […] mehr…

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    Diverse – Later… Party

    Der nächste Teil der britischen TV-Serie „Later…“ Diesmal ist es ein Zusammenschnitt der fröhlichen Silvesterfeiern, bei der das Jools Holland’s Rhythm & Blues Orchestra mal richtig auftrumpfen darf: Es begleitet Solomon Burke, Ray Davies und Robert Plant. Fun Lovin Criminal Huey hat plötzlich den Swing, Kelly Jones erweist sich als Rod-Stewart-Fan, Tom Jones beciret Cerys […] mehr…

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    Love – The ‚Forever Changes‘ Concert

    Kaum war Arthur Lee aus dem Knast entlassen worden, nahm er die niemals endende Gedenktournee für „Forever Changes“, das Meisterwerk von 1967, wieder auf. In der Londoner Royal Festival Hall spielte er mit Musikern, die seine Kinder sein könnten, den kompletten Reigen – viril, mit Hut und Stirnband und gut bei Stimme. Das Wunderwerk vereint […] mehr…

  • Norah Jones - Feels Like Home

    Norah Jones - Feels Like Home

    Heimeliges old timey feeling zwischen Folk und vorsichtigem Jazz mehr…

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    Chet Baker – Live At Ronnie Scott’s

    Ausschnitte von seltsam unwirklichen späten Auftritten des schwermütigen Trompeters, der hier mit Bass und Klavier spielt und auch herzzerreißend singt, krumm auf einem Schemel sitzend, ausgemergelt, vom Heroin gezeichnet. Das Publikum glotzt andächtig bis verlegen, und fast wirkt es peinlich, wenn die lebensprallen Songschreiber Elvis Costello und Van Morrison am Mikrofon ihre Referenz erweisen. Dazwischen […] mehr…

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    The Coral – Nightfreak And The Sons Of Becker

    Zwei nostalgietrunkene Platten lang spielten The Coral den guten alten Merseybeat im Original nach, ja überboten ihn noch: Der Akzent bleischwer, das Equipment um 1960 stehen geblieben, Harmonien wie bei Gerry & The Pacemakers und Melodien aus der Schmiede patinierter Pop-Songschreiber, die Melodram und Pomp stets zusammendachten. Ian Broudie, seit Ende der Achtziger der Liverpooler […] mehr…

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    Auf der Maur – Auf der Maur

    Irgendwer war Melissa Auf der Maur immer im Weg. Erst Courtney Love, neben der sie bei Hole als Bassistin nur eine Statistenrolle hatte. Dann Billy Corgan, der sie für die Smashing Pumpkins engagierte – und zu dem sie auch nicht nein sagen konnte. Dabei klingt sie gar nicht wie eine Frau, die nicht nein sagen […] mehr…

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    Lisa Gerrard/ Patrick Cassidy – Immortal Memory

    Der Tod tanzt schon lange nicht mehr nach ihrer Pfeife. 1996 erschien das letzte Album von Dead Can Dance, und seitdem gefällt sich Lisa Gerrard als Soundtrack-Komponistin. Durchaus mit einigem Erfolg: Für ihre Filmmusik zu „Gladiator“ gab es den Oscar und auch den Golden Globe. Nachdem erst im letzten Jahr die LP „Whale Rider“ erschien […] mehr…