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    Gary Allan – See lf l Care

    Zum Vertreter einer vom Aussterben bedrohten Spezies stilisiert sich Gary Allan in der Bakersf ield-Hommage „Guys Like Me“ und weiß dabei sogar Jim Lauderdale hinter sich (zumindest als Background-Sänger). Doch soviel Honky Tonk fließt denn doch nicht in seinen Adern. „Drinkin‘ Dark Whiskey“ klingt eher wie eine Auftragsarbeit der anonymen Alkoholiker. Dass Allan als Interpret […] mehr…

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    The 22-20s – 05/03

    An Selbstvertrauen gebricht es dem Trio aus Lincolnshire gewiss nicht. Es braucht davon schon eine gesunde Portion, wenn man gleich mit einer Live-Platte antritt. Auch wenn der gewählte Musikstil, Rhythm & Blues, auf Bühnen besser überlebt als in modernen Tonstudios. Weshalb die White Stripes den faulen Apparate-Zauber meiden wie die Pest. Spuren der Whites und […] mehr…

  • Martin Zellar - Born Under

    Martin Zellar – Born Under

    Seine ehemalige Band, die semilegendären Gear Daddies, hinterließen ein paar formidable Pop-Platten, als Solist setzt Martin Zellar aus Minnesota indes konsequent auf Rock. Den er mal breitbeinig, mal sitzpissend offeriert, mit einer gewöhnungsbedürftigen Stimme, die dünn und hoch ist auf den sanften Nummern, dünn und kehlig auf müden Rockern wie „Problem Solved“. Nicht so unerträglich […] mehr…

  • Amy Rigby - Til The Wheels Fall Off

    Amy Rigby – Til The Wheels Fall Off

    Noch eine hochsensible, freundliche, schmusefolkige Song-Palette. Mit streng weiblicher Optik und Logik. „Why do I look sweet but deep inside I’m awful/ I’m colder than a frozen waffle“, reimt Rigby linkisch, und der alte Popsensibilist Richard Barone bettet die Zicken-Selbstbezichtigung in ein dauniges Klangkissen. Anderswo wird es ein wenig spitzer, praller, kapriziöser, delikater. Ein wenig, […] mehr…

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    Delbert McCIinton – Live

    Das rund dreifache an Alter, Erfahrung und Material brachte der unverwüstliche Delbert Mc-CIinton im norwegischen Bergen an den Start, wo dieser Gig mitgeschnitten wurde. Texas-Rock, Soul, urbaner Blues. Mit etlichen Favoriten aus eigener Feder sowie Mickey Jupps „I’m With You“ und Otis Reddings „Dreams To Remember“. Routiniert, mit Niveau. (BLUE ROSE) mehr…

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    Peter Frampton – Now

    Auf olle Frampers rumzuhacken ist kein Zeichen von Mut. Zu monströs und nichtsnutzig kam er „alive“, zu muckermäßig und langweilig waren die meisten seiner LPs seither. Also haben wir wissend gelacht, als unser Held in „High Fidelity“ ungläubig und angewidert „Frampton?“ fragt, bevor er diesen Club betritt. Doch hat Peter Frampton durchaus Meriten. Als erstklassiger […] mehr…

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    Neil Cleary – Numbers Add Up

    Lap-Steel und Pedal-Steel kolorieren, ein Akkordeon und eine Orgel, es riecht ganz entfernt nach Country, schmeckt nach Singer/Songwritertum der Siebziger. Neil Cleary singt verhalten, seine Worte sind wohlgesetzt,die Tunes recht nett, das Backing adrett, die Produktion leider aseptisch. (SPIT & POLISH) mehr…

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    Missouri – Voodoorama

    Das letzte Missouri-Album, „To The Darkened Corners Here We Go“, fand in dieser Kolumne keine Freunde. Zu groß war der Leidensdruck, zu nachlässig die Melodieführung, zu beliebig die atmosphärischen Tupfer. Man konnte es Ambient oder Kraut Country nennen und hatte mehr Freude an der Formulierung als an der Platte. Missouris „Return To Sender“-Veröffentlichung mit den […] mehr…

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    Now It’s Overhead – Now It’s Overhead

    Der Name dieser Band fiel häufiger, wenn man mit Musikern das Saddle Creek-Labels aus Omaha, Nebraska sprach. Denn Andy LeMaster, Muftiinstrumentalist, Songschreiber und Kopf von Now It’s Overhead, hatte seine Finger schon in ziemlich vielen Saddle-Creek-Projekten, war als Arrangeur und Mitspieler bei allen Bright Eyes-Alben dabei und produzierte die beiden Mädchen von Azure Ray, die […] mehr…

  • BMX Bandits - Down At The Hop

    BMX Bandits – Down At The Hop

    Pop aus Schottland ist ja spätestens seit Postcard-Tagen was ganz Feines. In letzter Zeit hat sich vor allem das Shoeshine-Label dafür eingesetzt, dass der Ruf nicht verhallt. Vor einigen Monaten machte Francis MacDonald hier als Nice Man das schöne Konzeptwerk „Sauchiehall And Hope“, und nun hat er sich endlich wieder mit Douglas T. Stewart und […] mehr…

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    The Offspring – Splinter: Während ihrer Pause ging den Punks leider der Humor verloren - COLUMBIA

    Was ist bloß mit The Offspring passiert während ihrer dreijährigen Pause? Valium? Prozac? Oder einfach Alterserscheinungen? So lahm und unlustig hat man die Punkrocker noch nie gehört. Die schlechten Stücke auf „Splinter“ klingen wieein müder Aufguss der alten Knaller, die besseren erinnern an andere Bands. „The Noose“ ist typisch Bad Religion – sozialkritisch und fatalistisch, […] mehr…

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    Nelly Furtado – Folklore: Folklore im Hinterkopf, gute Beats und eingängige Melodien im Blut - UNIVERSAL

    So schnell kann’s gehen. Vom bunt schillernden Pop-Backfisch der Saison 2001 zur, tja: frischgebackenen Mutter. Wow, Nelly! Im Booklet posiert die Furtado nun als betörend-grüne Erdfrau, die sich bei einem einfachen Mahl (aber mit Lidschatten und Lip-Gloss) die Finger fettig macht und mit einem klapprigen Fahrrad offenbar gerade vom Markt zurückkommt, Körner, Früchte, Blumen im […] mehr…

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    Linus Pauling Quartet – Linus Pauling Quartet

    Dieses Album beginnt zwar mit den Worten „I was hanging out with Mike my friend“, doch der Rezensent konnte dieser Veröffentlichung nichtsdestotrotz wenig abgewinnen. Space-Rock mit harten Gitarren und viel (leider selten inspirierter) Improvisation. Wenn sie wie stellenweise wie beim zunächst akustischen „Thorn“- einen Gang zurückschalten, wird’s einigermaßen erträglich. Nur für Hippies und Kinnbärte zu […] mehr…

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    The Raveonettes – Heartbreak Stroll

    Nichts, was die Dänen nach ihrer brillanten Debüt-45 „Attack Of The Ghost Riders“ veröffentlichten, erfüllte dieses Versprechen. Bis jetzt. „Heartbreak Stroll“ hat Girlgroup-Magie und die Manie von The Jesus & Mary Chain, während „The Christmas Song“ auf der Rückseite Herzen schmilzt, mittels Tremolo und sublimer Melodie.(COLUMBIA) mehr…

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    The Barracudas – Don’t Ever Say It Can’t Be So

    Nach der Rückkehr der Chesterf ield Kings haben nun auch die Barracudas wieder den Weg in die Garage gefunden, mit Handclaps-getriebenem und Glitterunterfüttertem Powerpop, höchst eingängig. Die B-Seite „Not That Kind“ fließt noch feiner. (MUNSTER) mehr…

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    The Fondas – Wanna Be

    Punk-Pop vom alten Label der Whites, die Gitarren mal riff ig, mal klingelnd, der Song adäquat stupide“I just wanna be touched (kissed/loved/squeezed, etc.) by you“-Julie Benjamins Vocals wie das Vinyl: Pink. (SYMPATHY FOR THE RECORD INDUSTRY) mehr…

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    Ai Phoenix – l’ve Been Gone – Letter One: Die Norweger lieben die charmante Niedlichkeit des Unfertigen - GLITTERHOUSE

    Man darf hier ja nicht nach Äußerlichkeiten gehen, aber wer dieses wirklich hässliche Plattencover „gestaltet“ hat, möge in eine mit welken Herbstblättern gefüllte Tonne gesteckt werden. Die inneren Werte des dritten Albums von Ai Phoenix aus dem norwegischen Bergen sind zum Glück weit besser ausgefallen. Wenngleich es natürlich wenig Neues zu hören gibt. Wie auch […] mehr…

  • Missy Elliott - This Is Not A Test

    Missy Elliott – This Is Not A Test - EASTWEST

    Stück Nummer vier auf dieser Platte wird schon deshalb Iceine Single werden, weil Missy Elliott da nur ein bisschen singt und den interessanten Part, den Rap, dem Dancehaller Elephant Man überlässt. Sie wiederholt dazu immer die Titelzeile, „Keep It Movin'“, ihre Stimme scheint aus dem Telefon zu kommen, und sie betont das Wort „movin“‚ ganz […] mehr…

  • The Belles -  Here To Hear? EP

    The Belles – Here To Hear? EP

    Noch ein Duo aus den Staaten, noch mal Gitarre und Schlagzeug, doch hier enden die Parallelen. The Beiles kommen aus den Weiten von Kansas, und die vier eher kontemplativen Songs dieser Doppel-7inch auf einem englischen Label stehen trotz gewisser Lofi-Anklänge eher in der Sin-ger/Songwriter-Tradition von Neil Young oder Paul Westerberg. Eine erste LP wird für […] mehr…