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    Die besten Musikfilme: The Last Waltz, 1978

    Fürs Publikum gab s Truthahn vor der Show, für die beteiligten Künstler immerhin ein paar Tüten Kokain. Regisseur Martin Scorsese beaufsichtigte dennoch mit Brausekopf die alten Kameras, die immer mal wieder überlastet ausfielen. Während auf der Bühne Bob Dylan, Van Morrison, Joni Mitchell, Neil Young, Neil Diamond, Ronnie Hawkins, Dr. John und Eric Clapton mit […] mehr…

  • Musicals

    Musicals

    Was unterscheidet nun „Musikfilme“ von „Musicals“? Nach unserer Definition: Die einen handeln von Musik oder setzen sie als Stilmittel ein, die anderen aber transportieren den Inhalt fast ausschließlich durch sie. Bei Musicals werden die entscheidenden Dialoge gesungen, und meistens war zuerst die Bühnenshow da, dann der Film. Die Top Ten: 1. The Rocky Horror Picture […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: Fame, 1980

    In Zeiten von „Deutschland sucht den Superstar“, „Fame Academy“ sowie weiteren Auswüchsen ein und derselben Idee ist es fast schon erfrischend, die Ursprünge des Ganzen (damals noch mit echten Talenten und nicht als reine Fernseh-Werbeplattform) zusehen. An der New Yorker „School for the Performing Arts“ bewerben sich Tänzer, Sänger, Musiker und Schauspieler um einen der […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: Purple Rain, 1984

    Diese Klamotten, diese Frisuren – natürlich wirkt dieser Film heute streckenweise albern. Doch exakt das macht 20 Jahre später auch einen gewissen Teil seines Charmes aus. Albert Magnoli, davor (wenn überhaupt) lediglich durch B- oder gar C-Filme aufgefallen, gelang es, das klassische „Musiker will Filmstar werden“-Vehikel (à la „8 Mile“, „Glitter“ oder „Bodyguard“)mit Schwung und […] mehr…

  • The Doors, the movie

    The Doors - Die besten Musikfilme: The Doors,…

    An Stelle von filmischen Verschwörungstheorien, Präsidenten-Porträts oder Vietnam-Dramen versuchte Oliver Stone („Platoon“, „JFK“) hier mit großem Erfolg ein Musikdrama, in dem er eine mystisch befrachtete Deutung der Biografie des Doors-Sängers präsentierte. Der größte Trumpf des Films war freilich die bis dahin beste schauspielerische Leistung von Val Kilmer, der nicht nur das unglaubliche Charisma Jim Morrisons […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: The Rutles – All You Need Is Cash, 1978

    Was wäre, wenn die Queen beim Beatles-Konzert in der Albert Hall laut gegähnt hätte? Wenn sich John Lennon statt in Yoko in die Tochter von Adolf Hitler verliebt hätte? Wenn die wichtigste Gruppe aller Zeiten in Wahrheit aus Vollidioten bestanden hätte und der Erfolg reiner Zufall gewesen wäre? Die Beatles-Parodie, die Monty Python-Mann Eric Idle […] mehr…

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    Die besten Musikfilme. The wall, 1982

    Bob Geldof wollte zuerst gar nicht mitspielen. Keine Dialoge, nur wirr gucken und am Ende durchdrehen – und dazu bloß Pink Floyd-Musik mit kritischen Texten? „Cocktailparty-Sozialismus“ nannte er das. Aberdie Gage war dann doch gut und die Herausforderung als Schauspieler zu groß, und so wurde er zu Pink, einem Rockmusiker, der sich in Flashbacks und […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: 8 Mile, 2002

    Eminem war schauspielerisch nicht groß gefordert und macht folglich nichts falsch: Als Kapuzenheini schlurft er mit den Händen in den Taschen durch den Schlick des Wohnwagenparks im miesen Detroit, schaut zu, wie sich Familie und Freundeskreis mehr und mehr zerrütten, und kämpft verbissen darum, von den schwarzen Zunftmeistern als Freestyle-Rapper anerkannt zu werden. Der Plot […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: The Commitments, 1991

    Der junge Jimmy aus den Dubliner Slums ist gerade mit der Schule fertig, aber völlig pleite. Weil er keine Lust hat, einen geregelten Job auszuüben, hängt er lieber seinem Traum nach, die schärfste Soul-Band Irlands zusammenstellen. Doch als Jimmy endlich eine ebenso virtuose wie schlagkräftige Truppe beisammen hat, gehen die Schwierigkeiten erst los. Regisseur Alan […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: High Fidelity, 2000

    Puristen schlugen die Hände über den Köpfen zusammen. Hatte doch Regisseur Stephen Frears die Handlung des Nick-Hornby-Erfolgsromans kurzerhand von London nach Chicago verpflanzt. Aber auch dort funktioniert die putzigamüsante Loser-Story um den schwer neurotischen Plattenladenbesitzer Rob famos. Zwischen sich in zwanghafter Erstellung von Top-5-Listen manifestierendem, herrlich elitärem Musik-Snobismus, offenbar vorhandener Beziehungsunfähigkeit und daraus resultierendem, triefendem […] mehr…

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    24Hour Party People 2002

    Filmemacher Michael Winterbottom („Das Reich und die Herrlichkeit“) stellte sich selbst eine diffizile Aufgabe. Er wollte hier ein Porträt der Manchester-Musikszene der späten Siebziger bis Frühneunziger anfertigen, das die Innovationsfreude von Bands wie Joy Division, New Order, James oder den Happy Mondays ebenso würdigt wie den zwischen Lächerlichkeit und Trauerspiel changierenden Selbstzerstörungsdrang ihrer Protagonisten. Hinterher […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: Rock’n’Roll High School, 1979

    Die Ramones gucken unbeteiligt und bedröhnt, während ihre Musik zum Kickstarteiner turbulent tollwütigen Schüler-Revolte wird. Am Ende veranstaltet die böse Rektorin eine Plattenverbrennung, die im großen Showdown mündet: Die High School wird in die Luft gejagt. Eine Knallkomödie aus Roger Cormans Billig -Produktion, mit Laien, B-Schauspielern und L.A.-Punkprominenz besetzt, aber die weibliche Hauptfigur Riff Randell […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: Wayne’s World, 1992

    „Wayne’s World! Party Time! Excellent!“ Die Show im Film beginnt immer mit diesen Worten, aber es waren bei weitem nicht die einzigen, die dank dieses Films Anfang der 90er Jahre zu Lieblingsworten aller Metaller mutierten: „Schwing!“, „Party On!“, „Way! – Mike Myers alias Wayne Campbell und Dana Carvey alias Garth Alger stellten die fröhlichen, verwirrten, […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: O Brother, Where AreThou, 2000

    Sehr frei nach der „Odyssee“ von Homer schicken die großartigen Brüder Joel und Ethan Coen George Clooney als entflohenen Sträfling Everett McGill durch das Mississippi der großen Depression. Mit seinen beiden Fluchtpartnern (John Turturro, Tim Blake Nelson) stolpert er, auf der Suche nach einem angeblichen Goldschatz, von einem köstlichen Abenteuer ins nächste. So fällt das […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: Sid & Nancy, 1986

    Der Sex-Pistols-Bassist Sid Vicious und seine amerikanische Freundin Nancy Spungen waren das tragische Traumpaar des Punks. Der Film schildert die Geschichte der beiden Junkies auf schonungslose Weise – vom ersten Kennenlernen (Johnny Rotten lehnt auf der US-Tour der Band dankend ab, da stürzt sich das Groupie-Girl auf Vicious) bis zu ihrem Ende (Sid wird verhaftet, […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: Round Midnight, 1986

    Der Film des französischen Regisseurs Bertrand Tavernier (der auch am Drehbuch mitschrieb) ist eine hoch atmosphärische Liebeserklärung an den Bebop; hier gespielt von u.a. Herbie Hancock, Billy Higgins und Lonette McKee. Aufgrund seiner Alkoholabhängigkeit befindet sich die Karriere von Saxofon-Legende Dale Turner (dargestellt von Dexter Gordon, der bestätigte, dass diese Rolle seiner eigenen Biografie gefährlich […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: Almost Famous, 2000

    Cameron Crowe („Vanilla Sky“) heimste einen Oscar für dieses Drehbuch ein, das eine sympathisch sentimentale Autobiografie und ein liebevoll detailliert erzähltes Rock’n’Roll-Märchen in einem ist. Von der spießigen Mutter wird der 15-jährige William völlig verhätschelt, dennoch keimt in ihm eine unbändige Faszination für die von ihr verteufelte Rockmusik. Bald versucht sich der Teenager als Musikkritiker, […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: Quadrophenia, 1979

    We are the mods! We are the mods! We are, we are, we are the mods! „Quadrophenia“ porträtiert das junge London in den Mid-Sixties: Zwei Jugendbewegungen stehen sich gegenüber, die Rocker auf der einen, die Mods auf der anderen Seite. Jimmy Cooper (grandios: Phil Daniels) gehört zu Letzteren, den deutlich Cooleren, wie er glaubt. Voller […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: Jailhouse Rock, 1957

    Elvis Presleys dritter Versuch als Schauspieler war neben „Flaming Star“ eindeutig sein gelungenster. „Tarzan“-Regisseur Richard Thorpe schlug Kapital aus dem Rebellen-Image, das dem damals noch vor dem Armeedienst in Deutschland stehenden Star anhaftete – der spätere King dankte es ihm mit einer für seine Verhältnisse beeindruckenden dramatischen Leistung, die dem Schwarzweiß-Musical über einen Sträfling, der […] mehr…

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    Die besten Musikfilme: A Hard Day’s Night, 1964 - 1964

    Dennng! Mit dem Anschlag einer Gitarre beginnt eines der wohl größten Gesamtkunstwerke der ganzen Popgeschichte. Eigentlich nur als Appetizer für neue Beatles-Hits gedacht, steht der Film „A Hard Day’s Night“, der einen (fiktiven) Blick in den Alltag der Beatles gibt, für so ziemlich alles, was Popmusik ausmacht, ist elektrisierend, lustig, romantisch, rebellisch, identitätsstiftend und rein […] mehr…