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    Neil Cleary – Numbers Add Up

    Lap-Steel und Pedal-Steel kolorieren, ein Akkordeon und eine Orgel, es riecht ganz entfernt nach Country, schmeckt nach Singer/Songwritertum der Siebziger. Neil Cleary singt verhalten, seine Worte sind wohlgesetzt,die Tunes recht nett, das Backing adrett, die Produktion leider aseptisch. (SPIT & POLISH) mehr…

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    Missouri – Voodoorama

    Das letzte Missouri-Album, „To The Darkened Corners Here We Go“, fand in dieser Kolumne keine Freunde. Zu groß war der Leidensdruck, zu nachlässig die Melodieführung, zu beliebig die atmosphärischen Tupfer. Man konnte es Ambient oder Kraut Country nennen und hatte mehr Freude an der Formulierung als an der Platte. Missouris „Return To Sender“-Veröffentlichung mit den […] mehr…

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    Now It’s Overhead – Now It’s Overhead

    Der Name dieser Band fiel häufiger, wenn man mit Musikern das Saddle Creek-Labels aus Omaha, Nebraska sprach. Denn Andy LeMaster, Muftiinstrumentalist, Songschreiber und Kopf von Now It’s Overhead, hatte seine Finger schon in ziemlich vielen Saddle-Creek-Projekten, war als Arrangeur und Mitspieler bei allen Bright Eyes-Alben dabei und produzierte die beiden Mädchen von Azure Ray, die […] mehr…

  • BMX Bandits - Down At The Hop

    BMX Bandits – Down At The Hop

    Pop aus Schottland ist ja spätestens seit Postcard-Tagen was ganz Feines. In letzter Zeit hat sich vor allem das Shoeshine-Label dafür eingesetzt, dass der Ruf nicht verhallt. Vor einigen Monaten machte Francis MacDonald hier als Nice Man das schöne Konzeptwerk „Sauchiehall And Hope“, und nun hat er sich endlich wieder mit Douglas T. Stewart und […] mehr…

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    The Offspring – Splinter: Während ihrer Pause ging den Punks leider der Humor verloren - COLUMBIA

    Was ist bloß mit The Offspring passiert während ihrer dreijährigen Pause? Valium? Prozac? Oder einfach Alterserscheinungen? So lahm und unlustig hat man die Punkrocker noch nie gehört. Die schlechten Stücke auf „Splinter“ klingen wieein müder Aufguss der alten Knaller, die besseren erinnern an andere Bands. „The Noose“ ist typisch Bad Religion – sozialkritisch und fatalistisch, […] mehr…

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    Nelly Furtado – Folklore: Folklore im Hinterkopf, gute Beats und eingängige Melodien im Blut - UNIVERSAL

    So schnell kann’s gehen. Vom bunt schillernden Pop-Backfisch der Saison 2001 zur, tja: frischgebackenen Mutter. Wow, Nelly! Im Booklet posiert die Furtado nun als betörend-grüne Erdfrau, die sich bei einem einfachen Mahl (aber mit Lidschatten und Lip-Gloss) die Finger fettig macht und mit einem klapprigen Fahrrad offenbar gerade vom Markt zurückkommt, Körner, Früchte, Blumen im […] mehr…

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    Linus Pauling Quartet – Linus Pauling Quartet

    Dieses Album beginnt zwar mit den Worten „I was hanging out with Mike my friend“, doch der Rezensent konnte dieser Veröffentlichung nichtsdestotrotz wenig abgewinnen. Space-Rock mit harten Gitarren und viel (leider selten inspirierter) Improvisation. Wenn sie wie stellenweise wie beim zunächst akustischen „Thorn“- einen Gang zurückschalten, wird’s einigermaßen erträglich. Nur für Hippies und Kinnbärte zu […] mehr…

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    The Raveonettes – Heartbreak Stroll

    Nichts, was die Dänen nach ihrer brillanten Debüt-45 „Attack Of The Ghost Riders“ veröffentlichten, erfüllte dieses Versprechen. Bis jetzt. „Heartbreak Stroll“ hat Girlgroup-Magie und die Manie von The Jesus & Mary Chain, während „The Christmas Song“ auf der Rückseite Herzen schmilzt, mittels Tremolo und sublimer Melodie.(COLUMBIA) mehr…

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    The Barracudas – Don’t Ever Say It Can’t Be So

    Nach der Rückkehr der Chesterf ield Kings haben nun auch die Barracudas wieder den Weg in die Garage gefunden, mit Handclaps-getriebenem und Glitterunterfüttertem Powerpop, höchst eingängig. Die B-Seite „Not That Kind“ fließt noch feiner. (MUNSTER) mehr…

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    The Fondas – Wanna Be

    Punk-Pop vom alten Label der Whites, die Gitarren mal riff ig, mal klingelnd, der Song adäquat stupide“I just wanna be touched (kissed/loved/squeezed, etc.) by you“-Julie Benjamins Vocals wie das Vinyl: Pink. (SYMPATHY FOR THE RECORD INDUSTRY) mehr…

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    Ai Phoenix – l’ve Been Gone – Letter One: Die Norweger lieben die charmante Niedlichkeit des Unfertigen - GLITTERHOUSE

    Man darf hier ja nicht nach Äußerlichkeiten gehen, aber wer dieses wirklich hässliche Plattencover „gestaltet“ hat, möge in eine mit welken Herbstblättern gefüllte Tonne gesteckt werden. Die inneren Werte des dritten Albums von Ai Phoenix aus dem norwegischen Bergen sind zum Glück weit besser ausgefallen. Wenngleich es natürlich wenig Neues zu hören gibt. Wie auch […] mehr…

  • Missy Elliott - This Is Not A Test

    Missy Elliott – This Is Not A Test - EASTWEST

    Stück Nummer vier auf dieser Platte wird schon deshalb Iceine Single werden, weil Missy Elliott da nur ein bisschen singt und den interessanten Part, den Rap, dem Dancehaller Elephant Man überlässt. Sie wiederholt dazu immer die Titelzeile, „Keep It Movin'“, ihre Stimme scheint aus dem Telefon zu kommen, und sie betont das Wort „movin“‚ ganz […] mehr…

  • The Belles -  Here To Hear? EP

    The Belles – Here To Hear? EP

    Noch ein Duo aus den Staaten, noch mal Gitarre und Schlagzeug, doch hier enden die Parallelen. The Beiles kommen aus den Weiten von Kansas, und die vier eher kontemplativen Songs dieser Doppel-7inch auf einem englischen Label stehen trotz gewisser Lofi-Anklänge eher in der Sin-ger/Songwriter-Tradition von Neil Young oder Paul Westerberg. Eine erste LP wird für […] mehr…

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    The Beautiful South – Gaze

    Die gute Nachricht zuerst. Paul Heaton ist weder Bono noch Sting. Behauptet er zumindest von sich in „Just A Few Things That I Ain’t“, der ersten UK-Single aus diesem Album. Die schlechte Nachricht ist womöglich, dass Paul Heaton trotz des Umzugs nach Manchester und frischer Vaterschaft immer noch Paul Heaton ist. Sie wissen schon, der […] mehr…

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    Pearl Jam – Lost Dogs - EPIC/SONY

    Solche Hunde sollten wirklich nicht auf Nimmerwiederhören verschwinden. Was sich bei Pearl Jam seit 1991 an Überschuss angesammelt hat, würde auf den Hit-Alben manch anderer Bands immer noch herausragen. Chad Kroeger dürfte „Lost Dop“ zumindest nachdenklich stimmen. Was haben Pearl Jam, was Nickelback, Staind oder Creed fehlt? Vor allem Ambitionen. Sie geben nicht dem einfachsten […] mehr…

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    Wyclef Jean – The Preacher’s Son

    In einem Interview wurde Wyclef Jean unlängst gefragt, wie er zu all der Schelte stehe, die er aufgrund diverser fragwürdiger Kooperationen immer wieder einstecken muss. Die postwendende Antwort: Es sei ihm absolut egal. Wenn du cool bist, arbeitet er sofort mit dir. Und weil Sarah Connor, Brian Harvey und Santana eben so wahnsinnig cool sind, […] mehr…

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    Sophia – People Are Like Seasons - City Slang

    Genau so ist es – die Leute sind wie Jahreszeiten: Sie verändern sich, sie vergehen und man ist selten richtig angezogen, wenn man ihnen gegenübertritt. Trifft man Robin Proper-Sheppard, der sich hinter dem Namen Sophia verbirgt und früher mal Gitarrist und Sänger der fabelhaften The God Machine war, dürfte zumindest die Farbwahl kein Problem sein: […] mehr…

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    Kelis – Tasty: Kelis setzt auf Hitproduzenten und schafft doch eigensinnige Stilkollagen - VIRGIN

    Zu Hause in den USA hat Kelis noch eine Rechnung offen: Nachdem ihr Debüt beim heimischen Publikum mehr oder minder durchgefallen war, erschien Album Nummer zwei, „Wandaland“, von vornherein nur in Europa und Asien. Seither hält man Kelis in der Neuen Welt für einen Exportschlager, sonst aber für nichts – und eben das soll sich […] mehr…

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    Distillers – Coral Fang

    Aufpassen: Die Distillers sind nicht die Distillers. Vom Line-up, das 2000 das Debüt der Ostküsten-Punks ins Fleisch hievte, istaußerdem Namen bloß Frontfrau Brody Dalle übriggeblieben. Der wüste Gossen-Punk-Rock trifft trotzdem noch mit jedem Schlag, und so lässt man sich bis zum K.o. in Runde elf („Deathsex“)gern langsam niederstrecken. Musik fürs Damen-Catching. VÖ: 26.1. (WEA) mehr…

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    The Fucking Champs – Greatest Hits

    Auf einem Schlagzeug und mindestens zwei Gitarren spielen die Fucking Champs meist instrumentalen, immer aber albernen Metal zwischen Maiden, Viscous Rumors und manchmal Queen. Solche Musik machen Leute, die ihre erste musikalische Prägung nie ganz überwunden haben – und sich jetzt ohne öffentliche Schmäh zu ihr bekennen dürfen. Ach ja: „Greatest Hits“ heißt dieser Unsinn, […] mehr…