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    Lilja 4-Ever von Lukas Moodysson

    - (Start 4.12.)

    Gott lebt nidit mehr in den tristen Trabantenstädten von Estland. Auch die Mutter von Lilja (Oksana Akinshina) ist ausgezogen, ins gelobte Land, nach Amerika. Die 16-Jährige schmeißt die Schule, landet auf der Straße und dem Strich. Ihr einziger Freund ist der 11-jährige Knabe Volodya (Artiom Bogucharskij), der wie viele Teenager Klebstoff schnüffelt. Gemeinsam hausen sie […] mehr…

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    S.W.A.T. – Die Spezialeinheit von Clark Johnson - (Start 4.12.)

    Schon kurz nach dem 11.9.01 kam es zu einem Schulterschluss zwischen Hollywood und Washington. Das Resultat sieht jetzt aus wie der Kriegsfilm „Tränen der Sonne“ oder demnächst der CIA-Thriller „The Recruit“, in denen das politisch korrekte, ambitionierte Kollektiv zählt. Rambo ist tot Das erfährt auch ein eigenwilliger Cop, der nach einer riskanten Geiselbefreiung suspendiert wird. […] mehr…

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    Hulk von Ana Lee - DVD von Oliver Hüttmann

    Neben Sam Raimis „Spider-Man“ ist der „Hulk“ von Ang Lee der beachtlichste Superheldenfilm. Faszinierend daran ist nicht einmal der mittels CGI komplett animierte grüne Koloss, sondern die perfekt im Sinne der marvelschen Comic-Ästhetik umgesetzte Bildsprache. Mit Parallelmontagen führt Lee das simple Split-Screening zu ganz neuer Schönheit, Motive überlappen sich oder leiten neue Szenen ein, die […] mehr…

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    Im Zeichen des Bösen von Orson Welles - DVD von Oliver Hüttmann

    Welles letztes Meisterwerk, bevor er sich endgültig im genialischen, abseitigen Chaos aus Kafka und Shakespeare verlor. Zuerst nur als Darsteller des dämonischen Sheriffs engagiert, wurde ihm auf Drängen von Charlton Heston auch die Regie übertragen. Die Auftragsarbeit nutzte er zu einem Abgesang auf den Film noir, um noch mal mit allen Regeln Hollywoods zu brechen. […] mehr…

  • Ich habe keine Angst

    Ich habe keine Angst - (Start 18.12.)

    von Gabriele Salvatores mit Giuseppe Cristiano, Mattia Di Pierro: Zehnjähriger entdeckt im Wald einen angeketteten, halb verhungerten Jungen, den seine Eltern entführt haben. Ästhetisch exzellentes Drama, das mit wenigen Dialogen emotionale Brutalität entwickelt. mehr…

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    Looney Tunes: Back In Action - (Start 4.12.)

    von Joe Dante mit Brendan Fräser, Jenny Elfman: In Hollywood gefeuerter Stuntman sucht mit Duffy Duck in Afrika nach einem blauen Diamanten. Nach „Space Jam“ der zweite Versuch, Animationsfiguren mit Realszenen zu verknüpfen. Nett anzusehen und von „Simpson“-Autor Larry Doyle mit milder Anarchie versehen. mehr…

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    Heimliche Spiele - (Start 4.12.)

    von Jean-Claude Brisseau mit Sabrina Seyvecou, Coralie Revel: Zwei Freundinnen wollen mit sexueller Dominanz über die Chefs einer Bank Karriere machen. Mit abgeschmackter Freizügigkeit, mehr voyeuristisch als schlüssig, wirkt der Film wie ein gehobener Soft-Porno. mehr…

  • Tor zum Himmel

    Tor zum Himmel - (Start 18.12.)

    von Veit Helmer mit Valery Nikolaev, Masumi Makhia, Udo Kier: Indische Putzfrau auf dem Frankfurter Flughafen träumt vom Stewardessen-Job und verliebt sich in einen ukrainischen Flüchtling, der Pilot werden will. Schablonenhafte Romantik-Komödie, die über richtige Ansätze hinaus weder wirklich berührt noch amüsiert. mehr…

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    Zwischen Fremden; Mowtown - (Start 27.11.)

    von Edoardo Ponti mit Sophia Loren, Gerard Depardieu, Klaus Maria Brandauer: Drei Episoden über emotionale Probleme von Frauen verschiedener Generationen. Trotz eines bemühten Star-Ensembles zu oberflächlich und stilistisch unausgegoren inszeniert von Lorens Sohn. von Stefan Barth mit Oliver Petzokat, Yasmina Filali: Vier Freunde um die 20 suchen den Sinn im Erwachsenwerden. Albernes bis peinliches Coming-of-Age-Gelaber […] mehr…

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    Buddy – Der Weihnachtself - (Start 11.12.)

    von Jon Favreau mit Will Farrell („Old School“), James Caan: Beim Weihnachtsmann aufgewachsener Trottel sucht in New York seine leiblichen Eltern. Klamaukhafter Kinderkram ohne traditionelle Warmherzigkeit. mehr…

  • Fremder Freund

    Fremder Freund - (Start 11.12.)

    von Elmar Fischer mit Antonio Wannek, Navid Akhavan, Mavie Hörbiger: Berliner Student hegt den Verdacht, dass sein politisch hitziger, religös fanatischer WG-Mitbewohner zu einer Terrorzelle gehört. Feinfühliges, umsichtiges Regiedebüt, das von klugen Dialogen und glaubwürdigen Charakteren lebt. mehr…

  • Freaky Friday

    Freaky Friday - (Start 11.12)

    von Mark Waters mit Jamie Lee Curtis, Lindsay Lohan: Gestresste Psychiaterin und ihre rebellische Teenagertochter werden durch magische Glückskekse in den Körper der jeweils anderen transformiert. Remake mit passablem Slapstick, bei dem vor allem Curtis mit hinreissendem, hemmungslosem Elan glänzend spielt. mehr…

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    Der Kuss des Bären - (Start 11.12.)

    von Sergej Bodrow mit Rebecka Liljeberg („Raus aus Amal“), Joachim Kröl: 14-jährige Artistin liebt einen störrischen Zirkusbären, der sich nachts in einen jungen Mann verwandelt. Märchenhafte Liebesparabel aus Russland, deren spröde Poesie und sentimentale Tragik auf Dauer zu kitschig und zäh geraten. mehr…

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    Rot und Blau - (Start 11.12.)

    von Rudolf Thome („Rote Sonne“) mit Hannelore Eisner, Serpil Turhan: Tochter einer Architektin taucht nach 20 Jahren überraschend auf und bringt das Leben der Mutter durcheinander. Abgegriffenes Thema, dem weder Regie noch Darsteller etwas Neues hinzufügen können. mehr…

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    In America von Jim Sheridan - (Start 11.12.)

    Die alltäglichen Wunder der Familie beschwört Sheridan in seinem biographisch angehauchten Drama, und fast möchte man daran glauben. Das Ehepaar Sarah (Samatha Morton) und Johnny (Paddy Considine) zieht Anfang der Achtziger mit ihren Töchtern Ariel und Christy (Emma und Sarah Bolger) von Irland nach New York. Kurz vorher war ihr Sohn gestorben, nun erhoffen sie […] mehr…

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    Die Invasion der Barbaren von Denys Arcand - (Start 27.11.)

    „Ich war für die Verstaatlichung der Krankenhäuser – jetzt trage ich die Folgen mit.“ Störrisch und sarkastisch wehrt sich der krebskranke Geschichtsprofessor Remy (Remy Girard) gegen die Irrtümer seines Lebens und seine Angst vor dem Tod. Der „wolllüstige Sozialist“ streitet sich permanent mit seinem Sohn Sebastien (Stephane Rousseau), einem erfolgreichen Börsenmakler, der ihm mit kapitalistischer […] mehr…

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    Der menschliche Makel von Robert Benton - (Start 18.12.)

    Künstlerisch waren die wenigen Kinoadaptionen nach Romanen von Philip Roth gescheitert, und das hat sich auch jetzt nicht geändert. Dramaturgisch bieder und auch allzu brav im Tonfall schildert Benton die Irrwege des Individuums in der Gesellschaft. Bereits die Eröffnungssequenz, ein Autounfall mit anschließender Rückblende, entspricht lediglich dem Standard. Der anerkannte, alte Uni-Professor Coleman Silk (Anthony […] mehr…

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    Mystic River von Clint Eastwood - (Start 27.11.)

    Dunkel und kalt glänzt das Wasser, über das die Kamera auf das Hafenviertel von Bosten zugleitet wie ein Dämon, der sich aus den Untiefen erhoben hat. Hier, am Ufer des Mystic River, sind die Jugendfreunde Jimmy, Sean und Dave aufgewachsen, haben sie gemeinsam Hockey auf der Straße gespielt und ihre Namen in frischen Zement geschrieben. […] mehr…

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    Musikbücher von Wolfgang Doebeling

    „Mr. S.: The Last Word On Frank Sinatra„ (Sidgwick, ca. 28 Euro) von George Jacobs und Bill Stadiem zeigt uns Frankieboy aus der Sicht seines Dieners. Aus allernächster Nähe also. Vierzehn Jahre lang bediente Jacobs den Mann, den sie nicht von ungefähr „The Voice“ nannten, an strahlenden und scheußlichen Tagen, hinten und vorne. Es waren […] mehr…

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    Print-Pop von Frank Schäfer

    „Elf Entwürfe für meinen Grabspruch“ (Kiepenheuer & Witsch, 16,90Euro) nennt Wolf Biermann seine Anverwandlung von Bob Dylans „Eleven Outlined Epitaphs“. Es handelt sich hier tatsächlich nicht um eine Übersetzung dieses schneidigen, atemlosen, kraftgenialischen Sturm-und-Drang-Poems, denn der alternde Barde verleiht diesen steilen, schnellen, schlanken Versen des gerade mal 23-Jährigen ohne Not einen Bierbauch und einen dicken […] mehr…