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    Rufus Wainwright

    - Want One :: Dreamworks

    Wenige haben schon auf ihrem ersten Album ihr sprühendes Talent so makellos ausstellen können, wie Rufus Wainwright das 1998 tat. Zwölf perfekte Popsongs, die eher an Marcel Proust, Oscar Wilde, Franz Schubert oder den Mentor Van Dyke Parks denken ließen als an TripHop oder Britpop oder was man damals gerade so hörte. „Rufus Wainwright“ gehört […] mehr…

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    Sabrina Setlur – Sabs - 3P

    Auf „Sabs“, ihrem ersten Album seit über vier Jahren, versucht sich Sabrina Setlur spaßeshalber als Sängerin. „La le lu nur der Mann im Mond hört zu/ Wenn die kleinen Englein singen“, kommt es quälend windschief aus ihrem Mund, und man beginnt zu verstehen, was gemeint ist mit der Relativität von Zeit Nach der zweiten Zeile […] mehr…

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    Chicks On Speed – 99 Cent

    Die Fans von Bruce Springsteen und den Rolling Stones müssen diese Kritik nicht unbedingt lesen, denn es geht hier um drei Frauen, die sich ihre Stücke von anderen Musikern schreiben und einspielen lassen. Zumindest war das früher so. Doch egal, ob die Chicks On Speed inzwischen die richtigen Chicks On Speed 99 Cent Tasten auf […] mehr…

  • Edison Woods - Seven Principles Of Leave No Trace

    Edison Woods – Seven Principles Of Leave No Trace - Glitterhouse

    Julia Frodahl aus New York hat keine Scheu, vor nichts und niemanden, und vor der Wahl ihrer Mittel schon gar nicht. Eine kurze Listung über Frodahls Aktivitäten führt Beweis: Installationen (Kunst nicht Sanitär), Performance-Darbietungen, improvisierte Ausdruckstänze, Musik, Theaterstücke. Poesie und Storytelling. Und ich wette, die Frau dreht auch noch gefühlvolle Kurzfilme, die dann von anerkannten […] mehr…

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    Gabriel Gordon – Gypsy Living - Short Cuts von Jörn Schlüter

    Seinen Soul singt der Kalifornier Gabriel Gordon auf diesem Europadebüt mit einer Selbstverständlichkeit, die fraglos erstaunt. Man hört Keziah Jones und Steve Wonder manchmal, immer aber einen Sänger mit akustischer Gitarre und großer Begabung. Jetzt noch ein paar treffsichere Lieder, dann hören wir uns bestimmt wieder. (CADERO) mehr…

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    Diverse – SEKA Vol.3 - Short Cuts von Jörn Schlüter

    Wie schon auf Teil 1 und 2 dieser wohltätigen Compilation (SEKA hilft im Balkan-Krieg traumatisierten Frauen und Kindern), stellen sich hier kleine Acts der einst No-Depression genannten Szene alternativer Country-Verweser in den Dienst der guten Sache. 19 Lieder von Lonesome Bob, Kevin Salem, Caitlin Cary u.a. gibt’s, und alle hier haben ein gutes Gefühl für […] mehr…

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    The Keys – The Keys - Short Cuts von Birgit Fuß

    The Keys aus Wales haben die Sixties gern: Für sein Debüt entwarf das Trio hippiesk schmeichelnden Psychedelic-Folk, dessen auditive Umsetzung dank selbst auferlegter Beschränkung auf ein Acht-Spur-Gerät ebenso gefühlsecht gerät wie die flauschigen Kompositionen. Berückend. (TOO PURE) mehr…

  • Black Lipstick - Converted Thieves

    Black Lipstick – Converted Thieves - Short Cuts von Jörn Schlüter

    Dilettantismus als Chance, Unvermögen als Kunstbefreier die Texaner Black Lipstick haben Velvet Underground im Kopf, mit der hippen New-York-Renaissance aber ansonsten nichts gemein. Brüchiger Indie-Sound, ertrotzt mit dem Aplomb der Avantgarde von gestern. (GLITTERHOUSE) mehr…

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    TV Smith – Not A Bad Day - Short Cuts von Jörn Schlüter

    2001 machten Die Toten Hosen mit ihrem Idol TV Smith ein Album mit Klassikern des Adverts-Vorstehers, und da war dann wohl eine feste Bande geknüpft. Das neue Album des überlebenden der Class of 1977 jedenfalls erscheint with a little help from JKP, und drauf zu hören ist Smiths dramatisches Agit-Pathos, eingebettet in Songwriter-Pop-Tunes, die freilich […] mehr…

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    Billy Talent – Billy Talent - Short Cuts von Jörn Schlüter

    Dunkel nach Moll gedrehte Akkorde, kantige Aggression, klaustrophob gekreischte Wut Billy Talent aus Kanada finden mit ihrem Major-Debüt das missing link zwischen US-Punk deralten Schule, dem kalifornischen Milchschnittencore der Gegenwart und der Rock’n’Roll-Wiederkehr an der Ostküste. Kein schlechter Spagat. (EASTWEST) mehr…

  • Venice - Welcome To The Rest Of Your Life

    Venice – Welcome To The Rest Of Your Life - Short Cuts von Joachim Hentschel

    Seit bald einem Vierteljahrhundert schon singen die Kalifornier Kipp, Pat, Mark und Michael Lennon (zwei Brüder, zwei Cousins, keine britische Verwandtschaft) familiär zusammen und haben von prominenten Zuhörern wie David Crosby dafür viel Lob bekommen. Auf Album Nr. 4 ist wieder vierstimmiger Westcoast-Pop mit klassischem Handwerk, allemal schön gesungen, aber immer ärgerlich brav und arg […] mehr…

  • Rickie Lee Jones - The Evening Of My Best Day

    Rickie Lee Jones - The Evening Of My Best…

    Protestmusik muss sie noch üben, aber der Rest ist so edel wie eigen mehr…

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    Blab – World Pop - Short Cuts von Jörn Schlüter

    Daheim in München-Sendling macht Andreas Blab kunstsinnige Kurzfilme, überblickt das Programm eines querköpfigen Jugendradiosenders und betreibt auf seinem Bauernhof ein Kellerstudio, in dem schon viele Musikanten aus dem alternativen In- und Ausland ihre Kunst betrieben. Jetzt hat Blab, der auch bei Carrera spielt, eine eigene Platte gemacht, und auch die ist ganz honorig. Erstaunlich breitwandig […] mehr…

  • Dizzee Rascal - Boy In Da Corner

    Dizzee Rascal – Boy In Da Corner - Beggars

    Die Platte macht Kopfweh und Herzrhythmusstörungen, obwohl es HipHop ist. Sommerkollektion. Dizzee Rascal flößt einem mehr Furcht ein als zum Beispiel 50 Cent, obwohl Dizzee Rascal längst nicht so oft erschossen wurde und wieder auferstanden ist. In London, seiner Stadt, gilt der 18- oder 19-Jährige als Rapper des Jahres, hat den „Mercury Music Prize“ gewonnen […] mehr…