• Trapt - Trapt

    Trapt – Trapt

    Trapt waren im Juli „artist of the month“ bei Budweiser, haben vom Debüt schon mehr als 500 000 Einheiten verkauft und sind dank der Single „Headstrong“ Stars geworden, the next big thing im schnell drehenden Zirkus des New Metal, und entsprechend tönt es. Die Gitarren sind so fett wie charakterlos, die Trommeln kurz und klanglos, […] mehr…

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    Blues Traveler – Truth Be Told - Short Cuts von Jörn Schlüter

    Die Weltpresse applaudiert schon: Im 15. Jahr ihrer Historie wenden sich Blues Traveler endlich ab von Deadschem Gegniedel und bluesiger Selbstgefälligkeit und entdecken das Lied als das Zentrum aller musikalischen Anstrengung. Nachdem die letzten Jahre vom Drogentod des Bassisten BobbySheehan und der nachfolgenden Trauerarbeit gekennzeichnet waren, haben John Popper, Chan Kinchla, Brendan Hill und zwei […] mehr…

  • Jucifer - I Name You Destroyer

    Jucifer – I Name You Destroyer - Short Cuts von Jörn Schlüter

    I Name You Destroyer „A very loud and aggressive southern gothic Version of P.J. Harvey“, soll Michael Stipe die Musik seiner Athens-Mitbürger genannt haben, aber das ist der Ehre zuviel. Zunächst mal sind Jucifer eines dieser gemischtes Doppel aus Gitarre/Gesang (sie) und Trommeln (er). Und dann ist da noch die enervierende Musik aus dünnem Gallale, […] mehr…

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    Runrig – Proterra - Short Cuts von Jörn Schlüter

    Gerade haben die schottischen Sechs mit einem Konzert in Stirling Castle ihren 30. Band-Geburtstag gefeiert, das ist doch was. Im Jubeljahr gibt’s DVDs und Feiertourneen, Live-Platten und abendfüllende Specials im britischen TV. Und eine neue Platte:“rroterra“zollt dem historischen Moment Tribut mit neuen Versionen alter Lieder, bemüht sich aber ansonsten um Vor- statt Rückschau. Und wenn […] mehr…

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    Beverly Jo Scott – Divine Rebel - Short Cuts von Jörn Schlüter

    Irgendwann vor vielen Jahren tauschte Beverly Jo Scott ihre Heimat in Mobile, Alabama gegen einen Daueraufenthalt in Belgien – ein von hier betrachtet eher ungewöhnlicher Schritt, den man sich gern erklären ließe. Seither hat Scottein paar Platten gemacht, die – abgesehen von ein paar französisch gesungenen Versen – von kultureller Integration keine Spur zeigen. Frau […] mehr…

  • Heather Nova Storm

    Heather Nova Storm - Sony

    Ein überraschender Coup: Für ihre neue Platte verabschiedete sich Heather Nova von allen teuren Produzenten und sicheren Arrangements und bat stattdessen ihre Lieblingsband an Pult und Instrumente: Zusammen mit Mercury Rev (!) verschanzte sich das Mädchen von den Bermudas auf einem hohen Berg bei Woodstock, um endlich eine Platte zu machen, die vor allem mal […] mehr…

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    Stoppok – Bla-Bla Nonstop - Grund-Sound

    Früher – und der Leser weiß schon, was jetzt kommt: „war alles besser“, „hab ich mehr vertragen“, doch nicht nur das, früher hörte ich auch die Platten von Stefan Stoppok. ich ging sogar auf zwei seiner Konzerte. Einmal, es muss so in der zehnten Klasse gewesen sein, fragte mich sogar einer von den coolen Indie-Typen […] mehr…

  • Unkle - Never Never Land

    Für Triphop-Aussteiger: Viel Rauch um wenig, mit gut versteckten Stars. mehr…

  • Blue Man Group - The Complex

    Blue Man Group – The Complex - EastWest

    Die Blaumänner haben sich Verstärkung geholt. In Amerika braucht das Trio zwar keine Unterstützung, um in Las Vegas und New York Casinos und große Hallen zu füllen, aber in Europa hat man’s noch nicht ganz kapiert. Was soll das eigentlich? Blau bepinselte Typen, die nicht sprechen, treten mit Musikern auf, die auf selbst gebastelten Instrumenten […] mehr…

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    The American Analog Set – Promise Of Love - Short Cuts von Joachim Hentschel

    „Ihr habt es euch ja hübsch eingerichtet im Indie-Rock-Wohnzimmer!“ hat ein Gast beim letzten American Analog Set-Konzert in Hamburg dazwischengerufen – Recht hat er. Im Indie-Rock-Hobbykeller steht die Orgel, im Vestibül das Glockenspiel, in der Teeküche philosophiert leise der Sänger. Mogwai plus Texte, sanfter Krautrock-Geschmack. Fünftes Album der Texaner. (LABELS/VIRGIN) mehr…

  • Britta - Lichtjahre voraus

    Britta – Lichtjahre voraus - Short Cuts von Joachim Hentschel

    Kein Sex, nur The City. Christiane Rösinger, immer noch Ex-Lassie Singers, große Kolumnistin aus Berlin (Kreuzberg, nicht Mitte) singt zehn neue begossene-Pudel-Songs und ein Scherben-Cover. Desillusioniert und hoch poetisch protokollierte Szenen aus der Einsamkeit belebter Kneipen, den absurden Ritualen der so genannten Liebe – eine der besten deutschen Gitarrenbands, finde ich. (Flittchen/EFA) mehr…

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    Barbara Manning – A Starry Night At The Shop - Short Cuts von Joachim Hentschel

    Unberührt davon, wie groß oder mini der Club ist, spielt die Marlene Dietrich des US-Indie-Folkrock mit ihrer Band, den schwäbischen Zwillingen Flavio und Fabrizio,das volle Programm. 18 Songs wurden in Spokane/Washington mitgeschnitten, mit allen Vor- und Nachteilen einer unbearbeiteten Live-Aufnahme. Charmant, schöne Picture-LP. (SWAMP ROOM) mehr…

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    Mondo Generator – A Drug Problem That Never Existed - Short Cuts von Joachim Hentschel

    Die QOTSA-Platte für zwischendurch. Es ist die Nebenbei-Band von Nick Oliveri, dem Irren mit der Glatze, weshalb es auf seinem zweiten Album insgesamt irrer und glatzköpfiger als bei den Queens zugeht (Homme und Lanegan gastieren aber). Oliveri tut das für den Heavy-Rock, was andere angeblich für den Pop tun: Erzitiertsich quer durch die Historie, von […] mehr…

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    Besser – Kaputt und glücklich - Short Cuts von Joachim Hentschel

    Kaputt und glücklich Das Lüneburger Trio Besser, wenigstens mal eine deutsche Indie-Band, die nicht sagt, wir sollten uns alle liebhaben. „Wir sind aus dieserZeit gefallen“, singen sie in leicht verächtlichem Jungmänner-Defätismus, spielen die Gitarre klar und schroff und groovend. Eine luftige Ableitung aus US-Hardcore, leider mit einigen poetischen Plattheiten und ohne richtige Hooks. (TAPETE) mehr…

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    Bic Runga – Beautitul Collision

    Die Sängerin Bic Runga aus Neuseeland spielt nicht die Musik ihrer Maori-Vorfahren, sondern den leicht elektrischen Uni- und Kaffeehaus-Folk von Aimee Mann, Suzanne Vega, der frühen Tori. Die Stimme klingt schon nach wenigen Silben klassisch, das Jazzig-Zartbittere vieler Stücke (fast alle mit Band, souverän und abwechslungsreich instrumentiert) lässt nur oHen, ob es Winter oder spät […] mehr…

  • Ragazzi - Friday

    Ragazzi – Friday

    Friday Kühl wie Kunst, der Bubengesang schräg und extra unsoulig, Synthesizer, die man nur deshalb als Nostalgie-Referenzen auf Human league und die Pet Shop Boys wahrnimmt, weil die Band offenbar keine neuen Soundbänke aus dem Netz geladen hat: Ragazzi aus Berlinerinnern bedingt an The Notwist, interessieren sich aber wenig für Strukturbilder und sehr für ihre […] mehr…

  • Gentleman - Live

    Gentleman – Live - Short Cuts von Joachim Hentschel

    Live The Köln Concert in sicherlich voller Länge, Doppel-CD mit 23 Stücken des jamaikanischsten unter den deutschen Sängern und seiner Gäste. Eine Live-Platte lohnt sich bei Gentleman, weil er beim Reden mit dem Publikum oft spontan in Gesang ausbricht. Roots-Reggae mit voller Band, löwenstark, sanftmütig, rastafarisch, auch ein bisschen einschläfernd. (FOURMUSIC/SONY) mehr…

  • Kurt Rosenwinkel - Heartcore

    Kurt Rosenwinkel – Heartcore - Jazz von Klaus von Seckendorff

    „More simple, more direct“, lautet das Motto für die Zusammenarbeit des charismatischen Gitarristen mit Mr. Q-Tip (A Tribe Called Quest). Simpel sind am ehesten noch die Melodien, die Kurt über eigenwillige Mixturen aus Synthesizers und Drummachines improvisiert. Sonic tapestries, die dem Jazz ganz eigene, neue Wege weisen. (VERVE/UNIVERSAL) mehr…

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    Doug Wamble – Country Libations - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Von Robert Johnson, Hank Williams und Ornette Coleman inspiriert ist diese abenteuerliche Mischung aus Delta Blues, Gospel, Country und Jazz. Tiefer Süden und New York haben das Quintett des Sängers mit der Gretsch-Gitarre geprägt. Fesselnde Musik eines jungen Weißen, der mit seinem Lord im Bunde steht: die bislang spannendste Veröffentlichung auf Branfords Jazz-Label. (MARSALIS MUSIC/IN-AKUSTIK) mehr…

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    Rigmor Gustafsson – I Will Wait For You - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Eine Schwedin, deren unprätentiöser Gesang an Rickie Lee Jones erinnert oder an Nils Landgren. Repertoirehalber eine Fortsetzung von dessen „Sentimental Journey“ (2002): zu Herzen Gehendes von James Taylor bis Jacques Brei, manchmal mit Streichquartett. Nils produziert, greift selten zur Posaune oder singt. Bassist Lars Danielsson sowie „Germany’s finest“ am Klavier (Roberto di Gioia) und Schlagwerk […] mehr…