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    Print-Pop von Frank Schäfer

    „Elf Entwürfe für meinen Grabspruch“ (Kiepenheuer & Witsch, 16,90Euro) nennt Wolf Biermann seine Anverwandlung von Bob Dylans „Eleven Outlined Epitaphs“. Es handelt sich hier tatsächlich nicht um eine Übersetzung dieses schneidigen, atemlosen, kraftgenialischen Sturm-und-Drang-Poems, denn der alternde Barde verleiht diesen steilen, schnellen, schlanken Versen des gerade mal 23-Jährigen ohne Not einen Bierbauch und einen dicken […] mehr…

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    Voodoo Vince

    Mit „Voodoo Vince“ erscheint endlich einmal ein amtliches Jump’n’Run auf Microsofts Spielkonsole – über das halbherzige „Blinx“ wollen wir mal den Mantel des Schweigens decken, denn im Gegensatz zu dem macht „Voodoo Vince“ fast alles richtig. Zur Story: New Orleans. Die Voodoo-Hohepriesterin Madame Charmain wird entführt, sodass es nun an ihrer putzigen Voodoo-Puppe Vince ist, […] mehr…

  • Dark Chronicle

    Dark Chronicle

    „Dark Chronicle“ ist das genaue Gegenteil zu „Knights…“ – ein Konsolen-Rollenspiel, dessen japanische Herkunft aus jedem Pixel tropft. Dabei steht es dem westlichen Genre-Kollegen jedoch in nichts nach. In liebevoller Manga-Optik gehalten, erzählt es die Geschichte des jungen Erfinders Maximilan, der natürlich auserwählt ist, die Welt zu retten. Und da gibt es einiges zu tun. […] mehr…

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    Starwars-Knights Of The Old Republic

    Was für ein Spiel! Mit „Knights Of The Old Republk“ haben die Rollenspielspezialisten von Bioware (bekannt für PC-Spiele wie etwa „Baldur’s Gate“) ganze Arbeit geleistet und das bisher beste im Star Wars-Universum angesiedelte Videospiel geschaffen. Zeitlich 4000 Jahre vor den Filmen spielend, übernimmt man die Rolle eines jungen Jedi-Padawan, der gegen die aufkommenden Mächte der […] mehr…

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    Big Star – Big Star Story - Short Cuts von Arne Willander

    Nicht das erste Mal, dass die traurige Geschichte dieser seltsamen amerikanischen Band erzählt wird. Nicht nur Teenage Fanclub („Thirteen“!), die Replacements und leider längst vergessene Bands wie Dillon Fence verdanken Alex Chilton fast alles, und die Songs der ersten drei Alben, darunter so bizarre wie „I Am The Cosmos“, gehören zu den schönsten der frühen […] mehr…

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    Diverse – Don’t Kill Your Idols - Short Cuts von Arne Willander

    Die Sammlung zum Comeback des Garagen-Rock: ein Wiederhören mit Bands, die in den Achtzigern als verdächtig galten und in den Neunzigern als großväterlich. Neben ajmerikanischen Gründervätern wie Velvet Underground, MC5, New York Dolls, den Stooges und Richard Hell & The Voidoids und Television gibt es die Sex Pistols, The Damned, The Jam, Buzzcocks und The […] mehr…

  • Mudhoney - Piece Of Cake

    Mudhoney – Piece Of Cake - Short Cuts von Arne Willander

    Noch nicht so lang her, dass die beiden Alben als Grunge-Nachbrenner erschienen: das gloriose „Piece Of Cake“ 1992, „My Brother The Cow“ 1995. Es lagen aber noch eine Menge schlammiger, zäher Krachbatzen herum, und für die nicht sehr vielen Fans der Urväter wird es eine Freude sein, wenn auch eine redundante. (Reprise/WSM) mehr…

  • Townes Van Zandt - Townes Van Zandt

    Townes Van Zandt - Townes Van Zandt

    Short Cuts von Arne Willander mehr…

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    Slim Harpo – The Excello Singles Anthology - HIP-O/UMIS

    Er war neben Robert Johnson und seinem „Stop Breaking Down“-Blues (da zunächst unverschämterweise noch als „Traditional“ geführt) der einzige, den die Rolling Stones während der „Exile On Main Street“-Sessions mit einer Cover-Version ehrten. Mit dem kleinen Unterschied, dass der Komponist von „Shake Your Hips“ auch namentlich als James Moore aka Slim Harpo benannt wurde. Jagger […] mehr…

  • Jeff Buckley Live At Sine

    Jeff Buckley - Live At Sine

    Die Debüt-EP, erweitert um alle Songs von dem Club-Auftritt mehr…

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    Young-Holt Unlimited – OhGirl - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Technisch ausgereifter, phasenweise steriler Soul-Jazz-Funk der studierten Formation aus Chicago, meist entlang eigener Kompositionen. Plus Allen Toussaints „Yes We Can Can“ ohne Dringlichkeit und ohne Vocals sowieso. Und das Titelstück, im Original von den Chi-Lites ein Juwel des Soft-Soul, hier mittels E-Piano freundlich verjazzt. (4Men WithBeards) mehr…

  • Elvis Presley - From Elvis In Memphis

    Elvis Presley – From Elvis In Memphis - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Hallelujah! Weg mit den RCA-Pressungenauf Dynaflex, die eher früher als später anfingen zu wellen. Wobei „weg“ natürlich nicht wörtlich zu nehmen ist. Ein Original ist ein Artefakt und niemals durch ein Reissue zu ersetzen. Das haptische Moment, die Aura des Echten, der Wert an sich: alles nicht zu reproduzieren. Dennoch: endlich eine diesem späten Meisterwerk […] mehr…

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    Procol Harum – Procol Harum - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Luxus-Edition der Debüt-LP, klanglich brillant und mit sinnigen Extras. So wird „A Whiter Shade Of Pale“ gleich mehrmals mitgeliefert: auf beiden Seiten einer 12inch, mal 45 rpm, mal 33 rpm, sowie in Form einer 7inch, zusammen mit der Deram-Originai-Rückseite „Lime Street Blues“. Matthew Fishers Harnmond hat man noch nie so famos schnurren und wummern gehört, […] mehr…

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    Charles Lloyd Quartet – Love-In - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    1966 live aufgenommen im Fillmore West. Kurz nachdem die berühmte Rhythmus-Achse Ron Carter/Tony Williams seine Band verlassen hatte, um wieder mit Miles Davis zu spielen, führt Tenor-Saxofonist Charles Lloyd sein Post-Bop-Quartett durch sieben launige Stücke, oft nicht mehr als Progressionen, stellenweise Pop-infiziert. Keith Jarretts Piano ist omnipräsent, Lloyd wechselt, etwa auf dem kapriziösen „Temple Bells“, […] mehr…

  • Leadbelly - Good Morning Blues

    Leadbelly – Good Morning Blues - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Einige der essenziellsten Aufnahmen der amerikanischen Folk-Historie, entstanden 1935 bis 1943, nachdem Huddie Leadbetter aka Leadbelly von einem Zuchthaus in Louisiana in die ungekannte Freiheit der Nordstaaten transferiert worden war. Freilich reckte auch dort der Rassismus sein hässliches Haupt, nicht so brutal wie down south, aber kaum weniger verletzend. Sogar in der Kapitale Washington, D.C., […] mehr…

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    Muddy Waters – Live - Epic

    Wer nach den etwas bizarren Experimenten und den merkwürdig kraftlosen Platten seiner letzten Chess-Jahre Muddy Waters bereits abgeschrieben hatte, wurde dann doch noch eines Besseren belehrt. Am Thanksgiving Day 1976 meldete er sich bei dem Abschiedskonzert der Band mit einer fulminanten Interpretation des nie zu Tode spielbaren „Mannish Boy“ sehr eindrucksvoll zurück. Nicht mal ein […] mehr…

  • Robert Wyatt - Solar Flares Burn For You

    Robert Wyatt – Solar Flares Burn For You - Fenn

    Einen Teil des Winters 1972 verbrachte Robert Wyatt auf einer kleinen Insel vor Venedig, während seine Lebensgefährtin Alfreda Benge in der Stadt als Regieassistentin für Nicolas Roegs Meisterwerk „Don’t Look Now“ arbeitete. In dieser Zeit schrieb er neue Songs, die bereits von den freien Improvisationen, die ihn als Schlagzeuger von Soft Machine und Matching Mole, […] mehr…

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    Weitere Reissues - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Odetta – Odetta Sings Dylan (RCA/Speakers Corner) 3,0 Mick Taylor -14 Below Club (GetBack)3,0 Spencer Davis Group – Live Shows(RPMVinyl)3,0 Spencer Davis Group-Radio Sessions (RPM Vinyl)3,0 Bert Jansch – Nicola (Get Back/Cargo)3,5 T.Rex – Tanx (Get Back/Cargo) 3,5 Mark Hollis – Mark Hollis (Universal)3,0 mehr…

  • New York Dolls - Live In Concert Paris 1974

    New York Dolls – Live In Concert Paris 1974 - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Für Radio Luxemburg aufgenommen, ein knappes Jahr bevor die Dolls den Selbstzerstörungsknopf drückten, geben diese elf Live-Cuts einen guten Eindruck vom Charakter einer Dolls-Show zwischen Post-Glam und Prä-Punk. Dekadenz mit Stil. Nur „Give Hirn A Great Big Kiss“ von den Shangri-Las geht in die (hautenge) Hose. (Earmark/Cargo) mehr…

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    Sex Pistols // R.E.M. - There is No Future //…

    Vinyl von Wolfgang Doebeling Die frühen Demos, remastered, in all ihrer schäbigen Brillanz: „Liar“, „Submission“, „No Fun“, „No Feelings“, „EMI“. Ein erhellendes Companion Piece zu „Never Mind The Bollocks“, das selbst indes kaum mehr war als ein Aufguss der genialen Singles für lethargische Album-Käufer. (Earmark/Cargo) Die rundeste und sicher populärste LP der Rock-Moralisten. Beginnt mit […] mehr…