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    Barcelona für ein Jahr

    - (Start 13.11.)

    von Cedric Klapisch mit Audrey Tautou („Amelie“), Romain Duris, Barnaby Metschurat („Solino“): Erlebnisse eines Austauschstudenten zwischen Bürokratie, Liebe und Partys. Visuell kunstvolle, im Ton ironisch-lockere Hit-Komödie aus Frankreich. mehr…

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    Popstar auf Umwegen - (Start 6.11.)

    von Jim Fall mit Hilary Duff („Agent Cody Banks“), Adam Lamberg, Robert Carradine: Amerikanische Schülerin wird in Italien mit einer Popsängerin verwechselt. Ebenso harm- wie anspruchslose Romantik-Komödie nach einer Disney-Serie für „die ganze Familie“. mehr…

  • Sein Bruder

    Sein Bruder - (Start 6.11.)

    von Patrice Chereau („Intimacy“) mit Bruno Todeschini, Eric Caravaca: Junger Mann kümmert sich widerwillig um sterbenskranken älteren Bruder. Krasses, kompromissloses Drama, dessen Existenzialismus und Karthasis sich auf Dauer zu sehr aufdrängen. mehr…

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    Die Klasse von ’99 - (Start 30.10.)

    von Marco Petry („Schule“) mit Matthias Schweighöfer („Soloalbum“), Axel Stein jürgen Tarrach: Polizeischüler gerät in Gewissenskonflikt mit den Drogendeals seines besten Kumpels. Unausgegorenes Adoleszenzdrama zwischen Quatsch und Ernst. mehr…

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    Sie haben Knut - (Start 30.10.)

    von Stefan Krohmer mit Valerie Koch, Alexandra Neldel, Hans-Jochen Wagner: Junge Gruppe überlegt, ob sie wegen eines an der Grenze verhafteten Freundes ihren Skiurlaub abbrechen soll. Pointierte bis langatmige Parodie auf WG-Kultur, politisch korrekte Diskussionswut und Demogehabe der frühen 80er Jahre. mehr…

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    Dolls von Takeshi Kitano - (Start 30.10.)

    Erlösung. Eine Kugel reicht. Alles andere ist bei Takeshi Kitano ewiges Leid. Warten auf den Tod. Bis dahin balgen sich Gangster in „Sonatine“ beim Sumo-Ringen am Strand wie Kinder, verbringt ein Polizist in „Hana-Bi“ noch einen Urlaub mit seiner erkrankten Frau und seinem verkrüppelten Partner, sitzt ein nach Amerika geflohener Yakuza bei der Ankunft seiner […] mehr…

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    Radio Caroline/Creedence Clearwater Revival/Siouxsie & The Banshees/A User’s Guide To The Fall

    „Radio Caroline – The Pirate Years“ (Oakwood Press, ca. 22 Euro)von Ralph C. Humphries ist eine verdienstvolle, weil faktenreiche Schrift über die aufregendsten Radio-Jahre, letztlich aber mehr Annotation als Analyse, mehr Anekdotensammlung als Abenteuerroman. Was der Autor nicht schafft, ist, ein Sprache zu finden, die ein wenig von jenem Enthusiasmus vermitteln könnte, der die DJs […] mehr…

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    Musikbücher

    „Three Steps To Heaven – The Eddie Cochran Story“ (HaiLeonard, ca. 25Euro)von Bobby Cochran und Susan Van Hecke ist nicht die erste Eddie-Bio, wohl aber die erste literarisch ansprechende. Dafür bürgt die Co-Autorin und Gene-Vincent-Biogralin, während Bobby Cochran, Eddies Neffe, bislang unbekannte Details aus seines Onkels Kindheit und Jugend beisteuert. Anekdotisches zumeist, aber auch musikologisch […] mehr…

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    Print-Pop von Frank Schäfer

    „Peacoks Manifest“ (Eichborn, 19,90Euro) von Stuart David, dem Belle & Sebastian-Mitbegründer, erzählt den langen Weg des schottischen Parzifals Peacock quer durch die Staaten. Der ist ein eitler Country-Stutzer, entsprechend großmäulig und hemdsärmelig – und sein Gral eine fixe Idee: nämlich Glen Campbells Schmalzstulle „Rhinestone Cowboy“ in eine bretternde Techno-Nummer umzugießen und damit eine Menge Geld […] mehr…

  • Sixteen Horsepower - Olden

    Sixteen Horsepower – Olden - Short Cuts von Arne Willander

    Session- und Konzertaufnahmen aus den Jahren 1993 und ’94, bevor die Apokalyptiker ihre Debüt-EP veröffentlichten und die Gesänge von Tod und Teufel, Gott und Verdammnis zum Klischee gerannen. Am Anfang hatten die Klagelieder, gespielt auf uraltem Instrumentarium, Schmiss und Witz. American Goth auf Banjo und Quetschkommode, mindestens sechzehn Pferdestärken, eine Bibel und Dantes Inferno. (Glitterhouse). mehr…

  • Björk - Livebox

    Björk - Livebox

    Wie stets bei Björk apart ausgestattete Sammlung, die Box als Box mit vier Live-CDs zu den vier Alben, obendrein eine DVD und ein üppiges Booklet. Für Menschen mit eisernen Gehörgängen und Engelsgeduld ein Genuss wie „Dancer In The Dark“, bloß länger. mehr…

  • Suzanne Vega - Retrospective

    Suzanne Vega - Retrospective

    Ein Rückblick zu einer Zeit, da von Suzanne Vega nicht mehr die Rede ist. Dabei hat die Songschreiberin mindestens vier ausgezeichnete Alben gemacht, die hier freilich auf „Tom’s Diner“, „Luka“, „In Liverpool“ und „Blood Makes Noise“ und einige weniger offenkundige Meisterleistungen reduziert werden. Besser die Platten selbst hören. (Polydor) mehr…

  • Duran Duran - Duran Duran

    Duran Duran – Duran Duran - EMI

    In Deutschland waren Duran Duran ja erst mal ein richtiger Flop. Die Jugendzeitschriften druckten zwar schon 1981, als das Debütalbum erschien, wöchentlich Fotos und Frisurenkunde ab. Eine Top-Ten-Band, die volle drei Jahre brauchte, bis sie mit „The Reflex“ wirklich in den deutschen Top Ten ankam. Zu einer Zeit, als die Mitglieder Großbritannien und die USA […] mehr…

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    Chicago – Box - Short Cuts von Arne Willander

    Prunk-Box-Set für den Bombastiker, der schon alles hat. Fünf CDs mit allen üchaffensphasen bis „Chicago 19“, dazu eine etwa karge DVD mit Live-Material und einem Promotion-Film. Dokumentiert naturgemäß, wie aus ambitionierten Anfängen in rehn Jahren seichter Schlock wurde, sieht aber gut aus. (Rhino) mehr…

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    Foyer Des Arts – Von Bullerbü nach Babylon - WEA

    Viele suchen diese Platte seit Jahren, und Glückwunsch, sie dürfen weitersuchen. Die Künstler berichten nämlich, sie seien 1982 von der Firma WEA gezwungen worden, bestimmte Songs zu verwenden – deshalb haben Max Goldt und Gerd Pasemann die CD-Version nun so produziert, wie sie es damals haben wollten, drei Stücke ersetzt, alles umgestellt und ein neues […] mehr…

  • Elmore James - King Of The Slide Guitar

    Elmore James – King Of The Slide Guitar - Edel Contraire

    Jemy Spencer verehrte den Mann so abgöttisch, dass er all seine vokalen Manierismen bei den Aufnahmen mit Fleetwood Mac so getreu wie überhaupt denkbar nachahmte. Für Brian Jones war der Mann mit dem unverkennbaren Slide-Ton ein Idol. Seine gelehrigsten weißen Schüler dürften wohl doch Duane AUman und Mike Bloomfield gewesen sein. Aber seinen Einfluß auf […] mehr…

  • MC5 - Motor City Is Burning

    MC5 – Motor City Is Burning - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Live-Dokument aus jenen Tagen, als die MC5 aus Militanz und Dilettantismus gleich zwei Traditionslinien begründen halfen. Die für gniedelige, haarige, breitbeinige, kastrationsängstliche und mit Vorliebe stupide Testosteron-Mucke. Heavy Metal also. Und die für hyperventiliererden, kratzbürstigen, Drei-Akkord-Primitivismus: Punk. Allerdings braucht es musikalische Fantasie, um diese Pionierarbeit hier herauszuhören, denn das meiste ist nur miserabel gespielter Blues-Rock. […] mehr…

  • MC5 - Babes In Arms

    MC5 – Babes In Arms - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Vor 20 Jahren auf einer ROIR-Cassette erstmals veröffentlicht, versammelt diese Compilation allerlei Obskures von den Berserkern aus Detroit. Darunter die Single „I Can Only Give You Everything“, ein Them-Cover aus der Band-Frühzeit, noch ganz im britischen R & B gefangen und überhaupt noch nicht wüst. Noch Beatbeschaulicher ist „One Of The Guys“, ebenfalls von 1966, […] mehr…

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    The Nazz – Open You Eyes – The Anthology - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Sie hatten einen fliegenden Start, als Support für die Doors und als Begünstigte eines lukrativen Publishing-Deals. Mit Todd Rundgren hatten sie überdies einen Musiker in ihrer Mitte, der sich auf Melodien verstand und feine Songs zu schreiben wusste. Als dann aber 1968 ihre Debüt-LP „Nazz“ herauskam, war sie mit ihren angloseligen, an den Small Faces […] mehr…

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    The Damned – Music For Pleasure - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Das zweite Damned-Album für Stiff, nur sieben Monate nach „Damned Damned Damned rausgehauen, galt in Punk-Kreisen als pantomimischer Sündenfall. Anstelle von Nick Löwe saß nun Nick Mason im Produzentensessel. Yep, ebender, seines Zeichens Drummer von Pink Floyd und weiter entfernt vom Punk-Ethos als die Sex Pistols von Buckingham Palace. Mason machte in Punk-by-numbers, der Sound […] mehr…