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    „Eine Familie, irgendwie“

    - Print-Pop von Frank Schäfer

    (Klett-Cotta, 18Euro)von Tony Earley kompiliert „Fast wahre Geschichten“. Autobiografisches also, das deshalb nur „fast“ wahr ist, weil Earley einräumen muss, dass seine Erinnerung ihn vielleicht manchmal trügt, nicht etwa, weil er der Realität absichtlich auf die Sprünge geholfen hätte. Und man merkt diesen Texten durchaus an, dass sie nicht pointiert oder mit Sensationswerten aufgebezelt wurden, […] mehr…

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    Futurama - Games von Tim Lorenz

    Fans von Leela, Bender und Fry werden ihre helle Freude haben, denn präsentationsseitig ist das Spiel zur Animationsserie „Futurama“ über fast jeden Zweifel erhaben. Das Game ist eingebettet in eine typische Serien-Folgen-Handlung, komplett mit bekanntem schwarzen Humor und Figuren inklusive Original-Synchronsprechern, sodass man sich gleich zu Hause fühlt. Das Drehbuch des Spiels stammt sogar von […] mehr…

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    31. The Cure – Killing An Arab - Fifty on 45 RPM

    Die erste Cure-Single hatte kein Defizit an Punk-Attitude, machte aber einen weiten Bogen um jenen Simplizismus, der von Slogans und Statements lebte und Ende 1978 ohnehin an Boden verlor. „Arab“ faszinierte wie die B-Seite „10:15 Saturday Night“ durch gescheiten Minimalismus, birgt aber trotz aller Reduktion das Genom der Gattung Goth. Gruselig. Live bewegten sich die […] mehr…

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    28. The Jam – Firing Squad - Fifty on 45 RPM

    Ihre 77er Debut-Single „Don’t Dictate“ war ein pulsierendes, offensiv vorgetragenes Stück Emanzipation, doch erst mit dem fabulösen Nachfolger „Firing Squad“ reizten die Punks aus der Provinz ihr Potenzial voll aus. Pauline Murray hatte als Sängerin erheblich an Statur gewonnen, und ihr Verwirrspiel um Verheißung, Lügen und „a mixed-up point of view“ fasziniert noch heute. mehr…

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    30. Johnny Thunders – You Can’t Put Your Arms Round A Memory - Fifty on 45 RPM

    Elegantly wasted wäre Johnny Thunders gern gewesen. Wie sein Idol Keith Richards. Aber nach dem unzeremoniellen Ende der New York Dolls und dem peinlichen Split der Heartbreakers musste er erkennen, dass da kein Netz mehr war, in das er sich hätte fallen lassen können. The needle and the damage done. Um so bewundernswerter, wie er […] mehr…

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    27. The Damned – Neat Neat Neat - Fifty on 45 RPM

    Hatte „New Rose“ seine Pub-Rock-Herkunft noch nicht ganz abgeschüttelt, ging „Neat Neat Neat“ den entscheidenden Schritt weiter. Produzent Nick Löwe unterlegte das Ungestüm der vier Paradiesvögel des Punk mit Sound-Charakteristika dreier antiker Punk-Vorläufer: mit dem Rhythmus von Eddie Cochrans „Something Else“, mit dem Gitarrenklang von Sixties-Garagen-Punks wie Mouse & The Traps sowie dem Glam-Rock-Flair eines […] mehr…

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    29. The Jam – In The City - Fifty on 45 RPM

    Ein Drittel The Who: Maximum R & B, Mod-Marotten und Klamotten. Ein Drittel The Clash: Militanz, Stolz und der Riff von „White Riot“. Und ein Drittel ureigenes London-über-alles. „In the city there’s a thousand things I want to say to you“, verausgabt sich Paul Weller. So little time, so much to do. When you’re young. mehr…

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    20. Patti Smith Group – Gloria - Fifty on 45 RPM

    Gloria {Msta 1976) PATTI 5MITH GROUP Sie war die Mutter Courage des Punk, ihr „Piss Factory“ von 1974 war neurotischer Poet-Rock, ihre LP „Horses“ hatte 1975 Grundsatzdiskussionen angezettelt, und „Gloria“ war zwar nur ein Remake des Them-Gassenhauers, aber was für eines. Remake/Remodel: „Jesus died for somebody’s sins but not mine“, lästert die Visionärin, Lenny Kaye […] mehr…