• Rancid - Indestructible

    Rancid – Indestructible

    - WEA

    Punk is just a four-letter word. Mit ihrem sechsten Album begeben sich die Bay Area-Punks Rancid nun also doch in die ach so schlimmen Hände einer Major-Company. Zumindest teilweise. Das eigene Hellcat-Label veröffentlicht nach wie vor, Warner tut sein Übriges als globalplayer. Sonst aber, und das überrascht letztlich wohl nicht mal den eingefleischtesten Fan, ist […] mehr…

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    The Wannadies – Before And After - Cooking Vinyl

    Das beste an der schwedischen Popmusik sind ihre Fans. Spezialisierte Boys in The Ark-Schwitzhemden. Girls, bei denen sich „Wannadies“ auf dem T-Shirt direkt von einer Brustwarze zur anderen zieht, die das Album „Before And After“ schon seit Monaten haben, im schwedischen Original. So süß waren die Wannadies. „Someone Somewhere“ („Say goodbye, my blueberry pie“) mit […] mehr…

  • Five Deez - Kinkynasti

    Five Deez – Kinkynasti - HipHop von Jürgen Ziemer

    Für ihr Debüt „Koo/motor“ sackten die Five Deez, die nur zu viert sind, 2001 jede Menge Lob ein. Verglichen mit den Acts von Labels wie Anticon oder Lex klingt das Quartett aus Cincinatti relativ straight, doch in den Details ist „Kinkynasti“ ein übersprudelnder Quell guter ldeen.(!K7) mehr…

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    Baby Blak – One U Go Blak - HipHop von Jürgen Ziemer

    Erwachsenen-Hop aus Philadelphia: Baby Blak ist eine Hälfte von ILL Adviced und hat mitgewirkt an DJ Jazzy Jeffs „The Magnificent“. Auf seinem Solo-Debüt erzählt der Rapper 17 persönliche Geschichten aus der Nachbarschaft – leider wenig mehr als solides Handwerk. (BBE/RAPSTER) mehr…

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    OI‘ Dirty Bastard – The Trials And Tribulations Of Russell Jones - HipHop von Jürgen Ziemer

    Der Irre vom Wu-Tang Clan ist zurück, zumindest auf Platte, denn leibhaftig sitzt Ol‘ Dirty immer noch im Knast. Für die Aufnahmen soll er angeblich einen Freigang missbraucht haben. Dabei hätte er sich die Mühe gar nicht machen müssen: Songs wie „I Wanna Fuck“ und „Taking A Shit“ klingen genauso, wie sie heißen. (CNR) mehr…

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    Spice 1 – Spiceberg Slim - HipHop von Jürgen Ziemer

    Wenn man mal die moralischen Aspekte außer Acht lässt, kann Gangsta Rap eine verdammt funky Angelegenheit sein. Herrlich geschmeidig, musikalisch zwischen Geto Boys und Dr. Dre, windet sich Spice 1 unaufhaltsam ins Gehör. Nichts auf „Spiceberg Slim“ ist neu, doch die Mischung aus Melancholie, Aggression und sexy Grooves entfaltet ein herrlich sattes Pathos. Musik zum […] mehr…

  • KRS-One - Kristyles

    KRS-One – Kristyles - HipHop von Jürgen Ziemer

    Wie Chuck D. und Gang Starr sitzt auch Kris Parker alias KRS-One längst im Olymp dieser Mann ist der Inbegriff von integrem HipHop. Nach einem längeren Durchhänger ist KRS-One auf „Kristyle“ wieder ganz er selbst: zornig, persönlich, ganz von sich und seinen Ansichten überzeugt, begleitet von den schweren Breakbeats der Beatminerz, Ghetto Pros und DJ […] mehr…

  • Laibach - WAT

    Laibach – WAT - Mute

    Laibach, historisch: In einem frühen Film über die slowenische Industrial-Institution gibt es neben den üblichen Inszenierungen wie den militärisch paraphrasierten Lagebesprechungen der Band und dem ganzen „Laibach über Europa“-Planspielen eine Szene, in der die Musiker in ihrem Uniform-Look mit steinerner Miene einen Hügel herabschreiten. Einer aber stolpert dabei. Kurz lächelt er in die Kamera, verlegen […] mehr…

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    Gorky’s Zygotic Mynci – Sleep/Holiday - Sanctuary

    Jetzt steht tatsächlich schon wieder der Herbst vor der Tür, und da kommt ein Album unserer walisischen Lieblingsband gerade recht „Waking For Winter“ heißt auch gleich der erste Song auf „Sleep/Holiday“. Einen langen Weg sind die Gorkys seit ihrem ersten Album „Tatoy“ von 1994 gegangen. Von der wilden Psychedelik der Anfangstage, als Euro Childs Summe […] mehr…

  • Peaches - Fatherfucker

    Peaches - Fatherfucker

    Disco-Punkrock, der die wesentlichen körperlichen Fragen verhandelt mehr…

  • She-Male Trouble - Back From The Nitty Gritty

    She-Male Trouble – Back From The Nitty Gritty - Short Cuts von Jörn Schlüter

    Vorsätzlich wenig Melancholie und Feinsinn hingegen beweisen die Berliner She-Male Trouble mit einem dieser Retro-Punk-Rock Alben, die sonst aus Skandinavien, nie aber aus Berlin kommen. Mit den Stooges, Motörhead und Joan Jett als Fluchtpunkte prügelt sich die Bild durch die üblichen Riffs und macht dabei nicht nur nichts falsch, sondern eine ganze Menge richtig. (XNO) mehr…

  • Zoot Woman - Zoot Woman

    Zoot Woman – Zoot Woman - Labels

    Stuart Price ist ein 25-jähriger Pop- und Disco-Fan, in dessen Leben die 80er Jahre eine bedeutende Rolle spielen. Als Les Rhythmes Digitales veröffentlichte der Londoner bereits 1998 das gelungene Pop-meets-Disco-Album ,J)arkdancer“: Nik Kershaw und Shannon wurden kurzzeitig dem Vergessen entrissen und für je einen Song reaktiviert. Der schwärmerisch verklärte Blick auf den Mainstream der Achtziger […] mehr…

  • Kim Fowley - Fantasy World

    Kim Fowley – Fantasy World - Shoeshine

    Der große alte Knallkopf öffnet noch einmal den Vorhang und singt Texte, die er in den vergangegen, na: 30 Jahren geschrieben hat. Ein Francis Macdonald besorgte die Kompositionen und spielte das ganze Zeug auch gleich selbst. Im Booklet bedauert Fowley, dass er nicht singen kann: „The frog voiee belongs to me… If only I could […] mehr…

  • Trapt - Trapt

    Trapt – Trapt

    Trapt waren im Juli „artist of the month“ bei Budweiser, haben vom Debüt schon mehr als 500 000 Einheiten verkauft und sind dank der Single „Headstrong“ Stars geworden, the next big thing im schnell drehenden Zirkus des New Metal, und entsprechend tönt es. Die Gitarren sind so fett wie charakterlos, die Trommeln kurz und klanglos, […] mehr…

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    Blues Traveler – Truth Be Told - Short Cuts von Jörn Schlüter

    Die Weltpresse applaudiert schon: Im 15. Jahr ihrer Historie wenden sich Blues Traveler endlich ab von Deadschem Gegniedel und bluesiger Selbstgefälligkeit und entdecken das Lied als das Zentrum aller musikalischen Anstrengung. Nachdem die letzten Jahre vom Drogentod des Bassisten BobbySheehan und der nachfolgenden Trauerarbeit gekennzeichnet waren, haben John Popper, Chan Kinchla, Brendan Hill und zwei […] mehr…

  • Jucifer - I Name You Destroyer

    Jucifer – I Name You Destroyer - Short Cuts von Jörn Schlüter

    I Name You Destroyer „A very loud and aggressive southern gothic Version of P.J. Harvey“, soll Michael Stipe die Musik seiner Athens-Mitbürger genannt haben, aber das ist der Ehre zuviel. Zunächst mal sind Jucifer eines dieser gemischtes Doppel aus Gitarre/Gesang (sie) und Trommeln (er). Und dann ist da noch die enervierende Musik aus dünnem Gallale, […] mehr…

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    Runrig – Proterra - Short Cuts von Jörn Schlüter

    Gerade haben die schottischen Sechs mit einem Konzert in Stirling Castle ihren 30. Band-Geburtstag gefeiert, das ist doch was. Im Jubeljahr gibt’s DVDs und Feiertourneen, Live-Platten und abendfüllende Specials im britischen TV. Und eine neue Platte:“rroterra“zollt dem historischen Moment Tribut mit neuen Versionen alter Lieder, bemüht sich aber ansonsten um Vor- statt Rückschau. Und wenn […] mehr…

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    Beverly Jo Scott – Divine Rebel - Short Cuts von Jörn Schlüter

    Irgendwann vor vielen Jahren tauschte Beverly Jo Scott ihre Heimat in Mobile, Alabama gegen einen Daueraufenthalt in Belgien – ein von hier betrachtet eher ungewöhnlicher Schritt, den man sich gern erklären ließe. Seither hat Scottein paar Platten gemacht, die – abgesehen von ein paar französisch gesungenen Versen – von kultureller Integration keine Spur zeigen. Frau […] mehr…

  • Heather Nova Storm

    Heather Nova Storm - Sony

    Ein überraschender Coup: Für ihre neue Platte verabschiedete sich Heather Nova von allen teuren Produzenten und sicheren Arrangements und bat stattdessen ihre Lieblingsband an Pult und Instrumente: Zusammen mit Mercury Rev (!) verschanzte sich das Mädchen von den Bermudas auf einem hohen Berg bei Woodstock, um endlich eine Platte zu machen, die vor allem mal […] mehr…

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    Stoppok – Bla-Bla Nonstop - Grund-Sound

    Früher – und der Leser weiß schon, was jetzt kommt: „war alles besser“, „hab ich mehr vertragen“, doch nicht nur das, früher hörte ich auch die Platten von Stefan Stoppok. ich ging sogar auf zwei seiner Konzerte. Einmal, es muss so in der zehnten Klasse gewesen sein, fragte mich sogar einer von den coolen Indie-Typen […] mehr…