• Ups..

    Patty Hurst Shifter – Beestinger Lullabies

    - Short Cuts von Wolfgang Doebeling

    Noch ein Trio, das sich der Musiktradition seiner Heimatstadt verpflichtet fühlt, nur ist es diesmal Raleigh, North Carolina. Und dort pflegt man Guitar-Rock der zupackenden, grundehrlichen und eher unsentimentalen Art, der steht und fällt mit der Qualität der Songs. Hier steht einer, „The Fast And Fevered Fall“, keiner fällt, der Rest sitzt. Recht bequem. (BLUE […] mehr…

  • Ups..

    The Rain Band – The Rain Band - Short Cuts von Wolfgang Doebeling

    Britpop is over? Nicht für dieses Trio aus Manchester, das der Musiktradition seiner Stadt gehorchend, gierig alles aufsog, was die formativen Jahre der Protagonisten beflügelte, und nun mit derselben Attitüde wieder ausstößt: aus dem Weg, wir sind die Besten, glaubt es lieber. Von den Gallaghers lernen, heißt an sich glauben. Die Stone Roses klingen an […] mehr…

  • Ups..

    Eric Stewart – Do Not Bend - Short Cuts von Wolfgang Doebeling

    Noch ein verdienter Veteran, diesmal des Beat und Pop, der mit den Mindbenders und 10cc Hit-Abonnements hatte und wahrlich weiß, was großen Pop ausmacht. Berichtigung: wusste. Denn was Eric Stewart seinem Heimcomputer entlockt, sind fade, flächige Soundödnisse. Schade, denn sein Händchen für Melodien hat er nicht verloren, der Schmelz ist noch da.(STRAWBERRY) mehr…

  • Ups..

    Chris Farlowe – Farlowe That! - Short Cuts von Wolfgang Doebeling

    Irgendein grausames Blättchen in Holland hat ihn mal zum hässlichsten Popstar aller Zeiten gekürt, und vielleicht sind Chris Farlowes defizitäre Werte in den Sektoren Glamour und Glitz schuld an seinem eklatanten Erfolgsmangel nach „Out Of Time“. An seiner Stimme kann es unmöglich liegen. Die schafft es noch heute, unter die Haut zu gehen. Hier mittels […] mehr…

  • Ups..

    Pernice Brothers – Yours, Mine & Ours - Zomba

    Won’t you come away with me, and begin something we can’t understand?“. lauten die ersten Zeilen des ersten Songs „The Weakest Shade Of Blue“. So schwer ist „Yours, Mine & Oars“aber nicht zu verstehen. Es ist einfach eine weitere Variation des schwelgerischen Pop von Joe Pernice. Seine Scud Mountain Boys wurden damals zwar noch in […] mehr…

  • Ups..

    The Fleshtones – Do You Swing - Short Cuts von Wolfgang Doebeling

    Sie hatten mehr Klasse und Moral als die meisten ihrer Konkurrenten, und die wilde Emphase ihrer Live-Shows bleibt unvergesslich. Sänger Peter Zaremba und Gitarrist Keith Streng waren Helden einer ganzen Generation von Garagen-Bands. Das war vor 20 Jahren. Seither gab es periodische Aktivitäten der Fleshtones im heimatlichen New York City, neue Platten nur alle Jubeljahre: […] mehr…

  • Rancid - Indestructible

    Rancid – Indestructible - WEA

    Punk is just a four-letter word. Mit ihrem sechsten Album begeben sich die Bay Area-Punks Rancid nun also doch in die ach so schlimmen Hände einer Major-Company. Zumindest teilweise. Das eigene Hellcat-Label veröffentlicht nach wie vor, Warner tut sein Übriges als globalplayer. Sonst aber, und das überrascht letztlich wohl nicht mal den eingefleischtesten Fan, ist […] mehr…

  • Ups..

    The Wannadies – Before And After - Cooking Vinyl

    Das beste an der schwedischen Popmusik sind ihre Fans. Spezialisierte Boys in The Ark-Schwitzhemden. Girls, bei denen sich „Wannadies“ auf dem T-Shirt direkt von einer Brustwarze zur anderen zieht, die das Album „Before And After“ schon seit Monaten haben, im schwedischen Original. So süß waren die Wannadies. „Someone Somewhere“ („Say goodbye, my blueberry pie“) mit […] mehr…

  • Five Deez - Kinkynasti

    Five Deez – Kinkynasti - HipHop von Jürgen Ziemer

    Für ihr Debüt „Koo/motor“ sackten die Five Deez, die nur zu viert sind, 2001 jede Menge Lob ein. Verglichen mit den Acts von Labels wie Anticon oder Lex klingt das Quartett aus Cincinatti relativ straight, doch in den Details ist „Kinkynasti“ ein übersprudelnder Quell guter ldeen.(!K7) mehr…

  • Ups..

    Baby Blak – One U Go Blak - HipHop von Jürgen Ziemer

    Erwachsenen-Hop aus Philadelphia: Baby Blak ist eine Hälfte von ILL Adviced und hat mitgewirkt an DJ Jazzy Jeffs „The Magnificent“. Auf seinem Solo-Debüt erzählt der Rapper 17 persönliche Geschichten aus der Nachbarschaft – leider wenig mehr als solides Handwerk. (BBE/RAPSTER) mehr…

  • Ups..

    OI‘ Dirty Bastard – The Trials And Tribulations Of Russell Jones - HipHop von Jürgen Ziemer

    Der Irre vom Wu-Tang Clan ist zurück, zumindest auf Platte, denn leibhaftig sitzt Ol‘ Dirty immer noch im Knast. Für die Aufnahmen soll er angeblich einen Freigang missbraucht haben. Dabei hätte er sich die Mühe gar nicht machen müssen: Songs wie „I Wanna Fuck“ und „Taking A Shit“ klingen genauso, wie sie heißen. (CNR) mehr…

  • Ups..

    Spice 1 – Spiceberg Slim - HipHop von Jürgen Ziemer

    Wenn man mal die moralischen Aspekte außer Acht lässt, kann Gangsta Rap eine verdammt funky Angelegenheit sein. Herrlich geschmeidig, musikalisch zwischen Geto Boys und Dr. Dre, windet sich Spice 1 unaufhaltsam ins Gehör. Nichts auf „Spiceberg Slim“ ist neu, doch die Mischung aus Melancholie, Aggression und sexy Grooves entfaltet ein herrlich sattes Pathos. Musik zum […] mehr…

  • KRS-One - Kristyles

    KRS-One – Kristyles - HipHop von Jürgen Ziemer

    Wie Chuck D. und Gang Starr sitzt auch Kris Parker alias KRS-One längst im Olymp dieser Mann ist der Inbegriff von integrem HipHop. Nach einem längeren Durchhänger ist KRS-One auf „Kristyle“ wieder ganz er selbst: zornig, persönlich, ganz von sich und seinen Ansichten überzeugt, begleitet von den schweren Breakbeats der Beatminerz, Ghetto Pros und DJ […] mehr…

  • Laibach - WAT

    Laibach – WAT - Mute

    Laibach, historisch: In einem frühen Film über die slowenische Industrial-Institution gibt es neben den üblichen Inszenierungen wie den militärisch paraphrasierten Lagebesprechungen der Band und dem ganzen „Laibach über Europa“-Planspielen eine Szene, in der die Musiker in ihrem Uniform-Look mit steinerner Miene einen Hügel herabschreiten. Einer aber stolpert dabei. Kurz lächelt er in die Kamera, verlegen […] mehr…

  • Ups..

    Gorky’s Zygotic Mynci – Sleep/Holiday - Sanctuary

    Jetzt steht tatsächlich schon wieder der Herbst vor der Tür, und da kommt ein Album unserer walisischen Lieblingsband gerade recht „Waking For Winter“ heißt auch gleich der erste Song auf „Sleep/Holiday“. Einen langen Weg sind die Gorkys seit ihrem ersten Album „Tatoy“ von 1994 gegangen. Von der wilden Psychedelik der Anfangstage, als Euro Childs Summe […] mehr…

  • Peaches - Fatherfucker

    Peaches - Fatherfucker

    Disco-Punkrock, der die wesentlichen körperlichen Fragen verhandelt mehr…

  • She-Male Trouble - Back From The Nitty Gritty

    She-Male Trouble – Back From The Nitty Gritty - Short Cuts von Jörn Schlüter

    Vorsätzlich wenig Melancholie und Feinsinn hingegen beweisen die Berliner She-Male Trouble mit einem dieser Retro-Punk-Rock Alben, die sonst aus Skandinavien, nie aber aus Berlin kommen. Mit den Stooges, Motörhead und Joan Jett als Fluchtpunkte prügelt sich die Bild durch die üblichen Riffs und macht dabei nicht nur nichts falsch, sondern eine ganze Menge richtig. (XNO) mehr…

  • Zoot Woman - Zoot Woman

    Zoot Woman – Zoot Woman - Labels

    Stuart Price ist ein 25-jähriger Pop- und Disco-Fan, in dessen Leben die 80er Jahre eine bedeutende Rolle spielen. Als Les Rhythmes Digitales veröffentlichte der Londoner bereits 1998 das gelungene Pop-meets-Disco-Album ,J)arkdancer“: Nik Kershaw und Shannon wurden kurzzeitig dem Vergessen entrissen und für je einen Song reaktiviert. Der schwärmerisch verklärte Blick auf den Mainstream der Achtziger […] mehr…

  • Kim Fowley - Fantasy World

    Kim Fowley – Fantasy World - Shoeshine

    Der große alte Knallkopf öffnet noch einmal den Vorhang und singt Texte, die er in den vergangegen, na: 30 Jahren geschrieben hat. Ein Francis Macdonald besorgte die Kompositionen und spielte das ganze Zeug auch gleich selbst. Im Booklet bedauert Fowley, dass er nicht singen kann: „The frog voiee belongs to me… If only I could […] mehr…

  • Trapt - Trapt

    Trapt – Trapt

    Trapt waren im Juli „artist of the month“ bei Budweiser, haben vom Debüt schon mehr als 500 000 Einheiten verkauft und sind dank der Single „Headstrong“ Stars geworden, the next big thing im schnell drehenden Zirkus des New Metal, und entsprechend tönt es. Die Gitarren sind so fett wie charakterlos, die Trommeln kurz und klanglos, […] mehr…