• David Bowie - Station to Station

    David Bowie – Station to Station

    - I am a D.J. – I am what I play

    The return of the thin white duke. Bowie zog es nach Los Angeles, wo schon allerhand Suffköppe und Drogenkönige des internationalen Rock-Jet-Set die wilde, libertinäre Zeit unter Gerald Ford feierten. Bowie stürzte sich sogleich in den Konsum von Kokain, das Dennis Hopper mit „Easy Rider“ populär gemacht hatte, und nahm Songs auf, die voller Paranoia […] mehr…

  • Ups..

    David Bowie – Young Americans - I am a D.J. –…

    Eine Blaupause für spätere, verzwungene Crossovers. Dass diese Mainstream-Soul-Platte einer Anordnung des Managements entsprang, um Amerika endlich ganz zu packen, ist unwahrscheinlich willkommen war Bowies neues Selbstbild als swinging blue boy sicher. Eine schwarzweiße Mischung exzellenter Sessionleute wurde nach Philadelphia geflogen (David Sanborn am Saxofon, im Chor unter anderem Luther Vandross) und spielte smoothe Late-Night-Launen […] mehr…

  • David Bowie - Low

    David Bowie – Low - I am a D.J. –…

    In New York betrat ein anderer nervöser dünner Mann die Bühne, und auch er arbeitet bald mit dem Roxy Music-Abtrünnigen Brian Eno zusammen: David Byrne und die Talking Heads veröffentlichten ihr Debüt „77“ als David Bowie seine Berliner Phase einläutete. Tony Visconti produzierte, Eno steuerte sein bizarres Instrumentarium bei, und Bowie machte nicht viele Worte: […] mehr…

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    David Bowie – Aladdin Sane - I am a D.J. –…

    Bowies erste US-Produktion,“Ziggy“ Folge zwei, wenn auch weniger eingängig und kohärent: Als die Sache kommerziell interessant wurde, löste Bowie das Avantgarde-Versprechen ein. Der Titelsong mit atonal gesungenem Refrain, Tröt-Bläsern und dem berühmten Gliedmaßen-auf-Tasten-Solo von Pianist Mike Garson, „Time“ als 30er-Cabaret-Moritat, die Regenmusik „Lady Grinning Soul“, alles zur Zeit des Hoch-Glam. Garson ist der Held der […] mehr…

  • David Bowie - The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars

    David Bowie – The Rise And Fall Of Ziggy Stardust And The Spiders From Mars - I am a D.J. –…

    Die Definition von Glam-Rock und die eigentliche Erfindung David Bowies. Mit seinem ungeheuer effektiv und explosiv spielenden Trio ging Bowie zurück zum Rock’n’Roll der Gründerjahre, addierte aber seinen exaltierten Gelang und jede Menge Märchenquatsch und betonte plötzlich die Massen. In mancher Hinsicht hatte „Ziggy Stardust“ nichts Zeittypisches, hätte auch zu jeder anderen Zeit funktioniert. „Magical […] mehr…

  • David Bowie - Hunky Dory

    David Bowie – Hunky Dory - I am a D.J. –…

    Manchen gilt diese fast klassische Songwriter-6 Platte als Bowies größter Wurf, andere erkennen darin vor allem eine eklektische britische Folk-Platte mit Vaudeville-Reminiszenzen. Ehrlicherweise benannte Bowie in den Songtiteln, wohin er bewundernd blickte: zur Clique in New York („Andy Warhol“) und dem unerreichbaren Übervater, der das Spiel mit Masken, Posen und Fiktionen mindestens so ebenso gut […] mehr…

  • David Bowie - David bowie

    David Bowie – David bowie - I am a D.J. –…

    Später „Space Oddity“ betitelt – nach dem einzigen Song, den Visconti nicht produzieren wollte, weil er es lachhaft fand, die Hymne zur ersten Mondlandung aufzunehmen (der spätere Elton-John-Produzent Gus Dudgeon übernahm). Verglichen mit den frühen Schlagern ein weiter Sprung, das an Dylan orientierte „Unwashed And Somewhat Slightly Dazed“ ist großartiger Elektro-Blues, in „Wild Eyed Boy […] mehr…

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    David Bowie – The Man Who Sold The World - I am a D.J. –…

    Der Folksänger ist tot. Bowie hat die Leib-Band für seine beste Rock’n’Roll-Phase gefunden, der Bursche Mick Ronson aus Hull funkelt an der Weltraum-Gitarre. Das Möchtegern-dekadente Leben mit Ehefrau Angie, koketter Spiritualismus und die Angst vor dem in der Familie liegenden Irrsinn treiben dunkle Blüten: „After All“, „The Supermen“, „The Width Of A Circle“. Visconti, der […] mehr…

  • Kevin Ayers - Joy Of A Toy

    Kevin Ayers - Joy Of A Toy

    Bevor wir das rätselhafte Zoblophon und die 124 anderen Instrumente durchnehmen, die auf den ersten vier Alben von Kevin Ayers eingesetzt wurden, und bevor von Karo-Bube bis zum Joker alle Persönlichkeitsspaltungen aufgeblättert werden, die man in diesen beispiellos inspirierten Songs finden kann: Einige würden in die „Ritter der Kokosnuss“ passen. Ayers‘ Sprechgesang hat etwas im […] mehr…

  • AC/DC - High Voltage

    AC/DC - High Voltage

    Das Frühwerk und die mittleren Jahre der Radau-Virtuosen mehr…

  • The Kinks - Face To Face

    The Kinks - Face To Face

    Es wardie beste aller Pop-Zeiten: 1966. „Aftermath“, „Pet Sounds“, „Blonde On Blonde“ und „Revolver“ erschienen binnen weniger Monate, es wehte ein neuer Wind, man nahm sich ernster, aber nicht ernst. Für die Kinks brachte dieses denkwürdige Jahr dreierlei. Erstens ein paar Fiaskos wie Rays Nervenzusammenbruch oder die Quaife/Dalton-Personal-Querelen. Zweitens einen Triumph in Form des Sommerhits […] mehr…

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    Mitch Ryder – Take A Ride - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Bis heute unterwegs als Rock-Malocher und ehrliche Haut, war Mitch Ryder in den Jahren 1965 bis 1967 auch musikhistorisch von einiger Bedeutung. „Blueeyed soul“ nannte man später Ryders vokalistische Ausbrüche, war seine Raserei doch Ausdruck rechtschaffenen Bemühens, es den James Browns und Wilson Picketts gleichzutun. Und Little Richard natürlich, der das Kreischen Charts-tauglich gemacht hatte. […] mehr…

  • Jimmy Reed - Rockin With Reed

    Jimmy Reed – Rockin With Reed - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Allein das Cover ist den Preis der Platte wert, Reeds stets etwas phlegmatisch zuckelnder Primitivismus verfehlt seine subversive Wirkung auf Hüfte und Herz ohnehin selten. Nicht mal auf jenen Cuts, die wie „The Moon Is Rising“ allzu offenkundig nach „Honest I Do“ modelliert wurden. „If you don’t like to dance“, schrieb Frank London Brown in […] mehr…

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    The Byrds – The Essential - Columbia

    Beatles– als auch Stones-Fans dürften mit milder Verwunderung registrieren, was die Liner Notes zu der kürzlich von Sundazed Records veröffentlichten Doppel-LP „The Columbia Singles ’65 – ’67“ ungeniert behaupten. JNo one has ever had a stronger run of Singles than did the Byrds in their prime. No one.“ Zumindest unterfüttern die Hitparaden-Notierungen das nicht. Aber […] mehr…

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    The Who – Who’s Next - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Die Deluxe-Edition nun auch auf Triple-Vinyl, mit Outtakes sowie Live-Aufnahmen, die Aufmachung so exzellent wie das Klangerlebnis. Musikalisch ist „Who’s Next“ ohnehin ein Rock-Statement sondergleichen. Ein veritables Wunder seinerzeit, nach dem aufgeblasenen Blödsinn von „Tommy“. (MCA) mehr…

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    The Small Hours – The Anthology - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Werkschau der Mod-Revivalists, die Ende der 70er Jahre zur Speerspitze der Bewegung zählten, neben Secret Affair, den Chords und den Purple Hearts. Von denen sie sich durch ihren durchdringenden Stax-Orgel-Sound unterschieden und durch ihre Connections zur Rude-Boy-Szene. Sämtliche Studio-Cuts, inklusive Demos und nie veröffentlichte Singles. (Detour) mehr…

  • The Grateful Dead American Beauty Cover

    The Grateful Dead - American Beauty

    Vinyl von Wolfgang Doebeling mehr…

  • Grateful Dead Workingman's Dead Cover

    The Grateful Dead - Workingman’s Dead

    Der nicht selten ziellos mäandernden, halluzinogenen Rock-Trips ihrer Live-Shows überdrüssig, erinnerten sich die Dead ihrer Wurzeln in Country und R & B, schrieben ein paar großartige Songs und veröffentlichten 1970 kurz hintereinander nicht nur zwei herausragende Alben, sondern ihre beiden einzigen wirklich essenziellen. „Workingman’s Dead“ besticht besonders durch „Uncle Johns Band“, wunderbar herbe Harmonies und […] mehr…

  • Buzzcocks - Singles Going Steady

    Buzzcocks - Singles Going Steady

    Macht es Sinn, Singles zu kompilieren und hintereinander wegzuhören, ohne zwischendurch zum Plattenspieler zu pilgern, ohne sie einzeln aus dem Sleeve zu nehmen, sie umzudrehen und derlei Rituale? Nein, no bloody way. Es sei denn, man besitzt die brillanten Original-45s nicht. Dann ist so eine Compilation besser als nichts. Wahrscheinlich. (4Men With Beards) mehr…

  • Hank Williams - The Essential

    Hank Williams - The Essential :: Metro

    Die vor einiger Zeit von Trikont veröffentlichte Williams-Retrospektive in Ehren. Aber für alle, die sowohl das vor Jahren erschienene Box- Set mit all seinen Singles als auch das längst leider wieder gestrichene „The Complcte Hank Williams“ verpassten, ist diese lächerlich billige Doppel-CD mit schlappen 52 seiner besten Aufnahmen im Zweifelsfall die erste Wahl. Zwar hätte […] mehr…