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    The Small Hours – The Anthology

    - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Werkschau der Mod-Revivalists, die Ende der 70er Jahre zur Speerspitze der Bewegung zählten, neben Secret Affair, den Chords und den Purple Hearts. Von denen sie sich durch ihren durchdringenden Stax-Orgel-Sound unterschieden und durch ihre Connections zur Rude-Boy-Szene. Sämtliche Studio-Cuts, inklusive Demos und nie veröffentlichte Singles. (Detour) mehr…

  • Grateful Dead Workingman's Dead Cover

    The Grateful Dead - Workingman’s Dead

    Der nicht selten ziellos mäandernden, halluzinogenen Rock-Trips ihrer Live-Shows überdrüssig, erinnerten sich die Dead ihrer Wurzeln in Country und R & B, schrieben ein paar großartige Songs und veröffentlichten 1970 kurz hintereinander nicht nur zwei herausragende Alben, sondern ihre beiden einzigen wirklich essenziellen. „Workingman’s Dead“ besticht besonders durch „Uncle Johns Band“, wunderbar herbe Harmonies und […] mehr…

  • Buzzcocks - Singles Going Steady

    Buzzcocks - Singles Going Steady

    Macht es Sinn, Singles zu kompilieren und hintereinander wegzuhören, ohne zwischendurch zum Plattenspieler zu pilgern, ohne sie einzeln aus dem Sleeve zu nehmen, sie umzudrehen und derlei Rituale? Nein, no bloody way. Es sei denn, man besitzt die brillanten Original-45s nicht. Dann ist so eine Compilation besser als nichts. Wahrscheinlich. (4Men With Beards) mehr…

  • Hank Williams - The Essential

    Hank Williams - The Essential :: Metro

    Die vor einiger Zeit von Trikont veröffentlichte Williams-Retrospektive in Ehren. Aber für alle, die sowohl das vor Jahren erschienene Box- Set mit all seinen Singles als auch das längst leider wieder gestrichene „The Complcte Hank Williams“ verpassten, ist diese lächerlich billige Doppel-CD mit schlappen 52 seiner besten Aufnahmen im Zweifelsfall die erste Wahl. Zwar hätte […] mehr…

  • Bob Marley - Live At The Roxy

    Bob Marley – Live At The Roxy

    Das Konzert markierte Marleys Durchbruch auch in den USA mehr…

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    Laura Lee – The Hot Wax Anthology - Castle

    Mit der gesamten „Bewegung“, sagte Laura Lee später, habe sie nie etwas im Sinn gehabt und sich mit deren radikalen Zielen auch nie identifiziert. Ein Stück praktischer Women’s Lib-Politik waren Lieder wie „Women’s Love Rights“ trotzdem. Das Hohelied der Emanzipation hatte sie schon während ihrer Chess-Jahre gesungen – mit „Dirty Man“ und „Up Tight, Good […] mehr…

  • Morrissey - Under The Influence

    Morrissey - Under The Influence

    Unter welchem Einfluss Morrissey als Heranwachsender (wuchs er überhaupt heran?) in Manchester stand, davon hat er nun im Rahmen der „Influence“-Reihe selbstZeugnis abgelegt: New York Dolls und Charlie Feathers, Ramones und Sparks, Nico und Patti Smith, Klaus Nomis „Death“ und Jimmy Radcliffs „(There Goes) The Forgotten Man“. Musik der Rebellion und Einsamkeit, Vieles aus den […] mehr…

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    Kim Fowley – The Kim Fowley Story - Short Cuts von Arne Willander

    Ein Aufgalopp inzwischen großenteils vergessener Gruppen, die mit dem legendären Riesenspinner, Produzenten, Svengali und Entdecker Kim Fowley in Berührung gerieten. Schäbiger Sixties-Rock’n‘ Roll, frühe Psychedelia, Surf-Trash und Beat-Wahnsinn in ebenso naiven wie ausgekochten Zwei-Minuten-Brechern. Byrds, Beach Boys, Beatles, Buffalo Springfield: Im Vergleich mit diesen kühnen Kapellen lauter Milchgesichter und Waisenknaben. B Bumble & The Stingers! […] mehr…

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    Spinach – Spinach 1 - Short Cuts von Arne Willander

    Hier müsste das Cover abgebildet sein, das Michael Holm und Giorgio Moroder 1973 bei diesem internationalen Munich-Trash-Pop-Versuch mit nackter Frau und grünen Blättern zeigt. „America America“, „Action Man“, „Knocking On Your Door“, „Sweet Sixteen (You Know What Mean)“ und „Action Man“ bollern und moog-synthesizern zwischen Schlager, Mamas & Papas, Beach Boys, Früh-Disco, Flöten-Inferno und Dingen, […] mehr…

  • Story Of The Blues

    Story Of The Blues - Short Cuts von Arne Willander

    Wolfgang Doebeling würde die Story des Blues vielleicht anders erzählen, aber diese Doppel-Compilation zeichnet den Weg (naturgemäß etwas zitterig) von Blind Willie McTell, Mississippi John Hurt und Bessie Smith, Willie Dixon, Muddy Waters, Lightnin‘ Hopkins bis hin zu Johnny Winter, Stevie Ray Vaughan, Keb“ Mo‘ und, jaha: Bob Dylan. Nicht jeden entdeckten die Rolling Stones […] mehr…

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    Spiritualized – The Complete Works No. 1 - Metro

    Wollte man das Leben von Jason Pierce verfilmen, dann käme für die Hauptrolle eigentlich nur der egozentrische Vincent Gallo in Frage. Pierce, der sich früher Spaceman nannte und den legendären Spacemen 3 vorstand, ist ein enigmatischer Eigenbrötler. Seine Musik wurzelt im lärmenden Garagenrock der Sechziger, wurde aber durch Drogenerlebnisse und religiöse Erfahrungen in unendliche, geradezu […] mehr…

  • Harvey Mandel - Cristo Redentor

    Harvey Mandel – Cristo Redentor - Raven

    Mick Taylor war weg, ein Drogenwrack, als die Rolling Stones „Black And Blue“ aufnahmen. Bei ein paar Songs brauchte man dann doch wieder einen Gitarristen der etwas virtuoseren Variante. Also heuerte man für die Sessions zu „Hot Stuff“ und „Memory Motel“ Harvey Mandel an, der schon vor Ron Wood als neuer Axeman der Band im […] mehr…

  • Townes Van Zandt - For the Sake of the Song

    Townes Van Zandt – For The Sake…/ Our Mother…/ Delta Momma…/ Flyin‘ Shoes

    Wer nur den zerstörten, betrunken klampfenden, mit jedem Adabei für ein Foto posierenden Townes kennt, den hilflosen, antriebslosen Hobo, am Ende von Wichtigtuern der „Grunge-Generation“, wie Van Zandt angeblich glaubte, vereinnahmt – der muss diese Platten endlich hören. Mal hier, mal da kamen sie neu heraus, waren bei Zweitausendeins erhältlich, zuletzt noch in der ramschigen […] mehr…

  • Pink Floyd - The Wall

    Pink Floyd – The Wall - DVD von Arne Willander &…

    Es ist sehr, sehr seltsam, nach 20 Jahren noch einmal „The Wall“ anzuschauen. Damals war es der perfekte Film, um nach der Schule mit Freundinnen im düsteren Kleinstadtkino zu bedauern, dass man immer noch in der Mühle steckt: Schule, Hausaufgaben, Klausuren, Zeugnisse, Ferien – und dann alles wieder von vorn. Mit zehn war mancher Hirnkrampf […] mehr…

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    Morcheeba – Brixton To Bejing - DVD von Arne Willander &…

    Als Morcheeba im November 2002 in der Londoner Brixton Academy spielten, war fast alles wie immer: Die Blicke richteten sich vor allem auf Skye Edwards, die so cool wie charmant zu den blubbernen Sounds von Paul und Ross Godf rey singt. Aber es kamen noch Gäste vorbei: der wunderbare Kurt Wagner von Lambchop für das […] mehr…

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    Diverse – A Reggae Session - DVD von Arne Willander &…

    Es war eine denkwürdige Nacht im Jahre 1988. Ein paar Dutzend Musikerfeierten den Reggae in Fort Charles/Jamaika, generationen- und genreübergreifend. The I-Three eröffnen mit „Buflalo Soldier“, es folgen Bunny Wailer, Ziggy Marley and the Melody Makers, dann – etwas überraschend – Chrissie Hynde (mit Sly & Robbie) und Grace Jones. Die Neville Brothers spielen mit […] mehr…

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    The Band – The Last Waltz

    The Band – The Last Waltz Es beginnt mit Billardkugeln – wie eine Vorstudie zu „Color Of Money“. Dann der allerletzte Walzer, die allerletzte Zugabe und der Sprung zum Anfang in den Straßen von San Francisco, vor Bill Grahams „Winterland“. Natürlich hat man damals gar nicht gemerkt, wie akribisch Martin Scorsese den Film vorbereitet hatte, […] mehr…

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    George Michael – Ladies & Gentleman

    „The Best Of George Michael“ soll dies sein – und musikalisch mag das stimmen, aber die Videos dazu verderben einem leider immer wieder die gar nicht mal so üblen Lieder. „Faith“ ist schon schlimm (die Sonnenbrille! Das Leder!), „Don’t Let The Sun Go Down On Me“ nicht viel besser(der blaue Anzug! Elton John!), aber immerhin […] mehr…

  • Elbow - Cast Of Thousands

    Elbow – Cast Of Thousands - V2

    Auf dem Elbow-Debüt „Asleep In The Back“ (2001) gab es einen bemerkenswerten Song. „Bitten By The Tailfly“ bestand anfangs lediglich aus Genuschel, dann aber durchbrach eine aggressive Gitarre die Eintönigkeit, bis sich das Stück in ein erstaunliches Fiasko aus Sound und Sinnlosigkeit ergab. Der Rest der Platte: eine etwas spröde Abstraktion zum Selbsterschließen. Kunst wahrscheinlich, […] mehr…