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    „Erykah Badu – The First Lady Of Neo-Soul“…

    - Musikbücher von Wolfgang Doebeling

    (Sanctuary, ca. 20 Euro) von Joel McIver kommt ebenfalls zu früh, rekurriert aber immerhin auf eine gut siebenjährige Karriere, drei brillante LPs und eine Persönlichkeit, die vor allem eines ist: widersprüchlich. Harmonie und Respekt, sagt die Göttliche, seien die Grundpfeiler menschlicher Gesellschaft, aber sie zählt Gangsta-Typen zu ihren besten Freunden. Das meistgebrauchte Wort im aktiven […] mehr…

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    „The New York Dolls“… - Musikbücher von Wolfgang Doebeling

    (Omnibus/Boswodh, ca. 14 Euro) von Nina Antonia zelebriert eine so kurzlebige wie einflussreiche Band, deren Spuren sich bis heute nicht übersehen lassen. Anfangs nur Stones-Clones, fackelten die Dolls den Glam Rock ab, verbrauchten eine Tonne Mascara und Lippenstifte, bevor sie den Knopf drückten, auf dem „Self Destruct“ stand, bevor sie der Erfolg ereilte. Nein, populär […] mehr…

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    „The Big Wheel“ … - Musikbücher von Wolfgang Doebeling

    (Helter Skelter, ca. 18 Euro) von Bruce Thomas ist die Neuauflage einer alten Abrechnung. Thomas war Bassist der Attractions und erzählte allzu freimütig, was Elvis Costello gern unter Verschluss gehalten hätte, weshalb böses Blut floss, in Strömen. Dabei nennt Thomas hier keine Namen, vieles muss man sich zusammenreimen. Was sich demnächst ändern wird. Für den […] mehr…

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    „Dangerous Kitchen – The Subversive World Of Zappa“… - Musikbücher von Wolfgang Doebeling

    (ECWP ress, ca. 26 Euro) von Kevin Courrier will mehr sein als eine Biografie. Analysiert werden Frank Zappas Rollen als Komponist, Entertainer, Provokateur und Pionier, leider stets aus der Perspektive eines Bewunderers. Dennoch gewährt das Buch wertvolle Einblicke in das wildbewegte Leben des Exzentrikers, in allerlei kulturelle Verstrickungen, aus denen er sich mal genialisch, mal […] mehr…

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    „Saucerful Of Secrets – The Pink Floyd Odyssey“… - Musikbücher von Wolfgang Doebeling

    (Helter Skelter, ca. 24 Euro) von Nicholas Schaffner ist dessen bislang unübertroffene Band-Bio von 1991, aktualisiert, erweitert und preisgünstig broschiert. Schaffner schafft es, eine Balance zu finden zwischen den Pop-Anfängen, dem Psych-Overdrive und dem späteren Pomp-Overkill. Und es gelingt ihm, die beiden großen Konflikte, an denen die Band laborierte, den zwischen Syd Barrett und dem […] mehr…

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    „Rolling Stones – 40X20″… - Musikbücher von Wolfgang Doebeling

    (Heel 20 Euro) ist ein Best-of-Fotoband der meistfotografierten Band der Welt. 40 Jahre Stones, gesehen durch die Linsen von 20 namhaften Lichtbildnern, darunter Barry Feinstein, Michael Putland, Bob Gruen, Art Kane und Mark Seliger. Ausgewählt nach künstlerischen und kulturhistorischen Gesichtspunkten, von den Fotografen selbst sowie von der Govinda Gallery in Washington, D.C., wo diese durch […] mehr…

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    Print-Pop von Frank Schäfer

    „Chronik“ (Merve, 6,50Euro)von Roland Barthes ist praktizierte Pop-Philosophie in der Tradition seines Klassikers „Mythen des Alltags“, sprachlich elegant, brillant und immer fröhlich pfeifend auf der Grenze zwischen Poesie und Wissenschaft. Von Dezember 1978 bis März 1979 reflektiert Barthes Woche für Woche im „Nouvel Observateur“ seinen Alltag, „erliest“ er sich seine Welt in kurzen Prosa-Stücken. Und […] mehr…

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    Bounty Killer: The Mystery - Crucial Cuts – Die 50…

    Der Name ist Programm: Bounty Killer ist der Gangster unter den Danchall-DJs. Er steht seit Mitte der 90er ähnlich wie Erzrivale Beenie Man für aggressive, dunkle Beats und ebensolche Texte. „The Mystery“ ist die bessere von zwei Veröffentlichungen unter dem Obertitel „Ghetto Dictionary“. mehr…

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    Capleton: More Fire - Crucial Cuts – Die 50…

    Der ein bisschen an Peter Tosh erinnernde Sänger Capleton steht schon seit Beginn der 90er Jahre für eine stark politische Form des DancehaU. Auf seinem überzeugendsten Werk „More Fire“ verbindet er wieder zischelnde Beats mit provozierenden Texten. Alles extrem tanzbar. mehr…

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    Sizzla: Black Woman & Child - Crucial Cuts – Die 50…

    Priester und Prophet Miguel Collins alias Sizzla und sein Produzent Phillip „Fatis“ Burnell sorgten mit ihrem aggressiven Dancehall-Sound Mitte der 90er für ein Roots-Reggae-Revival. Das spiritualistische „Black Woman & Child“ ist ihr bisher bestes Album. mehr…

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    Lady Saw: Passion - Crucial Cuts – Die 50…

    Sex-Appeal und attitude machten Lady Saw zur Königin des Dancehall. Auf ihrem bisher populärsten Album „Passion“ tauscht sie ihre nicht immer ganz jugendfreien Anzüglichkeiten zu rauer Rhythmik unter anderem mit Shaggy und Beenie Man aus. mehr…

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    Buju Banton: Til Shiloh - Crucial Cuts – Die 50…

    Hatten DJs zuvor hauptsächlich mit Computern gearbeitet, brachte Buju Banton mit seinem 95er „‚Til Shiloh“ die Studioband zurück in den Dancehall. Neben Ska, Reggae und Dancehall spielt er auch das akustische „Untold Stories“, das an Marleys „Redemption Song“ erinnert. mehr…

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    Mutabaruka: Check It! - Crucial Cuts – Die 50…

    Der Dichter Allan Hope kreierte mit seinem Debütalbum als Mutabaruka ein völlig neues Genre: die Dub-Poetry. Diese Mischung aus Wort und Musik funktionierte selten besser als auf „Check It!“, was wohl auch am Spiel von Wailers-Gitarrist Earl „Chinna“ Smith lag. mehr…

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    Yellowman: Mister Yellowman - Crucial Cuts – Die 50…

    Anfang der 80er Jahre war der jamaikanische Albino Winston Foster als Yellow Man die DJ-Sensation in den Dancehalls. Seine besten Alben machte er zusammen mit dem Produzenten Henry „Junjo“ Lawes. So auch „Mister Yellow Man“, dessen Texte jenseits jeder political correctness funktionieren. mehr…

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    Gregory Isaacs: Night Nurse - Crucial Cuts – Die 50…

    Gregory Isaacs war einer der Pioniere der romantischen, soulbeeinflussten Reggae-Spielart Lovers Rock, die Ende der 70er in der britischen Reggae-Szene entstand und sehr schnell populär wurde. Mit dem Titelstück seines wohl komplettesten Albums „Night Nurse“ hatte der Rasta-Romeo mit der sanften Stimme 1982 schließlich seinen größten Hit. mehr…

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    I-Roy: Many Moods - Crucial Cuts – Die 50…

    Neben U-Roy, Alcapone und Big Youth war der 1999 verstorbene I-Roy wohl der wichtigste jamaikanische DJ. Mit dem exzellenten „The Many Moods Of I Roy“ feierte er 1981 vor allem in Großbritannien große Erfolge. In Jamaika hatte indessen, wie er erfuhr, als er nach acht Monaten aus Europa zurückkehrte, das DJing an Popularität verloren. mehr…

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    Toyan: How The West Was Won - Crucial Cuts – Die 50…

    Das erste Album des leicht asthmatisch klingenden Ranking Toyan ist ein wahres All-Star-Projekt. Geschrieben von Henry „Junjo“ Lawes, musikalisch begleitet von der jamaikanischen Sessionband der frühen 80er, Roots Radics, und aufgenommen von Scientist im Studio von King Tubby. mehr…

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    Freddie McGregor: Bobby Bobylon - Crucial Cuts – Die 50…

    Produzent Clement „Coxsone“ Dodd hatte es nicht so eilig mit dem Debüt des Sängers Freddie McGregor, der bereits seit Mitte der 60er, damals als Little Freddie für das „Studio One“-Label aufnahm. So wurde das fabelhafte „Bobby Bobylon“ erst 1980 veröffentlicht. Bis heute Mc-Gregors bestes Album. mehr…

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    The Upsetters: Return Of The Super Ape - Crucial Cuts – Die 50…

    Die Upsetters waren lange Zeit Lee „Scratch“ Perrys Hausband und sind in den späten 60ern und frühen 70ern auf den wichtigen Wailers-Alben dabei. Der Satz auf dem Cover des dunklen Dub-Meisterwerks „Auper Ape“ sagt eigentlich alles: „Dub it up, blacker than dread.“ Die Fortsetzung „Return Of The Super Ape“ liefert noch überzeugendere Klangtexturen. mehr…

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    Michigan & Smile: Rub-A-Dub-Style - Crucial Cuts – Die 50…

    Papa Michigan und General Smiley waren unter den ersten DJs, die ihre Toasts Ende der 70er zu zweit performten. Hier findet man ihre beiden Hits „Rub A Dub Style“ und „Nice Up The Dance“ sowie Bearbeitungen von Vendors-, Heptones- und Paragons-Stücken. mehr…