• James Carr  - A Man Needs A Woman

    James Carr – A Man Needs A Woman

    Die alberne Diskussion, ob James Carr vielleicht nicht doch ein noch größeres Sangestalent der Soul Music war als Otis Redding, wird womöglich auch nach dieser Wiederveröffentlichung seines zweiten und letzten Goldwax-Albums neu aufflammen. Das enthält wie das Debüt auch seine Aufnahme von „The Dark End Of The Street“, jenem all time classic, dessentwegen allein der […] mehr…

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    The Searchers – Meet The Searchers

    ton)The Searchers Der Folk-Beat der Searchers hat zwar Tausende Bands inspiriert, auch amerikanische (Byrds, Beau Brummeis), sie feierten ein Dutzend großer transatlantischer Hits und machten beachtliche Platten bis hinein in die 80erJahre, und doch kommen Liverpools zweitwichtigste Musikexporteure der Sechziger gewöhnlich schlecht weg, wenn dieser Ära gedacht wird. Oder, schlimmer noch, überhaupt nicht vor. Ein […] mehr…

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    The Wailers – The Fabulous Wailers

    The Wailers The Fabulous Wailers Nicht Jamaicas Reggae- Barone, sondern die Rock’n’Roller aus Tacoma, Washington. Dies ist die komplette Debüt-LP von 1959, inklusive der ersten Hit-Single „Tall Cool One“ und einiger Bonus-Cuts. Ein Klassiker des Northwest-Sounds und unverzichtbar für Freunde instrumentaler Garage-Sausen wie „Wailin'“ odervon Surf-Beat-Brettern wie „Long Gone“. Zweimal wird sogar gesungen, rotzig auf […] mehr…

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    Billy Ward – The Best Of - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Das „Best Of“ hier stimmt nur, wenn man den Untertitel der Compilation mitdenkt: „Featuring Jackie Wilson„. Tatsächlich war der spätere Falsett-Soulster nur knapp drei Jahre bei den Dominoes: 1953 bis 1955. Wilson hatte Clyde McPhatter ersetzt, der seine eigene Gruppe, die Drifters, gründete. Was hier afso fehlt, sind die frühen Gospel-Jubilatios, die legendären Proto-Rock’n’Roll-Fetzen wie […] mehr…

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    Bruce Cockburn – Dancing In The Drago’s Jaw

    Den Spruch, dass ein politisch Lied ein garstig Lied sei, hat Bruce Cockburn nie geglaubt. Spätestens seit „Humans“ hat er aus seiner Linksdenker-Seele nie mehr eine Mördergrube gemacht, und was seine Songs angenehm von vage generalisierender Polit- und Protest-Rhetorik abhob, war die Tatsache, dass sie nie ungefähr blieben, sondern ganz konkret wurden. Wo er ab […] mehr…

  • Jefferson Airplane - Surrealistic Pillow

    Jefferson Airplane – Surrealistic Pillow - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Der lange verschollene Mono-Mix eines der Flaggschiffe des psychedelischen San-Francisco-Rock von 1967, von dem primär die beiden Pop-Perlen „Somebody To Love“ und „White Rabbit“ profitieren. Sie klingen druckvoller und noch dringlicher als in der Stereo-Fassung, wohingegen die trippigeren Tracks wie „Embryonic Journey“ eher verlieren. Ein Stereo-Mix ist in Vorbereitung. (Sundazed) mehr…

  • Television - Marquee Moon

    Television – Marquee Moon - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Eines der fünf genialsten und revolutionärsten Alben aller Zeiten, analog in all seiner Pracht wiedereröffentlicht von einem der fünf besten, weil qualitätsbewussteten Reissue-Labels: Was könnte da schon schief gehen? Nichts natürlich. Die gipfelstürmenden Twin Guitars von Tom Verlaine und Richard Lloyd hat man nie in so kristalliner Klarheit vernommen, was nicht zuletzt an den teils […] mehr…

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    Shiva’s Head Band – Comin To A Head - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Neben dieser 1967 In Texas gegründeten und zeitweise in San Francisco beheimateten Formation aus Fantasma-Freaks klingen Jefferson Airplane wie die Monkees. Spencer Perskins Fiddle und die freifließenden, Pot-inf ormierten Arrangements begründeten mit Psychedelic Country ein so gewagtes wie flüchtiges Genre. „Comin‘ To A Head“ entstand erst Jahre nach der Debüt LP. „Take Me To The […] mehr…

  • The Kinks - The Kinks

    The Kinks - The Kinks

    Während bei den Searchers die Covers Format hatten und sich die Füller meist aus eigener Feder rekrutierten, war es beim Kinks-Debüt anders herum. „You Really Got Me“ ist das wohl grandioseste Rock-Statement seiner Zeit, „Stop Your Sobbing“ ein frühreifes Meisterwerk und „So Mystifying“ ebendas, während die Kinks-Versionen amerikanischer R&B-Vorlagen wie „Beautiful Delilah“, „Long Tall Shorty“ […] mehr…

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    Weitere Reissues: - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Eric Clapton – Slowhand (Polydor/Universal)3,0 Eric Clapton – 461 Ocean Boulevard (Polydor/Universal)3,0 AndreWilliams-HollandShuffle (Norton) 2,5 Jimmy Cliff – Jimmy Cliff (Earmark/Sanctuary) 2,5 James Cotton – Cut You Loose (Universe) 3,0 Rarliament – Osmium (Earmark/ Sanctuary)3,0 The Meters-Look-KaPyPy(Get Back/Cargo) 3,0 The Flowerpot Men – Let’s All Go To San Francisco (Tenth Planet) 3,0 Downliners Sect – […] mehr…

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    The Jayhawks – Blue Earth - Ryko/Zomba

    Müßig ist sie, die Frage, wer denn nun ein bisschen eher da war als der andere oder vielleicht doch eine Spur entscheidender Einfluss nahm auf das, was erst später Alt-Country/Americana etc. gerufen wurde. Das schlicht „TheJayhawks“ betitelte Debüt der Band aus Minneapolis war jedenfalls schon 1986 erschienen, als drüben in Belleville, Illinois Jeff Tweedy und […] mehr…

  • Terry Reid - River

    Terry Reid – River - Water/Import

    Während Donovan und die Jeff Beck Group von Mickie Mosts Produzenten-Ideen profitierten, erwies sich dessen Zusammenarbeit mit Terry Reid nach kurzem als ein (zumindest kommerzielles) Desaster. Die beiden von Most betreuten LPs konsolidierten zwar für immer unter Kennern Reids Ruf als einer der größten und expressivsten Sänger in der gesamten englischen Rockmusik überhaupt Aber für […] mehr…

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    The Style Council – The Sound Of… - Polydor

    Cappuccino Kid, der Manifest-Schreiber und Haus-Poet des Style Council, musste schon vier Mal Überstunden machen: Für drei Song-Sammlungen und die Gesamt-Box hat er seit 1993 erlesene Worte gefunden, obwohl dieses Ensemble doch ganz im langen, heißen Sommer des Moments verortet sein sollte. Paolo Hewitt meistert auch diesen Widerspruch wortmächtig und verschlungen, erzählt noch einmal die […] mehr…

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    The Who – Who’s Next - Polydor

    Vermutlich war es sogar gut, dass Pete Townshend mit dem ganzen „Lifehouse“-Projekt einfach nicht zu Potte kam und zwischen „Tommy“ und „Quadrophenia“ dann doch nicht noch ein weiteres Konzeptalbum vorlegte. Eines Tages wird „Lifehouse“ womöglich definitive Gestalt annehmen. Er arbeite immer noch daran, erklärt Townshend in den Liner Notes hier. Vielleicht recherchiert er im Internet. […] mehr…

  • Radiohead - Hail To The Thief

    Radiohead – Hail To The Thief - EMI

    Die neue Radiohead? Schon vor Wochen runtergeladen? Altes Teil? Klingt wie ein Zwitter aus „Kid A“ und „Amnesiac“? Wieder mit Gitarren? Manchmal auch ein kleines bisschen wie „OK Computer 1“! Mit elektronischen Experimenten? Mit Falsettgesang? Mit Space-Orgeln? Mit Hymnen am Piano? Mit irren Songtiteln, enigmatischen Texten, bizarren Botschaften, opak, verrätselt, mystisch, dräuend? Völlig abgehoben, geräuschig, […] mehr…

  • Peter Gabriel - Secret World Live

    Peter Gabriel - Secret World Live

    Wie schnell die Avantgarde von gestern zum putzigen Anachronismus degradiert wird, lässt sich an Gabriels „Secret World“-Tournee von 1992 studieren. Das Brimborium wirkt heute zeitlupenhaft, schwerfällig und lächerlich symbolschwanger, und die Songs sind bekanntlich nicht wirklich Rock’n’Roll. Für Gläubige ist Gabriel natürlich ein Heiliger, und Apologeten werden einwenden, die Show sei auch damals zeitlupenhaft, schwerfällig […] mehr…

  •  Don't Blame Me: The Tales Of Ozzy Osbourne Cover

    Ozzy Osbourne - Don’t Blame Me: The Tales…

    Eine Dokumentation über Ozzy wäre natürlich interessanter, wenn sie die Zweitkarriere als Komiker in „The Osbournes“ und die plötzliche Wandlung zum ironischen Kultsubjekt miteinbeziehen würde. „Don’t Blame Me“ stammt aber von 1991, und da endet auch die DVD. Trotzdem gibt es viele Momente der Einsicht, die noch interessant sind, und viele Zitate von Kollegen, die […] mehr…

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    BAP – Viel passiert - DVD von Birgit Fuß und…

    Man kann ja von BAP halten, was man will, aber Wim Wenders weiß schon, was er tut. Der Zusammenschnitt von Konzertbildern, Archiv-Aufnahmen und kleinen Geschichten mit Wolf Biermann und Marie Bäumer ergibt einen unterhaltsamen, recht ungewöhnlichen Musikfilm. Dazu gibt es noch 60 Minuten unveröffentliches Material; Making-Of, Interviews, Outtakes und die Videoclips zu „Aff un zo“ […] mehr…

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    Roger Waters – The Wall – Live In Berlin - DVD von Birgit Fuß und…

    Am 21. Juli 1990 führte Waters auf dem Potsdamer Platz nocheinmal „The Wall“ mit allem Pomp auf, der dem Anlass angemessen schien. Die Mauer ist gefallen, es lebe die Mauer. Natürlich rockten gleich die Scorpions, dann kamen Ute Lemper, Cyndi Lauper, Bryan Adams. Was schon damals altmodisch wirkte, sieht heute ganz putzig aus – ein […] mehr…

  • Robbie Williams - The Robbie Williams Show

    Robbie Williams – The Robbie Williams Show

    Manchmal hat man das Gefühl, längst zu viel von Robbie Williams gesehen zu haben. Wer will schon ständig ein neues Album, eine neue DVD, ein neues Video? Ehrlich gesagt: Jeder, der dann doch hinguckt. Denn egal, was Rob macht, es ist immer sagenhaft unterhaltsam. Bei „The Robbie Williams Show“ beginnt als Elvis, macht als Sinatra […] mehr…