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    MCF – Candy Floss & Spice

    - Short Cuts von Joachim Hentschel

    Vier kurzhaarige Würzburger und das allein selig machende Rock-Pop-Debüt. Vielseitigkeit heißt hier, dass Nu-Metal-Brüllstücke, Funk-Metal und melodieheimerischer College-Rock nebeneinanderstellen, alles korrekt, übererfüllt und langweilig, obwohlder Sänger (trotz des falschen US-Akzents) hoffen lässt, dass gute Songs bei ihm auch gut klingen würden. (Eisberg/alive) mehr…

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    Badly Drawn Boy – All Possibilities - Singles von Wolfgang Doebeling

    Damon Gough trägt seinen neuen Ruhm mit derselben Grazie wie seine alte Wollmütze. „Possibilities“ gehört zu seinen stärksten Tunes und brauchte diese flirrenden Streicher- und Bläsersätze nicht unbedingt. Die Rückseite ist live und rührend. (XL) mehr…

  • Continental Drifters - Nineteen Ninety-Three

    Continental Drifters - Nineteen Ninety-Three

    Achtung! Dies sind nicht die Continental Drifters, die Sie hoffentlich seit ihrem selbstbetitelten Debüt anno 1994 kennen. Es ist vielmehr die Version der Band, die Sie bisher noch nicht kennen lernen durften. Leider. Die Ur-Ausgabe, die jeden Dienstagabend im kleinen Hollywood-Club „Raji’s“ ihren Spaß hatte. Und die anschließend auf dem Weg nach New Orleans entscheidendes […] mehr…

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    The Monochords – Volume 1 - Short Cuts von Joachim Hentschel

    Yesterday’s pebbles today. Eine Platte mit ohrenbedeckendem Pilzkopf und Paisleymustem, aber ohne Sonnenbrille, denn die FrankfurterMonochords spielen die Art Sixties-Rhythm’n’Blues-Punk, die Soul und freundliche Psychedelia hat, mit Vox-Verstärker, Orgel, Händeklatschen und dem ganzen romantischen Garagen-Posing. Heute kommt sowas nicht mehr auf „Screaming Apple“ und ähnlichen Liebhaber-Labels, sondern bei Motor – ist recht, denn die Songs […] mehr…

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    The Hidden Hand – Divine Propaganda - Exile/EFA

    Scott „Wino“ Weinrich, der einzige legitime Erbe der frühen Black Sabbath auf Erden, der mit seinen Erfüllungsgehilfen bei The Obsessed, Saint Vitus und zuletzt Spirit Caravan immer wieder Musik machte, die allemal authentischer klang als die mit den Jahren ein bisschen dumm gewordenen oder allzu sehr dem Götzen Zeitgeist huldigenden Originale – nun, Wino ist […] mehr…

  • The Mars Volta - De-Loused In The Comatorium

    The Mars Volta – De-Loused In The Comatorium

    Mars Volta-Mitglied Jeremy Michael Ward ist am 25. Mai gestorben. Man beschmutzt sein Andenken nicht, wenn man sagt, dass die Debütplatte „De-Loused In The Comatorium“ nicht gut geworden ist, denn Ward war nur für „sound“ und „manipulation“ zuständig. Wahrscheinlich für das Wassertröpfeln, das den The Mars Volta über zwölfminütigen Track „Cicatriz“ in der Mitte für […] mehr…

  • Deftones - Deftones

    Deftones - Deftones

    Stagnation auf hohem Niveau: Die Metaller reizen ihre Stärken aus mehr…

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    The Hidden Cameras - The Smell Of Our Own

    Perlende Melodien über Homoerotisches-zum Glück ganz ohne Humor mehr…

  • Bernd Begemann - Endlich

    Bernd Begemann - Endlich

    Das Live-Album von Bernd Begemann hat uns in den letzten zwei Jahren gute Dienste geleistet. Nun gibt’s ein neues Studiowerk. Das ist ja immer so eine Sache bei Begemann, wenn die Live-Spontaneität fehlt und man mit den Songs, die musikalisch im Studio gerne überladen ins Schlagerhafte gehen, allein im Zimmer sitzt. Aber wen stört das […] mehr…

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    Carla Bley Big Band – Looking For America - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Wer meint, Miss Helmfrisur würde US-Eingemachtes schlicht ins Skurrile verzerren, wird staunen über so viel Subtilität im Umgang mit patriotischen Motiven. Ob latingefärbt oder auf Old Mac Donalds Farm: ein Fest für 13 Bläser von Wolfgang Puschnig bis Lew Soloff, ergänzt um Carlas bewährte Big Rhythm Section. (ecm/universal) mehr…

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    Ravi Coltrane – Mad 6 - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Modern Jazz, in Ehren erstarrt? Nicht beim Sohn von John und Alice! Der Saxofonist klingt mit Standards in ungewöhnlichen Arrangements so spannend wie bei eigenen, teils freien Kompositionen. Erstaunlich das dichte Zusammenspiel gleich zweier Quartettbesetzungen. (EIGHTYEIGHT’S/ COLUMBIA) mehr…

  • Baptiste Trotignon - Solo

    Baptiste Trotignon – Solo - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Um seine pianistischen Fähigkeiten dürfte ihn manch klassischer Kollege beneiden. Auf die Kompositionen hätte mal Bill Evans, mal Martial Solal Grund, stolz zu sein. Europäische Prägung ohne akademischen Beigeschmack: Trotignon spielt auffallend kultiviert, wirkt aber nie harmlos. Er lässt seine immense Virtuosität aufblitzen, statt ihr aufzusitzen. Mit „Solo“ gelang ihm der überzeugendste Pianisten alleingang seit […] mehr…

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    The New Jungle Orchestra – Live At Birdland - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Manche der zehn Musiker sind seit den frühen 80er Jahren dabei, manche Songs dieses Konzerts kaum weniger lang. Erstaunlich, wie es Dänen dennoch gelingt, brandnew zu klingen. (STUNT/SUNNY MOON) mehr…

  • Shirley Horn - May The Music Never End

    Shirley Horn – May The Music Never End - Jazz von Klaus von Seckendorff

    There’s a shadow hanging over me: Ein maßlos trauriges „Yesterday“, denn die Grande Dame des Jazzgesangs musste den Klavier- gegen den Rollstuhl eintauschen. George Mesterhazy spielt bluesbetonter, diskret, mit spannenden Ausbrüchen. Und Shirley? Singt intensiv wie immer. Schon der unterschwellige Funk des ersten Songs ist aufregender, als es die meisten Nachwuchsdiven wohl je sein werden. […] mehr…

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    Ghetto Priest – VultureCulture - Reggae von Mathias Münchow

    Der Produzent Adrian Sherwood wird wohl nimmer müde, seinen klassischen Riddims neue Versionen hinzuzufügen. Das Debüt des nicht mehr ganz jungen Sängers Ghetto Priest beginnt daher mit einem Ridditn von 1981, auf den schon Bim Sherman und besonders Prince Far I gesungen haben. Letzterer wird denn auch selbst 20 Jahre nach seinem Tod noch krähig […] mehr…

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    Abijah – Abijah - Reggae von Mathias Münchow

    Es geht etwas eigenartig los: Nach drei langsamen Nyahbinghi-/Rasta-Tunes (fast nur Trommeln, etwas Bass und akustische Gitarre) kommt Abijah dann doch noch in die Gänge. Also nicht gleich ausschalten! Sein Bemühen, seiner Stimme den Klang der Bob Marleys zu geben, ist unüberhörbar. Frisch sind die Songs, obwohl sie etwas mehr beißen könnten. Rasta pur, Foundation-Sound […] mehr…

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    Lee „Scratch“ Perry – Cutting Razor - Reggae von Mathias Münchow

    Der Untertitel sagt schon alles: „Rare Cuts From The Black Ark“. Fast unerschöpflich sind die Archive des Wonderman: Für dieses Album wurden die Masterbänder seltener Singles aus der Zeit von 1974 bis 1977 sowie unveröffentlichte Songsausder gleichen Zeit verwendet. Selbst eher bekannte Stücke wie „One Step Forward“ von Max Romeo oder „Sufferer’s Time“ von den […] mehr…

  • Melomane - Sol Re Sol

    Melomane – Sol Re Sol - XXS/ Indigo

    Platten wie diese machen mich wahnsinnig: Melomane sind zu sechst, kommen aus New York und spielen eine freundliche Mischung aus Go-Betweens, Triffids, Chumbawumba und irgendeiner besseren Saddle-Creek-Combo. Hört sich ganz dufte an, könnte man denken. Doch wie viele Platten erscheinen jeden Monat die nett sind, freundlich, dufte, prima und okay? Wer die Plattenseiten vieler Musikzeitschriften […] mehr…

  • Stereophonics - You Gotta Go There To Come Back

    Stereophonics – You Gotta Go There To Come Back - V2

    Ein schnippisches Internetmagazin bezeichnete die Stereophonics letztens gleich als „Bryan Adams tribute band“. Fies, aber fein beobachtet. Schließlich feierte das Trio auch schon schöne Erfolge im Vorprogramm von Bon Jovi, wo sie kein bisschen deplatziert wirkten. Die anhaltende Vcrgrämung, die die ganz früher mal leidlich gut gelittenen Herren aus Cwmaman mit jedem Album stetig vorantreiben, […] mehr…