• American Hi-Fi - The Art Of Losing

    American Hi-Fi – The Art Of Losing

    - Short Cuts von Birgit Fuß

    Verlierer hören sich anders an. American Hi-Fi mögen nicht so groß sein, wie sie sich das erhofft hatten (wer erinnert sich schon noch an den Mini-Hit „Flavor Of The Weak“ von 2001), aber Stacy Jones schreibt immer noch pfiffige Lieder zwischen 80er-Rock und Goo Goo Dolls. Es gibt Hoffnung. (ISLAND MERCURY) mehr…

  • Hell Is For Heroes - The Neon Handshake

    Hell Is For Heroes – The Neon Handshake - Short Cuts von Birgit Fuß

    Sehen aus wie Schüler, rocken aber wie Erwachsene, die keine Lust haben, sich eine vernünftige Arbeit zu suchen. In London liebt man sie schon für ihre krachenden, überschwenglichen Songs, die sich im Metal und im Punk, in Rock, Wave und Pop bedienen und doch nicht beliebig wirken, weil sie mit so viel Wucht dargeboten werden. […] mehr…

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    Sincere – Darkside Escort Service - Short Cuts von Birgit Fuß

    Er kann ja nichts dafür. Robin Fitters‘ Stimme erinnert einen sofort an Alice In Chains, aber der Rest der Band kämpt mit aller Kraft um Eigenständigkeit und vergeblich. Es gibt halt einfach schon so viel Rockmusik, die wütend klingt, ein bisschen finster und sehr verzweifelt. Immerhin fallen Fitters originelle Themen ein – über Hypothermie, Escort-Dienste […] mehr…

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    Mike Tramp – More To Life Than This - Short Cuts von Birgit Fuß

    Jetzt aber. Vor einigen Ausgaben noch gefordert, nun da: das Soloalbum des ehemaligen White Lion-Sängers, ohneaufgewärmte Songs aus seiner Vergangenheit. Tramp traut sich endlich, wirklich neu zu beginnen. Und bleibt doch der Alte. Der alte Zweifler („Nothing At All“), der alte Romantiker („Lay Down My Life For You“), der alte Hardrocker („Live For Today“). Der […] mehr…

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    Uncle Ho – Everything Must Be Destroyed - Short Cuts von Birgit Fuß

    „Lokalkolorit saves“, das ist die Erkenntnis, zu der Uncle Ho nach dem Bau des eigenen Studios gelangten. Keiner nervt, endlich – beim vierten Album – kann man so klingen, wie man will. Im Falle der Wuppertaler: einfach, unaffektiert, einwandfrei. Rock, wie er vor MTV war. Nicht altmodisch, aber fast klassisch. Und mit viel Pop-Glasur, die […] mehr…

  • Oleander - Joyride

    Oleander – Joyride - Short Cuts von Birgit Fuß

    Spaß kann das nicht mehr machen. Seit zwölf Jahren spielen Oleander ihren Rock’n’Roll, mal zarter, mal härter – aber nie so, dass man zweimal hinhören würde. „February Son“ war 1999 ein kleiner Erfolg, aber keines der belanglosen Lieder blieb hängen. Den Kaliforniern fehlt einfach der entscheidende Kick, sie klingen bloß nett. „Kings Of Good Intentions“, […] mehr…

  • Hardman - Shirts And Pistols

    Hardman – Shirts And Pistols - Beats von Joachim Hentschel

    Klirrklare Stratocaster-Samples, Störgeräusche wie rhythmisch hüpfende Space Invaders, eine Form von Pop-Psychedelia (mit sonderbarem Gesang) auf aktuellstem digitalen Stand. Gestochen scharfer Surrealismus. Debüt eines Berliner Proiektes. (POPup/zomba) mehr…

  • I-Wolf Presents Soul Strata

    I-Wolf Presents Soul Strata - Beats von Joachim Hentschel

    Angelehnt an Roland Kirks „Natural Black Inventions: Root Strata“ macht Wolfgang Schlögl von den Wiener Sofa Surfers sein Solo-Debüt als Ein-Mann-Kapelle – der Hybride aus Jazz, Soul und Afro-Beat klingt allerdings wie ein glücklicher Haufen spontan harmonierender Musiker. Kraftvoll und eingängig. (KLEIN RECORDS/ZOMBA) mehr…

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    Mars Musik Vol. 2 - Beats von Joachim Hentschel

    Clubgedanke und Hippiegeruch treffen sich in der von Thomas D gegründeten „Mars“-Kommune in der Eifel, deren Bewohner und Freunde auf ihrer zweiten Compilation Gutes, Halbgares und Kitsch aus fast allen elektronischen Genres lose aneinanderreihen. (FOURMUSIC/SONY) mehr…

  • Mouse On Mars - Glam

    Mouse On Mars - Glam

    Soundtrack für den gleichnamigen Hasch-Experimentalfilm von Josh Evans, nach fünf Jahren auf CD nachgereicht und eine Erinnerung an das weniger rhythmusstarke Frühwerk des Kölner Duos. Viel Geräusch und Ambiente, daher etwas enttäuschend, wenn man die unverwechselbare Dynamik ihrer großen Platten kennt. (Sonig/Zomba) mehr…

  • Aphex Twin - 26 Mixes For Cash

    Aphex Twin – 26 Mixes For Cash - Beats von Joachim Hentschel

    Spaßeshalber soll er herumliegende DAT-Kassetten als Remixe von Rocksongs eingereicht haben, die er nie gehört hatte. So sei es, aber Aphex Twins auf Doppel-CD gesammelte Auftragsarbeiten für Bowie („Heroes“, zärtlich entjungfert), St. Etienne, Nine Inch Nails oder Die Fantastischen Vier sind ernsthaft, zugänglich, radikal, visionär. Avantgarde beginnt und endet hier,besteRemix-PlatteallerZeiten.(Warp/Zomba) mehr…

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    Jesse Malin – The Fine Art Of Seif Destruction - Our Little Indian

    Guter Titel für ein Solo-Debüt, wenn man Leadsänger der New-York-Punks Generation war. Ende letzten Jahres schrummelte Jesse Malin sich durch das Vorprogramm seines Kumpels Ryan Adams, der „The Fine Art Of Self-Destruction“ auch produziert hat, sowie Gitarre und Keyboards spielt Selbstredend hält er Malin wie alle anderen seiner New Yorker Nachbarn und Trinkgefährten – für […] mehr…

  • Yo La Tengo - Summer Sun

    Yo La Tengo - Summer Sun

    Eigenwillige Popsongs, die so tröstlich und warm klingen wie nie zuvor mehr…

  • Wolfsheim - Casting Shadows

    Wolfsheim – Casting Shadows - Strange Ways

    Um es gleich in aller Schärfe zu sagen: Das hier ist um keinen Deut besser als all die mittelspäten Hits, die uns UItravox aus der Midge-Ure-Schmachtphase hinterlassen haben. Bei „Casting Shadows“ wird dem kein Moll-Tönchen dazugefügt. Aber, und der Teufel mit seiner Kajalstift-Beraterin soll mich holen: Das ist auch nicht sonderlich schlechter. Es muss ja […] mehr…

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    Kristin Hersh – The Grotto; Throwing Muses – Throwing Muses - 4AD/Beggars/Zomba

    Sie wird immer leiser, man muss immer genauer hinhören. Aber das lohnt sich, denn: Sie wird auch immer besser. Kristin Hersh kann Songs schreiben, die einem nie sofort ins Gehör springen, dafür aber bestimmt nicht mehr verschwinden, wenn sie einen erst einmal gepackt haben. Es geht wieder um Verlust und die Angst davor, um den […] mehr…

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    Diverse – New Class Of Rock - Universal

    Zuerst sollten wir mal den flehend guckenden Kindergesichtern erklären, warum ihr Punk-Revival (das mit Green Day und Blink und so weiter) nicht gilt, unseres (das mit den Strokes) aber schon: Weil die Unterhosen-Surfer nur auf ein kalifornisch spaßiges Schwundprodukt der zweiten Generation zurückgegriffen haben. „Aber zählen die Ramones und die Dickies denn nicht?“ fragen die […] mehr…

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    John Doe – Dim Stars, Bright Sky - I Music / Pias

    Joe Henry bastelt offenbar an einer Zweitkarriere als Produzent Wenn es einen guten Studiomann auszeichnet, dass er ganz unterschiedliche Klienten zu bedienen weiß, ist der Schwager von Madonna nun nicht auf dem schlechtesten Weg. Nach Soul-Legende Solomon Burke jetzt also John Doe, einst gemeinsam mit Exene Cervenka Speerspitze der L A.-Punker X, zuletzt eher als […] mehr…

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    Joe Jackson Band – Volume 4 - Restless/Ryko

    Joe weiß es nicht, aber diese Platte hat er für mich gemacht. Weil er mich damals so mitleidig anlächelte, als ich ihn nach seinen frühen Platten fragte und er doch nur über seine raffinierte „Night Music“ sprechen wollte, einen prätentiösen Schmarren, mit dem er zum klassischen Komponisten geadelt zu werden hoffte. Da war er der […] mehr…

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    Aerogramme – Sleep And Release - Alternativen von Maik Brüggemeyer

    Im Gegensatz zu Art Of Fighting beherrschen die Schotten von Aerogramme die Variation bis zur Perfektion. Schon auf ihrem ersten Album „A Story Of White“ stellten sie immer wieder die Balance zwischen laut/leise und hart/weich her. Konsequenterweise heißt das neue Album“ Sleep And Release“. Bratzgitarren, dann wieder Elektronik, Harfe, Streicher, Störgeräusche, Samples, Kontemplation, im Hintergrund […] mehr…

  • Art Of Fighting - Wires

    Art Of Fighting – Wires - Alternativen von Maik Brüggemeyer

    Art Of Fighting aus Sidney setzen mit ihrem Debütalbum „Wires“ (in Australien gab es 1998 schon das das Mini-Album „The Very Strange Year“) auf tröpfelnde Gitarren und den Gesang von Ollie Browne, der an einigen Stellen stark an Matthew Caws von den wundervollen Nada Surf erinnert. „Just Say I’m Right“ hätte auch gut auf deren […] mehr…