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    Karamelo Santo – Los Guachos

    - Global Village von Arndt & Franzen

    Alternative Latin Music, diesmal nicht aus Barcelona! Der Rock-Tradition Argentiniens und dem spielerischen Melting Pot der Karibik gleichermaßen verpflichtet, rappt das Septett aus Mendoza vor schneidendem Blechgebläse, schlurft süßlich im Cumbia-Rhythmus oder schmalzt zu Texmex-Anleihen und zündet auch mal schwere Gitarren. Ach ja, Manu Chao ist bei zwei Songs auch vernehmbar. (ÜBERSEE RECORDS/ EFA) mehr…

  • Sam Mangwana - Cantos De Esperanca

    Sam Mangwana – Cantos De Esperanca - Global Village von Arndt &…

    Seit vier Jahrzehnten meistert der Kongolese eine bezwingende Melange karibischer und afrikanischer Klänge. Zwischen Afro-Salsa und Kinshasa-Rumba wandelt auch das neue Album elegant und unbeschwert, wechselt von Politsongs mit kubanischer Färbung unmerklich zu zärtlichen Liebesballaden und sonnigem Gitarrenpop. (NEXT music/indigo) mehr…

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    N’Gou Bagayoko – Kulu - Global Village von Arndt &…

    In einem kleinen Dorf im Süden Malis hat der französische DJ und Afro-Fanatiker Frederic Galliano intime Buschklänge lür eine ganze CD-Serie eingefangen, das Debüt von Gitarrist Bagayoko ist die Perle der Reihe. Pentatonische Akustikgitarre im Stile von Ali Farka Toure, die heißen Riffs der Kamalengoni-Harfe und schlichte, anrührende Vokal-Intermezzi dreier Frauen, unter ihnen Wassoulou-Star Nahawa […] mehr…

  • Kenny Garrett - Standard Of Language

    Kenny Garrett – Standard Of Language - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Der einzige Evergreen furios zum Einstieg, noch zwei Songs im coltranesk-modalen Fahrwasser, dann Pendeln zwischen hart swingendem Puristenfutter und lockeren Grooves: Mit ungeheurer Rasanz fegt das Quartett des Altsaxofonisten den Hardbop-Stall aus. Lebendig-souveränes Spiel mit einer Rhythmusgruppe, die bei aller Heftigkeit nie ins Brachiale abgleitet: Vernell „der Freie“ Brown (p), Charnett „der Unerschütterliche“ Moffett (b), […] mehr…

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    Tord Gustavsen – Changing Places - Jazz von Klaus von Seckendorff

    „Even less is even more“ könnte das Motto dieses Trios lauten. So stilsicher eingängig wie Tord Gustavsen komponieren nur wenige Pianisten. Supersilent-Drummer Jarle Vespestadt befördert mit unerhörter Zurückhaltung eine subtile Groove-Mixtur zwischen Oslo und Argentinien, Tango und Cool Jazz.(ECM/UNIVERSAL) mehr…

  • Charlie Hunter Quintet - Right Now Move

    Charlie Hunter Quintet – Right Now Move - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Die Harmonika (Gregoire Maret) passt gut zur Posaune (Curtis Fowlkes). Charlie groovt munter auf seiner achtsaitigen Gitarre beim Streif zug von New Orleans über Kuba nach Oakland. Was auf Tour sicher viel Charme hatte, wirkt auf CD freundlich-beiläufig, hat zu wenig Biss. (ROPEADOPE/ZOMBA) mehr…

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    Randy Brecker – 33th & Lex - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Trompeter Randy vermied die klassischen Studiocrack-Unarten. Er hat’s nicht einfach krachen lassen, sondern raffinierte Arrangements geschrieben für eine Hyper-Hornsection: Bruder Michael, Fred Wesley, David Sanborn, Ronnie Cuber. Vielfältig, ambitioniert. (ESC/efa) mehr…

  • Tricky - Vulnerable

    Tricky – Vulnerable - Anti/SPV

    Trickys letztes Album, „Blowback“ (2001), war ein Kehraus. Nach all den Jahren der Depression und des inneren Ungleichgewichts hatte Adrian Thaws mit der Nahrung auch gleich die Gesinnung umgestellt, und die Musik sollte das dokumentieren. Heraus kammit viel prominenter Unterstützung – ein seltsames, nicht uninteressantes Werk zwischen Pop und TripHop, Atmosphäre und Misere, und da […] mehr…

  • Linkin Park - Meteora

    Linkin Park – Meteora - WEA

    Linkin Park sind genial. Das hört man nicht gern, ich weiß. Sie verkaufen Zillionen von Alben und werden von Rotznasen in kurzen Hosen angehimmelt. Dir Debüt „Hybrid Theory“ war kalkuliert und perfekt, es war eiskalt. Man muss nur in die Gesichter von „Sänger“ Chester Bennington und DJ Mike Shinoda schauen: Die wissen, was sie tun. […] mehr…

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    Jens Thomas / Christop Lauer – PureJoy - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Farbe bekennen muss der Jazzhörer angesichts dieser radikalen Klavier-plus-Sax-Musik: „Pure Freude“ über die magische Intensität und die unverschämte Schönheit dieser 13 Hymnen. Oder puristischer Ärger darüber, dass hier nicht improvisatorisch aufgetrumpft wird. (ACT/EDEL CONTRAIRE) mehr…

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    Short Cuts von Birgit Fuß

    Ray Wilson – Change Es ist schade, dass man von Ray Wilson immer im Präteritum spricht: Er hatte mit Stiltskin einen Hit („Inside“), er war Sänger bei Genesis, als die alle Stationen riefen, aber kaum eine antwortete. Jetzt ist Wilson solo, und das tut ihm gut. Sein Debüt klingt lässig und unprätentiös eben so, wie […] mehr…

  • AFI - Sing The Sorrow

    AFI – Sing The Sorrow - Motor

    Wie schön: Es gibt langsam wieder Rockbands mit Teenager-Appeal aus Amerika, die man als Mensch mit Tischmanieren und Krawattenknoten nicht automatisch bescheuert finden muss. AFI aus Kalifornien sind keine Lebensrettung, aber immerhin die Rückführung des tätowierten Stadion-Rock’n’Roll auf ein diskussionwürdiges Niveau. „Sing The Sorrow“, ihre insgesamt sechste, aber erste Major-Label-Platte, ist sogar ohne Optik, Videos […] mehr…

  • Tomte - Hinter all diesen Fenstern

    Tomte - Hinter all diesen Fenstern

    Klarsichtige, schillernde Lieder über die Zeit, die uns noch bleibt mehr…

  • Granfaloon Bus - Lucky Curtains

    Granfaloon Bus – Lucky Curtains

    Die (schon)wiedermal. Granfaloon Bus waren irgendwie immer da in der letzten Dekade, wenn man auch nicht immer genau wusste, warum eigentlich. So ist die Band aus San Francisco zwischen Lo-Fi und Alt-Folk inzwischen bei Album No. 7 angekommen, mit Sänger/Songschreiber Felix Constanza als einzigem Survivor aus dem Original-Line-up. Denn natürlich gilt auch hier: Constanza ist […] mehr…

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    Floetry – Floetic; RZA – The World Accordinq To RZA - HipHop von Jürgen Ziemer

    Marsha Ambrosious und Natalie Stewart haben die Michael-Jackson-Single „Butterflies“ produziert und Jill Scott, Dru Hill sowie Bilal ausgeholfen. Das Debüt ihres Projekts Floetry ist ein Mix aus R&B, HipHop und Poetry – sehr geschmackvoll, perfekt und so glatt wie eine frisch gebohnerte Hotel-Lobby. (UNIVERSAL) 3,0 „Einmal um die ganze Welt, mit den Taschen voller Geld“, […] mehr…

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    Lil’Kim – La Bella Mafia - HipHop von Jürgen Ziemer

    Wenn amerikanische Mainstream-Rapper mit ihren aufgepumpten Macho-Körpern das platteste Männerbild bedienen, warum soll dann ein hübsches Mädchen nicht in die gleiche Kerbe schlagen? Lil‘ Kim vereint weibliches Selbstbewusstsein und das, was viele Männer an Frauen schätzen. Die Musik dazu ist ordentlich, und die Texte sind so amüsant wie „Sex And The City“. (EAST WEST) mehr…

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    Curse – Innere Sicherheit - HipHop von Jürgen Ziemer

    Keine Frage: Der kann was. Er macht keine abgestandenen Witze und vor langweiligen Battle-Reimen sind wir hier auch sicher. Curse hat erkannt, dass deutscher HipHop vor allem gute, glaubwürdige Texte braucht: Für die gelungene Aufzählung der Selbstverständlichkeiten in „Widerstand“ möchte man ihm die Hand schütteln, angesichts der treudoof vom Frieden schwatzenden Konkurrenz. (HVE) mehr…

  • Tes - x2

    Tes – x2 - HipHop von Jürgen Ziemer

    HipHop für die Indie-Fraktion: Der New Yorker Rapper und Produzent Tes hat einen sehr verspielten Ansatz. Seine Stücke enthalten klassische Samples, klingen aber unglaublich frisch und eigenwillig. Melodische Beats und Sounds zaubert Tes so lässig aus dem Hut wie schrullig-innovative Wortkaskaden. Seine Stimme klingt dabei so verquer, als würde Eminem Jad Fair imitieren. (Lex/WARP/Z0MBA) mehr…

  • Simply Red - Home

    Simply Red – Home - SPV

    Am Anfang der neuen Platte von Simply Red steht der Titeltrack, „Home“, ein Bacharach-infizierter Schwelger mit Grand Piano und cineastischen Streichern. Mick Hucknall singt von Liebe und cornmitment und davon, endlich zu Hause zu sein, zu Hause im Leben, in der Liebe, bei sich selbst wohl. Das entspannte Understatement dieser unerwartet schönen Eröffnung weist den […] mehr…

  • Maximilian Hecker - Rose

    Maximilian Hecker – Rose

    Gleich kommen die Nachbarn mit der heißen Brühe. Hören schließlich seit Stunden nur wimmrige Herrje-Gesänge aus der angrenzenden Wohnung, und ihnen ist ja sicher schon ganz weh vor Sorge um den mutmaßlich vor Gram niedergestreckten Hörer dieser traurigen Weisen. Maximilian Heckers zweites Album nämlich macht genau da weiter, wo sein Debüt aufhörte: I love you, […] mehr…