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    Jennifer Love Hewitt – BareNaked

    - Jive/Zomba

    Bei „Party Of Five“, der vielleicht traurigsten Teenager-Serie der Welt, war Jennifer Love Hewitt immer die Liebe, die nicht so interessant war wie Neve Campbell und ganz gut zu diesem spießigen Bailey-Typen passte. Dann wanderte sie nach New York aus, zu ihrer eigenen Serie, mit der nach wenigen Folgen Schluss war. Es folgte „Ich weiß, […] mehr…

  • Common - Electric Circus

    Common – Electric Circus - MCA/Universal

    Es darf ruhig mal ein bisserl mehr sein, hat sich der New Yorker Rapper Common gedacht, als er in den legendären Electric Lady Studios sein fünftes Album aufnahm. Alles an Electric Grats“ klingt so verdammt edel durchdacht und geschmackvoll, dass man über dieser Platte ein Schild anbringen sollte: „Achtung, zukünftiger Klassiker!“ So guckt Common vom […] mehr…

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    Sonny Landreth – The Road We’re On

    Er tanzte mit Allen Toussaint und Mark Knopfer auf dem „Congo Square“ (Songtitel) von New Orleans. Und die besten Arbeiten von Sonny Landreth, die wie „Outward Bound“ und „South Of I-10“ Anfang bis Mitte der 90er Jahre auch seine kommerziell erfolgreichsten waren, atmeten Lebenslust wie Todesmut und dabei immer dieses leicht frivole Louisiana-Flair, welches er […] mehr…

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    – Supper - Drag City

    Der Philosoph ist zurück. Nach den Reflexionen aus dem beschädigten Leben und einem kurzen Exkurs über Coolness und das japanische Kino sowie den Parerga und Paralipomena der Singles-Sammlung „Accumulation: None“ widmet er sich nun wieder der Metaphysik. Der Wahrheit, der Moral, der Frage nach dem guten Leben, der Liebe und dem Absurden. Musikalisch ist Bill […] mehr…

  • Wayne Shorter - Alegria

    Wayne Shorter – Alegria - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Schon 2002 überraschte der Saxofonist live mit junger Band. Auf dem orchestral konzipierten Studioalbum „Alegria“-Gäste: Brad Mehldau (p), Terri Lyne Carrington (d) – setzt der fast 70-Jährige Streicher, Holz- und Blechbläser ein, um kühne Miles-Attitüde mit meist latinbetontem Groove zu verschmelzen. Ob „Bachianas Brasilieras“ oder keltischer Folksong, zu Mini-Sinfonien erweiterter Bossa oder Flamenco: Waynes Impressionismus […] mehr…

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    Tilmann Dehnhard Quintett – Koala Lounge - Jammen im Programming-Keller

    Die Berliner Musiker um Tilmann Dehnhard (ts, fl) setzen auf von Blues und Country infizierte Melodien, auf Bandsound statt Solo-Manie. Melancholisch-atmosphärischer Jazz, ohne Anbiederung eingängig. (TRAUMTON/INDIGO) mehr…

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    The World Quintet - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Balkan virtuos, dann – von Grönemeyer besungen! „Halbverfaulte Blätter“. Mal Klassiknähe inklusive „Mozart Players“, mal groovebetont zwischen New Orleans und Contemporary Klezmer: Kein Wunder, dass sich die Schweizer Band „Kol Simcha“ umbenannt hat. (enja/sony) mehr…

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    Beirach Huebner Mraz – Round About Monteverdi

    Nach Bartok und Mompou nun die ungewohnten Akkordfolgen frühbarocker Komponisten. Vor lauter Entdeckerfreude verzichten Richie (p), Gregor (v) und George (b) anfangs auf Improvisation. Es folgen erfrischend unbefangene „Roundabouts“ – und ein Ausrutscher: Bachs „Siciliana“. (Act/EDEL) mehr…

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    Omar Sosa – Ayaguna - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Im Vergleich zu Kubas Radikalimprovisator wirken andere Jazzpianisten wie vorsichtig kalkulierende Routiniers. Als wahrer Tausendsassa riskiert er ein Live-Abenteuer abseits der Dogmen. (SKIP/EDEL) mehr…

  • Laurel Aitken - Rudi Got Married

    Laurel Aitken – Rudi Got Married - Reggae von Mathias Münchow

    Wie die Geschichte wohl weiter geht? Nun ist Rudi verheiratet, seine wilden Zeiten sind vorbei: no more looting and shooting. Die Rude Boy-Ära der späten 60er ist ja auch schon was länger her. Diese CD ist der 5. Teil der Werkausgabe des „Godfather Of Ska“. Nachdem auf den voraus gegangenen CDs seinen Songs aus den […] mehr…

  • Israel Vibration - Fighting Soldiers

    Israel Vibration – Fighting Soldiers - Reggae von Mathias Münchow

    Gab es eigentlich je ein wirklich laues Israel Vibration-Album? Zwar sind nach dem Ausstieg von Apple nur noch Skelly und Wiss unter diesem Namen aktiv, dennoch gelingt esihnenden hohen Standard zu halten. Sly Dunbar und Flabba Holt bilden die riddim section, um die sich Mitglieder der Taxi Gang und der Wailers Band versammelten. Brillant ist […] mehr…

  • Luciano - Serve Jah

    Luciano – Serve Jah - Reggae von Mathias Münchow

    New messages from the Messenjah. Luciano ist hier zu Lande wohlbekannt von den großen Festivals am Chiemsee und in Köln. Seine warme Stimme und freundliche Art ziehen das Publikum sofort in seinen Bann. Nach Meilensteinen wie „Sweep Over My Soul“ und “ Who Could It Be“ legt er erneut hochklassige Roots & Culture-Songs vor, doziert […] mehr…

  • Sizzla - Da Real Thing

    Sizzla – Da Real Thing - Reggae von Mathias Münchow

    Nach diversen Hardcore-Veröffentlichungen gibt es von Sizzla mal wieder eine Roots/Foundation-CD. Produziert von Bobby Digital, singt Sizzla zu klassischen Riddims wie „Full Up“ und „Java“. Ist er nun ruhiger geworden? Zwar gibt er sich mit dem ersten Stück „Mash Dem Down“ erneut militant, schwenkt aber schnell zu Rasta-Tunes um, bedankt sich bei seiner Mutter, dass […] mehr…

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    Isolation Years – It’s Golden - Stickman

    So, nun bitte eine flauschige Decke aus dem Bauernschrank holen und im Kamin einen Scheit Holz nachlegen, denn es wird heimelig und warmherzig: „My story is a told one, a really out of date one. But everybody wants to teil theirs. No one’s gonna teil mine, about a day when the sun shines upon me […] mehr…

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    Placebo - Sleeping With Ghosts

    Der Morgen danach: Brian Molko setzt auf Melancholie statt Ekstase mehr…

  • Buffseeds - The Picture Show

    Buffseeds – The Picture Show - Sanctuary

    Keine Ahnung, wo zur Hölle sich Britpop eigentlich versteckt hält: Der herzensgute Chris Martin für die ausgekochte Nervensäge Gwyneth Paltrow nur eine Zwischenlösung, Radiohead noch im Labor, Pulp erschöpft, Suede erledigt, JJ 72 egal. Nun sind da aber noch die Buffseeds – recht unerquicklich, dieser Name ohne jede Bedeutung, und genau: In alter ABC-Tradition gewählt, […] mehr…

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    Loretta – La Capitale Des Douleurs - Naiv/Zomba

    Man darf gar nicht darüber nachdenken. Wenn man erst mal anfängt, wird man wütend und depressiv und alles, was Loretta nicht wollen. Aber es ist doch wahr: Warum kommt so ein Album nicht in die Charts, warum treten die nicht bei „Top Of The Pops“ auf, warum werden sie nicht wenigstens als Support bei der […] mehr…

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    Theory Of A Deadman – Theory Of A Deadman - Short Cuts von Birgit Fuß

    Die erste Veröffentlichung auf Chad Kroegers 604-Label. Natürlich Kanadier. Und – oh Wunder – fast perfekte Nickelback-Klone: bedeutungsschwangerer Gesang, dröhnender Metal, freilich radiokompatibel, sichere Hits. Kroeger hat fast alle Songs mitgeschrieben und produziert. Gibt der Mann denn niemals Ruhe? Braucht der nicht mal eine Pause? Bitte. (604 records/ ROADRUNNER) mehr…

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    The Sounds – Living In America - Short Cuts von Birgit Fuß

    Gegen Maja Ivarsson ist Gwen Stefani eine schlecht gelaunte Melancholikerin. Die Sängerin von The Sounds kreischt und trällert fröhlicher als ein Bus Teenager auf dem Weg in die Ferien. Dazu wummern die Gitarren und die Drums wirbeln, dass es eine Freude sein könnte wenn man nicht so schnell Kopfschmerzen bekäme. Dann kommen auch noch Keyboards, […] mehr…

  • American Hi-Fi - The Art Of Losing

    American Hi-Fi – The Art Of Losing - Short Cuts von Birgit Fuß

    Verlierer hören sich anders an. American Hi-Fi mögen nicht so groß sein, wie sie sich das erhofft hatten (wer erinnert sich schon noch an den Mini-Hit „Flavor Of The Weak“ von 2001), aber Stacy Jones schreibt immer noch pfiffige Lieder zwischen 80er-Rock und Goo Goo Dolls. Es gibt Hoffnung. (ISLAND MERCURY) mehr…