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    Hootie & The Blowfish – Hootie & The Blowfish

    - EastWest

    Hootie hat den Blues, wieder leinmal. Diesmal entdeckt Darius Rucker allerdings auch noch den Soul, er will die „Deeper Side“ erforschen und seine Unschuld zurück- und die Band wohl endlich vom Image der netten, aber überflüssigen College-Folk-Rock-Schluffis befreien. Es klappt nicht, aber der Ansatz ist löblich. Hootie haben sich mehr als vier Jahre Zeit gelassen […] mehr…

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    Sons Of Jim Wayne – Sweet Madonna - Warehouse

    Was macht eigentlich einen guten Bewährungshelfer aus? Fürsorglich sollte er sein, gewiss, dem Resozialisierungskandidaten Anteilnahme zeigen und Orientierung bieten in einer Realität, die ihm harte Einsichten abfordert. Aber die Obermami darf er natürlich auch nicht spielen. Ein Balanceakt mithin. Stefan Kullik (Ex-Jim Wayne Swingtett) und Bernd Uebelhöde (Ex-Ferryboat Bill) sind out on bail und haben […] mehr…

  • Angie Reed - Presents The Best Of Barbara Brockhaus

    Angie Reed – Presents The Best Of Barbara Brockhaus - Beats von Joachim Hentschel

    Debüt der Ex-Stereo Total-Bassistin: Synth-Punk-Revue über eine Sekretärin, die in kindisch maulendem Sprechgesang Absurdes und Schweinisches ausbreitet. Wie Peaches nach mehreren Fruchtlikörchen. (COS/EFA) mehr…

  • Dissidenten Remix.ed 2.0

    Dissidenten Remix.ed 2.0 - Beats von Joachim Hentschel

    Ein paar der zu erwartenden Curry-Couscous-Ethnotanz-Tracks sind natürlich unter den Remixen, die – neben der United Future Organization vor allem mittelbekannte DJ-Künstler von zehn Stücken der Dissidenten gemacht haben. Vieles aber ist schokoweicher Jazz-R&B geworden, Big-Beat-Kloppe, sogar House. (EXIL/Indigo) mehr…

  • Tommy Guerrero - Soul Food Taqueria

    Tommy Guerrero – Soul Food Taqueria - Beats von Joachim Hentschel

    Ausufernde Jazzgitarren-Improvisationen für Freunde des instrumentalen HipHop: Guerrero aus San Francisco ist Skateboard-Designer, klingt mit Band aber nach Niederadrenalin, gemächlich funky, leicht Dub-verkiftt. Zupft wie ein Gourmet und lässt es plätschern. (MO wax/zomba) mehr…

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    The Modernist – Kangmei - Beats von Joachim Hentschel

    Jörg Burger, als Burger/Ink, Bionaut und Modernist seit Menschengedenken Vertrauensmann der Kölner Elektro-Szene, klingt weltumarmend in diesen Tagen. Ohne viel Experimente erzeugt er die Dynamik einer Clubnacht, baut spektakulär schöne Klangfarben in gleichmäßige Tech-House-Tracks, lässt wundervoll singen.(WONDER/EFA) mehr…

  • Neue Heimat 3

    Neue Heimat 3 - Beatniks forever

    Wenn ein Compilation-Konzept gut ist und der Nachschubokay ist, bleibt eine Reihe wie „Neue Heimat“ ewig interessant. Deutscher Elektronik-Pop, im Herzen indie, auf dem Papier meist major, dieses Mal mit noch mehr Retro-NDW-Einfluss: Westbam & Nena, Schneider TM, Steve Bug, Wir sind Helden. 30 Tracks, wertvoll. (UNIVERSAL) mehr…

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    Martin L. Gore – Counerfeit2 - Mute

    Es wird Frühling, und schon sprießen bei Depeche Mode unkontrolliert die Solozweige. David Gahan will Songwriter werden, Andrew Fletcher schreibt vermutlich bald einen Bestseller über Controlling. Freunde, holt die Gartenschere! Bei Gore bemerkt die Plattenfirma ganz richtig, dass dieser sich auch einfach nur still an den Strand hätte legen können. Geld und Absicherung ist ja […] mehr…

  • Hot Hot Heat - Make Up The Breakdown

    Hot Hot Heat – Make Up The Breakdown - WEA

    Auch im Mai gibt es die ,“The“-Band des Monats“, es sind Hot Hot Heat, sie haben (das für die Schlaumeier) kein „the“ im Namen, aber sind viel näher dran am offiziell definierten Ursprung der neuen Rock-Welle. Dieser Ursprung lag darin, dass die wuschelhaarigen Strokes aufsteigende Dämpfe aus Großstadtgullis einatmeten, dadurch das Interesse an ihren Modejournalen […] mehr…

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    Miles Don’t Let The Cold In - Indigo

    Tobias Kuhn ist ein guter Mensch. Er kennt sich aus mit The Who und AC/DC, findet Scott Walker nicht zu gestelzt seine Lieblings-Beach Boys-Alben sind „Surfs Up“ und „Holland“, bestimmt auch „Sunflower“, wenn man noch mal nachfragen würde. Er singt und spielt Gitarre bei Miles, der Würzburger Band, die vor ein paar Jahren mit ihrem […] mehr…

  • Howe - The Listener

    Howe – The Listener - Thrill Jockey

    Vor Howe Gelbs Soloalbum „Confluence“ schien die Regel zu sein, dass das Zerschossene, Fragmentarische den eigenen Namen trägt, die etwas fertiger wirkenden Stücke aber unter Giant Sand erscheinen. Doch spätestens das neue Werk „The Listener“ straft diese Theorie Lügen. Dies ist vielleicht Gelbs vollständigstes Album überhaupt. Die Liste der Mitmusiker ist lang. Neben der Handsome […] mehr…

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    Paul McCartney – Back In The World - The Beatles von Maik Brüggemeyer

    Dieses Jahr gehört schon jetzt der größten und besten Band der Welt: den Beatles. Zunächst der Fund der alten „Get Back“-Aufnahmen in Amsterdam, bald die „Anthology“-DVD mit Bonusmaterial, die unspectorisierte „Let It Be“-Ausgabe und die Neuauflage des Films, und nun ist auch noch Paul McCartney auf großer Europa-Reise. Er scheint wieder Spaß am Tourleben gefunden […] mehr…

  • Ringo Starr - Ringo Rama

    Ringo Starr – Ringo Rama - The Beatles von Maik Brüggemeyer

    Von der 60er-Sause „Back In The World mit „Ringo Rama“ ab in die 70er. „So long, so long, so long/ Remember when I said: ‚Ilt Don’t Come Easy’/ That seems so long ago.“ Bratzgitarre und, äh, Prog-Rock. Macht Ringo jetzt auf Kunst? Nein, der Rest ist der alte Trinkhallen-Soul zum Mitwippen, näher an Tony Sheridan […] mehr…

  • blur - Think Tank

    Blur - Think Tank

    Damon Albarns Rest-Truppe verwirrt mit elektronisch überladenen, ein wenig verkopften Sound-Installationen mehr…

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    Der alte Affe Angst von Oskar Roehler - (Start 24.4.)

    Der Sex, die Stadt, der Tod und der Schmutz: Mit erschütternder Direktheit formuliert Roehler hier das Ende der Liebe, wie die meisten sie sehen und sich ersenhen. Den Theaterregisseur Robert (Andre Hennicke) plagt eine Schaffenskrise, Impotenz beim Sex mit seiner Freundin Marie (Marie Bäumer) und die letale Krebserkrankung seines Vaters Klaus (Vadim Glowna). Jahre hatten […] mehr…

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    Die Regeln des Spiels von Roger Avery

    Wie stark Roger Avery als Co-Autor an Quentin Tarantinos „Pulp Fiction“ beteiligt war, erkennt man an „Die Regeln des Spiels“ wieder. Fast zehn Jahre hat er an dem Skript gearbeitet, um Brett Easton Ellis‘ Roman von 1987 überhaupt zeigbar zu machen. Entstanden ist ein kongenialer Kompromiss zwischen Ellis‘ verbalen Phantasien und ganz eigener visueller Sprache […] mehr…

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    Miller’s Crossing von Joel und Ethan Coen - DVD von Oliver Hüttmann

    Kühl, elegant und mit analytischer Raffinesse haben die Coen-Brüder 1991 ihren dritten Film inszeniert, der die Goldene Palme von Cannes bekam. Von den ästhetischen Komponenten und narrativen Kombinationen her, den Eiswürfeln im Whiskeyglas bis zur Hinrichtung im Wald stilisieren und brechen sie zugleich mit ihrem Bandenkrieg während der Prohibitionszeit den Mythos und die Motive des […] mehr…

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    Rushmore von Wes Anderson - DVD von Oliver Hüttmann

    Andersons zweiter Film machte ihn zum größten Regietalent neben Paul Thomas Anderson und Spike Jonze. Mit einem irrwitzigen, tragikomischen Faible für britische Pointen, deutsche Namen, die Nouvelle Vague und die Rockmusik der 60er und 70er Jahre porträtiert er einen 17jährigen Außenseiter, der letztlich ein Anarchist ist. Max (Jason Schwartzman) hält sich für ein verkanntes Genie, […] mehr…

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    Im Jahr des Drachen von Michael Cimino - DVD von Oliver Hüttmann

    Nie war Mickey Rourke besser. Als Vietnamveteran und New Yorker Detectiv Stanley White, der sich mit den Triaden in Chinatownanlegt, spielt er atemloseinen äußerst zwiespältigen, dennoch hinreißenden Charakter. White ist rassistisch, sexistisch und rücksichtslos. Um die Drogengeschäfte eines chinesischen Emporkömmlings (John Lone) aufzudecken, der die greisen, traditionsbewußten Bandenbosse kaltgestellt hat, opfert er sein Familienleben und […] mehr…

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    Drei Farben: Blau, Weiß, Rot von Krzysztof Kieslowxki - DVD von Oliver Hüttmann

    Die Trilogie, zwischen 1993 und 1994 abgedreht, war ein Kraftakt, den Kieslowski nur um zwei Jahre überlebte. Nach dem letzten Teil wollte er keine Filme mehr drehen, alles war gesagt, er erlag kurz darauf einem Herzinfarkt. So wurde „Drei Farben“ zum Lebenswerk des Polen, das eine Oscar-Nominierung für „Rot“ als bester Regisseur krönte. Der schönste, […] mehr…