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    Songs: Ohia – The Magnolia Electric Co

    Und wie elektrisch diese Songs sind! Jason Molina, der zuletzt in die kristallklaren Meditationen von „Didn’t It Rain“ eintauchte, hat das Tempo angezogen, eine Lap-Steel-Gitarre addiert. Piano, Wurlitzer-Orgel, Mandoline und Backgroundgesang. So große Umstände waren noch nie in der Welt von Songs: Ohia. Molina und eine Riege von Gastmusikern spielen Goodold-boys-Rock mit Countryzismen und hübschen […] mehr…

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    Johnny Marr + The Healers – Boomslang - I Music / Pias

    Sie haben es bemerkt, zurzeit sterben alle. Erster großer Schichtwechsel in der Rockgeschichte, und folglich rückt die nächstjüngere Generation in den Status der so genannten Altrocker auf, die von Jugendlichen ausgelacht und mit Joghurt-Gums beworfen werden. In England sind schon die Leute aus dem ersten, langen Sommer des Britpop dran. Viele von denen machen ja […] mehr…

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    DJ Spinna – Here ToThere - HipHop von Jürgen Ziemer

    Der DJ der Jigmastas frönt auf seinem Soloalbum der großen Leidenschaft für Fusion-Jazz. Sehr f unky, sehr verspielt. Wechselnde Gäste bei fast jedem neuen Stück sorgen für einen bunten Strauß der Stile. Alles klingt satt, rund, aber leider auch etwas zu poliert und konservativ. Gefällig. (RAPSTER) mehr…

  • Matchbox Twenty - More Than You Think You Are

    Matchbox Twenty – More Than You Think You Are - EastWest

    Es ist selten ein guten Zeichen, wenn der hidden track den besten Teil eines Albums ausmacht. Im Fall von „More Than You Think You Are“ ist das leider so. Zwar mag auch „So Sad So Lonely“ kein Reißer für die Ewigkeit sein, es bietet aber wenigstens rockigen Schmiss ohne jenes Kalkül, das den Rest des […] mehr…

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    The Sea And Cake – One Bedroom - Thrill Jockey

    Wahre Eleganz ist nichts Modisches. Sie ist zeitlos. Und hart erarbeitet Handwerk mit dem Kniff Kunst. Die Goldkante bekommt’s, wenn weder das eine noch das andere groß herausgestellt werden muss. Kraftmeier aber waren die vier von The Sea and Cake sowieso noch nie. Überhaupt scheint die Band mittlerweile mehr ein weiterer feingeistiger Zeitvertreib für die […] mehr…

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    Sinch – Sinch - Short Cuts von Willander &…

    Wenn ein Plattenfirmen-Info mit „Fett Alder“ endet, ist Vorsicht geboten. Aber so prollig sind Sinch gar nicht! Sie haben zwar mit den üblichen Nu-Metal-Kapalken (Korn, Linkin Park) getourt, aber doch ihren eigenen Stil. Auf einfache Songstrukturen lässt sich das Pennsylvania-Quintett nicht ein, es sucht immer (und oft mit Erfolg) das Besondere, Kompliziertere. Dass Jamie Stern […] mehr…

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    Diverse – Michelle Records – The Original Schaufensterkonzert-Series Vol.1 - Short Cuts von Willander &…

    In den alten Zeiten, als an Mediamärkte noch nicht zu denken war, gingen wir immer durch den technokratischen „Heimann“-Laden zum kleinen, aber gut sortierten .Michelle Records“ am Gertrudenkirchhol in Hamburg. Der Ranzen kam in die Regale links neben dem Eingang, dann durchs Drehkreuz und in die schmalen Gänge. „Michelle“ war ein Laden wie in „High […] mehr…

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    RPWL – Stock - Short Cuts von Willander &…

    Progrock aus Freising, Pink Floyd für Arme, Meister des Pomp und Pathos – man mag RPWL nennen, wie man will, sie geben nicht auf. Auf „Stock“ haben sie nun zusammengefasst, was bei den beiden ersten Alben wegen fehlender Konzepttauglichkeit übrigblieb. Vielleicht klingt es deshalb ein wenig entspannter, nicht gar so überambitioniert. (TEMPUS FUNGIT/SPV) mehr…

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    Jasmin Tabatabai – Only Live - Short Cuts von Willander &…

    Man weiß nie genau, woran man bei Jasmin Tabatabai ist, und deshalb hört man sich nie an ihr satt. Mal singt sie sanft-zaghaft zu ein bisschen Keyboard-Begleitung, dann werden die Gitarren eingestöpselt – und natürlich auch ein paar „Bandits“-Songs angestimmt. „Another Sad Song“ ist immer noch zauberhaft, „Catch Me“ unvermeidlich. Aber am Ende sind es […] mehr…

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    Anouk – Graduated Fool - Short Cuts von Willander &…

    Vor vier Jahren wollte sie unbedingt „Nobody’s Wife“ sein, jetzt bezeichnet sich die Holländerin als „Graduated Fool“. Dabei klingen ihre Songs ganz klug: nicht zu hart, immer melodisch, aber aus ganzer Kehle gesungen. Dass sie dabei manchmal übers Ziel hinausschießt und etwas nervt, ist verzeihlich. Immerhin traut sie sich, auch mal vom Radiorock-Format abzuweichen – […] mehr…

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    The Churchills – Big Ideas

    Aus großen Ideen werden nicht immer große Platten, in diesem Fall aber doch einige großartige Songs. Die Churchills kommen aus New York, aber sie können ja nichts dafür. Mit dem, was dort zurzeit cool ist, haben sie jedenfalls wenig zu tun. Powerpop statt Punkrock, umwerfende Melodien und, okay, ein paar Schrammel-Gitarren. Vor allem aber ein […] mehr…

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    DJ Muggs – Dust - Beats von Joachim Hentschel

    Der Cypress Hill-Produzent und Rauchfahnenleger hat sich zuletzt erstaunlich nah an den weißen Rock herangemischt und bringt nun ein ganzes Album mit Gitarren, Loops, psychedelischem Taft und tollen (unbekannten)Sängern. Sein Pop-Examen. (Anti/SPV) mehr…

  • Brazilution 5

    Brazilution 5 - Beats von Joachim Hentschel

    Die Kompilatoren der „Brazilectro“-Reihearbeiten jetzt für Ministry Of Sound. Das Konzept ist trotz neuem Namen das alte (Bossa, Brasil-Jazz, Latin-Downbeat), allerdings ist die fünfte Doppel-CD eine der bezauberndsten Folgen bisher: Mo’Horizons, Gilberto Gil, Karin Krog(!),Zuco103. (ministry of sound/universal) mehr…

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    The Soft Pink Truth – Do You Party - Beats von Joachim Hentschel

    Drew Daniel vom Duo Matmos (Björks „Vespertine“-Partner) sampelt dieses Mal nicht Natur, sondern Musik: Aus zerriebenem Disco-Wave macht er neuen Disco-Wave. Abstrakter,auch schlauer. (soundslike/neuton) mehr…

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    Sven Väth – Fire Works - Beats von Joachim Hentschel

    Der Frankfurter Diplomat als Mentor und Inspirator: Väth lässt sein „Fire“-Album von Leuten remixen, die bisherfast nur Underground-12-lnches gemacht haben. Ein technoid hartes Showcase für Legowelt, Tobi Neumann und Ricardo Villalobos, der „Cala Llonga“ wie ein hüftschwingender Aphex Twin interpretiert. (virgin) mehr…

  • Tosca - Dehli 9

    Tosca – Dehli 9 - Beats von Joachim Hentschel

    Wer Entspannung sucht, soll Walgesänge nehmen. Die komplexe, anspielungsreiche, klanglich sehr konkrete Musik von Dorf meister (im Bild rechts) und Huber aus Wien ist als Kulisse zu schade – man verpasst, wie geschickt sie Bossa und Dub-House aneinander saugen lassen, wie sie den teils sogar funkigen Zupfbass und ihre blasierten Sänger einsetzen. Noch besser als […] mehr…

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    Midnight Choir – Waiting For The Bricks To Fall - Glitterhouse

    „Nach Amsterdam Stranded“, dem vorletzten Album, kürte man das Trio daheim zur „Rockband des Jahres“. Das mutet angesichts des vorliegenden Albums abstruser denn je an, selbst die Eigenheiten der norwegischen Musikszene eingerechnet. Hatte der Vorgänger „Unsung Heroine“ noch begrenzt Pop-Bewegung signalisiert, so scheint es Midnight Choir auf „Waiting For The Bricks To Fall“ nur noch […] mehr…

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    The Folk Implosion – The New Folk Implosion - Domino

    Dass Lou Barlow, der wohl beste Songschreiber des so genannten Grunge war, kann man gar nicht oft genug schreiben. Doch was den Charme seiner Alben ausmachte, war die Unfertigkeit, das Ausfransen und ein starker Gegenpol. Bei Sebadoh war das Jason Loewenstein, bei der Folk Implosion John Davis. Letztgenannter Lst auf dem neuen Folk-Implosion-Album nun nicht […] mehr…

  • Clearlake - Cedars

    Clearlake – Cedars - Domino

    „Fear is a man’s best friend“, wusste bereits John Cale, und die teenage angst scheint auch unter Menschen verbreitet, die ihren 20. Geburtstag bereits hinter sich haben: „It’s all too much. I can’t take it any more. My mind is all wrong. I’m in my room, closing the curtains, and getting back into bed. The […] mehr…

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    Anthrax - We’ve Come For You All

    Immer vielseitig groovend, jetzt aber auch ein bisschen erwachsen mehr…