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    Ry Cooder / Manuel Galbán – Mambo Sinuendo

    - Nonesuch/Warner Classics

    Boom und unvermeidlicher Backlash – auch als „Kuba-Krise“ bekannt – mögen vorbeigezogen sein, und das Interesse war vielleicht nicht ganz so nachhaltig, wie sich das einige Musiker und viele Vermarkter gewünscht haben. Doch Ry Cooder hört nicht auf, auf Kuba noch immer zu suchen nach einem „Sound, der noch nicht erforscht wurde“, wie er sagt. […] mehr…

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    Deutsch Amerikanische Freundschaft – Fünfzehn neue DAF-Lieder - Superstar

    Da wollen wir doch gleich mal alle Songtexte in ihrer Gesamtheit abdrucken: „Wenn der Sherift reiten geht, reiten alle mit“ – „Ich bin tot, das ist gut. Ich rufe dich, mein Mädchen. Komm zu mir, folge mir!“ – „Zieh den Rock hoch, ich seh alles!“ – „Mädchen, ich bin so verliebt, ich kauf dir einen […] mehr…

  • The Minus 5 Down With Wilco

    The Minus 5 - Down With Wilco

    Das neue Traumpaar des verspielten Pop: McCauqhey und Tweedy mehr…

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    3,0 Blue Rodeo – Palace Of Gold - WEA

    Greatest-Hits-Alben weisen selten den Weg in die Zukunft, machen nur Kasse mit der Vergangenheit, darüber können die inzwischen obligatorischen zwei neuen Tracks nicht hinwegtäuschen. Blue Rodeo können mit ihrer 2001 veröffentlichten Retrospektive schon beanspruchen, zumindest Fingerzeige in Richtung einer behutsamen Sound-Renovierung gegeben zu haben. Doch zunächst wollen die Kanadier wohl ihre Stammkundschaft nicht vor den […] mehr…

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    Grey De Lisle – Homewrecker - Roots von Jörg Feyer

    Ihre Miete verdient die Songschreiberin aus San Diego als „voice actress“ für TV-Kindercartoons. Doch auf diese Stimme können sich nicht nur die Flintstones verlassen, sondern auch so unterschiedliche Stücke wie die coole Shaft-Relerenz „Dead Cat“ oder die fast-a-capella Rummelplatzimpression „Ferris Wheels And Freakshow“. Selbst eine Punk-Reminiszenz („The Hole„) und die Latin-Einlage „Usted“ wirken nicht wirklich […] mehr…

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    Jesse Sykes & The Sweet Hereafter – Reckless Burning - Roots von Jörg Feyer

    De Lisle traut man den großen Auftritt bedenkenlos zu, Jesse Sykes eher nicht. Zu entrückt wirkt die Kollegin aus Seattle auf diesem starken Debüt, zuweilen so fern irdischer Belange wie ein verglühender Komet im Orbit. Selbst wenn sie beim „Drinking With Strangers“ ist, bleibt ihr matter Alt aufreizend teilnahmslos. Den Absturz verhindert in ihrem Quintett […] mehr…

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    Jim & Jennie And The Pinetops – One More lnTheCabin - Roots von Jörg Feyer

    Wenn ein Nirvana-Buchautor (Michael Azerrad) Linernotes für ein Bluegrass-Sextett schreibt, macht das neugierig und misstrauisch. Jim Krewson und Jennie Benford haben nicht nur das Live-Examen bei Legenden wie Ralph Stanley absolviert, sondern auch ein paar Hipster in der Fan-Gemeinde. Was sie weniger ihrer Rock/Punk-Sozialisation verdanken als dem „O Brother“-Hype und auch dem Verzicht auf Traditionais […] mehr…

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    Terri Clark Pain – To Kill - Roots von Jörg Feyer

    Sie hält weiter durch, mit Hut, Gitarre und einem Dutzend Songs, die sich für ein bisschen Twang samt Pedal Steel nicht schämen. Was nicht einfach sein kann, wenn Pop-Maus Shania Twain auf demselben Label vor der Nase herumtanzt. Clark, die einst gar Warren Zevon Nashville-kompatibel machte („Poor, Poor Pitiful Me“), wird nie eine große Sängerin […] mehr…

  • Zwan - Mary Star Of The Sea

    Zwan – Mary Star Of The Sea - WEA

    Napoleon Rock ist zurückgekehrt. Hatten sich seine Legionen vor zwei Jahren bedenklich gelichtet und ihn zur Kapitulation mit den Smashing Pumpkins gezwungen, so sammelt er bei der neuerlichen Attacke auf das Pantheon der zeitgenössichen Rockmusik immer mehr Truppen. Dieselben Kritiker, die schon „Adore“ nicht mochten und bei „Machina“ verlegen schwiegen, schließen sich nun Billy Corgans […] mehr…

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    Sunset Boulevard von Billy Wilder - DVD von Oliver Hüttmann

    Wilders schwermütiger Rückblick auf die Stummfilmära war ein sarkastischer Blick auf die Gegenwart Hollywoods und ein visionäres Meisterwerk, das für neun Oscars nominiert wurde und davon drei gewann. Vom gespenstischen Anfang über die einsamen Fahrten von der alten Diva Gloria Swanson und den einstigen Regieexzentriker Erich von Strohheim als ihr zum Butler degradierter Ehemann bis […] mehr…

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    Das Zimmer meines Sohnes von Nanni Moretti - DVD von Oliver Hüttmann

    Die bürgerliche Idylle hat der italienische Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler Moretti stets mit heiterem Hintersinn ausgestellt. Diesmal aber kippte er das alltägliche Glück lösbarer Probleme mit einem schmerzhaft spürbaren Schnitt unvermittelt in die Tragödie. Der Sohn seines Psychoanalytikers Giovanni stirbt bei einem Tauchunfall, sein Tod droht die ganze Familie zu zerreißen. Während die Mutter unter […] mehr…

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    Pollock von Ed Harris - DVD von Oliver Hüttmann

    Fast 16 Jahre hat Harris auf seine Verfilmung der Biografie von Jackson Pollock hingearbeitet, und wahrhaftigerals hierwurde kaum ein Künstler porträtiert. Gelungen ist ihm das durch eine uneitle, körperliche Hingabe, mit der er sich den sonderlichen Säufer und verschlossen-verkrampften Charakter aneignet, was nicht nur von seiner Faszination und Liebe, vielmehr von tiefem Verständnis für dessen […] mehr…

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    Road To Perdition von Sam Mendes - DVD von Oliver Hüttmann

    In seiner ersten zwiespältigen Rolle als Mafiakiller hat Tom Hanks seinen kommerziell erfolglosesten, künstlerisch jedoch besten Film seiner Karriere gedreht. Als zu kühl empfanden viele die zweite Regiearbeit von Sam Mendes nach seinem Oscar-Debüt „American Beauty“. Die Blut- und Fehmegeschichte während der 30er Jahre ist vor allem eine Stilübung, mit der Mendes virtuos und konsequent […] mehr…

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    Frida von Julie Taymor - (Start 6.3.)

    Seit Jahrzehnten schon plante Hollywood, das Leben der legendären mexikanischen Malerin Frida Kahlo zu verfilmen. Zuletzt haben Jennifer Lopez und Madonna heftig um diese Rolle gebuhlt, was nichts Gutes ahnen ließ. Schließlich setzte sich Salma Hayek durch und feilte ihr Mann Edward Norton am Drehbuch mit, der zudem noch als Nelson Rockefeiler auftritt. Kahlos Kunst, […] mehr…

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    The Life Of David Gale von Alan Parker - (Start 13.3.)

    Fanatismus, Begierde, Erlösung – ein verwinkeltes Spiel mit der menschlichen Psyche betreibt Alan Parker in seinem Thriller-Drama. Kevin Spacey verkörpert mal wieder mit Bravour den Psychologiedozenten David Gale, ein energischer Gegner der Todesstrafe, der wegen Mordes an seine Mitstreiterin Constance (Laura Linney) nun selbst hingerichtet werden soll. Drei Tage vorher gewährt er der Reporterin Bitsey […] mehr…

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    Adaption von Spike Jonze

    Seit Jonze „Being John Malkovich“ verfilmt hat, gilt Charlie Kaufman als Hollywoods heißester Drehbuchautor. Die virtuose Groteske „Adaption“ basiert nun auf den Roman „The Orchid Thief‘ von der Journalistin Susan Orlean, ist aber zugleich eine satirische Reflektion und schizophrene Zustandsbeschreibung der Autorenmühsal, in die sich Kaufman selbst hineingeschrieben hat Spielen lässt er sich von Nicolas […] mehr…

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    Manhattan Love Story von Wayne Wang - (Start 6.3.)

    Natürlich darf Geld ein Grund sein, mit dem Hollywood-System zu fraternisieren – obwohl das Ergebnis meist würdelos ist. Dafür hat Wayne Wang, der mit Paul Auster die wunderbare New-York-Elegie „Smoke“ drehte, jetzt seinen ersten Kassenhit. „Manhattan Love Story“ ist zudem Jennifer Lopez‘ größter Kinoerfolg, die als Augenweide unverrückbar bleibt. Mit verhuschtem Reiz spielt sie das […] mehr…

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    It’s All About Love - (Start 20.3.)

    von Thomas Vinterberg („Das Fest“) mit Joaquin Phoenix, Ciaire Danes: Es schneit im Sommer, die Menschen sterben wie die Fliegen und die Erde verliert ihre Schwerkraft: In diesem Chaos besinnt sich ein Paar, das sich eigentlich scheiden lassen wollte, auf das Wesentliche im Leben – die Liebel Nach seinem furiosen Dogma-Triumph hat der dänische Regisseur […] mehr…

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    Extreme Ops - (Start 20.3.)

    von Christian Duguay mit Bridgette Wilson-Sampras, Heino Ferch und Klaus Löwitsch. Ein Kamerateam spürt beim Dreh für einen Werbespot in den Bergen einen brutalen Terroristen und seine Handlanger auf. Provinziell, ohne Idee und Timing vom Drehbuch über die Darsteller bis hin zu den Actionszenen.Ein herrliches Beispiel für eine Produktion mit „stupid german money“. mehr…