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    DJ Muggs – Dust

    - Beats von Joachim Hentschel

    Der Cypress Hill-Produzent und Rauchfahnenleger hat sich zuletzt erstaunlich nah an den weißen Rock herangemischt und bringt nun ein ganzes Album mit Gitarren, Loops, psychedelischem Taft und tollen (unbekannten)Sängern. Sein Pop-Examen. (Anti/SPV) mehr…

  • Brazilution 5

    Brazilution 5 - Beats von Joachim Hentschel

    Die Kompilatoren der „Brazilectro“-Reihearbeiten jetzt für Ministry Of Sound. Das Konzept ist trotz neuem Namen das alte (Bossa, Brasil-Jazz, Latin-Downbeat), allerdings ist die fünfte Doppel-CD eine der bezauberndsten Folgen bisher: Mo’Horizons, Gilberto Gil, Karin Krog(!),Zuco103. (ministry of sound/universal) mehr…

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    The Soft Pink Truth – Do You Party - Beats von Joachim Hentschel

    Drew Daniel vom Duo Matmos (Björks „Vespertine“-Partner) sampelt dieses Mal nicht Natur, sondern Musik: Aus zerriebenem Disco-Wave macht er neuen Disco-Wave. Abstrakter,auch schlauer. (soundslike/neuton) mehr…

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    Sven Väth – Fire Works - Beats von Joachim Hentschel

    Der Frankfurter Diplomat als Mentor und Inspirator: Väth lässt sein „Fire“-Album von Leuten remixen, die bisherfast nur Underground-12-lnches gemacht haben. Ein technoid hartes Showcase für Legowelt, Tobi Neumann und Ricardo Villalobos, der „Cala Llonga“ wie ein hüftschwingender Aphex Twin interpretiert. (virgin) mehr…

  • Tosca - Dehli 9

    Tosca – Dehli 9 - Beats von Joachim Hentschel

    Wer Entspannung sucht, soll Walgesänge nehmen. Die komplexe, anspielungsreiche, klanglich sehr konkrete Musik von Dorf meister (im Bild rechts) und Huber aus Wien ist als Kulisse zu schade – man verpasst, wie geschickt sie Bossa und Dub-House aneinander saugen lassen, wie sie den teils sogar funkigen Zupfbass und ihre blasierten Sänger einsetzen. Noch besser als […] mehr…

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    Midnight Choir – Waiting For The Bricks To Fall - Glitterhouse

    „Nach Amsterdam Stranded“, dem vorletzten Album, kürte man das Trio daheim zur „Rockband des Jahres“. Das mutet angesichts des vorliegenden Albums abstruser denn je an, selbst die Eigenheiten der norwegischen Musikszene eingerechnet. Hatte der Vorgänger „Unsung Heroine“ noch begrenzt Pop-Bewegung signalisiert, so scheint es Midnight Choir auf „Waiting For The Bricks To Fall“ nur noch […] mehr…

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    The Folk Implosion – The New Folk Implosion - Domino

    Dass Lou Barlow, der wohl beste Songschreiber des so genannten Grunge war, kann man gar nicht oft genug schreiben. Doch was den Charme seiner Alben ausmachte, war die Unfertigkeit, das Ausfransen und ein starker Gegenpol. Bei Sebadoh war das Jason Loewenstein, bei der Folk Implosion John Davis. Letztgenannter Lst auf dem neuen Folk-Implosion-Album nun nicht […] mehr…

  • Clearlake - Cedars

    Clearlake – Cedars - Domino

    „Fear is a man’s best friend“, wusste bereits John Cale, und die teenage angst scheint auch unter Menschen verbreitet, die ihren 20. Geburtstag bereits hinter sich haben: „It’s all too much. I can’t take it any more. My mind is all wrong. I’m in my room, closing the curtains, and getting back into bed. The […] mehr…

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    Anthrax - We’ve Come For You All

    Immer vielseitig groovend, jetzt aber auch ein bisschen erwachsen mehr…

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    Ry Cooder / Manuel Galbán – Mambo Sinuendo - Nonesuch/Warner Classics

    Boom und unvermeidlicher Backlash – auch als „Kuba-Krise“ bekannt – mögen vorbeigezogen sein, und das Interesse war vielleicht nicht ganz so nachhaltig, wie sich das einige Musiker und viele Vermarkter gewünscht haben. Doch Ry Cooder hört nicht auf, auf Kuba noch immer zu suchen nach einem „Sound, der noch nicht erforscht wurde“, wie er sagt. […] mehr…

  • Ben Harper - Diamonds On The Inside

    Ben Harper - Diamonds On The Inside

    Ein kleines Fest der Kunstfertigkeit - vom "besseren Lenny" mehr…

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    Deutsch Amerikanische Freundschaft – Fünfzehn neue DAF-Lieder - Superstar

    Da wollen wir doch gleich mal alle Songtexte in ihrer Gesamtheit abdrucken: „Wenn der Sherift reiten geht, reiten alle mit“ – „Ich bin tot, das ist gut. Ich rufe dich, mein Mädchen. Komm zu mir, folge mir!“ – „Zieh den Rock hoch, ich seh alles!“ – „Mädchen, ich bin so verliebt, ich kauf dir einen […] mehr…

  • The Minus 5 Down With Wilco

    The Minus 5 - Down With Wilco

    Das neue Traumpaar des verspielten Pop: McCauqhey und Tweedy mehr…

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    3,0 Blue Rodeo – Palace Of Gold - WEA

    Greatest-Hits-Alben weisen selten den Weg in die Zukunft, machen nur Kasse mit der Vergangenheit, darüber können die inzwischen obligatorischen zwei neuen Tracks nicht hinwegtäuschen. Blue Rodeo können mit ihrer 2001 veröffentlichten Retrospektive schon beanspruchen, zumindest Fingerzeige in Richtung einer behutsamen Sound-Renovierung gegeben zu haben. Doch zunächst wollen die Kanadier wohl ihre Stammkundschaft nicht vor den […] mehr…

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    Grey De Lisle – Homewrecker - Roots von Jörg Feyer

    Ihre Miete verdient die Songschreiberin aus San Diego als „voice actress“ für TV-Kindercartoons. Doch auf diese Stimme können sich nicht nur die Flintstones verlassen, sondern auch so unterschiedliche Stücke wie die coole Shaft-Relerenz „Dead Cat“ oder die fast-a-capella Rummelplatzimpression „Ferris Wheels And Freakshow“. Selbst eine Punk-Reminiszenz („The Hole„) und die Latin-Einlage „Usted“ wirken nicht wirklich […] mehr…

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    Jesse Sykes & The Sweet Hereafter – Reckless Burning - Roots von Jörg Feyer

    De Lisle traut man den großen Auftritt bedenkenlos zu, Jesse Sykes eher nicht. Zu entrückt wirkt die Kollegin aus Seattle auf diesem starken Debüt, zuweilen so fern irdischer Belange wie ein verglühender Komet im Orbit. Selbst wenn sie beim „Drinking With Strangers“ ist, bleibt ihr matter Alt aufreizend teilnahmslos. Den Absturz verhindert in ihrem Quintett […] mehr…

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    Jim & Jennie And The Pinetops – One More lnTheCabin - Roots von Jörg Feyer

    Wenn ein Nirvana-Buchautor (Michael Azerrad) Linernotes für ein Bluegrass-Sextett schreibt, macht das neugierig und misstrauisch. Jim Krewson und Jennie Benford haben nicht nur das Live-Examen bei Legenden wie Ralph Stanley absolviert, sondern auch ein paar Hipster in der Fan-Gemeinde. Was sie weniger ihrer Rock/Punk-Sozialisation verdanken als dem „O Brother“-Hype und auch dem Verzicht auf Traditionais […] mehr…

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    Terri Clark Pain – To Kill - Roots von Jörg Feyer

    Sie hält weiter durch, mit Hut, Gitarre und einem Dutzend Songs, die sich für ein bisschen Twang samt Pedal Steel nicht schämen. Was nicht einfach sein kann, wenn Pop-Maus Shania Twain auf demselben Label vor der Nase herumtanzt. Clark, die einst gar Warren Zevon Nashville-kompatibel machte („Poor, Poor Pitiful Me“), wird nie eine große Sängerin […] mehr…

  • Zwan - Mary Star Of The Sea

    Zwan – Mary Star Of The Sea - WEA

    Napoleon Rock ist zurückgekehrt. Hatten sich seine Legionen vor zwei Jahren bedenklich gelichtet und ihn zur Kapitulation mit den Smashing Pumpkins gezwungen, so sammelt er bei der neuerlichen Attacke auf das Pantheon der zeitgenössichen Rockmusik immer mehr Truppen. Dieselben Kritiker, die schon „Adore“ nicht mochten und bei „Machina“ verlegen schwiegen, schließen sich nun Billy Corgans […] mehr…

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    Sunset Boulevard von Billy Wilder - DVD von Oliver Hüttmann

    Wilders schwermütiger Rückblick auf die Stummfilmära war ein sarkastischer Blick auf die Gegenwart Hollywoods und ein visionäres Meisterwerk, das für neun Oscars nominiert wurde und davon drei gewann. Vom gespenstischen Anfang über die einsamen Fahrten von der alten Diva Gloria Swanson und den einstigen Regieexzentriker Erich von Strohheim als ihr zum Butler degradierter Ehemann bis […] mehr…