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    Four Star Mary – Welcome Home

    - Short Cuts von Birgit Fuß

    Es ist eins dieser Alben, bei denen man später nie weiß, warum man sie eigentlich nicht häufiger gehört hat. Es stimmt ja alles: Die Songs wechseln zwischen Grunge ohne sinnlosen Pathos und simplem Rock, Ted Looney singt einwandfrei, es gibt nichts zu nörgeln. Bloß packt es einen zu selten, und schwupps liegt statt dessen wieder […] mehr…

  • Good Charlotte - The Young And The Hopeless

    Good Charlotte – The Young And The Hopeless - Short Cuts von Birgit Fuß

    Der jüngste Punkrock-Erfolg aus den Vereinigten Staaten – Green Day, die 72. Originell ist das nicht, aber ordentlich gemacht: die übliche Mischung aus Wir-gegen-die-Alten-Texten, Popmelodien und Schrammel-Gitarren. Große Erkenntnis in „Lifestyles Of The Rieh & Famous“: „Celebrities want sympathy/ All they do is piss and moan inside the Rolling Stone. (epic/sony) mehr…

  • Smoke Blow - German Angst

    Smoke Blow – German Angst - Short Cuts von Birgit Fuß

    Die Kieler lassen es wieder krachen. Plärren Schimpfwörter und „Hate Kill Destroy“, hauen auf ihren Gitarren herum und wüten sich durch ihren Punk-Metal-Krach, als wollten sie Gluecifer das fürchten lernen, und Motörhead gleich dazu. Für ein paar launige Scherze („Skoolyard Fool“) bleibt freilich immer noch Zeit, (nois-0-lution/indigo) mehr…

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    Kevin Salem- Ecstatic

    Also, Kevin Salem kann/ muss seine Karriere ja praktisch noch mal neu starten. Oder kann sich noch jemand daran erinnern, dass dieser Wahl-New Yorker aus Pennsylvania von den Lesern des US-ROLLING STONE einst zum „Best New Male Singer“ gekürt wurde? 1995 war das, im Jahr darauf erschien sein zweites und bisher schon letztes Album „Glimmer“. […] mehr…

  • ScoLoHoFo - Oh!

    ScoLoHoFo – Oh! - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Seltsam vergagter Name für ein Allstar-Kollektiv, das sich konsequentem No-Nonsense-Jazz widmet. Hier gibt’s keinen Boss, und jeder trägt eigene Titel bei John Scofield (g), sein „Since-The-Seventies“-Spezi Joe Lovano (sax), „Good-Old-Friend“ Dave Holland (b) und „Met-Him-In-The Miles-Band“-Drummer Al Foster. Ein lebendiges Improvisationsgelage der unspektakulären Art für Jazzpuristen. (Blue Note/EMI) mehr…

  • David Liebman - Marc Copland Duo - Bookends

    David Liebman – Marc Copland Duo – Bookends - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Bewährt und trotzdem abenteuerlich: die Kombination des expressiv spielenden Saxofonisten David Liebman mit dem Piano-Poeten Marc Copland. Die beiden „Bookends“-CDs – eine live, eine im Studio aufgenommen – bestreiten sie mit souverän neuinterpretierten Klassikern von „Maiden Voyage“ bis zu „Lester Leaps In“ (David only) oder „When Your Smiling“ (Marc pur), vor allem aber mit Eigenkompositionen, […] mehr…

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    David Kikoski – Combinations - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Von Musikern geliebt.vom großen Publikum übersehen: Der Pianist David Kikoski kombiniert freie Exkursionen, popnahe Romantik, Kontrapunktisches und routinefreien Modern Mainstream – von prominenten Fans wie Jeff „Tain“ Watts (d) unterstützt. (criss cross/harmonia mundi) mehr…

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    Jane Bunnett – Cuban Odyssey - Jazz von Klaus von Seckendorff

    20 Jahre lang auf Kuba-Pfaden: Die Saxofon und Flöte spielende Kanadierin Jane Bunnett meint’s ernst mit Yoruba und Son. Ihre „Odyssey „führt über Havanna in die Provinz zu Bands wie Los Naranjos, mit denen sie Folkiazz spielt, fernab von Salsa-Hipness und Social-Club-Trends. (BLUE NOTE/EMI) mehr…

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    Julia Hülsmann Trio with Rebekka Bakken – Scattering Poems - Jazz von Klaus von Seckendorff

    Berliner Pianistin hört norwegische Sängerin und entdeckt auf der Suche nach Material für gemeinsames Projekt Gedichte von E.E.Cumings: ein Zusammentreffen zwischen Pop und Jazz der kammermusikalischen Art, Kunstlied und HipHop. Nicht ohne düstere Momente, dieser sanfte Geniestreich, (act/edel contraire) mehr…

  • Hidalgo - Sing Guitar Sing

    Hidalgo – Sing Guitar Sing - Tapete/Indigo

    Betty Mugler, das klingt nach Schweiz. Betty Mugler wohnt aber in Nürnberg, ist Sängerin und Songschreiberin und hätte deshalb ganz einfach Singer-Songwriterin werden können oder weiblicher Stereotyp in einem Elektronik-Duo. Aber sie hat eine Band gegründet, und obwohl es in diesem Heft ständig um Bands geht, muss man mal wieder sagen, dass das eine sehr […] mehr…

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    Mario Joao/ Mário Langinha – Undercovers - Emarcy

    Mit ihrer Vorliebe für thea-Itralisches Erzählen und kindlichen Gestus hat Maria Joâo ein Nervpotenzial wie nur wenige Sängerinnen aus dem Umfeld des Jazz. Man muss sich einlassen auf ihre eigenwilligen Interpretationen, um festzustellen, dass sie eben doch nicht manieriert sind, sondern einleuchtend und auf Dauer ans Herz wachsend. Diesmal fällt Maria über 15 meist aus […] mehr…

  • Surrogat - Hell In Hell

    Surrogat – Hell In Hell - Motor

    Irgendwas, das Patrick Wagner womöglich aus einer marokkanischen Apotheke geklaut hat, ist ihm zu Kopf gestiegen – er hat sein eigenes, übercooles Label Kitty-Yo verlassen, mit einer schönen Frau das (vermutlich) schönste Kind aller Zeiten gezeugt und dann mit seiner Trio-Band Surrogat „Hell In Hell“ zur Welt gebracht, die gewaltigste bürgerliche Rock’n’Roll-Platte, zu der eine […] mehr…

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    Erlend Øye – Unrest - Source/Labels

    Werbung wird oft missinterpretiert. Die Sanostol-Werbung von früher, zum Beispiel. Eine lärmende, rotwangig-frohgemute Kinderschar balgte sich da von der Schule nach Hause, und wir vor dem Fernseher sollten das toll finden und uns wünschen, da auch mitrennen zu dürfen. Doch schon damals wollten viele lieber der käsebleiche Junge sein, der traurig und ohne hinreichende Vitaminversorgung […] mehr…

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    Kelly Rowland – Simply Deep - Epic Sony

    In jeder Girl Group gibt es die eine, die alle (großen Jungs) haben wollen, aber keiner bekommen kann (im wirklichen Leben). Im Falle von Destiny’s Child ist das natürlich eindeutig Beyonce Knowles. Viel zu hübsch, zu clever, zu ehrgeizig. So eine hält lieber den Austin Powers‘ dieser Welt den Goldständer. Und dann gibt es mindestens […] mehr…

  • Beth Gibbons & Rustin Man - Out Of Season

    Beth Gibbons & Rustin Man – Out Of Season - Go Beat

    „Out of Season“ – selten war ein Albumtitel treffender, denn dieses Album erschien in Großbritannien schon Ende Oktober letzten Jahres, und da gehörte es auch hin, denn hier handelt es sich eindeutig um einen Gefährten für die kalte Jahreszeit Am besten hört man sie wohl im Zug sitzend, auf die aus den Nebeln hervorlugende Landschaft […] mehr…

  • Sparks - Lil‘ Beethoven

    Let's be clever, Part 19: das exaltierte Duo mit teutonischem Ernst mehr…

  • Porcupine Tree - In Absentia

    Porcupine Tree – In Absentia - Short Cuts von Joachim Hentschel

    Bisher konnte man den Platten des Londoner Porcupine Tree-Chefs Steven Wilson immer schon am Vertriebsstempel ansehen, dass er die Musik vor allem für die Leser von niederauflagigen Acid-Rock-Fanzines machte. Das seit 1992 zehnte Album erscheint überraschend beim Major Warner, ist folgerichtig noch weniger verkauzt und verdrogt als die früheren Space-Odysseen: Folk-Psychedelia mit immer mehr Heavy-Jazz-Rockouts, […] mehr…

  • Hattler - Mallberry Moon

    Hattler – Mallberry Moon - Short Cuts von Joachim Hentschel

    Das Schlimmste an einer Platte wie dieser ist die Vorstellung, wie bei den Aufnahmen alle versucht haben, unglaublich locker zu sein. Hellmut Hattler, der Kraan-Bassist, hat im Duo Tab Two vor Jahren den deutschen Sprengel des Jazz-Chill-Out eröffnet, und dass er diese so nützliche Musik mit großem Ernst und Eifer macht, schützt ihn zumindest vorder […] mehr…

  • Jimi Tenor - Higher Planes

    Jimi Tenor – Higher Planes - Short Cuts von Joachim Hentschel

    Bisher war jeder, der die Spaße des Brillen-Finnen nicht mitmachte, per Definition ein Muffel. Aber dies ist das erste von Jimi Tenors Experimenten, mit dem er sich nicht mal selbst einen Gefallen tut: Er dirigiert die Big Band durch eine knappe, meist instrumentale Stunde Jazz-Funk mit Wah Wah und Flöte, eine perfekte 70er-Pastiche ohne jede […] mehr…

  • Judas Priest, Live in London, Cover

    Judas Priest - Live In London

    Bei vielen Judas Priest-Fans lässt der Schmerz nie nach, wenn sie Tim Owens die Stücke des (vorerst?) ausgestiegenen Rob Halford singen hören. Damit die Leute sich dran gewöhnen, veröffentlichen die ältlichen Hellrider nun schon die zweite Live-Doppel-CD mit Owens: Das Brixton-Konzert vom Dezember 2001 gibt es längst auf DVD, die CD hat sechs Stücke mehr, […] mehr…