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    Starfox Adventures

    Eigentlich ist es ja ein trauriges Ereignis: „Starfox Adventures“ wird das letzte Spiel der ehemaligen Nintendo-Exklusiv-Entwickler „Rare“ sein, die kürzlich von Microsoft aufgekauft wurden und nun wohl XBox-exklusiv entwickeln werden. „Rare“ waren seit seligen 16 bit-Tagen Nintendotreue Programmierer und für zahlreiche Software-Perlen verantwortlich, „Starfox“ nun ist sozusagen ihr Requiem auf Nintendos neuester Konsole. Aber was […] mehr…

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    Haven – Call Of The King

    Fast ein bisschen zuviel gewollt… „Haven“ ist Midways Versuch, verschiedene Genres wie Weltraumshooter, Action Adventure oder Racing Game in einem Spiel zu vereinen. Das Ganze in einer durchgehenden Welt ohne große Pausen durch Zwischenladen, ein bisschen wie „Jak & Dexter“ in Science Fiction. Als – natürlich von höheren Mächten auserwählter – Sklavenjunge Haven muss man […] mehr…

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    99. Lou Reed – Set The Twilight Reeling - Die 100 besten Alben

    Hier war er wieder nur der singer in a rock ’n ‚roll band. In beliebter Manier hatte sich Lou Reed ein paar Studiowochen gebucht, seinen Bassisten Fernando und einen Schlagzeuger namens Thunder mitgebracht und unter anderem ein Stück darüber geschrieben, wo es in Amerika die besten Schokoladen-Mixgetränke gibt. Dass er auf „Set The Twilight Reeling“ […] mehr…

  • Depeche Mode Ultra Cover

    Depeche Mode - Die 100 besten Alben: 100.…

    Die Wiederauferstehung mit dem Mut zur Hässlichkeit. Das verzerrt lärmende „Barrel Of A Gun“ arbeitet Dave Gahans Beinahe-Drogentod auf, die Atmosphäre ist kühl, auch das dazugehörende Video beschönigt nichts. Martin L. Gore, der wieder keinen Song zuviel geschrieben hatte, singt zwei entscheidende Stücke: die von Streichern getragene Dunkel-Ballade „Home“ und „The Bottom Line“, bei dem […] mehr…

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    98. Fiona Apple – Tidal - Die 100 besten Alben

    Wenn Vanessa Carlton je dieses Album gehört hätte, hätte sie mit dem Klimpern vielleicht gar nicht erst angefangen. Fiona Apple am Piano, das ist schon erstaunlich, so unprätentiös und doch bombastisch. Aber dann noch diese Wahnsinns-Verse von dieser tiefen Stimme, die sich selbst anklagt – als „Criminal“ oder „Shadowboxer“ – und dem potenziellen Verehrer schließlich […] mehr…

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    97. Yo La Tengo – And Then Nothing Turned Itself… - Die 100 besten Alben

    Eine Platte, die alle Tugenden der ersten drei Velvet Underground-Alben in sich vereint: die Verschrobenheit der Banane, den verzerrten Krach von „White Light“ und die Zärtlichkeit der Selbstbetitelten – der Radius, in dem sich Yo La Tengo schon 15 verlässliche Jahre lang bewegt hatten. Die Kirchenfürsten des Indie-Rock. Ihrer ewigen Heimatstadt Hoboken widmeten sie hier […] mehr…

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    96. Robert Wyatt – Shleep - Die 100 besten Alben

    Die Wurzeln von Robert Wyatt liegen im Art-Rock, doch spätestens seit seinem epochalen Solowerk „Rock Bottom“ von 1974 haben seine träumerischen Songs zwischen Jazz, Psychedelic und Ambient eine ganz eigene Qualität jenseits von Kunsthandwerk und Prätention. Seine brüchige Stimme lässt manchmal an Miles Davis denken. „Shleep“ – eingespielt mit Verehrern wie Brian Eno und Paul […] mehr…

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    95. Liz Phair – Whip-Smart - Die 100 besten Alben

    Dies war im Oktober 1994 die Aufmacher-Platte der ersten Ausgabe. Liz Phair galt seit ihrer Rolling Stones-Hommage „Exile In Guyville“ als Super-Sufragette, weshalb die Erwartungen an „Whip-Stnart“ beachtlich waren. Die Wilde enttäuschte keinen Voyeur und kein riot grrrl: Etwas schmutziger als später die Morissette gebot die Phair den Männern, wie die sie mal gern haben […] mehr…

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    94. Missy Elliott – Supa Dupa Fly - Die 100 besten Alben

    Das Gesamtkunstwerk Missy Elliott, es beginnt hiet Produktionskönig und Multitalent Timbaland lieferte die perfekte Beat-Umgebung, in der sich Elliots innovative Raps perfekt entfalten konnten. Auch visuell setzte das Duo Maßstäbe – etwa, wenn die 1997 noch als gehörige Wuchtbrumme reüssierende Rapperin in immer groteskeren Garderoben durch aufwändig inszenierte Videos flog. Weder die Gäste Aaliyah, und […] mehr…

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    93. Grant McLennan – Horsebreaker Star - Die 100 besten Alben

    Grant McLennan war wohl schon zu Go-Betweens-Zeiten der Songschreiber, der am häufigsten nach den Sternen griff. Erstaunlicherweise erwischte er auch sehr oft welche. „Horsebreaker Star“ ist voll davon. Zwischen Austin-Country- und Southern-Rock-Anleihen strahlen sie hell wie ehedem. Nicht alles auf diesem maßlosen Doppelalbum ist exzellent, doch die Dichte großer Songs ist erstaunlich. Das neunminütige „What […] mehr…

  • Eminem - The Marshall Mathers LP

    Eminem - The Marshall Mathers LP

    Eminems eigenes „Das Imperium schlägt zurück“: die Übergangsplatte zwischen dem Debüt, auf dem er in kindlichem Gehabe Frösche aufpustete, und der reinen Selbstbespiegelung in der Eminem Show“. Natürlich muss man seine Texte lesen, um ganz zu verstehen, was am weißen Müllmann Mathers so besonders ist. Die Energie echter Wut ist hier nämlich nicht zu hören […] mehr…

  • Steely Dan Two Against Nature Cover

    86. Steely Dan – Two Against Nature - Die 100 besten Alben

    Fast genau 20 Jahre nach „Gaucho“ kam dieses Album, das auch „Macho“ heißen könnte: Walter Becker und Donald Fagen setzen Fender Rhodes, Schlagzeug und Bläser elegant und unbestechlich wie stets, bloß ein wenig hektischer sind die Songs geraten. Es geht um das Altern und sehr junge Frauen, deshalb heißt die Platte „Two Against Nature“ und […] mehr…

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    92. Stereolab – Emperor Tomato Ketchup - Die 100 besten Alben

    Aus einem einzigen Moog-Akkord hatten Stereolab zu dem Zeitpunkt schon vier Platten gemacht, auf dieser brachten sie endlich all das zum gemeinsamen Singen, was ins ambitionierte Konzept passte: deutschen 70er-Experimentalismus, die Monotonie der Velvets, das französische Chanson, das Kommunistische Manifest Ein Album, das wie Fliegen, Schwimmen, Küssen und Schlafen gleichzeitig klingt. mehr…

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    83. Radiohead – Kid A - Die 100 besten Alben

    Auf „OK Computer“ hatten Radiohead mit der Option kokettiert, die Erde zu verlassen, und drei Jahre später klang „Kid A“dann wirklich wie ein über Langwelle empfangenes Signal von irgendwo weit drüben. Die Störgeräusche des ganz progressiven Techno, Strukturen aus Jazz und Minimal Music hatte die Band sich angeeignet, als Geste betulich, im Effekt ein bestürzendes […] mehr…

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    88. Whiskeytown – Faithless Street - Die 100 besten Alben

    Wahrscheinlich das erste Mal, dass der damals 20-jährige Ex-Punkrocker Ryan Adams mit vernünftigen Musikern zusammenarbeitete: Das Whiskeytown-Debüt klingt in seinem Übermut zwar zum Teil, als sei es eben eine Treppe hinabgestürzt, aber dank der Konkurrenzund Synergie-Effekte zwischen dem brillanten Adams, Geigerin Caitlin Cary und Gitarrist Phil Wandscher ist das eine atemberaubende Alt-Country-LP. mehr…

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    91. Coldplay – A Rush Of Blood To The Head - Die 100 besten Alben

    Im tiefen Travis-Fahrwasser hatten die Leisetreter Ende der Neunziger große Konjunktur, und auch Coldplay-Adonis Chris Martin konnte sich mit seinen Frühlingsblüten-Songs sehr erfolgreich behaupten. „In My Place“ ist eine Light-Version von „Why Does It Always Rain On Me“, „Politik“ und „The Scientist“ haben aber genügend Substanz, um auch nach längerer Zeit noch zu berühren. Kurz […] mehr…

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    87. The Lemonheads – Car Button Cloth 1996 - Die 100 besten Alben

    Evan Dando war schon beinahe ein trauriger Clown geworden, als „Car Button Cloth“ erschien: Mal wieder zurück aus dem Sanatorium, hatte der nach Cobain schönste und begabteste Songschreiber der Generation ein paar scheinbar locker hingeworfene Songs mitgebracht. „Hospital“ berichtet denn auch herzergreifend von der Entziehung, „If I Could Take I’d Tell You“ dokumentiert Dandos Schmerz […] mehr…

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    90. U2 – All That You Can’t Leave Behind - Die 100 besten Alben

    Eigentlich sollte ja bereits „Pop“ die Rückkehr der Iren zum Rock sein, aber da war noch einiges falsch, beim Titel angefangen. Auf „All That You Can’t Leave Behind“ machten U2 dann alles richtig. The Edge spielte wieder ordentlich Gitarre. Bono setzte seine Sonnenbrille ab und sang wieder mit der Emphase, die seine Feinde so gern […] mehr…

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    85. Mojave 3 – Excuses For Travellers - Die 100 besten Alben

    Für den Mojave 3-Songschreiber Neil Halstead war Leise schon das neue Laut, bevor alle davon schriebe „Excuses For Travellers“ streift das Verhuschte nur, hat Songs, die genug Substanz haben, jenseits von Traurige-Jungs-Tapes und Mädchenzimmern zu bezaubern und zu Tränen zu rühren. Da scheint auch mal die Sonne auf die Regentropfen an den Fensterscheiben. Die meist […] mehr…

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    82. Pearl Jam – No Code 1996 - Die 100 besten Alben

    Das Angenehme daran, dass Pearl Jam-Alben von nun an weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit erschienen, war, dass man nicht mehr über das Gutmenschentum Eddie Vedders oder den Sinn von Kinnbärten reden musste, sondern sich ganz auf die Musik konzentrieren konnte. Und die war diesmal sehr schwermütig, schleppend fast – und dadurch umso packender. Neil Young […] mehr…