• Wilco Being There Cover

    Die 100 besten Alben: 45. Wilco

    - Being There

    Das Übergangswerk, doch bereits ohne den Multi-Instrumentalisten Max Johnston eingespielt Orientierte sich der Erstling „A.M.“ noch recht deutlich an Uncle Tupelos Gipfel-Platte „Anodyne“, variierte Jeff Tweedy für „Being There“ mit hörbarer Freude zwischen den Rolling Stones und Country, den Beach Boys und Roots-Elementen. Die Entdeckung der dramatisch-melancholischen Momente eines Hank Williams Sr. oder Merle Haggard […] mehr…

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    56. Belle & Sebastian – If You’re Feeling Sintster - Die 100 besten Alben

    1996 waren Stuart Murdoch und seine Band noch weit entfernt vom leider immer harmloseren Ministrantentum der späteren Veröffentlichungen. Zwischen Simon & Garfunkel und den Smiths angesiedelt, sang Murdoch seine zerbrechlich arrangierten und doch klar konturierten Luftschlösser mit der Leidenschaft eines beautiful loser: „Think of it this way/ You could either be successful or be us.“ mehr…

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    55. Element Of Crime – Romantik - Die 100 besten Alben

    Manchmal sind die Lieder von Element Of Crime so schön, dass man sie kaum aushält. Wenn diese große Band aufspielt, wenn von „Narzissen und Kakteen“ und „Fallenden Blättern“ die Rede ist, wenn Liebe und Hoffnung und Resignation eins werden. Deshalb streut Sven Regener zwischen die zärtlichsten Liebeserklärungen („Seit der Himmel“) zur Erholung noch ein bisschen […] mehr…

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    54. Beck – Sea Chance - Die 100 besten Alben

    Was mit „Mutations“ bereits begann, wird auf „Sea Orange“eindrucksvoll fortgesetzt. Beck Hansen, dessen künstlerisches Potenzial seit jeher zwischen Neo-Glitzerkugel und akustischer Trutzburg changierte, ist nun endgültig an der Klagemauer angekommen. Der Verlust einer langjährigen Beziehung beschert zum Ausgleich zwölf in sich geschlossene, natürlich von Nigel Godrich gefühlvoll arrangierte Schwermutstropfen. mehr…

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    53. Brian Wilson & Van Dyke Parks – Orange Crate Art - Die 100 besten Alben

    Die erste und die einzige Kooperation der beiden kalifornischen Sonderlinge führte zum wohl größten Album der Popgeschichte: „Smile“. Die Nicht-Veröffentlichung forderte noch die Mythenbildung. Perfekt. Die impressionistische California-Reminiszenz „Orange Crate Art“ funktionierte jenseits der Legende. Parks bat Wilson, einige seiner Stücke zu singen. Der intuitiv-genialische Beach Boy hatte mit den komplexen Kompositionen zunächst einige Probleme, […] mehr…

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    51. 16 Horsepower – Sackcloth ’n‘ Ashes - Die 100 besten Alben

    Hufgetrappel, Peitschenhiebe und das Quietschen des altertümlichen Akkordeons: David Eugene Edwards evozierte mit seiner Band American Goth, Will Otdham im Galopp, die „Basement Tapes“ auf der Flucht. Die Gitarren klingen wie bei den guten alten Shadows oder wie bei Duane Eddy, aber Banjo und allerlei altes Zeugs hatte man so noch selten auf CD gehört. […] mehr…

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    48. Ween Chocolate & Cheese - Die 100 besten Alben

    Der Begriff political correetness hatte sich noch nicht recht durchgesetzt, da traten Gene und Dean Ween 16-mal in die Weichteile: Zu lupenreinen Genre-Parodien von Funk, Disco, Siebziger-Jahre-Pop, Prog-Rock, pseudo-mexikanischer Folklore und Country & Western flüsterten, keuchten und maunzten sie Texte über Hirnhautentzündung („It really hurts, mama“), kindliche Nutten, Aids („The HIV Song“) und den verstorbenen […] mehr…

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    50. Eels – Beautiful Freak - Die 100 besten Alben

    Die wundervollen Texte und Gedanken eines introvertierten Schwarzsehers. Mark „E“ Everett skizzierte für das Debüt der Eels aus seinen panischen Nachtmaren ein beeindruckend dunkles Poesiebuch. Die melancholischen und nur selten aggressiven Songs machten aus ihrem Herzen keine Mördergrube und glänzten durch lyrischen und musikalischen Einfallsreichtum. Nur kurze Zeit später starben E’s Mutter und Schwester. Ein […] mehr…

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    47. Travis – The Man Who - Die 100 besten Alben

    Die Band, die plötzlich jeder lieb hatte… Wolfgang Doebeling wusste es natürlich schon viel früher. Doch nach „The Man Who“ konnten auch die größten Holzklötze nicht mehr abstreiten, was für ein wunderbarer Songwriter Fran Healy ist. Gut, die Texte waren oft fragwürdig, um nicht zu sagen banal („What’s so wrong/ Why the face so long?“), […] mehr…

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    46. Bruce Springsteen - The Ghost Of Tom Joad

    Es war vielleicht nicht der Springsteen, den wir wollten, aber ein verdammt guter war es trotzdem. Mit gegelten Haaren zwar und müdem Blick, aber immer noch messerscharf den amerikanischen Traum sezierend. Der Titelsong, „Youngstown“, „Galveston Bay“ – das waren wieder Geschichten, deren Protagonisten man förmlich sehen konnte, allerdings extrem zurückhaltend instrumentiert und letztlich ein wenig […] mehr…

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    49. Richard Thompson – You? Me? Us? - Die 100 besten Alben

    Dass die Songkunst von Richard Thompson in den 90ern einsame Höhen erreichte, blieb leider fast unbemerkt. Dies ist wohl auf die nicht immer adäquate, butterweiche Produktion von Michell Froom zurückzuführen. Mit der muss sich auch der elektrische Teil des Doppelalbums „You? Me? Us?“ rumschlagen. Doch Präzision und Witz von Songs wie „No’s Not A Word“ […] mehr…

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    37. Beck – Mutations - Die 100 besten Alben

    So gut hört sich der Tausendsassa Beck an, wenn er anstelle von verquerer Elektronikund Sampleorgien lieber Glockenspiel, Cello, Sitar und Bläser an seine fragilen Songkonstrukte lässt. „We Live Again“ ist bis heute eine seiner besten Kompositionen überhaupt, auf „Cancelled Checks“ wäre Dylan stolz, und „Tropicalia“ brilliert als halbfeurige und höchst entspannte Retro-Cocktail-Musik. Ganz ohne Psychedelia […] mehr…

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    43. Tom Waits - Mule Variation :: Die 100…

    Sechs Jahre nach dem wegweisenden „The Black Kider“ zog Tom Waits in einen alten Hühnerstall, um dort die Neudefinition nach der Neudefinition zu vollziehen. Die Zutaten blieben dennoch dieselben: zerstreute Kakophonie, anrührendes Songwriting, schrullenhafte Percussion (Hühnerknochen, mal wieder) und im Ergebnis gar keine Summe der einzelnen Teile. Songs wie das bedrückende „Georgia Lee“ reiben sich […] mehr…

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    41. Ben Folds Five – The Unauthorized Biography Of… - Die 100 besten Alben

    Reinhold Messner war der Name, den Minderjährige an der Schule von Ben-Folds-Five-Schlagzeuger Darren Jessee für gefälschte Schulausweise verwendeten, mit denen sie in die Bars in Charlotte, North Carolina, zu kommen hofften. „The Unauthorized Biography Of Reinhold Messner“ ist der größenwahnsinnige, aberwitzige Pop-Bombast, mit dem sich die drei (!) Schelme in den Rock-Olymp spielen wollten. Natürlich […] mehr…

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    Die 100 besten Alben: 40. Wilco - Summer Teeth

    Kurz nachdem Jeff Tweedy mit „Being There“ das Hauptwerk des Alternative Country geliefert hatte, wandte er sich von dem Wechselbalg ab und schrieb bittersüße Pop-Stücke, wie sie – in anderen Arrangements – Brian Wilson würdig wären: Das Heimweh und der Herzschmerz in „Can’t Stand It“, „She’s A Jar“ und „Via Chicago“ sind die sentimentalen Anwandlungen […] mehr…

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    39. The White Stripes – White Blood Cells - Die 100 besten Alben

    Der koboldhafte Jack White und seine nicht minder koboldhafte Schwester/Ex-Frau Meg schafften es grandios, die Erwartungen zu lenken. Sie spielten rudimentären Hardcore-Punk, sprachen vom Blues – und alle nannten sie eine Blues-Band. Schon hatten sie uns erzogen: Man kann den Delta-Grind seither auch in rot-weiß, ohne Hut oder Koteletten präsentieren. Nur die wahren, im besten […] mehr…

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    38. The Cure – Bloodflowers - Die 100 besten Alben

    „The fire is almost out/And there is nothing left to burn/ I’ve run right out of thoughts/ And I’ve run right out of words“, singt Robert Smith in „39“ und weiß doch, dass das gar nicht stimmt. „Bloodflowers“, das Jahre nach „Pornography“ und „Disintegration“ seine dunkelbunte Trilogie beendet, sollte ein Abschiedswerk werden, aber die Songs […] mehr…

  • Morrissey - Maladjusted

    Morrissey - Die 100 besten Alben: 34.…

    Was Morrissey mit den Anti-Thatcher-Songs nie passiert war, gesach jetzt: Auf der britischen Ausgabe von „Maladjusted“ musste „Sorrow Will Come In The End“ fehlen, die Drohung gegen Smiths-Drummer Mike Joyce. Solche Selbstfixierung war immer eine der größten Stärken des Lyrikers Morrissey, und bevor er sich dauerhaft ins geliebte Amerika absetzte, gelang ihm hier noch eines […] mehr…

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    31. Scott Walker – Tilt - Die 100 besten Alben

    Fast elf Jahre nach dem ingeniösen „Climate Of Hunter“ die plötzliche Rückkehr aus der musikalischen Mojave. „Tilt“ ist Scott Walkers Nachttheater in neun Akten, gotisch und verstört. „And I used to be a Citizen/ I never felt the pressure/ I knew nothing of the horses/ Nothing of the thresher“ – die letzten Minuten Pier Paolo […] mehr…

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    33. The Jayhawks – Tomorrow The Green Grass - Die 100 besten Alben

    Gemeinsam waren Gary Louris und Mark Olson unschlagbar, als Songwriter und als Sänger. Leider hatte Olsen nach „Tomorrow The Green Grass“ keine Lust mehr, sich mit Louris herumzuschlagen. Das Abschiedswerk ist ein Lehrstück in Country-Pop: Rickenbacker-Seligkeit und unvergessliche Melodien en masse, Hits wie „I’d Run Away“ und Rührstücke wie „Two Hearts“, die herzige Hommage „Miss […] mehr…