• Ryan Adams - Heartbreaker

    Ryan Adams

    - Die 100 besten Alben: 8. Heartbreaker

    Es hat ein bisschen gedauert, bis man gemerkt hat, wie toll „Heartbreaker“ ist. Ungefähr eine halbe Minute. Dann begann Ryan Adams – nach einer lustigen Diskussion mit David Rawlings über Morrissey – mit dem Song „To Be Young (Is To Be Sad, Is To Be High)“. Diese zerschossene Stimme, die vom „young boy, done it […] mehr…

  • Universal

    Portishead - Portishead

    Platz 6 der 100 besten Alben Der Tunnel nimmt kein Ende, aber der Lichtspalt auf der anderen Seite wird komischerweise immer kleiner. Je tiefer die Band Portishead in die Materie drang, desto bedrückender und unwirklicher wurden die Ergebnisse. Viele, die „Dummy“ und den so genannten TripHop für einen saisonalen Scherz gehalten hatten, mussten vor der […] mehr…

  • Johnny Cash - American Recordings

    Johnny Cash - Die 100 besten Alben: 7.…

    Man kann es sich zwar kaum noch vorstellen, aber irgendwann war Johnny Cash mal gar nicht so cool wie heute. Manche hielten ihn gar für einen alten Mann, von dem nicht mehr viel zu erwarten war. Dann kam „American Recordings“, die erste von inzwischen vier Arbeiten mit Rick Rubin. Der Produzent hatte die geniale Idee, […] mehr…

  • Ups..

    4. Pulp – We Love Life - Die 100 besten Alben

    Mehr als drei lange Jahre hatte die Band Pulp mit Langzeit-Produzent Chris Thomas an einer neuen Platte gefeilt, ehe Jarvis Cocker die Bänder entnervt auf den Müll schmiss und nach langwieriger Bettelei Scott Walker an Bord holen konnte. Der tauchte die Songs behutsam in die für ihn typische orchestrale Opulenz und rückte sie ins Zwielicht: […] mehr…

  • Ups..

    3. Pulp – This Is Hardcore - Die 100 besten Alben

    Der Berufe-Zappelphilipp muss spätestens dann stillstehen, wenn ihn irgendwann die Gicht ereilt. Dachte sich Jarvis Cocker womöglich, nachdem er zum zwanzigsten Mal fürs französische Fernsehen zum „Common People“-Playback gemimt hatte. Nachdem der so genannte Britpop in seiner Hausse meistens vom Spaß am unbedingten Wollen gehandelt hatte, war „This Is Hardcore“ eine Platte, die vom Nicht-mehr-Können […] mehr…

  • Tindersticks

    2. Tindersticks - Second Album :: Die 100…

    Das Debütalbum der Tindersticks war 1993 eine Sensation, dann gab es die wunderbare Single mit Townes Van Zandts „Kathleen“ – und 1995 diese monumentale LP: Stuart Staples nuschelt und schwelgt in pelzgefütterter Opulenz, die Streicher betten die Etüden in die Wärme eines mit alten Möbeln vollgestellten Boudoirs, und die Songs – manchmal nur Skizzen, nur […] mehr…

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    Bob Dylan - Die 100 besten Alben: 1.…

    Es war ein weihnachtliches Votum: Zur 100. Ausgabe wählte die Redaktion 100 Alben aus, und zwar auf der Grundlage von etwa 10 000 Rezensionen aus acht Jahren. Die Favoriten waren schnell bestimmt, doch auf manchem Nebenschauplatz gab es zähe Scharmützel. So sind die 100 Platten Spiegel der Zeit wie auch der Redaktion. Welche Werke fehlen und welche womöglich überschätzt werden, ist hiermit zur Diskussion freigegeben. mehr…

  • Teenage Fanclub - 4766 Seconds

    Teenage Fanclub – 4766 Seconds – A Short Cut To Teenage Fanclub

    Die originellsten Byrds-und Big Star-Epigonen mit 21 Stücken Karriere-Retrospektive mehr…

  • XTC Coat Of Many Cupboards

    XTC - Coat Of Many Cupboards

    Viele Schubladen, aber keine Schlüssel zum Schaden von XTC inder4-CD-Box: Demos, Home Recordings, frühe Fassungen aus der Phase bei Virgin bis zu "Nonsuch" 1990 - plus Kommentare der Musiker mehr…

  • Smokey Robinson & The Miracles - Ooo Baby Baby:The Anthology

    Smokey Robinson – Ooo Baby Baby: The Anthology

    52 essenzielle Aufnahmen des eleganten Motown-Songschreibers mit den Miracles mehr…

  • N.W.A. - Straight Outta Compton

    N.W.A. – Straight Outta Compton - EMI

    Ihre Karriere dauerte nur knapp vier Jahre, und doch waren die 1987 gegründeten „Niggaz With Attitüde“ eine der wichtigsten Bands der Hip-Hop-Frühphase. Denn während Public Enemy sich schon damals politisch korrekt für die Rechte der Schwarzen und gegen Repressalien seitens der US-Regierung einsetzten, nutzten und prägten N.W.A. lieber das bis heute gültige Grundvokabular des Schweinehops. […] mehr…

  • They Might Be Giants - Dial A Song

    They Might Be Giants – Dial A Song - Rhino

    Mann, waren die komisch. Laurel & Hardy, Ernie 8t Bert, europäischer Witz in amerikanischem Brillenschlangen-Pop, ein Flohzirkus, eine Straßenmusikantennummer. Sie waren die Giganten der Gymnasiums-Kantine. Einer hatte immer „Lincoln“ oder „Flood“ ‚dabei. Viele Songs waren da drauf und viele Stile. Polka, Soul, Bluegrass, Reggae, Funk, Walzer, Blues, Marschmusik. John & John. Nach John Henry“ war […] mehr…

  • John Lennon - Mind Games

    John Lennon - Mind Games

    Intuition takes me anywhere“ singt Lennon in „Intuition“, und tatsächlich: Die stupiden politischen Parolen, naiven Aphorismen und schmalzigen Oden an Yoko brachten Mr. Winston O’Boogie, wie er sich hier nannte, an den Rand des Bankrotts. Zwei Jahre später sollte nur „Rock’n’Roll“ noch peinlicher werden. Aber „Mind Games“ war schrecklich genug: Üblicherweise wird – vom Titelsong […] mehr…

  • Ups..

    The Fall – Dragnet - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Der zweite und letzte grandiose Nonkonformisten-Streich in Album-Länge, nur neun Monate nach« Witch Trials“ rausgehauen, wieder auf Kollisionskurs mit dem verhassten Music-Biz. Eine so desolate wie drahtige Platte. Danach wurden Fall-Singles immer intensiver. mehr…

  • Ups..

    The Fall – Live At The Witch Trials - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    John Peel verhält sich zu The Fall wie Peter Handke zu Serbien: hündisch ergeben. Dass Peelie, anders als Peterle, ein paar triftige Argumente für seine Hochachtung hat, lässt sich mit Mark E. Smiths Kickstart-LP für Step Forward belegen. Spröder, sperriger und schmerzhaft spitzer Pop, nicht zum Anfassen. „Rebellious Jukebox“ spuckt Galle, das achtminütige „Music Scene“ […] mehr…

  • Ups..

    The Name – What’s In A Name? - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Komplette Werkschau der Mod-Punk-Comboaus Peter Borough, inklusive Demos und Live-Cuts der Jahre 1979 und ’80. Ein wenig dated, sicher, aber soulful und mit einer damals zensierten Version der Single „Fuck Art, Let’s Dance“.(Detour) mehr…

  • Funkadelic Uncle Jam Wants You Cover

    Funkadelic – Uncle Jam Wants You - Vinyl

    Noch 1978 ließ George Clintons Funk-Fabrik mit „One Nation Under A Groove“ einen Genre-Klassiker vom Band laufen. Diese im folgenden Jahr lancierte Doppel-LP fiel indes deutlich schwächer aus, trotz des 15minütigen Groove-Monsters „(Not Just) Knee Deep“. mehr…

  • Rufus Thomas - The Funkiest Man

    Rufus Thomas – The Funkiest Man - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Carlas Dad war der „Funkiest Man Alive“, sodie schlichte Botschaft des unbeirrt groovenden Title-Tracks. Der Funk-Fex. Die Inkarnation des Funk. Leider oft auf Novelty-Niveau wie in „Funky Chicken“, „Funky Penguin“, „Funky Mississippi“ und so fort. „One o’clock, I’m funky“, gockelt er, „Two o’clock, I’m funky/ Three…“. Monothematisch, der Beat kaum variiert und doch, sofern laut […] mehr…

  • Gino Washington - Love Bandit

    Gino Washington – Love Bandit - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Zweite Norton-Compilation des Soulsters aus Detroit, nicht zu verwechseln mit jenem Geno Washington, der im UK mit seiner Ram Jam Band netten Soul-Pop unter die Leute brachte, die Beatles coverte und von Dexy’s Midnight Runners besungen wurde. Nein, Jumpin‘ Gino Washington war roher, tougher, früher. Und obskurer. Die hier versammelten Tracks entstanden 1962 bis 1971, […] mehr…

  • Ups..

    Jimmy Reed – I’m Jimmy Reed - Vinyl von Wolfgang Doebeling

    Reeds Debüt-LP datiert nicht von 1952, wie der Sticker auf dieser ansonsten feinen Get-Back-Edition glauben machen will, sondern erschien erstmals 1958 und beinhaltet Singles und weitere Sessions der Jahre 1953 bis 1957. Der essenzielle Reed mithin, vom ersten Hit „You Don’t Have To Go“ bis zum lässig-trägen „You Got Me Dizzy“. Eddie Taylor (Bass) und […] mehr…