• The Rolling Stones -  Forty Licks

    The Rolling Stones – Forty Licks

    Es stimmt schon: Funny how time slips away. Am Ende muss man sich hier mit dem Gedanken anfreunden, dass Chuck Berrys vielleicht gelehrigster Schüler seine Musiker-Karriere als Crooner beschließt und dem ganzen Rock’n’Roll ade sagt. Als großer Country-Music-Fan im allgemeinen und der von George Jones ganz besonders hatte sich Keith Richards ja schon viele Jahre […] mehr…

  • T. Rex - 20th Century Superstar

    T. Rex – 20th Century Superstar

    Wie das Box Set mit dem restlos überrissenen Titel „2Oth Century Superstar“ dokumentiert, war Marc Bolan immer ein skrupelloser „pusher“ in eigener Sache. Sein Werdegang vom feschen Model zum abgetakelten, durch Schnaps und Drogen ziemlich aufgedunsenen Ex-Star, für dessen artistische Glaubwürdigkeit am Ende in TV-Shows derselbe Kollege David Bowie als Stargast warb, war fast schon […] mehr…

  • smog - accumulation: none

    Domino / ZOMBA
    Smog - Accumulation: None

    B-Seiten und Raritäten von Grottenolm Bill Callahan mehr…

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    Ash – Intergalactic Sonic 7″s: Alle Kracher und die entsprechenden, nicht ganz so guten B-Seiten - PIAS

    Was haben wir hier? Unsere lieben Freunde von Ash. Längst ist noch kein Weihnachten, da haben die beharrlichen Nordiren eine Art „Greatest Hits“-Programm zusammengestellt. Die Singles, 19, sind vollzählig, nichts wird vermisst. Und tolle Lieder sind das immer noch: der unbeschwerte Leichtsinn von „Walking Barefoot“, „A Life Less Ordinary“, der alerte Beitrag zum schlappen Film, […] mehr…

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    DVD - von Birgit Fuß & Arne…

    Neil Young – Rust Never Sleeps (Sanctuary) So großartig wurden Neil-Young-Konzerte nie mehr, obwohl sehr viele sehr großartig waren. Dieses hier, 1978 in San Francisco aufgenommen, hat alles, was den alten, damals aber noch recht jungen Büffel so einzigartig macht: Zuerst sitzt er da und singt „Sugar Mountain“ und „I Am A Child“, und die […] mehr…

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    Jackson Browne – The Naked Ride Home: Langweiliges Spätwerk des einst großartigen Songschreibers - EASTWEST

    Peinliche Stille kehrt ein, wenn Jackson Browne lustig sein will. Just take off your clothes and I’ll drive you home I said“, beginnt er die Platte, aber natürlich war es nicht lustig gemeint: „I just put it out there cold, too far gone to care.“ Und natürlich wird es wieder nichts, und dann kommt ein […] mehr…

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    Sigur Rós – O - FAT CAT/PIAS

    Die isländischen Märchenerzähler gewohnt gut, aber berechenbar Ein Freund von mir, nennen wir ihn mal Jan W., ist gerade wieder nach Island gereist. Es gäbe dort Plattenläden, die „alle Will-Oldham-Platten da haben“, sagt er, was so klingt, als ob er nicht explizit wegen dem Hinterland, der Geysire und freilaufenden Strauchschafe nach Reykjavik fliegt. Sigur Rós, […] mehr…

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    Diska – America’s The Bomb: Eine alternative Perspektive auf den 11. September und das Danach - ECHOKAMMER

    Dieses Album erschien am 11. September 2002 und soll auch so gelesen werden: als alternative, nicht-amerikanische Perspektive auf den Terror und das Danach. Albert Pöschl (Lions Den Dubshower) und Radio-DJ Ralf Summer von Diska wissen natürlich nur zu gut, dass komplexe politische Statements im Pop sich einer gewissen Mimikry bedienen müssen, denn Poptexte funktionieren ja, […] mehr…

  • Johnny Cash American IV

    Johnny Cash - American IV: The Man Comes…

    Von Geist und Erlösung: das vierte Kapitel der "American Recordings" mehr…

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    HipHop - von Jürgen Ziemer

    Irv Gotti – Presents Inc. Der ehemalige Drogendealer Irv Gotti hat sie alle gehabt: Ashanti, Jay Z, DMX, Ja Rule. Doch die wichtigste Tat im Leben des Produzenten und Chefs von Murder Ine war wohl der Karrierestart von Jenifer Lopez. Nun wartet Michael Jackson aul einen dringend nötigen Relaunch seiner Karriere, aber zuerst muss noch […] mehr…

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    Guy Clark – The Dark: Lässige Lieder des schlauen Alltagsphilosophen und Storytellers - SUGAR HILL

    Guy Clark baut Gitarren. Und zwischendurch Songs. Oder umgekehrt. Da sitzt er dann in seiner Werkstatt in Nashville und hobelt und feilt und klebt. Bis die oder der nächste Clark fertig ist, custom made, Handarbeit garantiert. So persönlich wie auf seinen Instrumenten ist auch der Fingerabdruck auf den Songs des 60-jährigen lexaners mit dem unverkennbaren […] mehr…

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    The Gourds – Cow, Fish, Fowl Or Pig: Downhome-seliger Americana-Mix mit Neanderthal-Romantik - MUNICH

    Eine lässig-beschwipste 16tägige Session gebar den sechsten Longplayer der (Wahl-) Texaner. Kein Produzent, keine Projektion über die Roots-Gemeinde hinaus. The Gourds ganz bei sich, heimatnah und urgemütlich. Gesoffen wird natürlich, Hühner werden gefressen, Kühe erschossen. Poetisch wird es, wenn die Landschaft besungen wird. Erotisch erst, wenn Gin und Hühner ihre finale Bestimmung gefunden haben. Dann […] mehr…

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    Tom Liwa – Two Originals Of Tom Liwa

    Ende letzten Jahres im Hamburger Schlachthof: Tom Liwa hatte gerade mit seiner Schrammelband No Existe all seine Songs zerstört und im Punk-Outfit notdürftig wieder neu zusammengesetzt, einige neue, explizit politische Stücke eingestreut. Eine Radikalisierung. Als versuche er, das zu zerstören, was er scherzhaft das „Tom-Liwa-Feeling“ nennt, um auszubrechen aus dieser Konstruktion namens „Ich“. Münster, Luna-Bar, […] mehr…

  • Richard Buckner - Impasse

    Richard Buckner – Impasse - FARGO

    Ergiebige Lo-Fi-One-Man-Show des gewachsenen Nicht-Sängers Können Wolken lügen? Bei Richard Buckner schon. Kaum ein anderer Songwriter seiner Generation hat sich in der letzten Dekade so radikal und doch organisch weiterentwickelt. Er startete 1994 mit „Blomed“ in Lubbock unter endlos weitem Texas-Himmel, begleitet, geleitet von Lokal-Größen wie Lloyd Maines, Butch Hancock und Ponty Bone. Doch spätestens […] mehr…

  • Death in Vegas - Scorpio Rising

    Death in Vegas – Scorpio Rising - BMG

    Zehn Lieder von zwei DJs mit sechs verschiedenen Gastsängern Der beste Oasis-Song seit dem Einsetzen der ersten Ökosteuerstufe ist hier. Als Titelstück „Scorpio Rising“ (nach Kenneth Angers altem Fetisch-Film über die Hell’s Angels) haben Death In Vegas für Liam Gallagher einen polsterseligen Psych-Beatles-Beat geschrieben und den Anfang von, „Pictures Of Matchstick Men“ gesampelt. Status Quoasis, […] mehr…

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    Short Cuts - von Wolfgang Doebeling

    Danny Barnes & Thee Old Codgers – Things I Done Wrong Nach dem Ende der Bad Livers hat Banjo-Derwisch Barnes erneut ein Trio mit einem Fiddler und einem Bassisten formiert, diesmal nicht in Austin, sondern in Seattle. Gemessen am derben Atavismus der Livers klingt das Codgers-Debüt indes beinahe delikat, die Songs sind ausgereifter, die Arrangements […] mehr…

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    Jackpot – Shiny Things: Ironie ist doch noch nicht vorbei: Jackpot beerben Cake, ohne zu klauen - SURFDOG/SMIS

    Manchmal muss man verzichten, auch wenn es weh tut. Auch wenn andere es nicht verstehen. Oder einfach dumm finden. Sänger und Gitarrist Rusty Miller bekam, nachdem er die Melodie für „Never There“ erfunden hatte, das Angebot, bei Cake einzusteigen, aber er konnte einfach nicht: Sein „unglaublich großes Ego“ verbot es ihm, Kompromisse einzugehen. Er wurschtelt […] mehr…

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    Alternativen von Maik Brüggemeyer - The Walkmen – Everyone Who…

    The Walkmen – Everyone Who Pretended To Like Me Is Gone Mögen Revivals auch einen großen sentimentalischen Wert haben, scheint die manchmal auch etwas einfallslose Replikation der alten Heldentaten auf die Dauer doch etwas langweilig. Die Vines oder The D4s mögen momentan noch begeistern, bugsieren das Punkrevival aber in die Sackgasse. In New York, wo […] mehr…

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    Feeder – Comfort In Sound: - ROADRUNNER

    Feeder waren die Johannes B. Kerners des Britpop: zu nett, um wirklich zu begeistern, zu durchschnittlich, um den großen Samstagabendsendungs-Wurf zu landen, aber gleichzeitig auch zu freundlich, um sie zu hassen, zu eingängig, um ihre Songs sofort zu vergessen. Irgendwann wird es vielleicht was mit einer internationalen Karriere, dachte man, und im Januar schien dann […] mehr…