• Ups..

    The Heavy Blinkers – Better Weather: Möglicherweise die niedlichste Band seit langem

    Sie tragen gar ungebügelte Hemden, sehen aus wie gelangweilte Versicherungsvertreter oder Lehrer und kehren das provinzielle Äußere in ein weitaus erfreulicheres Inneres. Die Heavy Blinkers aus Halifax, Kanada, sind möglicherweise die niedlichste Band seit langem. Und haben das Pech, erst mit der dritten Platte auch in Europa einen Vertrieb gefunden zu haben. Denn „Better Weather“ […] mehr…

  • Ups..

    The Hellacopters – By The Grace Of God

    Power-Rock, schmissige Refrains zum Faustrecken, dabei stets melodiös und ohne autgesetzte Krawallattitüde. Die Hellacopters sind wieder da. Doch so recht mögen sie sich diesmal nicht entscheiden, ob das Gewand eher verschwitztes Muskelshirt oder doch lieber nur der gemütlichere Trainingsanzug sein soll. Natürlich haben sie es in Zeiten der Strokes, der Hives und all den anderen […] mehr…

  • Ups..

    Short Cuts von Wolfgang Doebeling

    Hayden – Skyscraper National Park Gleich der erste Track titels „Street Car“ evoziert das Idol: Neil Young, wie geistesabwesend und in gemächlichem Tempo den Saiten seiner nachlässig gestimmten Gitarre einen Groove beibringend. Halbfertig klingt das, halbherzig gar und torpid. Doch dann beginnt Paul Hayden Desser, selbst Kanadier, zu singen. Warm, nachdenklich, gelassen, ohne diese Hör-mir-zu-ich-habe-etwas- […] mehr…

  • Ups..

    Barry Adamson – The King Of Nothing Hill: Adamson verzettelt sich ein wenig in den eigenen Labyrinthen - MUTE

    Wie die Zeiten sich doch ändern. Ein Blick in das Booklet von Nick Caves „From Her To Eternity“-Aibum zeigt Barry Adamson noch als hageres, bemüht finster dreinschauendes Mitglied der Bad Seeds. 20 Jahre ist das jetzt bald her. Heute veröffentlicht Adamson lieber Platten, die „Oedipus Schmoedipus“ heißen und schreibt beharrlich Soundtracks für imaginäre Filme, Drehbuch […] mehr…

  • Ups..

    Warren Zevon – My Ride’s Here: Diesmal nicht ganz so ätzend und treffend wie gewohnt - ARTEMIS/SMIS

    Ein feines Comeback hatte das schwarze Schaf der alten Westcoast-Mafia vor zwei Jahren mit „Life’ll Kill Ya“ abgeliefert. Und es hat Warren Zevon nicht mal umgebracht (ha, ha). Im Gegenteil: Revitalisiert scheint er entschlossen, keine kostbare Zeit mehr zu vergeuden. Routiniert schlachtet der Wahl-Kalifornier aus Chicago gleich einige „Sacrifial Lambs“, rekapituliert in „Hit Somebody“ die […] mehr…

  • Ups..

    Roots - von Jörg Feyer

    James McMurtry – Saint Mary Of The Woods r hat längst die Chuzpe, sein sechstes Album mit einem Cover zu beginnen. Dave Alvins unerschütterliches „Dry River“ steht James McMurtry gut. Doch besser noch sind wieder viele eigene Songs des Texaners. „Valley Road“ mit treibendem Highway-Feeling, latente Gewalt brodelt im ominösen „Red Dress“, (eine Ironie („Out […] mehr…

  • Public Enemy Revolverlution Artwork

    Public Enemy - Revolverlution

    Es braucht nicht wirklich eine ganze Nation, um sie zurückzuhalten mehr…

  • Ups..

    The Flaming Stars – Sunset And Void: Music noir von den dunklen Kehrseiten des Lebens - Vinyl Japan

    For Dee Dee Ramone and Spike Milligan. Ein schlichter, tiefempfundener Tribut auf dem Back-Cover. So sind sie, die Fläming Stars. Selbst stilistisch nur schwer auszumachen, zu Hause im unwegsamen Terrain zwischen Blues und Rock’n’Roll, dort, wo die Schatten lang sind und die Sonne nur zu Besuch kommt, wenn sie von einer zerbrochenen Gin-Flasche gnädig reflektiert […] mehr…

  • Brendan Benson- Lapalco

    Brendan Benson- Lapalco

    Vor einigen Monaten schon sang White Stripes-Freund Brendan Benson aus Detroit auf seiner „Folk Singer“-EP: „Every Single day at eleven l’m home in bed in sleep heaven/ Alone cause my girl leaves at seven ain’t got time for my Bed-in/ She said stop pretending, you’re not John Lennon“. Und da hat sie zweifelsohne recht, denn […] mehr…

  • Ups..

    Los Lobos – Good Morning Aztlán: Vollauf überzeugendes Werk der Veteranen aus Los Angeles - MAMMOTH/WEA

    Schon wieder ein neues Label, endlich mal ein neuer Produzent. Letzteres hat mehr Gewicht fürs ca. 12. Album im ca. 29. Bandjahr der Wölfe aus East-L.A. Denn das Quintett verabschiedete sich vom vertrauten Studio-Duo Mitchell Froom/Tchad Blake und damit auch von den kühnen Formalismen und Roots-Dekonstruktionen auf „Kiko“ und „Colossal Head“. So vollendet „Good Morning […] mehr…

  • Ups..

    Soft Cell – Cruelty Without Beauty: Späte Reaktivierung der zuletzt erfolglosen Veteranen - COOKING VINYL

    Unfinished business: Schon im Vorfeld der Reunion hatte Marc Almond zu Protokoll gegeben, dass Soft Cell nie zu einem vernünftigen Ende gekommen seien. Die Drogen, die Depressionen, all das hatte 1984 vorzeitig ein Elektro-Pop-Duo entzweit, dessen musikalische Initiation einer ganze Szene den ersten Funken bescherte, und da kann von einem guten Schluss also keine Rede […] mehr…

  • Tom Petty The Last DJ Artwork

    Tom Petty - The Last DJ

    Gemütlicher Wertkonservatismus vom letzten Mohikaner mehr…

  • Ups..

    Bon Jovi - Bounce

    Hard Rock mehr…

  • Ups..

    HipHop von Jürgen Ziemer - Truth Hurts – Truthfully Speaking

    Truth Hurts – Truthfully Speaking Nach dem blonden Superboy Eminem will Dr. Dre nun einer R&B-Sängerin die Weltherrschaft ermöglichen. Truth Hurts hat alles, was es dazu braucht: eine Ausbildung zur Opernsängerin, Talent als Songschreiberin und beeindruckend große Brüste. „Addictive“ ist eine clever gemachte Hommage an Eric B. & Rakims „Paid In Füll“, der Rest spielt […] mehr…