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    Alternativen von Maik Brüggemeyer - The Walkmen – Everyone Who…

    The Walkmen – Everyone Who Pretended To Like Me Is Gone Mögen Revivals auch einen großen sentimentalischen Wert haben, scheint die manchmal auch etwas einfallslose Replikation der alten Heldentaten auf die Dauer doch etwas langweilig. Die Vines oder The D4s mögen momentan noch begeistern, bugsieren das Punkrevival aber in die Sackgasse. In New York, wo […] mehr…

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    Feeder – Comfort In Sound: - ROADRUNNER

    Feeder waren die Johannes B. Kerners des Britpop: zu nett, um wirklich zu begeistern, zu durchschnittlich, um den großen Samstagabendsendungs-Wurf zu landen, aber gleichzeitig auch zu freundlich, um sie zu hassen, zu eingängig, um ihre Songs sofort zu vergessen. Irgendwann wird es vielleicht was mit einer internationalen Karriere, dachte man, und im Januar schien dann […] mehr…

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    The White Birch -Star Is Just A Sun

    Das wählerische Plattenlabel Glitterhouse hat eine eingespielte Methodik zum Aufspüren neuer Leisetreter-Bands entwickelt. Man fischt ein wenig in trüben, bevorzugt norwegischen Gewässern und wartet seelenruhig, bis die Leine straff wird. Hängt einer mit schwerem Gemüt und introvertierter musikalischer Lebensart dran, wird er behutsam an Land gebracht und sogleich unter Vertrag genommen. Nicht zuletzt deswegen darf […] mehr…

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    Bert Jansch – Edge Of A Dream: Beschauliche Songs mit vielen handverlesenen Kollegen - SANCTUARY

    Wie viele trockene Alkoholiker arbeitet Bert Jansch mit besonderer Sorgfalt, seit er abstinent lebt. Penibel gar, hochkonzentriert Was bei einem Musiker seiner technischen Fähigkeiten nicht selten dazu fährt, dass die Form Priorität genießt und sich alles weitere schon findet. Entsprechend beschaulich, ja betulich klingt „Edge Of A Dream“ über weite Strecken. Jansch spielt fast unterkühlt, […] mehr…

  • Ryan Adams - Demolition

    Ryan Adams - Demolition

    Nach nur 20 Sekunden: der erste Verspieler des Leadgitarrisien. Sollte das Wortspiel „Demolition“gnädig an Ihnen vorbeigehen, finden Sie mehr kokette Signale dafür, dass diese Platte 13 Stücke aus fünf Ryan-Adams-Skizzenbändern enthält (eine Gitarre ist verstimmt, einmal fällt etwas herunter). Hat denn irgendwer ernsthaft geglaubt, Pumuckl würde alles fertigkriegen, was er sich vorgenommen hat, die ganzen […] mehr…

  • Fehlfarben - Knietief im Dispo

    Fehlfarben – Knietief im Dispo - K7/ZOMBA

    Slampoetry von Männern, die einst ihre Jugend verschwendeten Was, ihr wollt wieder wachgeprügelt werden? Von 40-jährigen Männern, denen ihr zugute haltet, dass sie vor über 20 Jahren ihre Jugend verschwendet haben, auf dass ihr erlöst werdet? Nachdem wir Tote Hosen und Einstürzende Neubauten verloren haben (an die ehemalige Plattenfirma der Sex Pistols, das Goethe-Institut und […] mehr…

  • David Gray- A New Day At Midnight

    David Gray- A New Day At Midnight

    Womöglich ist ihm selbst nicht ganz geheuer gewesen, was er da mit „White Ladder“ angestellt hat – und der unerwartete Millionenseiler mit ihm. Fast erschrocken glaubte David Gray jedenfalls, „a bit like the old me“ wiederzuerkennen, als die Worte zum ersten Song „Dead In The Water“ kamen. Doch als Wegweiser für „New Day At Midnight“ […] mehr…

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    Richard Ashcroft – Human Conditions: Große Momente und Melodien vom Trauerkloß, der auch anders kann - VIRGIN

    Die Drogen brachten nichts. Denn selbst zu den berühmteren Band-Zeiten vermochten feine Substanzen oder hochwertige Alkoholika Richard Ashcrofts Songs nicht immer zu mehr Verve verhelfen. Stücke von Format hatte der Sänger natürlich stets in seiner Jackentasche. Zum Beispiel den über die Drogen. Aber häufig eben auch leidlich enervierendes Gekrächze, das sich weitestgehend melodiefrei durch ermüdende […] mehr…

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    Jazz - von Klaus von Seckendorff

    Charles Lloyd – Lift Every Voice Wenn Musiker wie Charles Lloyd (ts,fl) Geri Allen (p) und John Abercrombie (g) beim Spielen von Folk- und Protestsongs wie „Amazing Grace“ und „Bloodcount“ über sich selbst hinauswachsen, kann es wie hier zu gleich zwei Sternstunden kommen: Ihre als Trauerarbeit kurz nach 9/11 entstandene Doppel-CD in zwei Quintettbesetzungen ist […] mehr…

  • Horse Stories - Travelling Mercies

    Horse Stories – Travelling Mercies - LOOSE RECORDS

    Zart gewobene Songs voll kleiner Träume und feinem Humor Er habe „ziemlich kleine Träume“, gestand Toby Burke unlängst in „No Depression“. Was nach intensivem Studium von „Travelling Mercies (For Troubled Paths)“ nur eine Frage aufwerfen kann: Wie kann ein Mann mit kleinen Träumen eine Platte machen, die fast jede verdammte und schöne Sekunde nach ganz […] mehr…

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    The Wallflowers – Red Letter Days: Jakob Dylan hat den Optimismus entdeckt, aber Hopeville ist fern - MOTOR MUSIC

    Was ist denn mit dem jungen Dylan los? Ironische Zwischentöne? Eine Prise Sarkasmus? Nix da. Schon die Titel sprechen Bände. „When You’re On Top“, „How Good Can It Get“, „Everybody Out Of The Water“, „Health & Happiness“ – und gar „Feels Like Summer“! Ist das noch derselbe Jakob, der vor zwei Jahren auf JBreach“ einen […] mehr…

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    Rainer – The Farm: Noch mehr schöne Songs aus dem Nachlass des großen Gitarristen - GLITTERHOUSE

    Die Tragik von Rainer Ptaceks Tod vor fünf Jahren wird mit jeder weiteren Veröffentlichung aus dem Nachlass noch ein Stückchen größer: Man muss erkennen, dass er seine schönsten Arbeiten in den letzten Lebensmonaten, ja -tagen einspielte: „Alpaca Lips“ war der erste Beleg für diese These, „Line At The Performance Center“ als eines der wohl schönsten […] mehr…

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    Norrin Radd – Monsters And Angels: Der Byrds-Epigone überrascht zwar nicht, überzeugt aber doch - CALICO

    Auf den Überraschungseffekt kann er nun nicht mehr bauen. Sie wissen schon: Ex-Lärmband-Musiker, der seine Gitarre lange frustriert in die Ecke gestellt hatte, lernt bei einem Gram-Parsons-Filmprojekt Sid Griffin und verschüttete Passionen kennen, packt die Rickenbacker aus und schreibt für sein Solodebüt „Where She Danced“ Songs, die selbst Roger McGuinn eine kleine Dejà-vu-Träne endockt haben […] mehr…

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    Beats

    Toktok Vs. Soffy O – Toktok Vs. Soffy O Nach Mitternacht spielen sie den Sound ot Munich wieder in der ganzen Welt, DJ Hell ist der neue Moroder, und wer ihn (oder Gary Numan) imitiert, heißt Eleclroclash. Das Kunsthandwerk daran erklärt aber niemand besser als das Berliner Duo Toktok, ein geschrumpftes Irren-Kollektiv, das mit seiner […] mehr…

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    Badly Drawn Boy – Have You Fed The Fish? - XL RECORDINGS/BEGGARS/CONNECTED

    Damon Gough alias Badly Drawn Boy hat ein kleines Problem: Er kann zu viel. Seine im Überfluss vorhandenen musikalischen Skizzen verarbeitet der skurrile Stoffel wahlweise elektronisch-verspielt, akustisch oder gleich quer Beat. Das brachte ihm in seiner Frühphase ungeliebte Vergleiche mit Beck Hansen ein. Nach seinem schrullig-charmanten Soundtrack zum Film „About A Boy“ sorgt sich Gough […] mehr…

  • Suicide - American Supreme

    Suicide - American Supreme

    Die New Yorker sind immer noch für ein bisschen Verstörung gut. Kinder, waren das Zeiten. Als Suicide mit ihrem kühlen, harten Electro-Schock dem frühen Stammpublikum von The Clash und Elvis Costello gnadenlos in die Emo-Punk-Parade fuhren, anno 77/78 ein allemal verstörendes „Vergnügen“. Heute lassen sich Alan Vega und Martin Rev vor allem Zeit, zehn Jahre […] mehr…

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    Big Ass Truck – Who Let You In Here?: Ein abenteuerliches Gebräu aus Soul, Hip-Hop, Funk und Rock - TERMINUS/SMIS

    Hat elend lang gedauert, bis man die schrägen Jungs aus Memphis reingelassen hat. Erst war da in den frühen 90er Jahren eine „last minute replacement band“, die für einen Auftritt im „Antenna Club“ dringend einen Namen brauchte. „Ich habe einfach ausgespuckt, was mir als erstes einfiel“, entschuldigt sich Sänger (und Keyboarder sowie Gitarrist – bei […] mehr…

  • Mark Knopfler - Ragpicker's Dream

    Mark Knopfler - Ragpicker’s Dream

    Überraschung: Der Nuschler singt und wärmt das Herz mehr…

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    Chris Rea – Stony Road: Der Brummelbarde erinnert sich an seine Blues-Herkunft - TRU NOTE/ EDEL

    Das neue Album von Chris Rea ist eine Ausnahme. Nach seiner Tour zum letzten Werk war der britische Gitarrist und Brummelbarde schwer an der Bauchspeicheldrüse erkrankt und musste eine ganze Reihe diffiziler Operationen über sich ergehen lassen, und wer so um sein Leben bangt, der kann wohl nicht einfach weitermachen wie bisher. Rea jedenfalls wollte […] mehr…