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    Short Cuts von Wolfgang Doebeling

    Hayden – Skyscraper National Park Gleich der erste Track titels „Street Car“ evoziert das Idol: Neil Young, wie geistesabwesend und in gemächlichem Tempo den Saiten seiner nachlässig gestimmten Gitarre einen Groove beibringend. Halbfertig klingt das, halbherzig gar und torpid. Doch dann beginnt Paul Hayden Desser, selbst Kanadier, zu singen. Warm, nachdenklich, gelassen, ohne diese Hör-mir-zu-ich-habe-etwas- […] mehr…

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    Warren Zevon – My Ride’s Here: Diesmal nicht ganz so ätzend und treffend wie gewohnt - ARTEMIS/SMIS

    Ein feines Comeback hatte das schwarze Schaf der alten Westcoast-Mafia vor zwei Jahren mit „Life’ll Kill Ya“ abgeliefert. Und es hat Warren Zevon nicht mal umgebracht (ha, ha). Im Gegenteil: Revitalisiert scheint er entschlossen, keine kostbare Zeit mehr zu vergeuden. Routiniert schlachtet der Wahl-Kalifornier aus Chicago gleich einige „Sacrifial Lambs“, rekapituliert in „Hit Somebody“ die […] mehr…

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    Roots - von Jörg Feyer

    James McMurtry – Saint Mary Of The Woods r hat längst die Chuzpe, sein sechstes Album mit einem Cover zu beginnen. Dave Alvins unerschütterliches „Dry River“ steht James McMurtry gut. Doch besser noch sind wieder viele eigene Songs des Texaners. „Valley Road“ mit treibendem Highway-Feeling, latente Gewalt brodelt im ominösen „Red Dress“, (eine Ironie („Out […] mehr…

  • Public Enemy Revolverlution Artwork

    Public Enemy - Revolverlution

    Es braucht nicht wirklich eine ganze Nation, um sie zurückzuhalten mehr…

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    The Flaming Stars – Sunset And Void: Music noir von den dunklen Kehrseiten des Lebens - Vinyl Japan

    For Dee Dee Ramone and Spike Milligan. Ein schlichter, tiefempfundener Tribut auf dem Back-Cover. So sind sie, die Fläming Stars. Selbst stilistisch nur schwer auszumachen, zu Hause im unwegsamen Terrain zwischen Blues und Rock’n’Roll, dort, wo die Schatten lang sind und die Sonne nur zu Besuch kommt, wenn sie von einer zerbrochenen Gin-Flasche gnädig reflektiert […] mehr…

  • Brendan Benson- Lapalco

    Brendan Benson- Lapalco

    Vor einigen Monaten schon sang White Stripes-Freund Brendan Benson aus Detroit auf seiner „Folk Singer“-EP: „Every Single day at eleven l’m home in bed in sleep heaven/ Alone cause my girl leaves at seven ain’t got time for my Bed-in/ She said stop pretending, you’re not John Lennon“. Und da hat sie zweifelsohne recht, denn […] mehr…

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    Los Lobos – Good Morning Aztlán: Vollauf überzeugendes Werk der Veteranen aus Los Angeles - MAMMOTH/WEA

    Schon wieder ein neues Label, endlich mal ein neuer Produzent. Letzteres hat mehr Gewicht fürs ca. 12. Album im ca. 29. Bandjahr der Wölfe aus East-L.A. Denn das Quintett verabschiedete sich vom vertrauten Studio-Duo Mitchell Froom/Tchad Blake und damit auch von den kühnen Formalismen und Roots-Dekonstruktionen auf „Kiko“ und „Colossal Head“. So vollendet „Good Morning […] mehr…

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    Ani DiFranco – So Much Shouting, So Much Laughter: Schon wieder ein Doppel-Album der Unermüdlichen -— live - RIGHTEOUS BABE

    Eine Beobachtung aus Schultagen: Als Mitschülerinnen bewusst wurde, dass Mädchensein weniger mit Biologie und mehr mit Gesellschaft zu tun hat, wurden meist Songschreiberinnen als Identifikationsmodelle besonders wichtig. Damals waren das Tracy Chapman und dann Alanis Morissette. Aber es gab auch ein Mädchen, das Ani DiFranco mochte. Es trug meist weite Pullover, zerschlissene Jeans und war […] mehr…

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    Short Cuts - von Joachim Hentschel

    Cranes – Future Songs Großartige Überraschung für alle, die über das Cranes-Debüt „Wings Of Joy“ 1991 den Eintritt in die spinnennetzigen Irrgärten der Melancholie gefunden haben: Fünf Jahre nach dem Abgang kommen elf neue Stücke mit sachte verstimmten Gitarren, Gothic trockengelegt, doch Alison Shaw klingt noch immer wie der singende Geist eines ertrunkenen Mädchens. (DADA-PHONIC/SONY) […] mehr…

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    Paul Weller – Illumination: Der Alte rockt passioniert und sentimental mit seinen Schülern - EPIC/SONY

    Nennt ihn Trunkenbold, nennt ihn Knödelpapst, nennt ihn Dad Rock, nennt ihn den Paten des Britpop, nennt ihn, wie ihr wollt. Für uns ist er durchs Feuer gelatscht, für uns hat er seine verschwiemelte Gitarre durch den wilden Wald gehauen, hat die Thatcher niedergerungen, Dee C. Lee und Mick Talbot überlebt, Rhythm & Blues, Deep […] mehr…

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    Face To Face – How To Ruin Everything: Beinahe hätten die Amerikaner doch noch alles ruiniert - MOTOR MUSIC

    Wer sehnsüchtig darauf wartet, dass Mike Ness und Konsorten endlich wieder ein Social Distortion-Album auf den bösen, bösen Markt werfen, dürfte in der Zwischenzeit mit dem neuen Werk von Face To Face bestens bedient sein. Zwar sieht Gitarrist und Sänger Trever Keith gesichtstechnisch nicht ganz so alt aus, sind seine Tätowierungen nicht ganz so eindrucksvoll, […] mehr…

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    Gordon Gano – Hitting The Ground. Der Chef der Violent Femmes lässt hier mal andere singen - COOKING VINYL

    Wenn Bandmusiker nach 20 langen Jahren endlich an ein Solo-Album dürfen, können sie gar nicht genug allein machen. Wenn „Hitting The Ground“ als Ausnahme von dieser Regel daherkommt, liegt das erstens daran, dass Violent Femmes-Chef Gordon Gano nie der herkömmliche Bandmusiker war, und zweitens daran, dass dieses späte Debüt ursprünglich in ganz anderem Kontext (ent-)stand. […] mehr…

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    Beats - von Joachim Hentschel

    Turntablerocker – Smile Die großen Techniker schaffen es, wie die größten Technologiefeinde zu klingen. Aus der Zeit, als Computer und Synthesizer vor allem dazu da waren, um hier und da ein echtes Instrument zu ersetzen, nehmen die Stuttgarter Ehrendoktoren Michi Beck (Die Fantastischen Vier) und DJ Thomilla die Inspirationen für ihr zweites Team-Album nach dem […] mehr…