• David Sylvian - Camphor

    David Sylvian – Camphor

    - VIRGIN

    Weichzeichner-Instrumentals zum Ende von Sylvians Virgin-Vertrag Dornig, meint der Künstler, sei zuletzt die gemeinsame Beziehung gewesen. Aber zumindest habe ihm Virgin in den künstlerischen Belangen nie dreingeredet. Nach 22 Jahren trennen sich nun die Wege, und zum Abschied legt David Sylvian mit „Camphor“ eine weitere Kompilation seiner Virgin-Jahre vor. Diesmal hauptsächlich Instrumentaltitel, einige Nummern aus […] mehr…

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    Vinyl VON WOLFGANG DOEBELING

    The McCoys Hang On Sloopy (GET BACK/C A RGO) Benannt nach einem Ventures-Tune, machte das Beat-Quartett aus Indiana nur ein einziges Mal Furore, und das gleich mit ihrer ersten Single: „Hang On Sloopy“ geriet zum globalen Party-Stomper. Die eilig zusammengeschusterte Debüt-LP für das Bang Label machte 1965 indes kaum Eindruck, obwohl sie aus heutiger Sicht […] mehr…

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    Roy Buchanan – Roy Buchanan/Second Album – Aus dem Nachlass des „besten unbekannten Gitarristen der Welt“ - BGO/EDEL CONTRAIRE

    Er zählte zwar nie zu den Großen, aber musikalisch war er ein Gigant. Roy Buchanan, der Sohn eines Predigers aus Arkansas, wuchs in Bakersfield/Kalifornien auf. Er sah eher wie ein bärtiger Buchhalter aus und bewegte sich auf der Bühne wie ein tapsiger Teddy. Aber er konnte Gitarre spielen, dass einem die Tränen kamen. Größen wie […] mehr…

  • Love - Da Capo

    Love – Da Capo - ELEKTRA/TIS

    ELEKTRA/TIS Gewagte und gelungene Eskapaden zwischen Coltrane und Hooker Mit „Da Capo“ veröffentlichten Love anno 1967 ihre Antwort auf „5g/. Pepper’s. Aber mit den Beatles hatte das Love-Album wenig gemein, eher klang es nach Rockband meets John Coltrane. Und während die meisten Musiker ihre Songs noch ins obligatorische drei-Minuten-Korsett zwängten, wagten Love Unerhörtes, denn mit […] mehr…

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    Improved Sound Limited – Improved Sound Limited: Drei für deutsche Rockmusik untypische Alben der Nürnberger Band - Longhair Music

    Sie waren die „bande a part“ in der deutschen Rockmusik der 70er Jahre, und weil sie den nie als ihre Baustelle betrachteten, konnte sie nie jemand unter dem Begriff Krautrock subsumieren. So wie Wim Wenders in seinen frühen Etüden träumten sich die Linstädt-Brüder mit den Songs, die sie für Improved Sound Limited schrieben, weit weg […] mehr…

  • The Velvet Underground - The Velvet Underground & Nico

    The Velvet Underground - The Velvet Underground & Nico…

    Zusätzliches Material der gut dokumentierten Sessions von 1966 Was Andy Warhol diversen Plattenfirmen als das Debüt der von ihm protegierten Velvet Underground anzudienen versuchte, war für die Verhältnisse von 1966/67 allemal starker Tobak: Songs über Sadomaso-Praktiken und Lederfetischismus („Taste the whip in love not given Iightly/ Taste the whip, now bleed for me“ war zumindest […] mehr…

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    Violent Femmes – Violent Femmes: Nach 20 Jahren üppig ergänzt: das fabelhafte Debüt des furiosen Trios - SLASH/RHINO

    SLASH/RHINO Nach 20Jahren üppig ergänzt: das fabelhafte Debüt des furiosen Trios Sie spielten für all die anonymen Schrammelgitarristen in der U-Bahn, für den Freak ohne Freundin, den pickeligen Leptosomen, den einsamen Plattensammler, den unerotischen Verhaltensgestörten und den ganz normalen nerd von nebenan. Wir waren eine Armee. Die Violent Femmes kamen aus Milwaukee, waren unsere Freunde […] mehr…

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    DVD - VON BIRGIT FUSS & ARNE…

    Eminem All Access Europe (aftermath/interscope/umg) The Slim Shady Show (shady world/universal) Behind The Mask (chrome dreams) Nicht dumm, die „Behind The Mask“-Macher: Da wird suggeriert, dass man hier alles über Eminem erfährt, was er selbst nicht preisgeben würde. Doch für die „unauthorized biography“ durfte seine Musik natürlich nicht verwendet werden, was doch sehr störend ist […] mehr…

  • Roots

    Roots

    Bruce Robison-CountrySunshine (Continental/In-Akustik) Das kuschelige Cowboy Arms Hotel And Recording Spa von Jack „Cowboy“ Clement hat schon so manche geschichtsträchtige Aufnahmesession gesehen. Die für „Country Sunshine“ gehört gewiss zu den gelungensten der letzten Jahre. Texas-Export Bruce Robison ließ das große Nashville-Business einfach mal links liegen, versammelte einige verdiente, aber noch inspirierte Top-Musiker wie Kenny Malone, […] mehr…

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    TheVines – Highly Evolved

    Mal kurz zusammengefasst: Wir haben jetzt The Strokes, The White Stripes, The Hives, The Libertines, The Bellrays, The Music, The Stereo, The Shins, The Coral, The Vines. Die Sechziger sind zurück, die Siebziger ebenfalls (die Achtziger sowieso), und der nächste Kontinent fordert eine eigene Retro-Sensation. Was wissen wir über Australien? In Australien gibt es Gut […] mehr…

  • Slut  - Nothing Will Go Wrong

    Slut – Nothing Will Go Wrong - VIRGIN

    Feine Gitarren-Platte mit großen Gesten und ohne Längen Das gibt es: Dass man auf einmal merkt, dass der beste Freund nicht nur prima zuhören kann und ein total netter Kerl ist, sondern auch ganz schön sexy. Kann auch bei Bands vorkommen, so was. Zum Beispiel, pardauz, bei Slut. Ihr letztes Album „Lookbook“, dritter Longplayer und […] mehr…

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    Shivaree – Rough Dreams: Bereits das zweite Album – nun ist die Song-Kunst nicht zu ignorieren - EMI

    Sie wissen gern, woran sie sind? Sie lieben ja klare Statements? Nicht weiterlesen! Setzten die Kalifornier von Shivaree mit ihrem Debütalbum noch genug deutliche Zeichen, um unter der Rubrik „New Country“ eingeordnet zu werden, ist es mit solch simpler Zuordnung jetzt vorbei. Auf „Rough Dreams“ träumen Ambrosia Parsley, Duke McVinnie und Danny McGough zwölf ganz […] mehr…

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    45 r.P.m.

    Idlewild – American English (PARLOPHONE/EMI) Anfänglich ungestüm und ungekämmt, haben Idlewild binnen drei Jahren gelernt, ihren Gitarrenlärm zu filtern und ihr Image zu fönen. Ohne je an Potenz einzubüßen. „American English“ bündelt beißenden Spott und einen mitreißenden Refrain zur besten U2-Single seit „Pride“. (3,5) Prodigy- Babys Got A Temper (x i) Das erste Lebenszeichen seit […] mehr…

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    Beats - VON JOACHIM HENTSCHEL

    Layo & Bushwacka! – Night Works (XL/BEGGARS/CONNECTED) Entweder sind die zwei die größten Dance-Eklektiker Londons oder das Who-gives-a-fuck-Duo der Stunde. Layo & Bushwackas 48 Minuten (kein Mix, aber ähnlich einsetzbar) durchknabbern jede Themenstellung wie einen Quark-Cracker, trampeln über Breakbeats, bis Detroit Techno und French House wie selbstverständlich herausblubbern, punkten mit einem knistrigen Soul-Sample gegen Moby. […] mehr…

  • Korn - Untouchables

    Korn - Untouchables

    Ausgedachtes und manieriertes Gebolze von den Wutköpfen. mehr…

  • Short Cuts

    Short Cuts

    Gerling – Headzcleaner (infecious/pias) Diese Leute aus Australien hätten im Sommer vor zehn Jahren wahrscheinlich die Gitarren jangeln lassen und sich nicht viel gedacht. Heute kennen sie Cornershop, das Überangebot an diskursiv abgesegneten Musikstilen, den Bedienungskomfort der PCs. Gerlings Spiele mit Disco, Indie-Rock und Lounge-Aönosphärik haben etwas Konfuses, aber auch eine psychedelische, träumerische Logik. In […] mehr…

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    SHORT CUTS - VON WOLFGANG DOEBELING

    David Johansen & The Harry Smiths – Shaker (chesky/inakustik) Der Bandname hat Klasse und ist Programm.Johansen, dessen Whisky-Stimme inzwischen klingt, als habe sie die letzten zwölf Jahre in einem Fass in Lynchburg, Tennessee verbracht, hat sich abermals im reichen, ewig gültigen Fundus amerikanischer Folk-Kunst bedient. Nicht sklavisch den Rillen von Smidis Anthologie folgend, stets aber […] mehr…

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    Alternativen - VON MAIK BRÜGGEMEYER Band Of…

    Band Of Holy Joy – Lover Never Fails (ROUGH TRADE/SANCTUARY) Zehn Jahre nach dem letzten, nicht mehr ganz so guten Album „Thacksuit Vendetta“ ist die Band Of Holy Joy wieder da und zelebriert frohgelaunt ihre britishttess, als sei nichts gewesen: Doch zumindest Sänger Johnny Brown soll es in der Zwischenzeit nicht allzu gut ergangen sein. […] mehr…

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    Short Cuts - VON BIRGIT FUSS

    Matthew – Everybody Down (ryko/zomba) Der erste Eindruck täuscht ein bisschen. Sänger und Gitarrist Brian McSwe«ney wäre wohl gern Thom Yorke, das hört man sofort. Beim Titelsong überschlägt sich seine Stimme, als habe man ihm gerade Stromschläge verpasst Der Chorus offenbart dann allerdings, worum es bei Matthew wirklich geht Das Quartett aus Chicago sucht auf […] mehr…

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    Jazz - VON KLAUS VON SECKENDORFF

    Andrew Hill – A Beautiful Day (PALMETTO/SUNNY MOON) Immer häufiger nimmt Free-Jazz sich die Freiheit, nicht prinzipiell free zu sein. Das Orchester des Pianisten Andrew Hill erlaubt sich zudem manche Schrumpfung zum Quartett, Trio, Duo. Komplexe Stücke, über allen Schulen stehend, wenig Notiertes: Enorme Präsenz schafft viel Spannung bei Marty Ehrlich (sax, d, fl), Scott […] mehr…