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    Bella Martha, Regie: Sandra Nettelbeck

    - (Start 18.4.)

    Anfangs mag man dieser Geschichte nicht so recht trauen. Martha (Martina Gedeck) ist die Chefköchin eines französischen Luxusrestaurants, ehrgeizig und einsam. Kochen ist ihr Lebensinhalt, sie redet von nichts anderem und serviert sogar ihrem Therapeuten ihre Gerichte. Dann stirbt ihre Schwester und muss sie sich um ihre erst achtjährige, abweisende Nichte Lina (Maxime Foerste) kümmern. […] mehr…

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    l Am Sam, Regle: Jessie Nelson - Start 9.5.

    Narrensicher ist Sean Penn als geistig behinderter Vater für den Oscar nominiert worden, obwohl gerade er es gewiss nicht darauf angelegt hat und der Party auch fern blieb. Bei aller Witzigkeit und warmherzigen Ernsthaftigkeit ist „I Am Sam“ dennoch rührseliger, manipulativer und verkitschter als „A Beautiful Mind“. Sam jobbt in einer Filiale der Kaffeehaus-Kette Starbucks […] mehr…

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    In The Bedroom, Regie: Todd Field - (Start 2.5.)

    Es gehe ihnen wieder gut, sagen Ruth (Sissy Spacek) und Matt Fowler (Tom Wilkinson) nach dem Tod ihres Sohnes zu jedem. Der Student wurde erschossen vom Mann seiner Freundin Natalie (Marisa Tomei), die sich scheiden lassen wollte. Ein Unfall, entscheidet das Gericht. Trauer über den Verlust und die Ungerechtigkeit lähmen die Fowlers, der Alltag, die […] mehr…

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    Panic Room, Regie: David Fincher - (Start 18.4.)

    Ob die Sträflinge auf dem öden Planeten Fiorina 138, die beiden Polizisten in der verregneten urbanen Hölle, der alternde Investment-Millionär im virtuellen Therapiespiel der Schickeria oder die prügelnden Kerle im Kneipenkeller – Männer sehen bei David Fincher zwar gut aus, kommen jedoch schlecht weg. Sie sind Sinnsuchende, Verlorene, Gefangene, reich an Geld und arm an […] mehr…

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    Der menschliche Makel: Auf „Blood Money“ und „Alice“ herrscht Waits über seine Welt

    Man wird diesen beiden Alben drei Dinge vorwerfen: Kunsthandwerk. Klischee. Und Wiederholung. Das sind die drei Dinge, die wir als Einwände gegen Tom Waits seit 15 Jahren kennen, seit er ausgerechnet mit „Down By Law“ einigermaßen bekannt wurde. Da hatte er seine Kehre Auf „Blood Money“ und „Alice“ herrscht Waits über die Welt schon vollführt: […] mehr…

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    Wilco - Yankee Hotel Foxtrott

    Das waten zwei sehr seltsame Jahre für Wilco: Nach den Aufnahmen mit Billy Bragg verließ Schlagzeuger Ken Coomer die Band, kurz danach Jay Bennett, der sich über die Jahre neben Jeff Tweedy zum kreativen Kopf der Band zu mausern schien. Als Tweedy mit reduzierter Mannschaft schließlich das neue Album „Yankee Hotel Foxtrot“ vorlegte, war die […] mehr…

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    Rod Stuart – An Old Raincoat Won’t Ever Let You Down: Die Geburt des Rock’n ‚Rollers aus dem Geiste Motowns – eine Offenbarung - MERCURY

    MERCURY Die Geburt des Rock’n ‚Rollers aus dem Geiste Motowns – eine Offenbarimg Beinahe wäre sein vor der letzten Tournee mit der Jeff Beck Group aufgenommenes Solo-Album hier zu Lande nie veröffentlicht worden. Als das dann – mit neuem Cover und neuem Titel – auf dem Vertigo-Label doch noch rauskam, erschien es praktisch unter Ausschluss […] mehr…

  • Leon Thomas- Spirits Known And Unknown

    Leon Thomas- Spirits Known And Unknown

    Wäre John Coltrane ein Sänger gewesen, er hätte das Publikum nicht mehr aufrütteln können als Leon Thomas 1970 auf den Berliner Jazztagen mit seinen an afrikanisches Jodeln erinnernden Scat-Ausbrüchen und pathetischen Kampfansagen gegen den Vietnamkrieg. Als ginge es um nichts Geringeres als um die Rettung der Menschheit durch die beschwörende Kraft seiner Baritonstimme, stürzte sich […] mehr…

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    The Turtles – Anthology: Als an der Westcoast laut protestiert wurde, konterten sie mit feinem Pop - RHINO/EDEL

    RH NO EDEL Ab an der Westcoast laut protestiert wurde, konterten sie mit feinem Pop Sie traten mal in indischen Kaftans, mal in den typischen Outfits der englischen Oberklasse auf. Sie waren der gloriose Gegenentwurf zu all den kalifornischen Hippie-Musikern, die ihre Haare arschlang trugen, die Verstärker bis zum Anschlag aufdrehten und (oft recht unreflektiert) […] mehr…

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    Harry Belafonte – Island In The Sun – The Complete Recordings 1949 -1957

    Mehr als Calypso: Auch Belafontes unbekanntere Seiten sind hörenswert Das waren definitiv andere Zeiten, als man es wie Bill Haley mit Ende 20 noch zum international gefeierten Popstar bringen konnte. Im gleichen Alter widerfuhr Harold George Belafonte aus Harlem dasselbe Schicksal. Nur waren Rock’n’Roll oder Doo-Wop nie sein Ding gewesen. Zunächst Schauspieler und nebenbei mäßig […] mehr…

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    Remy Zero – The Golden Hum: Fünf Südstaatler folgen dem Geiste U2s und finden romantischen Rock - EASTWEST

    Es ist diese seltsame Mischung aus Romantizismus und Selbstsicherheit, die einen sofort für Remy Zero einnimmt. Da schreiben und spielen fünf Männer aus Birmingham/ Alabama mit einer Inbrunst Rocksongs, als habe es nie einen Zweifel gegeben, dass U2 die Größten sind und Radiohead unbedingt nachahmenswertzur Zeit von „The Bends“ wohlgemerkt Sänger Cinjun Täte gelingt es […] mehr…

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    DVD VON BIRGIT FUSS & ARNE WILLANDER - Johnny Cash – At Town…

    Johnny Cash – At Town Hall Party (Bear Family) Zum Geburtstag des Giganten bringt Bear Family die Aufzeichnung zweier Fernsehshows aus den Jahren 1958 und ’59 heraus, die das Format DVD geradezu ad absurdum fuhren: schwarzweiß, eine statische Kameraeinstellung auf dem Künstler, ein paar Lacher aus dem Publikum und längliche Überleitungen des Moderators verspotten alle […] mehr…

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    Fink – Letzter September: Ein Auftritt der deutschen Country – Melancholiker in der Konzert-Reihe - RETURN TO SENDER/NORMAL

    Wenn die Vinyl-LP weniger kostete als anderswo, war es am Ende meistens die üble Griechenland-Pressung. Haben sie natürlich nicht dazugesagt, ein typisches Mailorder-Risiko. Damit man eine Platte wirklich gerne kauft, die man nicht in der Hand gehabt hat, muss vorher eine sanfte Form von Vertrauensbildung stattfinden (also Markenbindung, wie im globalisierten Welthandel). Daher die Single-Club-Abonnements […] mehr…

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    Short Cuts - VON JOACHIM HENTSCHEL

    Desert Hearts – Let’s Get Worse (ROUGH TRADE/SANCTUARY) Historische Korrektur: Schrammel-Pop war Nibbel-Pop. Die Gitarristen von My Bloody Valentine, Ride, Slowdive und den Drop Nineteens haben selten geschrammelt, lieber auf einer Saite genibbelt, am liebsten nur auf einem Ton. Gelegentliche Gewitter, gegen die mit Rehaugen und Milchbärten angewispert wurde, fielen damals (späte Achtziger/frühe Neunziger) noch […] mehr…

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    Kristofer Aström - Northern Blues

    Wieder ein versierter Schwede, der den amerikanischen Blues hat mehr…

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    Alfie – A Word In Your Ear: Endlich das reguläre Debüt-Album der verschluften Kammerpop-Band - PIAS

    So frisch. Das sind die heiteren Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande, wenn sich die Morgensonne in den Tautropfen bricht. Hier schmeckt es nach saftigem Gras, durch das die Melodien ins Freie hinaus ziehen, federnd, flott und sommersprossig, und dabei geistesgegenwärtig genug an den Picknickkörben vorbeitaumeln, die sich bereits die Familie aus der Margarine-Werbung […] mehr…

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    roots - VON JÖRG FEYER Phil Codyys…

    Boshaft könnte man formulieren: Wer an der Seite des schönen Sohnes besteht, sollte auch mit einem talentierten Epigonen des Alten klarkommen. Dabei spielte Wallflowers-Keyboarder Rami Jaflee, hier Co-Produzent mit Ethan Johns, schon für Phil Codys alte Band The Sons Of Intemperance, als der mit seinem Debüt noch ein Major-Label-Fall war. Das ist aber schon eine […] mehr…

  • Cara Dillon- Cara Dillon

    Cara Dillon- Cara Dillon

    Man möchte es ja kaum glauben. Aber diese junge und anmutige Frau, die mit Mitte 20 noch für 19 durchgeht, hat schon einiges hinter sich. Fünf lange, absurd anmutende Jahre etwa, in denen sie einer großen Plattenfirma einfach nicht das geben konnte, was die von ihr wollte. Irgendwas zwischen U2 und den Corrs wohl, einen […] mehr…

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    Reggae - VON MATTHIAS MÜNCHOW

    Sista – Live At Montreux Jazz Festival 2000 (M10/ EFA) Eher selten tun sich Reggae-Schwestern zusammen für ein Aufnahmeprojekt oder ein Konzert. Umso mehr begeistert, wenn eine runde Sache daraus wird. Sista ist ein Kollektiv von 14 Sängerinnen verschiedener Stilrichtungen, darunter Mitglieder der ON-U Sound-Formation Akabu und Abakush, Dub Poetin Jayzik und DJane Trilla Jena. […] mehr…

  • Giant Sand - Cover Magazine

    Giant Sand – Cover Magazine

    Wann ist Howe Gelb eigentlich Howe Gelb und wann ist Howe Gelb Giant Sand? Nach diversen „Soloalben“ gibt es jetzt wieder ein Giant-Sand-Album, bei dem aber eigentlich nur Howe Gelb zu hören ist. Manchmal noch die letztjährige Tourbesetzung mit Grandaddy- und Candy Prune-Gästen, auch mal John Convertino, ganz selten Joe Burns und einmal sogar Polly […] mehr…