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    DVD

    - VON OLIVER HÜTTMANN

    REQUIEM FOR A DREAM Darren Aronotsky (Highlight) Alle sind süchtig – nach oder von irgend etwas. Und diese Spirale von Sehnsucht, Sucht und Flucht zeigt Aronofsky („“Pi“) mit beklemmender Folgerichtigkeit und bestechenden Bildern. Rentnerin Sara (Ellen Burstyn) dämmert vor dem Fernseher dahin, den ihr heroinabhängiger Sohn Harry (Jared Leto) ständig beim Pfandleiher versetzt. Dann wandelt […] mehr…

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    From Hell, Regie: Albert, Allen Hughes - (Start 28.2.)

    Der begehrteste Junkie im Kino heißt Johnny Depp. Nach dem LSD bei „Fear And Loathing In Las Vegas“ und dem Kokain von „“Blow“ greift der bleichgesichtige Beau nun zum Opium, das er in der Pfeife qualmt oder mit Absinth mischt. Dann traktieren ihn höllische Visionen über Jack The Ripper, den er als Inspektor Abberline mit […] mehr…

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    Spy Game, Regie: Tony Scott - (Start 14.3.)

    Quentin Tarantino war empört über die Art, in der Ibny Scott sein Drehbuch zu „True Romance“ verfilmt hat. Der jüngere Bruder von Ridley Scott versteht nichts von Lässigkeit. Auch kann er keine Atmosphäre stilisieren, lediglich Stilmittel mit Oberflächenreizen montieren wie bei „“Top Gun“, „“Tage des Donners“ und vor allem dem hektischen, auf technische Tricks focusierten […] mehr…

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    Short Cuts

    COLLATERAL DAMAGE (Start 21.2.) von Andrew Davis („“Auf der Flucht“) mit Arnold Schwarzenegger: Als seine Familie bei einem Bombenanschlag stirbt, heizt ein wackerer Brandlöscher kolumbianischen Terroristen im Dschungel ein. Schlapper Standard – Action-Arnie ist schon zu lange reif für das Abstellgleis. 1,0 MADEMOISELLE (Start 21.2.) von Philippe Lioret mit Sandrine Bonnaire, Jacques Gamblin: Ehefrau hat […] mehr…

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    The Deep End, Regie: S.McGehee.D.Siegel - (Start 21.2.)

    Unspektakulär und spröde verläuft diese Geschichte, dennoch entwickelt sich eine bemerkenswert beklemmende Intensität Scott McGehee und David Siegel haben Elisabeth Sanxay Holdings Roman „“The Blank Wall“, den Alfred Hitchcock zu seinen „Favorites in Suspense“ zählte und Max Ophüls 1949 ab „Schweigegeld für „Liebesbriefe“ verfilmt hatte, zeitgemäß umgesetzt als Film noir, der ein Familiendrama ist. Strohwitwe […] mehr…

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    A Beautiful Mind, Regie: Ron Howard - (Start 28.2.)

    Gebrechen und andere Leiden sind in Hollywood immer für einen Oscar gut – vor allem, wenn die Traumfabrikanten damit ein wahres Geschehen wiedergeben. Für seine Rolle als schizophrener Wirtschaftsmathematiker John Forbes Nash Jr., der 1994 mit dem Nobelpreis geehrt worden war, hat Russell Crowe schon den Golden Globe erhalten. Und trotz des Oscars für „Gladiator“ […] mehr…

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    Die Royal Tenenbaums, Regie: Wes Anderson - (Start 14.3.)

    Es könnte der Pilotfilm zu seiner neuen Sitcom sein, angelegt zwischen Cosbys Erziehungsshow und der schrecklich netten Familie von Al Bundy. Wes Anderson nimmt seine Figuren allerdings so ernst, dass er sie nie an Zoten und pubertäre Gags verraten würde. Seine Tragikomödie „Rushmore“ über ein gescheitertes Genie an der Highschool war zugleich der bewegendste Liebesfilm […] mehr…

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    Drucksachen - von Birgit Fuß

    „“ADVENTURES IN HI-FI: THE COMPLETE R.E.M.“ (Orion, 30 Euro) von Rob Jovanovic und Tim Abbott. In Fan-Kreisensind die beiden Autoren längst bekannt – als diejenigen, deren Bootleg-Archive selbst den sammelfreudigen Peter Bück beeindrucken dürften. Der ließ sich für dieses Kompendium gerne interviewen, das Vorwort schrieb Scott Kannberg (Ex-Pavement). Ansonsten gibt es nicht viel Neues, aber […] mehr…

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    Joey Ramone – Don’t Worry About Me - SANCTUARY/ZOMBA

    S ANCTU ARY/ZOM B A Es war, als hätten die Nachriditen gesagt: „Donald Duck ist tot.“ Nicht nur, weil Joey Ramone und seine Freunde auf zwei von drei Plattenhüllen als Comicfiguren auftreten. Die Ramones standen immer außerhalb der Alterungs- und Reifeprozesse, mit denen man den langen Weg vom Jung-Punk zum Alt-Punk gern erklärt: So richtig […] mehr…

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    Vinyl - VON WOLFGANG DOEBELING

    Bob Dylan – The Times They Are A-Changin‘ (COLUMBIA/SUNDAZED) Erschienen im Februar 1964, las sich der Titel der dritten Dylan-LP zeitkritisch, hatte aber auch Geltung für Bobs eigene musikalische und vor allem lyrische Dynamik. „“Keep your eyes open, the chance won’t come again“, ermahnte er „writers and critics“ und nicht zuletzt sich selbst. Bis hierher […] mehr…

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    The Velvet Underground - Bootleg Series, Vol. 1 ::…

    Als Atlantic 1972 den Brigid-Polk-Cassettenmitschnitt eines der letzten Velvet Underground-Konzerte unter dem Titel „Live At Max’s Kansas City“ (das „erste legitime Bootleg“, wie die Firma meinte) veröffentlichte, war das der nachgelieferte Beweis, was für eine wundervolle kleine große Rock ’n’Roll-Band das zum Schluss war. Wenn Lou Reed da den Drogensong „I’m Waiting For The Man“ […] mehr…

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    Bad News Reuion- Live im Logo

    Damals, so zwischen Mitte und Ende der Siebziger, da wurde in Hamburger Clubs wie dem „Remter“, dem „Logo“ und natürlich „Onkel Pö’s Carnegie Hall“ die Musik noch echt mit der Hand gemacht. Die Lokalmatadore hießen Highway, Pussy oder JTC Band, und zwischen den Akteuren dieser Bands fand eine erfreuliche und erfrischende Interaktion statt. Mitte der […] mehr…

  • Love - Love

    Love – Love - Eine Geschichte von Liebe, Lust…

    Arthur Lee war ein Genie und ein genialer Loser. Seine Band Love, die erste Rockgruppe, die von Elektra unter Vertrag genommen wurde, sorgte in L.A. schnell für Furore, ab ihre bekiffte Version des Burt Bacharach/ Hal David-Klassikers „“My Little Red Book“ auf den Markt kam und zum Hit wurde. Aber Love, zu denen zeitweise auch […] mehr…

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    David Blue – David Blue & Singer Songwriter Project - Ein Dylan-Freund – und krass…

    Er war einer der ganz wenigen Folk-Musiker, der die passende Schuhgröße hatte, um in Dylans Fußstapfen treten zu können. David Blue alias Stuart David Cohen aus Rhode Island erschien 1960 im New Yorker Greenwich Village in der festen Absicht, ein guter Schauspieler zu werden. Stattdessen geriet er dort an Folkies wie Phil Ochs, Eric Anderson, […] mehr…

  • Man-  Man

    Man- Man

    Wenn der Waliser etwas tut, dann tut er’s anders als das primär aus Zugereisten bestehende Volk der Engländer. Der Waliser stellt Ortschilder auf, die der gemeine Engländer nicht dechriffrieren kann, er redet in einem Idiom, das für den gemeinen Engländer nach Kisuaheli klingt – und er hat bis heute immer wieder Bands in petto (Manic […] mehr…

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    reggae VON MATTHIAS MÜNCHOW - Luciano GreatContovery uei star/efa)

    Er kann singen, was er will, es gelingt ihm fast alles. Liegt wohl auch an der sorgfaltigen Auswahl Instrumentals, auf denen er seine Stimme schmelzen lässt. Lucianos neues Album ist wieder ein Volltreffer. Er singt geschmackvoll von Liebe, Glaube, sozialen und familiären Themen – mit Wehmut, etwas kratzig. Cover-Versionen von „Legalize It“ und „Rivers Of […] mehr…

  • Rival Schools - United By Fate

    Rival Schools – United By Fate - Fachgerecht zugeschnittetter, fast zu passgenauer…

    Und ewig sägt die Gitarre. Immer raspelnd rein gegen’s Süßholz, mit schön gefrästen Crescendi. Zweimal laut und einmal leise. Weil die Muskeln gelockert werden müssen, bevor der nächste Stamm gefällt wird. Wieder so ein fachgerecht zugeschnittenes Holztellerchen harter Rock. Ja, die Rival Schools kennen sich aus im Wald. Seit den ausgehenden Achtzigern treibt sich deren […] mehr…

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    45 R.P.M. - VON WOLFGANG DOEBELING Badly Drawn…

    Badly Drawn Boy – Donna And Blitzen (TWISTED NERVE) Kurz vor Weihnachten noch in die Läden gekarrtes Fan-Geschenk vom lustigen Indie-Ikonoklasten: feierliche Tastengriffe, Glockengebimmel, Himmelschöre, eine Melodie wie aus Zuckerguss und Meister Gough als alternativer Father Xmas. Die Rückseite hat der Schelm blank gelassen. Es habe, so gab er Kunde, in der Eile halt nur […] mehr…

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    Global Village - VON ARNDT & FRANZEN

    Bally Sagoo – Bollywood Flashbacks II (ISHO/M10/EFA) / Zu den drei dicken Bs in Bally Sagoos Sound-Kosmos – Bollywood, Banghra und Beats – darf man nun getrost zwei weitere hinzuzählen. Modernen R&B hat er ebenso eingemeindet wie etwas ältlichen „“Bretter-Techno“. Schade eigentlich, denn das Sequel zum kongenialen 1994er Albutti enthält auch eine Handvoll echter Perlen; […] mehr…

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    Cracker – Forever: Halbgares zwischen Manierismus und rustikalem Gitarren-Handwerk - COOKING VINYL/INDGO

    Auf dem neuen Cracker-Album, das ließ David Lowery im Vorfeld verlauten, hätten er und sein Busenfreund Johnny Hickman erstmals am Computer arrangiert und so manchen Song am Bildschirm entstehen lassen, der nie einen Proberaum von innen gesehen hat. Da wird nun also endlich in die Praxis überfährt, was ohnehin schon immer die Cracker-Seele ausmachte – […] mehr…