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    Beats - VON CORNELIUS ZINK Adam Goldstone…

    Adam Goldstone – Lower East Side Stories (NUPHONIC/ZOMBA) Ein Graffiti-Gedenkstein für die New Yorker Clubmusik, lange vor dem Terroranschlag gemalt und trotzdem so verkappt mclancholisch, wie eine Electro-Disco-Platte sein kann. Der junge Adam Goldstone gehört zu den wenigen aufgeklärten Produzenten-DJs, die zwar im Track-Format arbeiten, aber dennoch Sinn für Timing und Inhalte haben. Für reine […] mehr…

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    HipHop

    Five Deez Koolmotor (Counterflow) Es gibt noch Innovation und Faszination im HipHop, wie zuletzt die Veröffentlichungen des New Yorker Labels Rawkus bewiesen. Dieses Quartett aus Ohio verbindet den Sound von TripHop mit der flirrenden Jazz-Attitüde der Native Tongues, legt Rap über Piano-Etüden, Dancefloor-Mclodien und Ethno-Rhythmen, programmiert Electro- und Downbeat-Instrumentals. Brillant. (4,5) Marley Marl Re-Entry (BBE […] mehr…

  • Andrew W.K.- I get wet

    Andrew W.K.- I get wet

    Ja, endlich mal wieder einer, für den die Party noch nicht vorbei ist. Einen der das Leben feiert (nicht wie Pulp die Blumen und Bienen, sondern fundamentaler: den Stoffwechsel), der laut das Recht auf Spaß anmeldet und es mit Blut an die Wand schreibt. Freundlicherweise mit seinem eigenen. Andrew W.K. hat sich fürs Cover-Foto angeblich […] mehr…

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    Alternativen - VON MAIK BRUGGEMEYER Missouri To…

    Missouri – To The Darkened Corners Here We Go (XXS RECORDS) Missouri kommen aus Nürnberg und spielen Americana. Da Nürnberg und Country ungefähr soviel gemeinsam haben wie Nashville und Lebkuchen, versuchen sie gar nicht erst, puren Country zu spielen und lassen elektronische Elemente in ihre Musik einfließen. Das Ganze bewegt sich in einer Geschwindigkeit, die […] mehr…

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    The Notwist- Neon Golden

    Neues aus dem Weilheimer Bastelkeller. Die mittlerweile vier Jungs von The Notwist haben nach Metal, Grunge und Jazz nun ein nach Britpop klingendes Album zusammengeschraubt. Natürlich wird das Ganze durch Elektronik-Gefrickel von Martin „Console“ Gretschmann gebrochen. Daher kann man ruhig auch in der Öffentlichkeit mit „Neon Golden“ in der transparenten Tragetüte rumlaufen, ohne von den […] mehr…

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    Short Cuts - von Birgit Fuss & Joachim…

    The Moldy Peaches (ROUGH TRADE/SANCTUARY) Trauen Sie sich, die Moldy Peaches eine Popgruppe zu nennen! Das Duo aus New York (im Bugwasser der mighty Strokes ans Tageslicht getaucht) tut scheinbar alles, um Underground und Novelty und unverkäuflich zu sein: nimmt mit dem Kassettenrekorder auf, zwängt 19 Songs auf eine Dreiviertelstunde, musiziert wie in der Puppenstube. […] mehr…

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    Lloyd Cole- Etc Plastic Wood

    Er hatte es gewusst. „I tried to rock, but I failed“, sang Cole im schönsten Stück von „The Negatives“. Das erschien nach einer fünf Jahre währenden Pause, und keiner fragte, was denn Cole so mache. Vorher machte er meistens halb gute Platten – im Unterschied zu der einen sehr guten, „Rattlesnakes“. Manche mochten „Love Songs“, […] mehr…

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    Deine Lakaien – White Lies: Zu selten blitzen die verschiedenen Talente von Veljanov und Horn auf - COLUMBIA/SONY MUSIC

    Es war zumeist das Prätentiöse und Manierierte, das Geschraubte und Gekünstelte, was man den Künstler-Duo noch am ehesten vorwerfen konnte. Der Versuch von Sänger und Texter Alexander Veljanov, einem Romantiker in der Tradition David Sylvians, den Lakeien-Fans etwas Scott-Walker-Ahnliches nahe zu bringen, musste naturgemäß scheitern. Der studierte Musiker Ernst Hörn vertonte Vorjahren in Form seines […] mehr…

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    Jazz - VON KLAUS VON SECKENDORFF

    Cyrus Chestnut – Soul Food (ATLANTIC/WARNER) Rundum erfeulich, was Cyrus Chestnut zum Sixties-Thema Soul-Jazz einfallt. Origineller Wettstreit zwischen Piano und Vibrafon (Steve Nelson). Bläsersätze a la Blakey’s Jazz Messengers fiir Gary Bartz, James Carter und Co. Wot allem aber entspannte Grooves zwischen Gospel und Funk – Seelennahrung als gefundenes Fressen für Christian McBride (b) und […] mehr…

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    Roots - VON JÖRG FEYER

    Danni Leigh – Somebody Oughta Do Something (AUDIUM/KOCH) Als eine Art „weiblicher Dwight Yoakam“ herumgereicht zu werden, gehört möglicherweise nicht zu den Lebenszielen einer Country-Sängerin von heute. Der fragwürdigen Schublade entfleucht Danni Leigh nun ausgerechnet mit einem Audium-Debütalbum, welches von keinem anderen als dem großen Pete Anderson gewohnt detailliert produziert wurde. Dem Mann also, der […] mehr…

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    Erika Stucky – Bubbles And Bones - TRAUMTON RECORDS/INDIGO

    „Come closer, much closer, take a look at my soul“: Staunen ist angesagt vor dem Nähertreten beim „Gesamtkunstwerk Stucky“. Eine Musikerin zwischen Alm-Girlie auf Speed und Jazz-Lady aus Brooklyn. Herzlich-deftig singt Mrs. Bubbles drauflos und lässt sich dabei vor allem von (Trom)Bones und Tuba begleiten, von Ray Anderson, Art Baron und Jose Davila, denen nichts […] mehr…

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    Copyright – Hidden World; Interessantes Album zwischen Bombast, Rock-Oper und Kitsch - BMG

    Am Anfang: Rock. Als müsse man die noch unwissende Zuhörerschaft gleich mit den ersten paar Tönen in Freund und Feind spalten, führen Copyright den geneigten Gast zu Beginn ihres hier zu Lande ersten, daheim in Kanada dritten Albums zuerst mal an einem mächtigen Riff-Monolithen vorbei, hinein in die „Hidden World“, in der die vier stolzen […] mehr…

  • Kid Rock - Cocky

    Kid Rock – Cocky - Eastwest

    nter den Proleten ist der Halb-‚ gebildete König. Und Kid Rock kennt sich gut aus, zumindest in der jüngeren Musikgeschichte seines Landes. Robert James Ritchie ist mit Leib und Seele Amerikaner, und wann ließe sich Patriotismus besser ausleben als dieser Tage? Im Video zur neuen Single „Forever“ weht also permanent die US-Flagge, wenn nicht gerade […] mehr…

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    Allein unter Nachbarn – Regie: Alex de la Iglesias - (Start 10.1.)

    Julia (Carmen Maura) ist pleite und hält sich mit einem Zeitarbeitsjob für ein Maklerbüro über Wasser. Die Mietwohnungen in Madrid, die sie im Außendienst Interessenten vorführt, sind meist marode. Diesmal jedoch öflhet sich hinter der abgewetzten Tür ein geschmackvoll möbliertes Luxusapartment mit Wasserbett! Julia wimmelt die Kunden ab und macht es sich den Abend gemütlich. […] mehr…

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    Die Ahnungslosen, Regie: Ferzan Ozpetek - (Start 3.1.)

    Er lächelt noch, als er eine Nachricht auf dem Handy liest, bleibt auf der Straße stehen – und wird in der nächsten Sekunde überfahren. Antonia (Margherita Buy) ist geschockt vom Tod ihres Mannes Massimo. Die Ärztin verkriecht sich im Haus, das sie zehn Jahre gemeinsam bewohnt haben. Lange und bewegend zeigt Ozpetek nur ihren stummen […] mehr…

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    Nirgendwo in Afrika, Regie: Caroline Link - (Start 27.12.)

    „Jenseits der Stille“ war ein bemerkenswert sensibler Wurf und „Pünktchen und Anton“ noch ein formal gelungener Kinderspaß. Ihre Verfilmung des gleichnamigen Romanes von Stefanie Zweig aber verliert sich all zu oft im Nirgendwo zwischen Panoramabildern, holpriger Erzählwebe, epischem Pathos und einem intimen Familienporträt. Der jüdische Anwalt Redlich (Merab Ninidze) ist mit seiner Frau Jettel (Juliane […] mehr…

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    Italienisch für Anfanger, Regie: Lone Scherfig - (Start 17.1.)

    So spielt das Leben, und Scherfig hat es mit der Videokamera eingefangen, wofür die Dänin das eigentlich bereits vergessen geglaubte „Dogma“-Zertifikat und den Silbernen Bären der Berlinale erhalten hat. In einer dänischen Kleinstadt eröffnet sie mit der Ankunft des jungen, sanften Pastors Andreas (Anders W. Bertheken) einen Kreislauf aus Schicksal und Zufall, Einsamkeit, Verbitterung, Tod, […] mehr…

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    Short Cuts

    ICH GEH NACH HAUSE (Start 20.12.) von Manoel de Oliveira mit Michel Piccoli: Mit konsequenter Behäbigkeit und stiller Poesie inszeniertes Porträt eines alten Schauspielers. Allein Piccoli ist hier ein edler Genuss. 3,0 SO WEIT DIE FÜSSE TRAGEN (Start 27.12.) von Hardy Martins mit Bernhard Bettermann, Michael Mendl: Deutscher Soldat kommt nach dem Russlandfeldzug in ein […] mehr…

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    Rock Star – Regie: Stephen Herek - (Start 3.1.)

    Nach „“Almost Famous“ am kaum abzusehenden Ende des Seventies-Revivals nun der Poser-Film zum schon lange angekündigten Comeback der Achtziger mit allem, was man so wirklich nicht noch mal erleben muss: strähnige Haarmatten, arschenge Lederkluft, Nietengürtel und -armbänder, breitbeiniges Pathos, Sex, Drugs und Schwermetall. Chris Cole (Mark Wahlberg, mal wieder und warum auch nicht) repariert Kopiergeräte […] mehr…