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    Gene – Libertine

    Die erfolglosen Sensibilisten versuchen es nun mal auf eigene Faust So weit musste es also kommen: Gene, die Band, die immer eine Zuflucht für all die Vergessenen und Verschmähten gewesen ist, veröffentlicht ihr viertes Album auf eigenem Label. Warum? Dies ist nicht England – und Musik von Verlierern für Verlierer lässt sich nur schwer verkaufen. […] mehr…

  • Short cuts

    Short cuts

    Nena Chokmah „Chokmah“ ist eine Energieform, die aus dem Lebensbaum strömt. In Nena ist sie aber anscheinend nicht hineingekrochen, denn die lässt zwar moderne Beats duchklingen, hört sich aber verschlafen an wie eh und je. Oder soll das verträumt sein? Ab einem gewissen Alter wirken manche Reime allerdings eher albern als niedlich-naiv: „Vertrauen ist gleich […] mehr…

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    Nicolai Dunger – Soul Rush

    Grandioses, an Min Morrison geschultes Album aus Schnöden Eine Zeit lang war es Mode, jeden talentierten Songwriter als den neuen Nick Drake abzufeiern. Mittlerweile sprechen alle nur noch vom neuen Tim Buckley. ParadigmenwechseL Doch warum? Sind die Songs schlechter geworden und die Stimmen höher? Das Großartige an Buckley waren ja weniger die Songs als vielmehr […] mehr…

  • global village

    global village

    Island Primer (NETWORK/ZWEITAUSENDEtNSI Ebenso bunt wie die Häuser im Hafen von Willemstad/Curacäo präsentiert sich diese Kollektion rarer Aufnahmen von den Niederländischen Antillen. Vor Venezuelas Küste trafen sich kubanischer Son, Tänze der Kolonialherren und perkussive Afro-Genres wie die Tumba. Ein höchst entdeckenswertes Kaleidoskop zwischen frivol-ironischer Kreol-Lyrik, ausgelassenen Festliedern und hymnischen A-capella-Nummern. 4,5 PALOPAfrica! (STERN’S/ZOMBA) Noch eine […] mehr…

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    Papa M – Whatever, Mortal

    David Pajo ist nicht nur das „M“ von Papa M oder Aerial M, man kann ihn auch auf den großen Tortoise-Alben und bei Stereolab hören. Er ist ein Mitglied von Slint und bei Bonnie JPrince“ Billy spielt er auch gelegentlich mit. Was kann man da von einem neuen Album erwarten? Post-Rock oder verhuschte Sound-Skizzen in […] mehr…

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    Loudon Wainwright III – Last Man On Earth

    Nach dem Tod seiner Mutter 1997 glaubte er, nie wieder Songs schreiben zu können. Nach langer Trauer-Einsiedelei im Heim der Gegangenen griff Loudon, der Dritte dann aber doch wieder zur Gitarre, um: klar -Songs über den Tod seiner Mutter zu schreiben, die „Missing You“ und „Living Alone“ und „White Winos“ und „Homeless“ heißen. Und den […] mehr…

  • Carole King - Loves Makes The World

    Carole King - Love Makes The Word

    Das Comeback der großen Autorin mit leider zu viel Schmus & Naivität mehr…

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    Jim O’Rourke – Insignificance

    Dass Jim O’Rourke ein bisschen aussieht wie Brian Wilson, wissen wir, dass er ebenfalls ein Meister des Pop ist, wissen wir seit dem meisterlichen „Eureka“ auch. Wenngleich man hier eher an die Verschrobenheiten eines Van Dyke Parks denken musste als an die Sandkastenspielereien des Ober-Beach-Boys. Wie Parks hatte auch O’Rourke über die Jahre verstanden, dass […] mehr…

  • Lenny Kravitz - Lenny

    Lenny Kravitz - Lenny

    Der Reimkünstler wiederholt seinen formelhaften Retro-Hippie-Rock mehr…

  • Howe Gelb - Lull Some Piano

    Howe Gelb - Lull Some Piano

    Workaholic Howe lullt uns diesmal mit Klaviergeklimper aller Art ein mehr…

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    James Hardway – Straight From The Fridge

    Jazz im Selbstversuch, gespielt, nicht gesampelt. Natürlich hat er dran rumgedreht, aber von den alten Wirkungsorten (Techno, Drum’n’Bass) ist der Londoner David Harrow jetzt meilenweit entfernt. Die großen Geistesverwandten 4hero sind gerade auf hohem Niveau gescheitert, während Harrow alias Hardway auf dieser schlanken Platte Coolness und Herzenswärme, Jazz, Mellow House und CLub mit völliger Selbstverständlichkeit […] mehr…

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    Shelby Lynne – Love, Shelby

    Shelby Lynne klingt häufig wie die kleine Schwester von Melissa Etheridge. Auf „Lore, Shelby“ untermauern Songs wie „Trust Me“, „Ain’t It The Truth“ oder „Jesus On A Greyhound“ dieses Vorurteil, indem sie sämtliche Klischees des kraftstrotzenden Power-Frauen-Röhren-Rocks bedienen. Bevor man nun erregungsschwanger den x-ten Boom ach so neuer Frauen in der Rockmusik ausruft, sollte man […] mehr…

  • Natalie Merchant - Motherland

    Natalie Merchant – Motherland

    Über die ersten Schrecksekunden muss man erst mal hinwegkommen. Natalie Merchant klingt plötzlich wie Tracy Chapman, und das ist nicht schön. Aber dann fangt sie sich wieder, alles wird gut. Tatsächlich ist sogar dieser erste Song, „This House Is On Fire“, in Ordnung, sieht man vom prätentiösen Gesang ab. Geschrieben hat ihn die Merchant während […] mehr…

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    Radiohead – I Might BeWrong – Live Recordings

    Als hätten wir’s geahnt. Hier kommt er, der Nachschlag zum Nachschlag. Das endgültige Live-Dokument der besten Band im All. Aufgenommen auf der Erde: in Oxford, Berlin, Oslo und Vaison La Romaine. Und kaum können wir erwarten, was als nächstes folgen wird: „Frohe Weihnachten mit Radiohead„? Das Unplugged-Album? Die Doppel-LP mit Coverversionen von King Crimson? Dann […] mehr…

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    John Mellencamp – Cuttin‘ Heads

    Für die einen war er der schlechte Springsteen, für die anderen der bessere Bon Jovi. John Meilencamp mochte weder das eine noch das andere sein, konnte sich aber nie so recht absetzen von den charismatischeren Kollegen aus New Jersey. Bodenständiger Rock’n’Roll war nun mal auch sein Metier, etwas anderes konnte und kann er nicht. Obwohl […] mehr…

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    Paul McCartney – Driving Rain

    Wenn gar nichts mehr hilft, geht immer noch das Lob für Mc-Cartneys linkshändiges Bass-Spiel. In all den endlosen Jahren, die Paul uns mit „Pipes Of Peace“ und „Give My Regards To Broad Street“, mit Konservatorium und Liverpool-Oper, mit Vokuhila-Frisur und Vollwertkost quälte, blieb diese eine Konstante: McCartney, der halbe Schubert in Lennon/-McCartney, prägte mit seiner […] mehr…

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    Weil es dich gibt - (Start 29.11.)

    Jonathan (John Cusack) und Sara (Kate Beckinsale) begegnen sich während des Weihnachtsrummels im New Yorker Kaufhaus Bloomingdale’s, als beide nach dem letzten Paar schwarze Handschuhe greifen. Sie verbringen den Tag zusammen, es könnte eine Liebe auf den ersten Blick sein. Doch als Jonathan sie wiedersehen will, legt Sara ihre Gefühle in die Waagschale des Schicksals: […] mehr…

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    Memento

    Ein junger Mann schüttelt ein frisches Polaroidfoto. Doch statt Konturen anzunehmen, verblasst das Bild immer mehr – und verschwindet schließlich wieder in der Kamera. So beginnt der junge britische Regisseur Nolan sein einzigartiges filmisches Deja-vu quasi mit dem Ende. Leonards (Guy Pearce) Frau wurde ermordet. Er hat dabei einen Schlag auf den Kopf erhalten und […] mehr…

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    Liam

    (Start 6.12.) In Hollywood hat der Brite Frears Star-Filme wie „Ein ganz normaler Held“ oder „Mary Reilly“ verbockt. Mit seinen tragikomischen, kleinen Milieugeschichten wie „The Snapper“ oder „Fish & Chips“ aber ist er stets eine Entdeckung. Berührend und humorvoll erzählt er nun auch von einer irisch-katholischen Arbeiterfamilie in Liverpool während der Wirtschaftskrise der 30er Jahre. […] mehr…

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    Die letzte Festung

    (Start 29.11.) Vor rund 20 Jahren ging Robert Redford als liberaler Reformer „Brubaker“ in den Knast, um einen sadistischen Direktor zu entlarven. Nun wird er als Drei-Sterne-General Irwin in ein Militärgefängnis eingeliefert, da durch seinen fahrlässigen Befehl mehrere Soldaten starben. In dieser Festung aus dem 18. Jahrhundert führt Colonel Winter ([ames Gandolfini) ein unbarmherziges Regime. […] mehr…