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    Bruce Henderson – Beyond The Pale

    Bruce Henderson – Beyond The Pale (ULFTONE/EDEL CONTRAIRE) Oklahoma, Texas, New York City: Bruce Henderson hat genau hingeschaut und hingehört auf seinen Lebensstationen, in den Bars und Trailerparks, im Laden um die Ecke, um Songs wie „August“, „Speed Rack“ und „Look At You Now“ daraus zu destillieren, auch in den,,Flatlands“ (Songtitel), wo die Antwort Jesus […] mehr…

  • Motorpsycho - Phanerothyme

    Motorpsycho – Phanerothyme

    Sie hatten ihre Zeit. Vor ein paar Jahren noch warfen die Norweger in regelmäßigen Abständen Blöcke wie „Timothy’s Monster“ oder „Blissard“ auf den Markt, wahnwitzige Wundertüten, Doppel-Alben, gefüllt mit Schweinerock, Pink Floyd, Metal, Psychedelia, Drogennebel und Gitarren-Kaskaden, die die Adepten das Fürchten lehrte. Die Fans von Motorpsycho sind seit jeher so treu wie die Anhänger […] mehr…

  • Kylie Minogue - Fever

    Kylie Minogue – Fever

    Unlängst wurde auf MTV eine Umfrage gestartet: Wer hat den schöneren Hintern, Lollipopdonna Britney Spears oder Nymphchen Kylie Minogue? Abgestimmt wurde per SMS, und da Kylie ihren Hintern (und nur den!) in der Vergangenheit doch etwas häufiger in die Kamera hielt als das Fitnesspummelchen Britney, hat sie den Contest gewonnen. Wäre wahrscheinlich anders gelaufen, hätte […] mehr…

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    Timeless: Hank Williams

    Fast nur kongeniale Interpretationen von Dylan, Cash, Beck und Crem‘ Timeless – wer die Zeit erst mal los ist, wird noch eine lange Weile in den Plattenschränken so genannter Aficionados dahinsiechen dürfen. Langeweile könnte nun auch aufkommen, wenn man liest, wer da alles dem zweifelsohne großen Hank Williams huldigt: Sheryl Crow, Beck, Bob Dylan, Emmylou […] mehr…

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    The Handsome Family – Twiliqht

    Familie Sparks erzählt unheimliche Geschichten aus Amerikas Alltag Man kann sich gut vorstellen, wie die Großfamilie Sparks irgendwo in Illinois an einem lauschigen Winterabend am Kamin sitzt und alte Folksongs singt. Nachdem dann der Nachwuchs in den Betten verstaut ist, bittet Grandpa seinen Sohn Brett und seine Schwiegertochter Rennie, einige ihrer skurrilen Geschichten zu erzählen. […] mehr…

  • Die Goldenen Zitronen - Schafott zum Fahrstuhl

    Die Goldenen Zitronen – Schafott zum Fahrstuhl

    So weit haben die Goldenen Zitronen ihre postmoderne Puzzle-Ästhetik getrieben, dass das Nächstgelegene am meisten verwirrt: Auf der Cover-Rückseite von „Schafott zum Fahrstuhl“ klebt das Titelfoto ihrer allerersten Single von 1986. Obwohl sie sich seit Jahren weigern, bei Konzerten die Stücke der frühen Dosenbier-Punk-Phase zu spielen. Eine Band, die immer streng gegenwärtig sein wollte und […] mehr…

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    Incubus – Morning View

    Von der Chili Peppers-Kopie zur eigenständigen Rock-Variante Sie haben es sich gemütlich eingerichtet, die immer noch lange nicht 30-Jährigen von Incubus. Seit zehn Jahren machen sie Musik, sind mit allen erdenklichen Nu- und Old-Metal-Bands der Welt unterwegs gewesen und entspannen sich von den anstrengenden Tourneen dann im Studio. Schon zum zweiten Mal nahm man in […] mehr…

  • Ryan Adams - Gold

    Ryan Adams - Gold

    Brillante zweite Lieferung des überaus begabten Songschreibers mehr…

  • global village

    global village

    The Bombay Jazz Palace (OUTCASTE/PIAS/CONNECTED) Nachdem die Asian Underground-Heroen Badmarsh 8C Shri schon den Klassiker „Mathar“ von Dave Pike Set durch die Groove-Mangel drehten, bringt Outeaste nun die Originale zurück: folker Kriegeis grandioses „Zoom“ ebenso wie den legendär leiernden „Acka Raga“ von Shocking Blue. Indo-Jazz aus den Sechzigern trifft modernen Sitar-Funk! 4,0 Pinikpikan Atas (TROPICAL […] mehr…

  • Ashby - Power Ballads

    Ashby – Power Ballads

    Was für’n blöder Titel „Power Ballads“. Anderseits ist er, wenn man ihn richtig liest, durchaus zutreffend, denn hier treffen elektronische und akustische Sounds aufeinander. Wenn sowas passiert, gib es ja immer zwei Möglichkeiten – entweder, der Künstler nutzt die Elektronik „songdienlich“, oder um die Songs zu „dekonstruieren“. Ersteres hat Max Goldt einmal treffend „Bessergestelltenlistening“ genannt. […] mehr…

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    Spiritualized – Let It Come Down

    Mal orchestrales Wunderwerk, mal Sofa: Jason Pierce hebt nieder ab Das Raumschiff ist gelandet, mitten auf dem Parkett des Wiener Opernballs. Jason Pierce, der LSD-Astronaut mit den ungewaschenen Haaren, Kommandant der One-Man-Show Spiritualized, hat einen Walzer geschrieben. Nichts Leichtes, ein Stück von biblischer Tiefe, mit biblischen Anspielungen, das nur auf eine Platte von biblischen Ausmaßen […] mehr…

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    Element Of Grime – Romantik

    Eine wunderbare, herbstliche Platte von Herrn Regener Zwischen Rumpeln und rostiger Trompete“ könnte auch mal eine Element Of Crime-Platte heißen, „Walzer“ oder „Melancholie“ (nicht „Melancholia“). Spiel‘ den Sven Regener! Doch so einfach macht er es uns nicht. Hieß das letzte Album sehr beliebig „Psycho“, so heißt das neue noch viel beliebiger Romantik“-doch der Gemeinplatz bezeichnet […] mehr…

  • Stone Gossard - Bayleaf

    Stone Gossard – Bayleaf

    Haken wir das gleich zu Beginn ab. Stone Gossard ist natürlich hauptberuflich Gitarrist bei Pearl Jam. Logisch, dass die Plattenfirma diese Tatsache in Form eines roten Stickers auf die Papphülle kleben musste. Obwohl das vermeintliche Verkaufsargument ja auch durchaus gegenteilig wirken könnte. Etwa dann, wenn jemand Eddie Vedder & Co gar nicht mag. Wie der […] mehr…

  • Short Cuts

    Short Cuts

    Shannon Beaty Along Came A Spider ( R i s i N G s u N) Sie wurde in Nashville geboren, zog aber bald aus nach L.A., um es dort als Singer/Songwriterin zu versuchen. Mit ihrer zarten, oft auch trotzigen Stimme und den dynamischen Folkpop-Songs erinnert Shannon Beaty manchmal an Fiona Apple ohne die Wut, […] mehr…

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    Ken Stringfellow – Touched

    Als Ken Stringfellow vor nun drei Jahren sein Solodebüt präsentierte, war das eine Revolution in eigener Sache. Der Sänger und Gitarrist aus Seattle hatte just die Posies zu Grabe getragen und musste sich dringend befreien von den engen Pop-Korsetts und den jeden Zufall vermeidenden Liedgerüsten seiner musikalischen Jugendliebe, und entsprechend verabschiedete sich „This Sounds Like […] mehr…

  • Bush - Golden State

    Bush – Golden State

    Neue Firma, neues Glück: Nach millionenschweren Rechtsstreitereien mit ihrem alten Label Trauma freuen sich Gavin Rossdale und seine drei Mitstreiter nun über Atlantic Records als potenten Partner fürs Geschäftliche – das letzte Album „The Science Of Things“ fand man im Allgemeinen nicht gut, und das, lautet nun die späte Erklärung, sei auch ein Symptom für […] mehr…

  • Farin Urlaub - Endlich Urlaub!

    Farin Urlaub – Endlich Urlaub!

    Wir wissen ja, dass Heinz Rudolf Kunze am liebsten der deutsche Randy Newman respektive Neil Young und Peter Maffay gern der deutsche Bruce Springsteen geworden wären. Bei den Ärzten war man sich nicht ganz so sicher: Standen die Ramones Pate, die Sex Pistols oder gar The Damned? Zumindest für die deutschen Bad Religion hat es […] mehr…

  • Ups..

    Brain Donor – Love Peace & Fuck

    Julian Cope kehrt mit schwer erträglichen Gitarren-Orgien zurück Visionärer Genius, persönliche Orientierung, Ikone und Bezugsgestalt für die einen, spinnerter Acid-Fresser, der nächtens nackt durchs Gehölz hüpft und sich hauptsächlich von Moos ernährt – auch „Love Peace & Fuck“, das erste musikalische Lebenszeichen des Julian Cope seit fünf Jahren, wird ihn nicht aus dieser Dualität hebeln. […] mehr…

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    Java The Cat – Basement Style

    Junge Hunde aus den USA verbraten HipHop, Rock, Ska und Punk Drei Lederjacken im urbanen Dreck nach Einbruch der Dunkelheit, sitzend. Mohawk, Dreadlocks, Wollmütze. Und dann noch dieser Titel: „Basemetit Style“. Öha. Da weiß man, was man sich eingebrockt hat, und suhlt sich schon in der sicheren Erwartung köstlich süffisanter Abscheu. Tja. Und die kommt […] mehr…

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    beats

    Detroit Grand Pubahs Funk All Y’All (JIVE ELECTRO/ZOMBA) Die Detroit Grand Pubahs sind die postmoderne Ausgabe von Parliament, und sie sorgen für die Rückkehr anarchistischen Humors in die Musik. Bereits das durchgeknallte Cover präsentiert sich in bester Funkadelic-Tradition. Musikalisch regiert dreckiger Retro-Funk mit einer gehörigen Portion Wahnsinn. Moog-Plastikbässe und -Leadsounds, schräge Bläsersätze, wüste Gitarrensoli, Technobeats […] mehr…