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    John Hiatt – Anthology

    Man tritt John Hiatt gewiss nicht zu nahe mit der Behauptung: Von manchen seiner Songs existieren ganz famose Cover-Versionen, die seinen Originalen mindestens ebenbürtig, wenn nicht noch um einiges besser sind. „The Way We Make A Broken Heart“, von Ry Cooder für „Borderline“ aufgenommen, zählt (für mich jedenfalls) genauso dazu wie Albert Lees Aufnahmen von […] mehr…

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    Echo & The Bunnymen – CrystalDays 1979-1999

    „Zimbo, Zimbo…“ – 20 Jahre hast du diese Zeile nicht gehört, und doch ist da sofort wieder dieser Magnetismus, der so viele Songs von Ian Mc-Culloch & Co. von Beginn an überlagerte. „All My Colours“ hieß der dazugehörige Titel vom 1981er-Album ,“Heaven Up Here“, das mit „Over The Wall“, „A Promise“ und „Show Of Strength“ […] mehr…

  • Short cuts

    Short cuts

    John Stewart California Blood Lines/Willard Doppel-CD mit zwei echten LP-Klassikern des großen amerikanischen Singer/Songwriters von 1969 und 1970. War „Bloodlines“ noch Country pur, erweiterte Stewart auf „Wülard“ sein stilistisches Spektrum. Beide Titel-Songs sowie „Omaha Rainbow“ sind längst Standards geworden. Für Spitzen-Assistenz sorgten James Taylor, Carole King, Doug Kershaw, Chris Darrow, Charlie McCoy, Danny Kortchmar. Keine […] mehr…

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    Linda Thompson – Give Me A Sad Song

    Begnadet mit einer der wunderbarsten Folk-Stimmen Englands, entwickelte Linda Thompson nach ihrer ersten und bislang einzigen Solo-LP (der immer noch nicht auf CD wiederveröffentlichten „One Clear Moment“ von 1985) eine noch größere Studio-Phobie (sie behauptet: Klaustrophobie) als zuvor die Kollegin Anne Briggs. Was für ein Verlust das war, machte vor fünf Jahren noch einmal die […] mehr…

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    Jeff erson Airplane – Ignition

    Am Anfang waren sie fast alle Folk-Freaks oder hatten zumindest in solchen Bands ihre (semi)professionelle Karriere begonnen, die Lovin‘ Spoonful an der Ostküste genauso wie die Kollegen im sonnigeren Kalifornien. Dann kamen die Acid Trips und Oswley Stanley de gekommenen Substanzen versorgte. Was das für einen Unterschied machte, hört man bei dem Vergleich der ersten […] mehr…

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    The Bystanders – Pattern People

    Gegründet 1962 und gern als „Man-Vorläufer“ schubladisiert. Stimmt personell (fast), doch musikalisch hatte das walisische Quintett mit den „Nachfolgern“ etwas weniger als die berühmte Bohne zu tun — trotz minimalem US-Einschlag. Zwischen 1965 und 1968 nahmen die Bystanders für PYE/Piccadilly auf (die seltene, zuvor erschienene Indie-Single „That’s The End“/“This Time“ ist hier enthalten) – leichten, […] mehr…

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    The Yardbirds – Utimate!

    Die isses! Nach ca. 327 Kopplungen weltweit ist den Amerikanern endlich der lang erhoffte Rundumschlag gelungen, der zuvor mehrfach an rechtlichen Problemen gescheitert war. Jetzt hat Rhino die erste Doppel-CD-Compilation gezimmert, die Yardbirds-Material der Eric-Clapton-, Jeff-Beck– und Jimmy-Page-Ära unter einem Dach vereint. Nur ganz wenige Sixties-Bands haben noch heute einen so guten Ruf wie diese […] mehr…

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    Simon & Garfunkel – Bridge Over Troubled Water

    Die fünf Studio-LPs des fabelhaften Duos, noch einmal remastered Der Auftritt war kurz, aber denkwürdig. Wie Woody Allen in „Annie Hall“ einen anderen Stadtneurotiker – seinen New Yorker Kollegen Paul Simon – als kalifornischen Musik-Mogul Tony Lacey total gegen dessen Image besetzte, entbehrte als Insider-Joke nicht einer gewissen Komik. Dass der sich nicht für Diane […] mehr…

  • Elvis Costello My Aim Is True Cover

    Elvis Costello - My Aim ls True

    Erste Lieferung der angereicherten Werkschau des kleinen King mehr…

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    Nickelback – SilverSideUp

    Lange keine Heroen mehr gesehen. Stattdessen haben wir stille Nachtwache am schweren Erbe von Nirvana gehalten. Alle wollten, doch keiner konnte es antreten. Das Debüt der Strokes hat wieder Mut gegeben, dass es sie doch noch gibt, diese jungtalentierten Flegel, die alles können. Und sei es nur eine Albumlänge kurz. Ganz so ingeniös ist der […] mehr…

  • Bonny Billy - More Revery

    Bonny Billy – More Revery

    Kein Traum: Will Oldham hat eine neue Platte. „Schon wieder“, werden jetzte einige stöhnen, „der soll mal ’ne Pause machen.“ Maulen kann man ja immer. Mal daran gedacht, dass „Help“ und „Rubber Soul“ in einem Jahr erschienen sind (von den Beates-Singles in der Zeit nicht zu reden)? „More Revery“ ist nur eine kleine Platte (mit […] mehr…

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    Lamb – What Sound

    Für all jene Menschen, die anno 1996 genauer hinhörten, war das selbstbetitelte Album-Debüt von Lamb eines der Alben des Jahres. Aber sowas geht nur in England: Ätherische Sängerin zeichnet schräge Koloraturen über hinterhältige Beats, deren spitze Zacken notdürftig mit überirdischen Melodiefragmenten verkleidet sind. Lamb huldigen dem polnischen Komponisten Henryk Gorecki, werden bald gefragte Remixer und […] mehr…

  • Slipknot -  Iowa

    Slipknot - Iowa

    In Amerika sind die lärmenden Brutalos mit den Masken der letzte Schrei mehr…

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    45 r.p.m

    K. Regular Girl (Tiger style) Karla Schickele, nebenbei Kopf von Ida, scheint für K. ihre dunkle, gespenstische Seite nach außen zu kehren. „Regulär Girl“ klingt wie eine LoFi-Miniaturausgabe von Richard Thompson, circa „The Sun Never Shines On The Poor“. Split-Single, B-Seite von Low, harmonischer und gewöhnlicher. 4,0 Pulp The Trees (island/mercury) „Pulp Love Life“ sollte […] mehr…

  • Leonard Cohen Ten New Songs Cover

    Leonard Cohen - Ten New Songs

    Rückkehr mit sanftem Machismo zu blassem, statischem Backing mehr…

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    Reggae

    Realms Of Rebel Jubel beim Publikum ist gewiss, wenn Tony Rebel live oder von 7inch zu hören ist. Umso gewisser, wenn ,Jah Is By My Side“ (1996) ertönt. Conscious lyrics und religiöse Trostlieder bestimmen das Jfjah“ (1997) auf dem Flames Production-Label nachfolgende Album. Besonders in der zweiten Hälfte runden gelungene Foundation-Grooves die CD ab. Lustig, […] mehr…

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    Simple Minds - Neon Lights

    Grausliche Cover-Versionen von Patti Smith, Neil Young und Bowie. Die ersten Minuten klingen wie ein mieses Bootleg von U2s „Zooropa“-Tour. Es groovt, wummert und dröhnt, dass es ein Graus ist, und das bei Van Morrisons „Gloria“. Aber den Song covern U2 doch schon seit Jahren nicht mehr? Ach so, dann sind das die Simple Minds. […] mehr…

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    Cast – Beetroot

    Während sich der Liverpool FC anschickt, wieder weLtbester Club zu werden, zersplittert der Pop in ‚Pool in tausend Scherben. Die Musikszene der Hafenstadt war nicht immer so erfolgreich wie in den frühen Sixties oder frühen Eighties, doch stand das Prädikat „Made in Liverpool“ stets für Offensive und Großspurigkeit, Melodie und schlüssige, einprägsame Sounds: A sense […] mehr…

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    Bob Geldof –

    Der weiße Ritter leistet leider seinen musikalischen Offenbarungseid Sir Bob hatte honorige Momente. Mit den Boomtown Rats, im Clinch mit Hexe Maggie, als Vater Theresa, in der Rolle des liebeskranken Tölpels, als treu sorgender Daddy. Da verzieh man ihm so manch peinlichen Auftritt, Verblasenheit, Selbsterniedrigung, Larmoyanz. Und so manche miese Platte. Diese hier nicht. Geldof, […] mehr…

  • Stereolab - Sound-Dust

    Stereolab – Sound-Dust

    Stereolab sind Forscher. Sie sind Strategen. Also suchen und finden. Dann das alles in einem Setzbaukasten gefallig justieren. Damit retteten sie in den Neunzigern des vergangenen Jahrhunderts den Indie-Rock nebenher fürs Feuilleton und haben, wichtiger, die schönsten Pop-Kehrreime auf die strenge Architektur und repetitive Wucht der Minimal Music erdacht. Kinderliedhaft. Durchtrieben. Vibrierend. Euphorisierend. Am liebsten […] mehr…