• Stereolab - Sound-Dust

    Stereolab – Sound-Dust

    Stereolab sind Forscher. Sie sind Strategen. Also suchen und finden. Dann das alles in einem Setzbaukasten gefallig justieren. Damit retteten sie in den Neunzigern des vergangenen Jahrhunderts den Indie-Rock nebenher fürs Feuilleton und haben, wichtiger, die schönsten Pop-Kehrreime auf die strenge Architektur und repetitive Wucht der Minimal Music erdacht. Kinderliedhaft. Durchtrieben. Vibrierend. Euphorisierend. Am liebsten […] mehr…

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    Jazz

    Rebecka Gordon Jiddish’n Jazz Ist s ein Wunder, wenn alte jiddische Songs so jazzgemäß wirken? Oder einfach die Selbstverständlichkeit, mit der die warme Stimme der Sängerin Rebecka Gordon alte Geschichten erzählt? Sind’s die dezent groovenden Arrangements ihres Pianisten Claes von Heijne? Fest steht: Die Welt des Jazz ist um ein Dutzend Ohrwürmer und eine sehr […] mehr…

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    22 Pistepirkko – Rally Of Love

    Die Musik ist freundlich. Schon ein wenig Karo-Hemd. Doch ohne plumpe Zutraulichkeit Kein kumpelhaftes Schulterklopfen. An diesem Tresen wird nicht gegrölt Manche mögen die Musik verschroben finden. Ihre Macher aber sind nur vielseitig interessiert. Wenn die drei von 22 Pistepirkko ein wenig Entspannung von ihrer Band suchen, knöpfen sie sich unter dem Etikett The Others […] mehr…

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    Shawn Colvin – Whole New You

    Nach Heirat und Baby ein neues Album in exzellentem Klang-Design Das neue Album, sagt Shawn Colvin, sei ein schwieriges gewesen, eines, dessen inspirierte Momente nicht im großen Fluss kamen, sondern mühsam errungen werden mussten. „Am Ende“, kommentiert die Künstlerin, „ist man gezwungen, einfach seinen Standards zu vertrauen.“ Ein Deutungsmuster für den Kampf mit der Kunst […] mehr…

  • Short Cuts

    Short Cuts

    SourJazz Lost For Life (GHOST RIDER/IMPORT) New York City Rock zwischen Punk und Sleaze, Riff-Kantigkeit und Jazz-Kunst, brachialem Keller-Grollen und psychedelischen Eskapaden. Das fast zehnminütige „No Fun(house)“ beginnt mit floydianischem Mood-Mosaik, wechselt ins Stooges-Standard-Fach, so haarig wie unernst, um schließlich einen Satz Bläser hinzuzuziehen und sich in seltsam dissonanten Sound-Kaskaden zu entladen. Auch die Coverversion […] mehr…

  • Clem Snide - The Ghost Of Fashion

    Clem Snide – The Ghost Of Fashion

    The record you are about to listen to is intended to make you feel less lonely“, schreiben Clem Snide auf ihrer Website. So unwahrscheinlich und inead das auch klingen mag – es stimmt Wer die schiefzahnige Bittersüße des Vorgängers „Your Farorite Music“ zu schätzen wusste, der weiß um die wohltuenden Kräfte dieser seltsamen kleinen Band […] mehr…

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    Catie Curtis – My Shirt Looks Good On You

    Irgendwie coole Plattentitel hat es ja, das Käthchen. „A Crash Course In Roses“ hieß ihr letztes, „My Shirt Looks GoodOn You“ klingt auch nicht schlecht. Wie eine ganze Geschichte, die noch niemand erzählt hat. Aber nein: „Take your time, stay for breakfast/ And teil me why diät tattoo / Why drive home this morning?/ My […] mehr…

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    The Walkabouts – Ended Up A Stranger

    Prinzip Hoffnung. Nach „Train Leaves At Eight“ mit halb schwachen Interpretationen europäischer Lieder von Theodorakis bis Distelmeyer ist „Ended Up A Stranger“ mehr als ein Zeichen fortschreitender Rekonvaleszenz bei den Walkabouts. Nicht etwa, dass die kanalisiert ungestümen Kräfte von“5carniger“(1991) oder die nachgerade sakrale Dichte vom halb-sinfonischen „Denis Road“ (1995) zurückgekehrt wären. Aber eine in sich […] mehr…

  • ELton John - Songs From The West Coast

    Elton John - Songs From The West Coast

    Die beste Platte seit langem nahm Elton ausgerechnte in LA. auf mehr…

  • Hip Hop

    Hip Hop

    HiP HOP VON OLIVER HÜTTMANN Blumentopf EinsA (Four musiC) Die Münchner waren nie schlecht, aber auch nie wirklich aufgefallen. Das dritte Album könnte das Quintett nun weit nach vorne bringen. Die immer schon exzellenten, zuweilen abgedrehten Texte sind unterlegt mit vielen, verspielten und dennoch auf den Punkt produzierten Sounds, die famos und auf ihre Art […] mehr…

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    ‚Til WeOutnumber ‚Em – Righteous Babe

    Was ist die beste Methode, Verdienst und Vermächtnis eines Musikers umfassend zu vermitteln? Klar: Man singt seine Lieder. Mag das bei Costello noch klappen und bei Lennon schon schwieriger sein, so ist es bei Woody Guthrie -jemandem also, der Bob Dylan erst möglich gemacht hat – ausgeschlossen. Außer, man tut es so wie hier. In […] mehr…

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    Eskobar -There’s Only Now

    Künstlerisches Begehr und entzauberte Realität. Ein Pärchen, das sich durchweg schnell finden kann. Auch Eskobar sind ein bisschen in diese Falle getappt. Eine „Keine Kompromisse“-Attitüde sei seiner Band ganz bestimmt anhängig, erzählt Sänger Daniel Bellqvist gerne. Und die Plattenfirma dröhnt: „Musik aus Skandinavien! Qualität, Qualität!“ Und vermeldet prompt, auf dem neuen Album seien aber gaaanz […] mehr…

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    Gorky’s Zygotic Mynci – How I Long To Feel That Summer In My Heart

    All die Dinge, die man über Gorky’s Zygotic Mynci sagen kann, führen nur zu einem Ergebnis: Es ist ein Wunder, dass es die fünf Waliser Bänkelsänger überhaupt noch gibt! Schon ihr Bandname ist beispiellos bescheuert: Nach Maxim Gorky sollen sie sich einst benannt haben, die Plattenfirma indes übersetzt den absonderlichen Moniker mit „Dumm fickender Affe“. […] mehr…

  • Suzanne Vega - Songs In Red And Gray

    Suzanne Vega - Songs In Red And Gray

    Ohne Mitchell Froom, aber mit Songs wie in großen früheren Tagen. mehr…

  • Spain - I Believe

    Spain – I Believe

    Love has left me all alone“ leidet Josh Haden in „Long Time Ago“. Wer dachte, dass sich auf „I Believe“, dem dritten Album von Spain, etwas geändert hätte, kennt den Songwriter und Bassisten der kalifornischen Langsamkeits-Fanatiker schlecht. Nein, Char- lie Hadens Sohn ist derselbe geblieben und mit ihm seine Songs: Ein jeder endet genau so, […] mehr…

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    Short Cuts

    Alice Cooper – Dragontown (Eagle Rock/Edel) Auf den guten alten Alice kann man sich verlassen. Der verzichtet auf alberne Modernitäten und schöpft stattdessen auf dem 27. Album weiter seinen anscheinend unendlichen Fundus an klassischem Hardrock aus. Natürlich geht es wieder um Sex, Tod, Geld – was die Gesellschaft eben so antreibt. Zwischendurch tischt er mit […] mehr…

  • Nick Lowe - The Convincer

    Nick Lowe – The Convincer

    Dig my mood? Klar doch, Nick. Es kostete ja keine Überwindung, die Kurve mitzufliegen, die der Brite im letzten Drittel seiner bewegten Karriere nahm. „The Impossible Bird“ hatte sie schon 1994 sanft, aber mit bestimmtem Country-Twang beschrieben, mit „Dig My Mood“‚ ging es dann vor drei Jahren endgültig in den schwerelosen Gleitflug des gezeichneten Lebemannes. […] mehr…

  • roots

    roots

    K.T.Oslin Live Close By, Visit Often Dieser Frau verdanken wir das schöne Song-Intro: „Women peak at 40, men at 19/ I remember laughing my head off when I read that in a magazine.“ Kay Toinette Oslin, die Wahl-Texanerin mit der Schwäche für „Younger Men“ (so der Songtitel zum Zitat), muss es wissen, schließlich schaffte sie […] mehr…

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    Rich Hopkins & Luminarios – My Lucky Stars

    Can Neil Young set me free?“ Das kann und darf vielleicht nur einer im schwarzen Loch fragen, dem diese Wahlverwandschaft buchstäblich aufgezwungen wurde. Seine ersten Neil-Platten, versichert der Mann aus Tucson, habe er jedenfalls erst jenseits der 30 erstanden, lange nach denen der Seeds und von Jefferson Airplane. Also kredenzt uns Rieh Hopkins den „N. […] mehr…