• Alternativen

    Alternativen

    Kathastrophy Wife Amusia {E F a ) Auf der letzten Ausfahrt knapp vor der Vergessenheit meldet sich Ex-Babes in Toyland-Frontfrau Kat Bjelland mit neuer Band zurück. Abgesehen vom multiplen Kreisch-Chorus im eröffnenden „Gone Away“ hat sie den Riot-Grrl-Gestus weitgehend abgelegt und konzentriert sich (mit männlichen Begleitern!) auf kompakten Punk-Rock alter Schule. Im Vergleich zu früher […] mehr…

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    Staind – BreakTheCycle

    Es sind gar nicht die Fakten, die an Staind interessant sind. Nummer eins in den USA, nach wenigen Tagen schon Platin – na und? In Nu-Metal-Zeiten ist alles möglich. Nun sind Staind allerdings überhaupt nicht Nu, sondern nur Metal und darum ein bisschen anders als alle anderen. Sie verzichten auf Rap und Posen. Sie blicken […] mehr…

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    AM/FM – Mutilate Us

    Brian Sokel und Michael Parsell sind ein gutes Team, keine Frage. Sokel, früher mal bei den Sonderlingen von Franklin im Vorstand, ist einer, dessen Kunst geformt und ans Tageslicht gezerrt werden muss, bevor sie für viele genießbar wird, und zu solchem Zweck lud sich der sensible Liedschreiber seinen alten Kumpel Michael Parsell an die Seite. […] mehr…

  • Tantric

    Tantric

    D a sitzen sie in der Garderobe eines Football-Stadions irgendwo in den USA. Durchgeschwitzt, aber glücklich, wähnen sich drei junge Männer am Ziel ihrer Träume. Gitarrist Todd Whitener, Drummer Matt Taul und Bassist Jesse Vest von Days Of The New haben für ihr Debütalbum eine Platin-Auszeichnung entgegennehmen können, sie sind fast stündlich auf MTV zu […] mehr…

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    Laurie Anderson – Life On A Strinq

    Anderson trifft Melville. Darauf ist vielleicht noch niemand gekommen. Nachdem aber Laune selbst vor zwei Jahren mit „Songs And Stories Of Moby Dick“ eine multimediale Bearbeitung von Herman Melvilles Obsessions-Klassiker auf die Bühne brachte, sind die Parallelen aufgeschlagen. Nicht selten lotste Laune Anderson ihr Publikum in den vergangenen 20 Jahren mit maritimen Metaphern durch die […] mehr…

  • Short cuts

    Short cuts

    Edith Frost Wonder Wonder (DRAG CITY/ IMPORT) Ihre Fotos weisen Edith Frost als Reh aus, als Zimperliese. Doch wohnt den ätherisch-wundersamen Songs dieser Frau eine dunkle, skrupulöse Seite inne, die den Hörer in einen Mikrokosmos intimer Träume und Phobien zieht und dort gefangenhält „Wonder Wonder“ erweist sich als Synthese ihres auratischen Debüt-Albums „Calting Over Time“ […] mehr…

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    Yakou Tribe – Road Works

    Wenn Berliner Musik machen, als wären sie lebenslang durchs amerikanische Heartland gekurvt, kann das bös krampfig enden. Nicht so bei den vier Herren vom Stamme Yakou. „Hörenswert“ meint Lee Townsend, der als Produzent von Bill Frisell, John Scofield & Co. die Credibility Jazzverwandter Americana bestens beurteilen kann. Am wenigsten überrascht das bei Kai Brückner. Schon […] mehr…

  • Maxwell - Now

    Maxwell – Now

    Fürs Debüt fuhr er 1996 gleich ein Konzept auf. Einziges Thema auf „Maxwell’s Urban Hang Suite“: die Nachwehen einer Liebesaffäre. Dann ging’s an den Überbau: „Embraya“ kam zwei Jahre später spirituell daher. Doch jetzt hat der New Yorker Neo-Souler die Freuden des Carpe diem entdeckt und konzentriert für JVow“ Sinne wie Stimme aufs Hier 8C […] mehr…

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    Super Furry Animals – Rings Around The World

    Das ist eine komische Welt, in die uns die Super Furry Animals entführen, eine überschwängliche, heillos schwelgerische, die ihr Geheimnis dann doch bewahrt und sich jedem simplen Zugriff verwehrt. Im Booklet des neuen, fünften Albums „Rings Around The World“ (man singt wieder englisch!) entwerfen die skurrilen Waliser eine Cartoon-hafte, scherenschnittartige Szene irgendwo zwischen den Teletubbies […] mehr…

  • Bjork - Vespertine

    Bjork - Vespertine

    Die eigenwilligen Poeme werden von Pop-Strukturen durchlöchert mehr…

  • Graeme Downes - Hammers And Anvils

    Graeme Downes – Hammers And Anvils

    Es gibt Songwriter, die schreiben im Prinzip immer wieder dieselben zwei Songs. Weil sie das besonders gut können, sieht man ihnen die mangelnde Flexibilität gerne nach. Und es gibt Songwriter, die schreiben viele verschiedene Songs. Wenn sie das gut können, wird der Vorwurf der Beliebigkeit kaum aufkommen. Graeme Downes gehörte schon in seiner Zeit mit […] mehr…

  • global village

    global village

    Gigi Die Weltelite des Jazz hebt eine 27-jährige Äthiopierin auf den Schild, und das völlig zu Recht. Ihr meüsmatischer Gesang hypnotisiert, keine Geringeren als Wayne Shorter und Pharoah Sanders solieren auf dieser brillanten, von Bill Laswell verantworteten Produktion. 4,5 Afro Celt Sound System Vol. 3: Further In Time (REAL WO R 101 V I RG […] mehr…

  • A Camp

    A Camp

    Nina Persson stellt man sich auch heute noch allzu gern so vor, wie sie vor sechs Jahren auf dem Cover der besten Cardigans-LP, „Life“, posierte: als schutzbedürftige Eisprinzessin mit Lipgloss und einer Sonnenblume aus Plastik am Ringfinger. Die ostentative Niedlichkeit jedoch erwies sich als Trug: Die Schweden coverten das Black Sabbath-Credo „Sabbath Bloody Sabbath“ und […] mehr…

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    Sparklehorse – It’sAWonderfu Life

    Sonderling Mark Linkotts lässt es düster orgeln und scheppern Mark Linkous liebt Tiere. Spinnen und Käfer, Spatzen und Esel hat der Sonderling aus Virginia bereits besungen. Die Booklets seiner Alben schmückte er mit wirren Insekten-Schnappschüssen, seltsamen Putten und skurrilen Skulpturen aus. Den Titel seines Debüts „Vivadixiesubmarinetransmissionplot wählte er so, dass niemand ihn unfallfrei aussprechen konnte. […] mehr…

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    HIM – Deep Shadows And Brilliant Highlights

    Langsam, aber sicher wird aus Ville Valo Jon Bon Jovi. Denn nach kolossalen Erfolgen als hardrockender Teenie-Star will er nun offenbar auch noch die Herzen etwas in die Jahre gekommener Friseusen und Chefsekretärinnen erobern. Aber keine Angst, liebe Springsteen-Fans, bisher haben sich der Finne und seine schräg herausgeputzten Schergen nicht der „Verbubblegummisierung“ Brucescher Americana verschrieben. […] mehr…

  • roots

    roots

    Scott Miller Thus Always To Tyrants (SUGAR HILL/FENN) Der Name verpflichtet Nach Roger und Julie und Buddy nun also Scott Miller – weder verwandt noch verschwägert wohL Einen Namen konnte sich der Mann bereits mit den V-Roys machen. Sein bis auf „Mirade Man“ (Acuff Rose-Katalog, nicht Costello) komplett allein verfasstes Solodebüt mit The Commonwealth – […] mehr…

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    Spearmint – A Ditferent Lifetime

    Songs about falling in love/ Songs about being in love/ Songs about saying goodbye.“ Ein Blick ins Booklet genügt, um zu wissen: Geändert hat sich bei Spearmint nichts. Vier Fünftel der Band sehen immer noch wie das Gegenteil von Weltkarriere aus, und natürlich ist auch das Mini-Album „Oklahoma“, eine Art Versuch über das Weihnachtsfest, den […] mehr…

  • Mercury Rev - All Is Dream

    Mercury Rev - All Is Dream

    Das Gesicht der Nacht. Es ist voller Ruhe und Abgeschiedenheit. Wenigstens für den, der es zu erkennen vermag. Es ist die beste Zeit, sich oder jemand ganz anderes zu finden. Alles ist ein Traum, nichts wird besser sein. Ab und zu nur schießt ein kleiner Irrstern vorbei. Absender sind die Herren von Mercury Rev. Zumindest […] mehr…

  • Short cuts

    Short cuts

    Sum41 All Killer, No Filier imercury) Den einen oder anderen Filier haben die Amerikaner schon eingebaut, aber die Killer überwiegen tatsächlich. In „Fat Lip“ wird fröhlich zusammengefaßt, was an Rap-Punk-Pop albern ist – um dann genau diesen Sound auszureizen. Blink revisited? Natürlich, aber Sum41 nehmen sich dabei selbst nicht so ernst, haben einen Sinn für […] mehr…

  • 2001 erschien das Strokes-Debüt 'Is This It', das die Band kommerziell erfolgreich machte.

    The Strokes – Is This It

    Die coolste Band der Welt spielt auf ihrem Debüt elf Monstersongs mehr…