• Hip Hop

    Hip Hop

    The Liks X.O.Experience uoud/epio Die Scherzbolde und selbsternannten Schirmhetten der Anonymen Alkoholiker haben fürs vierte Album ihren Namen Tha Alkaholiks verkürzt. Ihr HipHop-Gebräu ist aber weiterhin so irrwitzig, als hätten James Brown, George Clinton und Dr. Dre zuviel gesoffen. 3,0 MC Solaar Cinqueme As (eastwest) Er ist der Souverän des französischen Rap, aber längst kein […] mehr…

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    Jazz

    Fredrik Lundin Overdrive Choose Your Boots (SIUNT/SUNNY MOON) Tieftönende Bläsersätze und Slideguitar-Klänge tragen bei zu durchweg originellen Arrangements, mit denen Frederik Lundin beweist, dass es ihn nicht nur als Saxer und Komponisten zu entdecken gilt Fusion-Jazz, bei dem alle sieben Songs ganz eigene Stimmungen, Klang- und Groove-Welten aufbauen? Dänen ist alles zuzutrauen, zumindest diesem Quintett […] mehr…

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    The Frank And Walters – Glass

    As time goes by. Mr. Noel Gallagher machte einst den Gitarren-Roadie für sie und fühlte sich darob zu Höherem berufen, ihr Debüt „Trains, Boats And Planes“ schaffte 1991 gleich die UK-Top 40, Radiohead machten damals das Vorprogramm für das Trio um die Linehan-Brüder. Doch wer fünf Jahre für den Nachfolger braucht, kann die große Karriere […] mehr…

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    Dziuks Küche – Hauptsache Wind

    Deutschsprachiger Blues in Deutschland – ein dunkles Kapitel Charlie Schreckschuss, Blueswurscht, Gebrüder Engel. Ungezählte zwölf Takte. Genug Zutrauen, die große alte Spielart auszubreiten und darauf die eigene Variante zu zeugen, entwickelte) hier zu Lande kaum wer. Da nimmt, wer mag, mit Stefan Stoppok vorlieb, der jedenfalls eigenen Stil hat Und dann steht einer wie Danny […] mehr…

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    Preston School Of Industry – All This Sounds Gas

    Solo-Album von Scott Kannberg, das an seine Band Pavement erinnert All This Sounds Like Pavement“ müsste der Titel des ersten SoloAlbums von Scott Kannberg eigentlich lauten. Der Mann, der bei einer der großartigsten amerikanischen Bands der letzten Dekade die zweite Gitarre bediente, macht es nämlich Stephen Malkmus nach und bringt unter anderem Moniker dieselbe Musik […] mehr…

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    Andrew Bird – The Swimminq Hour

    Beim Stichwort Chicago denkt kaum noch jemand an Post-Rock, und auch Andrew Bird, der dort residiert, ist vom flügellahm gewordenen Gefrickel so weit entfernt wie Tortoise von einer aufregenden Platte. Postmodern aber ist Birds Schaffen dennoch: Gleichermaßen begnadet wie besessen spielt er die Violine und singt dazu mal wie ein Soulman und mal wie ein […] mehr…

  • Short cuts

    Short cuts

    Jose Padilla Navigator (eastwest) Zweites Album des langjährigen DJs vom Caft del Mar auf Ibizi: Downbeat, ganz zart und anschmiegsam, Breakbeats, Popmelodien und Jazz, alles so mediterran und meditativ arrangiert, dass man Walgesänge zu hören scheint und vor Sonnenuntergang einpennen könnte.3,0 Stereomud Perfect Seif (E P i c / s o n y ) Das […] mehr…

  • Thalia Zedek - Been Here And Gone

    Thalia Zedek – Been Here And Gone

    Come, Uzi und Live Skull waren die Bands, in denen Thalia Zedek seit den Achtzigern mitspielte im internationalen Zirkus Indie. Nach allem, was man hört auf ihrem Solodebüt, ist sie dem Gedanken dahinter treu geblieben. Es ist wohl ganz ihr eigener. Besonders Come waren eine Band, deren paar Platten Bestand haben und die in einer […] mehr…

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    James – PleasedTo Meet You

    Seit geraumer Zeit schon fiept und rumpelt, wabert und hallt es bei James immer mehr. Brian Eno darf die Regler schieben, und waren auf „Millionaires“ noch ganze drei Stücke goutierbar, so sind es diesmal mit viel Wohlwollen noch zwei. Verwundern darf dies nicht: In gleichem Maße, wie Tim Booth sich stimmlich Bono Vox annäherte, mutierte […] mehr…

  • global village

    global village

    Dhaf er Youssef Electric Suti (ENJA/EDEL CONTRAIRE) Hardcore-Meditationsmusik von sirrender Intensität ist das, was Sänger und Oud-Spieler bussef da mit seiner brillanten Begleitcombo (Markus Stockhausen, Doug Wimbish, Dieter Ilg, Will Calhoun) genau zwischen die Stühle der Jazz-Avantgarde und der so genannten Weltmusik schmettert 4,5 Ghana Benali &Timnaa WildHarissa (network/2001) Ghalia Benali singt, haucht und verwirrt […] mehr…

  • Roots

    Roots

    The Moondog Show Far (BUFFALO RECORD5) Sie führen uns ja gern ein wenig in die Irre, diese Schweizer. Als vor ein paar Jahren Hank Shizzoe sein Werk mit „Low Budget“ begann, tippte auch alle Welt auf einen Hänger aus Wyoming und nicht aus Bern. Seine Landsleute von der Moondog Show erklären Basel nun kurzerhand zum […] mehr…

  • Basement Jaxx - Rooty

    Basement Jaxx – Rooty

    „Rooty“ ist der Name einer regelmäßig in einem Irish Pub zu Brixton abgehaltenen Club-Nacht, die Felix Buxton und Simon Ratcliffe ins Leben riefen, um neue Musik sozusagen direkt am Kunden zu probieren seit dem Debütalbum ihres gemeinsamen Kuntvehikels Basement Jaxx haben sich die Trends schließlich gleich mehrfach geändert, und da bleibt man besser möglichst nah […] mehr…

  • Rialto - Night On Earth

    Rialto – Night On Earth

    Rialtos bekanntester Song, „Monday Morning 5.19“, war nicht nur eines der zahllosen Stücke, die exakt genauso begannen wie der Ronettes-Klassiker „Be My Baby“. Es steckte auch voll kühler Eleganz und latenter Schwermut – und selbst in den hiesigen, fast immer deprimierenden Britpop-Oubs fand sich stets eine beträchtliche Anzahl an jungen Hipstern glamourös genug, um zu […] mehr…

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    Honeydogs – Here’s Luck

    D as hohe Lied auf die neue, klassisch verpflichtete Songwriter-Klasse, die der Mittlere Westen der USA – speziell St. Louis und die Twin Cities Minneapolis/St Paul – in den 90er Jahren hervorgebracht hat, ist schon oft gesungen worden. Die meisten Strophen gehörten dabei den Antipoden Jeff Tweedy/Jay Farrar und Gary Louris/Mark Olson. Und im Refrain […] mehr…

  • Short cuts

    Short cuts

    Andre Williams Bait And Switch Der betagte Rhythm 8C Blues-Hustler betätigt sich einmal mehr als frivoler Fallensteller für Feministinnen, die Zunge bis zum Anschlag, lechzend und lüstern. „Sling her, bang her and give her cab fare home“, rät der Filou, und das rüde, unkeusche Backing kommt von Robert Quine, Lonnie Youngblood sowie diversen ehemaligen A-Bones. […] mehr…

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    Built To Spill - Ancient Melodies Ot The Future

    Gelungenes Gitarren-Werk des Independent-Helden Doug Martsch Stets unrasiert sitzt Doug Martsch nach wie vor am liebsten mit Frau und Sprössling auf der Veranda seines Hauses in Idaho. Dort klimpert er auf der Gitarre, raucht oder macht Yoga-Übungen. Nur widerwillig verlässt er den Kartoffelstaat, um Konzerte in ganz Amerika zu geben. Laut Augenzeugenberichten hat er dann […] mehr…

  • Catatonia - Paper Scissors Stone

    Catatonia – Paper Scissors Stone

    Nanu, was ist denn mit Cerys Matthews los? Streicher wehen über einem trägen Rhythmus, und am ungezogenen Speed-Girl des Britpop nagt der große Zweifel: „What am I doin‘ here? Goodbye godspeed, I can’t give you what you need/ (…) I’m as lost as you are…“ Nun gut, der Affenzahn speziell der Jahre 1998/99 nebst Boulevardisierung […] mehr…

  • Beats

    Beats

    Moloko All Back To The Mine (ECHO/ROADRUNNER) Irgendetwas scheinen die Songs von Moloko zu haben, was sie für die Zunft der Remixer besonders attraktiv macht Und so findet man nun 21 Variationen der Highlights aus den Jahren 1995 bis 2000 auf einer Doppel-CD versammelt Die unverwechselbare Stimme von Roisin Murphy, zwischen sexy und neurotisch, verhindert, […] mehr…

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    Train – Drops Ot Jupiter

    Das wurde auch Zeit: Drei Jahre haben Train für ihr zweites Album gebraucht, drei Jahre, in denen das Quintett aus San Francisco mit langen Konzertreisen und Liedern auf Soundtracks zu Teenager-Soaps durch die zuvor mühsam geöffnete Tür zum großen Ruhm schlüpfte – die Single „Meet Virginia“, ein hymnischer Track aus MOR-Genügsamkeit und New-Rock-Melodramatik, hatte Amerika […] mehr…

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    Phillip Boa & The Voodoo Club - The Red

    Boa reaktiviert den Club und schmückt sich mal nicht mit fremden Federn mehr…