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    Frankie Valli & The Four Seasons – In Season – The Anthology

    Mittlerweile sind sie fast alle tot: Pop-Idole, die sowohl vor als auch nach den Beatles Millionenhits hatten, der arme Roy Orbison genauso wie Elvis und Kettenraucher Sammy Davis jr. Frankie Valli nicht! Der erfreut sich mit 70 noch guter Gesundheit und gestand kürzlich dem Branchenblatt „Billboard“ nicht ohne Stolz, er finde es gar nicht schlecht, […] mehr…

  • Bob Marley & The Wailers - Live At The Lyceum

    Bob Marley & The Wailers – Live At The Lyceum

    Weil Bob Marley für „Catch A Fire“ und das noch im selben Jahr veröffentlichte „Burnin“‚ die weitaus meisten Songs geschrieben hatte, war das für Chris Blackwell Grund genug, ihn endlich auch als den Star des Ensembles zu protegieren. J^Jatty Dread“ war denn auch – ohne Bunny Livingstone und Peter Tosh eingespielt genau genommen gar kein […] mehr…

  • The Everly Brothers Original Album Series Cover

    The Everly Brothers - It’s Everly Time / A…

    Zwei glänzende Alben der Brüder aus der Zeit nach dem Label-Wechsel. Als die Everly-Brüder ins Lager der Warner-Brüder wechselten, war Cadence-Boss Archie Bleyer sicher: Die werden bei der jungen Firma eine satte Bauchlandung erleben. Das Gegenteil trat ein: Nie war das Sanges-Duo -1960 mit gleich zwei LPs auf Platz 9 der Hitparade! – erfolgreicher. Inzwischen […] mehr…

  • Ramones

    Ramones

    Es bleibt bei dem, was ich im Oktober ’99 an dieser Stelle behauptete: „Hey! Ho! Let’s Go“ ist das ultimative Doppel-Set dieser Band, bei dem sich ausnahmsweise mal jede Kritik an der „Best OP-Auswahl verbietet. Nur nicht für eingeschworene Ramones-Fans. Für die halten die „Expanded Editions“ von „Leave Home“ (4,5), der dritten LP „Rocket To […] mehr…

  • Ups..

    45 r.p.m.

    Pulp Sunrise (Island) Nicht halb so catchy wie „Common People“, nicht so rassig wie „Razzmatazz“ und doch brillanter als beide: „Sunrise“ ist sechs Minuten Drama ohne wabbeliges Pathos, ist kühne Ambition aus vielfach verästelten Gitarren und einer Melodie, die ihren herben Charme mehr andeutet als aufdrängt. „I used to hide from the sun“, singt Jarvis […] mehr…

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    Dave Navarro – Trust No One

    Man mag sie ja normalerweise gar nicht hören, die Soloalben von Gitarristen berühmter Bands. Egal, ob sie von John Frusciante oder Richie Sanibora, Jerry Cantrell oder James Iha kommen. Die schlauen unter ihrer Zunft würden uns nie damit belästigen. Ein Solowerk von The Edge oder Peter Bück? Wohl kaum. Bei Nave Navarro ist das alles […] mehr…

  • Short cuts

    Short cuts

    Michel van Dyke Die große Illusion c p o l y d o r ) Er schreibt nicht nur Songs für Echt, er klingt inzwischen auch genau wie seine kleinen Freunde. Michel van Dyke hat das Album aufgenommen, zu dem Echt noch nicht gekommen sind, weil sie lieber nackt über die Reeperbahn laufen, statt sich […] mehr…

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    alternativen

    Summer Hymns A Celebratory Arm Gesture (MISRA/CARGO) Ganz wie der Name schon sagt: Die richtige Platte zur richtigen Zeit. Hat mit so genannten Sommerhits ebenso wenig zu tun wie mit hymnischer Verklärung, ist aber an lauschigen Sommerabenden die reine Wonne. Minutenlang gleitet die Musik sanft wie ein melodiöses Lüftchen ins Ohr, nur um immer wieder […] mehr…

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    Tied & Tickled Trio – Electric Avenue Tapes

    Seit fünf Jahren arbeiten die Weilheimer um die Notwist-Brüder Micha und Markus Acher an einer Verbindung von Klang und Dynamik, die Rhythmisches vor- und zurück gibt. Musik, die kommunikative Atmosphäre herstellt und etwas sagt. Von echter, unverbildeter Innovation ist hier die Rede, nicht von reglementiertem Konservativismus und auch nicht von charmant-schräger Piepsigkeit. Live eingespielt im […] mehr…

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    Tram – Frequently Asked Ouestions

    Um Mäßigung geht es bestimmt nicht, wenn eine britische Band im Jahr 2001 so leise spielt, dass es schon wieder laut ist. Tram aus London klingen eher, als ob sie sich sehr anstrengen müssen, damit man überhaupt etwas hören kann. Obwohl keiner ernsthaft fragen würde, zählt Sänger und Bandleader Paul Anderson im Internet auf, von […] mehr…

  • Tiffany Anders - Funny Cry Happy Gift

    Tiffany Anders – Funny Cry Happy Gift

    Es ist sicherlich ungerecht, das Album einer unbekannten Songschreiberin, gleich im ersten Satz mit großen Namen in Verbindung zu bringen. Ungerecht, weil sie ja ihre eigene Persönlichkeit ausdrücken möchte, und auch ungerecht gegenüber der Konkurrenz, die nicht auf solche Verbinmischung übernommen und ist auf neun von zehn Songs an Gitarre, Orgel, Piano und Schlagzeug zu […] mehr…

  • Faithless -  Outrospective

    Faithless – Outrospective

    Das Pulver schien verschossen. Nach besiegter Insomnia war bekanntlich Gott der DJ. Getanzt wurde trotzdem nur einen irdischen Sommer lang. Verendet sind die Großtaten schließlich auf Proll-Samplern wie „Kneipenhits Teil 3“. Die Ehrlichkeit gebietet daher: Wären Faithless gar nicht mehr aufgetaucht, die Trauer hätte sich in Grenzen gehalten. Für den Rausch gibt es ja noch […] mehr…

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    The Beta Band – Hot Shots ll

    Der Fluch des Talents: Zuviel davon in jungen Jahren kann den Künstler straucheln lassen. Die stark erigierte Persönlichkeit drückt aufs Bewusstsein, das Wesentliche hängt zum Hals heraus, der Wahnsinn greift um sich. Fragen Sie mal die Beta Band. Nach drei hoffnungsträchtigen EPs mit ordentlich Vorschussplus belastet geriet ihr erstes reguläres Album zu einem der frappierendsten […] mehr…

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    David Axelrod

    Die Frage ist, wer hin wen adelt. Ist es James Lavelle vom einst übercoolen Headshop-Label Mo‘ Wax echt eine so große Ehre, eine Platte mit dem 75-jährigen Komponisten David Axelrod aus Los Angeles zu machen? Muss Axelrod nicht selbst heilfroh sein, nachdem die Konten zuletzt hauptsächlich vom Geld gespeist wurden, das Dr. Dre oder DJ […] mehr…

  • Nitin Sawhney - Prophesy

    Nitin Sawhney – Prophesy

    Beyond nationality, beyond religion and beyond skin“ leitartikelte der Künstler auf seinem Album „Beyond Skin“. Also raus aus dem „Asian Underground“, hin zur global tanzbaren Popmusik. Und „Prophesy“ klingt wie die fast perfekte Umsetzung dieses Plans. Die indische Tradition bildet mit den Stücken „Sunset“, „Breathing Light“ und „Prophesy“ den Rahmen für diesen eklektischen Trip auf […] mehr…

  • Hip Hop

    Hip Hop

    The Liks X.O.Experience uoud/epio Die Scherzbolde und selbsternannten Schirmhetten der Anonymen Alkoholiker haben fürs vierte Album ihren Namen Tha Alkaholiks verkürzt. Ihr HipHop-Gebräu ist aber weiterhin so irrwitzig, als hätten James Brown, George Clinton und Dr. Dre zuviel gesoffen. 3,0 MC Solaar Cinqueme As (eastwest) Er ist der Souverän des französischen Rap, aber längst kein […] mehr…

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    Jazz

    Fredrik Lundin Overdrive Choose Your Boots (SIUNT/SUNNY MOON) Tieftönende Bläsersätze und Slideguitar-Klänge tragen bei zu durchweg originellen Arrangements, mit denen Frederik Lundin beweist, dass es ihn nicht nur als Saxer und Komponisten zu entdecken gilt Fusion-Jazz, bei dem alle sieben Songs ganz eigene Stimmungen, Klang- und Groove-Welten aufbauen? Dänen ist alles zuzutrauen, zumindest diesem Quintett […] mehr…

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    The Frank And Walters – Glass

    As time goes by. Mr. Noel Gallagher machte einst den Gitarren-Roadie für sie und fühlte sich darob zu Höherem berufen, ihr Debüt „Trains, Boats And Planes“ schaffte 1991 gleich die UK-Top 40, Radiohead machten damals das Vorprogramm für das Trio um die Linehan-Brüder. Doch wer fünf Jahre für den Nachfolger braucht, kann die große Karriere […] mehr…

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    Dziuks Küche – Hauptsache Wind

    Deutschsprachiger Blues in Deutschland – ein dunkles Kapitel Charlie Schreckschuss, Blueswurscht, Gebrüder Engel. Ungezählte zwölf Takte. Genug Zutrauen, die große alte Spielart auszubreiten und darauf die eigene Variante zu zeugen, entwickelte) hier zu Lande kaum wer. Da nimmt, wer mag, mit Stefan Stoppok vorlieb, der jedenfalls eigenen Stil hat Und dann steht einer wie Danny […] mehr…

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    Preston School Of Industry – All This Sounds Gas

    Solo-Album von Scott Kannberg, das an seine Band Pavement erinnert All This Sounds Like Pavement“ müsste der Titel des ersten SoloAlbums von Scott Kannberg eigentlich lauten. Der Mann, der bei einer der großartigsten amerikanischen Bands der letzten Dekade die zweite Gitarre bediente, macht es nämlich Stephen Malkmus nach und bringt unter anderem Moniker dieselbe Musik […] mehr…