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    The Incredible String Band – The Chelsea Sessions 1967

    Schwierige Geburt: 1967 aufgenommen, 1985 im Island-Archiv entdeckt (obwohl die ISB bis 1970 bei Elektra war), 1997 erstveröffentlicht, 2001 auch hier erhältlich. Mike Heron und Robin Williamson standen mit ihrem speziellen Folk-Verständnis – darin vergleichbar etwa mit Tyrannosaurus Rex – immer einige Meter neben der Schiene. Pling und schrumm, wie von Hans-Werner mit der Quelle-Wandergitarre, […] mehr…

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    Newport Folk Festival – Best OfThe Blues 1959-68

    VANGUARD Vorzügliche, aber armselig dokumentierte Auswahl großer Konzerte Das Ärgernis zuerst: Nirgends findet man bei diesem 3-CD-Set die Namen der Komponisten, Daten zu den Aufnahmen oder überhaupt Dokumentation irgendwelcher Art. Nur eines weiß der Autor der ziemlich pauschalen Liner Notes als Gewissheit zu berichten: dass von Mississippi John Hurt und Skip James bis Otis Spann […] mehr…

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    Syd Barrett – Wouldn’t You Miss Me? The Best Of Syd Barrett

    Wie der Titel dieses Samplers schon andeutet, ist „Dark Globe“ hier nicht in der auf „The Madcap Laughs“ veröffentlichten Version, sondern in der längeren, erst 1989 auf „Opel“ erschienenen „Folk“-Fassung zu hören. Dass letztere eine weit gelungenere gegenüber der ursprüngliche, mehr wie ein Demo anmutenden Aufnahme ist, dürfte sattsam bekannt sein. Weniger dagegen vermutlich, dass […] mehr…

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    The Searchers – Meet The Searchers

    Gelungene Midprice-Compilation mit vielen Hits der Liverpooler Searchers auf CD, eine endlose (und meist klanglich sehr tragische) Geschichte. Mit einem Hieb von fünf Einzel-CDs (zusammen 154 Tracks) wird jetzt zumindest klanglich Abhilfe geschaffen. Warum das Kopplungs-Konzept jedoch mit 1965 endet – unbegreiflich, denn Platz wäre zumindest noch für vier weitere Titel von 1966 gewesen, darunter […] mehr…

  • Madonna - True Blue

    Madonna – True Blue

    „Like A Virgin“: die Sünden der frühen Jahre mit Bonus-Tracks Wer nach dem Erfolg von „Holiday“ auf dem Debütalbum „Madonna“ (2,5) prophezeit hätte, dass Signorina Ciccone in kurzer Zeit vom Disco-Phänomen zur erfolgreichsten Pop-Ikone der nächsten zwei Dekaden mutieren würde, den hätte man eigentlich für verrückt erklären müssen. Aber auch das anfangs so dünne Kindweib-Stimmchen, […] mehr…

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    45 r. p.m

    BeachwoodSparks OnceWeWereTrees (HOUSTON PARTY/SUB POP) Deadheads werden es dementieren, doch es ist wahr: Die besten Westcoast-Bands beginnen mit demselben Buchstaben. Beach Boys, Byrds, Buffalo Springfield, Beau Brummeis. Reiner Zufall natürlich, ist nichts hineinzugeheimnissen. Seltsam immerhin, dass auch die aufregendste neue Combo aus California in die illustre Reihe passt. „Once We Were Trees“ soll die Wartezeit […] mehr…

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    Bill Wyman’s Rhythm Kings – Double Bill

    Ein Hobby nur, ein Outlet für angestaute Musikalität, mehr nicht. So sprach Bill Wyman noch unlängst über seine Rhythm Kings. Eine Feierabend-Band befreundeter Veteranen des britischen Rhythm & Blues. Eine Trilogie von Alben, ein paar Dutzend Gigs, gute Laune und das warme Manhat’s-noch-locker-drauf-Feeling. Doch irgendetwas ging schief. Die Platten liefen von Mal zu Mal besser, […] mehr…

  • Bob Dylan - Live 1961-2000 - Thirty-nine Years Of Great Concert Performances

    Bob Dylan - Live 1961-2000: Thirtynine Years Of…

    Eigentlich schon 40Jahre: eine halbherzige Compilation aus Japan mehr…

  • Spirit Caravan - Elusive Truth

    Spirit Caravan – Elusive Truth

    Da ist zunächst dieser Sound. So organisch, als atmeten die Songs, bassig, muffig-dumpf, furztrocken, eben so authentisch nach den Spätsechzigern klingend, dass man allein schon für diese akustische Mimikry seinen Hut ziehen müsste, wenn man einen hätte. Vbr allem die Gitarren dieses an den Rändern ausgefranste, immer etwas angestrengte, morbide, ja kaputte Fuzz-Gehuste, so als […] mehr…

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    Short Cuts von Oliver Hüttmann und Jan Wigger

    Waldeck The Niqhtqarden (BMG) Die Nacht Frauen. Sex. Und vor allem zu viele Drogen. Der Wiener Downbeat-Dandy schiendet durch surreale Soundszenarien aus karger Dub-Monotonie, erlesenen Melodien, schwülen Beats, hypnotischem Orgelleiern, eine Coverversion von King Crimson, Dark-Wave-Rock und dem wehmütigen Gesang vonjoy Malcolm. Bombast in Zeitlupe. Die Dekadenz der Depression. Wahnhafte Wirklichkeit Ein Fest 4,0 Soundtrack […] mehr…

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    John Phillips – Pay, Pack & Follow

    Seit gut einem Jahr bereits angekündigt und nun leider erst postum veröffentlicht: Die Stones-Kollaboration des menschlich (die Einlassungen seiner Tochter sind erschütternd) wie musikalisch erratischen Westcoast-Zampanos. Papa Johns erste und einzige Solo-LP, „The Wblfking Of LA“, war seinerzeit zu Unrecht auf taube Ohren gestoßen, seine Laufbahn als Rockstar schien vorzeitig beendet, als sich Phillips mit […] mehr…

  • Zoot Woman - Livinq In A Magazine

    Lässiger Name, den sich Les Rythmes Digitales-Chef Stuart Price da für sein Nebenprojekt ausgesucht hat. Die Assoziationen kommen schnell: Pistoleros, vielleicht Tigerfrauen, zumindest bitte etwas Erregendes. Doch begonnen wird erst einmal mit „It’s Automatic“, einem gepflegten Lounge-Pop-Versatz für die Cocktail-Bar. Dann ungläubiges Aufhorchen: „Information First“ hört sich doch glatt an, als stünde Nik Kershaw am […] mehr…

  • Global Village

    Global Village

    Yat-Kha AldynDashka iexil/indigo) Albert Kuvezin, Kehlkopfsänger par excellence, führt seine Band weg vom ruppigen Sibirien-Punk und präsentiert zwölf ausgefeilte Songs, in denen die lyrische Pferdegeige und das Tuva-Banjo in Harmonie neben E-Gitarre siedeln, Berichte über den sagenhaften Dschingis Khan neben Preisliedern auf Frauen und Pferde. Inbrünstig wird der milchige Wodka verherrlicht, und im „Traveler Song“ […] mehr…

  • Electric Light Orchestra - Zoom

    Electric Light Orchestra – Zoom

    ELO? Die Eagles in Pop. Die Beatles samt Pomp. Abba mit Bart Jeder hatte seine subjektive Art, Jeff Lynnes Vision geringzuschätzen. „I love (hat ELO“, sang Randy Newman, und wir grinsten uns eins. Maliziös! Deliziös! Der gute alte Randy. Später dann erklärte der Sarkast, er habe diese Zeile durchaus ernst gemeint Sicher, der ELO-Plunder sei […] mehr…

  • Tindersticks - Can Our Love...

    Tindersticks - Can Our Love…

    Wenn die Phantasie uns nicht täuscht, dann hausen die Tindersticks seit acht Jahren wie Grottenolme im Keller eines viktorianischen Theaters in Nottingham oder London, die Augen ans ständige Dunkel gewöhnt Ab und zu bringt ihnen jemand Zigaretten. Für menschliche Ohren ist ihre Musik eh nicht gedacht Zu weise, zerbrechlich und verstörend. Unberührt von den Zirkeln […] mehr…

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    Brian Setzer ’68 Comeback Special – Ignition!

    Swing war gestern, heute ist Rock ’n’Roll. So grandios kracht Brian Setzers Gretsch aus den Speakern, so explosiv ist sein neues Gemisch, dass evident wird: Dies, Cats’n’Kittens, ist ein Ausbruch. Ein Befreiungsakt. Sicher, auch das Brian Setzer Orchestra bot Freiräume für Fretboard-Fun, live zumal, doch hörte die Big Band auf den Gitarristen, folgte ihm, und […] mehr…

  • Hip Hop

    Hip Hop

    Ugly Duckling Journey To Anywhere (Xl.recordings) Das kleine Revi val der Next Scfiool hält an. Wie schon auf seinem Debüt „Fresh Mode“ spürt das kalifornische Trio weiterhin dem lockerwitzigen Reimfluss von De La Soul, der spartanisch gescratchten Jazz-Attitüde von Gang Star und den elastischen Loop-Melodien von A Tribe Called Quest nach. Eklektizismus ist hier ein […] mehr…

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    Crash Test Dummies – I Don’t Care That You Don t Mind

    Gemütliche Betrachtungen zu Country-Chansons und Steel Guitar Die Dramaturgie des Lebens ist bisweilen etwas zynisch. Da verliert Brad Roberts bei einem Autounfall fest sein Leben – und beschert den Crash Test Dummies nach erfolgter Genesung prompt das beste Album ihrer langen Karriere. Die seit dem 94er Erfolgsalbum „God Shuffled His Feet“)-i ins Stocken geraten war. […] mehr…

  • Bows - Cassidy

    Bows – Cassidy

    Mit seiner Gruppe Long Fin Killie hat Luke Sutherland drei höchst ersprießliche Alben veröffentlicht. Sensible Gratwanderungen waren das seinerzeit, musikalisch wie textlich stets blitzgescheit, nur für Dummköpfe provokativ. Sutherlands damaliges Hauptproblem: schwarz sein, homosexuell sein. 1999 trennten sich dann die Wege der vier Schotten. Sutherland schrieb einen Roman. Nun also die zweite Platte des neuen […] mehr…

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    The Pearlf ishers – Across The Milky Way

    D avid Scott ist ein Glückskind. Brian Wilson hat er schon getroffen und sich wertvolle Tips eingeholt, Hauptproduzent des außergewöhnlichen Beach Boys-Tribute-Albums „Caroline Now!“ war er auch, und seine spärlich bemessene Freizeit nutzte er, um Gedenkabende für Ennio Morricone und Serge Gainsbourg zu veranstalten. Nicht zu vergessen: die Pearihshers! Auch hier macht der umtriebige Schotte […] mehr…