• Hip Hop

    Hip Hop

    Ugly Duckling Journey To Anywhere (Xl.recordings) Das kleine Revi val der Next Scfiool hält an. Wie schon auf seinem Debüt „Fresh Mode“ spürt das kalifornische Trio weiterhin dem lockerwitzigen Reimfluss von De La Soul, der spartanisch gescratchten Jazz-Attitüde von Gang Star und den elastischen Loop-Melodien von A Tribe Called Quest nach. Eklektizismus ist hier ein […] mehr…

  • Ups..

    Crash Test Dummies – I Don’t Care That You Don t Mind

    Gemütliche Betrachtungen zu Country-Chansons und Steel Guitar Die Dramaturgie des Lebens ist bisweilen etwas zynisch. Da verliert Brad Roberts bei einem Autounfall fest sein Leben – und beschert den Crash Test Dummies nach erfolgter Genesung prompt das beste Album ihrer langen Karriere. Die seit dem 94er Erfolgsalbum „God Shuffled His Feet“)-i ins Stocken geraten war. […] mehr…

  • Bows - Cassidy

    Bows – Cassidy

    Mit seiner Gruppe Long Fin Killie hat Luke Sutherland drei höchst ersprießliche Alben veröffentlicht. Sensible Gratwanderungen waren das seinerzeit, musikalisch wie textlich stets blitzgescheit, nur für Dummköpfe provokativ. Sutherlands damaliges Hauptproblem: schwarz sein, homosexuell sein. 1999 trennten sich dann die Wege der vier Schotten. Sutherland schrieb einen Roman. Nun also die zweite Platte des neuen […] mehr…

  • Ups..

    The Pearlf ishers – Across The Milky Way

    D avid Scott ist ein Glückskind. Brian Wilson hat er schon getroffen und sich wertvolle Tips eingeholt, Hauptproduzent des außergewöhnlichen Beach Boys-Tribute-Albums „Caroline Now!“ war er auch, und seine spärlich bemessene Freizeit nutzte er, um Gedenkabende für Ennio Morricone und Serge Gainsbourg zu veranstalten. Nicht zu vergessen: die Pearihshers! Auch hier macht der umtriebige Schotte […] mehr…

  • Short cuts

    Short cuts

    Kinky Friedman & Little Jewford Classic Snatches from Europe 70 Minuten Songs und Sarkasmus vom texanischen Unikum mit seinem alten Sparringspartner und Punching-BalL k. d. lang kriegt ihr Fett weg, die Deutschen, Schwule, Juden, reiche Rancher und Arschlöcher aus El Paso. Politically correct it certainly ain’t. Aber unterhaltsam. Die Sottisen sitzen, obwohl der Kinkster seine […] mehr…

  • Mary Gauthier - Drag Queens In Limousines

    Mary Gauthier – Drag Queens In Limousines

    Was soll danach noch kommen? Sie hat ihr Herzblut ausgeschüttet, ihre Lebensgeschichte erzählt, ihren Gospel gesungen. Dies ist der Soundtrack der bösen, gruseligen Wirklichkeit, hautnah zum Mitsummen. Dies sind haarsträubende bis lapidare Anekdoten aus der Welt hinterm Glamour, und sie klingen erstaunlich angenehm, fast schmusig. Doch die Texte! Ein Mädchen, das der Mama mit 15 […] mehr…

  • Gorillaz - Gorillaz

    Gorillaz - Gorillaz

    Damon Albarns virtuelle Comic-Band zwischen Pop und HipHop mehr…

  • alternativen

    alternativen

    -/3>U.S.Maple AcreThrills Unbeugsam und kompromisslos geht das US-Quartett in die vierte Runde zur absoluten Dekonstruktion der Rockmusik im traditionellen Band-Format. Doch allein darum geht es offenbar nicht, denn arhythmisches Zusammenspiel von Sänger, Gitarre, Bass und Schlagzeug haben sie schon auf den vorigen Platten ausgiebig zelebriert. Vbn daher sollte das Album als eine Sammlung von Songs […] mehr…

  • Ups..

    BonJovi – One Wild Night – Live 1985 – 2001

    Mal angenommen, BonJovi wäre Ihre Lieblingsband. Gut, das ist eine schwere Aufgabe, aber mit viel Phantasie durchaus lösbar. Sie haben also ein, zwei Dutzend Konzerte gesehen im Laufe der vergangenen 15 Jahre, die Studioalben liegen natürlich im Regal. Dazu horten Sie noch viele rührend amateurhaft bedruckte Kassetten, auf denen steht: „BonJovi, 22.12.88, Munich“ oder „Bon […] mehr…

  • Weezer

    Weezer

    Als Weezer vor rund sieben Jahren mit ihrem von Fans liebevoll „das blaue Album“ genannten Erstling mitten in die Nachwehen der Grunge-Hysterie platzten, müssen sie auf die landläufige Musikszene wie eine Begegnung der dritten Art gewirkt haben. Larmoyant war gar nichts an den vier Stubenhockern, die allesamt aussahen wie Pfadfinder und Musik machten, als hätten […] mehr…

  • Ups..

    John Mayall & Friends – Along Forme Ride

    The bigger the fool, die harder the fall.“ Dass der Blues immer noch schöne, gute und unendlich wahre Syllogismen aus der gitarrenbewehrten Hüfte schießen kann, belegt schon der erste Satz auf John Mayalls (wahrscheinlich) 44. Album. Er erscheint ähnlich konturenreich in Stein gemeißelt wie der Bluesbreaker, der ihn zum Besten gibt – auch wenn der […] mehr…

  • Friends Of Dean Martinez - Wichita Lineman

    Friends Of Dean Martinez – Wichita Lineman - Die Ahnen von Calexico hängen…

    Ist das tatsächlich die „Band, die Giant Sand oder Calexico erst ermöglichte“, wie das Info gleich stolz verkündet? Na, lassen wir die Kirche mal im Dorf bzw. die Kakteen in der Wüste. Ein erratischer Kraus- und Kreativkopf wie Howe Gelb brauchte niemanden, um möglich zu werden – das ist allein schon chronologisch Unsinn. Joey Burns […] mehr…

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    Stereo MGs – Deep Down And Dirty

    Man hätte vermuten können, sie seien tot, so abrupt und absolut waren die Stereo MCs nach dem Erfolgsalbum „Connected“ aus der Öffentlichkeit verschwunden. Einmal wurde denn auch so nebenbei gemunkelt, Rob B wäre an Drogen verendet. Da hatte man jedoch nicht mal mehr Lust, dem Gerücht nachzugehen. Der magere Rapper und Sänger sah ja ohnehin […] mehr…

  • Ups..

    Jazz

    Charlie Haden Nocturne (verve/universal) Seit Jahren schon auf dem Nostalgie-Trip, wendet sich der Bassist Charlie Haden klassischen Boleros zu. Übers hemmungslose Ideensprudeln lang schon hinausgewachsen, assistiert sein kubanischer Piano-Partner Gonzalo Rubalcaba stets nah an der Melodie. Gäste wie der Saxofonist Joe Lovano beharren gelegentlich auf mehr Improvisationsfreiheit bei dieser innig-verfiihrerischen Nachtmusik im Geiste von Hadens […] mehr…

  • Janet Jackson - All For You

    Janet Jackson – All For You

    Im Idealfall hatte sie immer beides, die Alben und die Singles. Mit „Control“ und „Nasty“ und Jimmy Jam 8C Terry Lewis stieß sie 1986 in Minneapolis die Tür zur biografischen und künstlerischen Emanzipation weit auf, so weit, dass noch Jahre später der wundervolle Slick-Funk von „That’s The Way Love Goes“ hindurchschlüpfen und den Sommer von […] mehr…

  • Short cuts

    Short cuts

    Ji Avignon Neoangin (wonder/EFA) Die Musik Avignons ist wie seine Bilden bunt, detailversessen, naiv und manchmal doch ein bisschen zynisch. Oft singt der Berlin«; als gälte es, Mark E. Smith zu beerben, sein Low-Fi-Pop ist dabei durchaus modern. 3,5 Robin Gruben Treibzeit icolumbia/sony) „Hobby: Eitelkeit Berufswunsch: Popstar“, gibt der Hamburger zu Protokoll. Wenn da Zweiteres […] mehr…

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    RonSexsmith – Blue Boy

    I wonder how can this song survive?“ fragt Ron Sexsmith gleich zum Auftakt seines vierten Albums. Und gibt dann noch emphatisch zu bedenken, dass doch auf jeden, den wir hören dürfen, schon etliche Totgeburten gekommen sind. Dass den Kanadier die Finalität seines Werks umtreibt, dürfte zunächst mal naheliegende Gründe haben. Wobei es kaum jemanden überraschen […] mehr…

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    Tool - Lateralus

    Beim ersten Mal tat’s noch weh: Tool inszenieren wieder das Grauen. Man will nicht glauben, dass es nun tatsächlich auf dem Tisch liegt. JLateralus“, das neue Werk von TooL Dass es noch einmal ein Album dieser Band geben würde, schien in den vergangenen fünf Jahren seit ihrem Meisterwerk „Aenitna“ ungefähr so wahrscheinlich wie die Rückkehr […] mehr…

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    India Arie – Acoustic Soul

    Zunächst die Vorbeugung vor den R&B-Altvorderen, vor Sam und Marvin und Donny. Später wird sie auch noch demonstrativ den Jazzund Blues-Hut ziehen vor Dizzy und Jimi und Stevie Ray und Bessie Smith und Charlie Patton und Karen Carpenter und.« Doch dann nimmt sich die Mittzwanzigerin aus Atlanta gleich die schnöde Gegenwart vor. „Tm not die […] mehr…

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    Roots von Jörg Feyer

    Marcia Ball Presumed Innocent (ALLIGATOR/EDEL CONTRAIRE) Das große Herz in Texas, die schmalen Hüften in Louisiana: Piano-Lady Marcia Ball verkörperte immer das best ofboth worlds der musikalischen Grenzgängerin. Ob sie damit bei einem reinen Blues-Label auch kommerziell reüssieren kann, muss sich erst noch weisen. Puristischer als gewohnt kommt ihr Alligator-Debüt jedenfalls nicht daher. Sonny Landreth […] mehr…