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    Shadow Of The Vampire – Regie: E. Elias Merhige

    (Start 21.6.) Er hat das hagere Gesicht eines alten, gerupften Vogels. Die Nase unter dem kahlen Schädel ist grotesk gekrümmt wie ein Schnabel, die Augäpfel liegen in tiefen, dunklen Höhlen. Seine Hände sind meist vor der Brust gekreuzt, und manchmal zuckt er erregt mit den dürren Finger, die in langen, krallenartigen Nägeln enden, und stößt […] mehr…

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    DVD

    CHRISTINA AGUILERA My Ref lection (Icestorm) Sechs verschiedene Outfits – von der Eisprinzessin bis zum HipHop-Girlie, aber auf jeden Fall hübsch bauchfrei – zeigt Aguilera in insgesamt nur 65 Minuten. Neben kurzen Interview- und Behind-the-scenes-Segmenten tritt sie vor einer rasenden Menge von US-Teenagern auf und präsentiert ihre eigenen Hits, diverse Weihnachtslieder und – noch schlimmer […] mehr…

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    Drucksachen

    „ANGRY BLONDE – WEISSE WUT“ (Hannibal Verlag, 50 Mark) wurde „gemacht von Slim Shady, im Geiste von Marshall Mathers, gesehen durch die Augen von Eminem, alles klar?“ Ein knappes, lobhudeliges Vorwort von Jonathan Shecter, dem Herausgeber der HipHop-Postille „The Source“, am Ende ein Lexikon, das die Namen der Subjekte und Substanzen listet, die Eminems Reime […] mehr…

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    The Action – Action Packed - CD-Guide für Einsteiger

    Wir haben diese Reihe schon oft genannt: Artwoods, V.I.P.s, Eyes und eben The Action; ganz hervorragende UK-Bands der 60er Jahre, die aber mangels Hit(s) völlig unverdienterweise in der zweiten Populantäts-Liga verkümmern mussten. Ein Paul Weller und (ooops) Phil Collins waren/sind nicht zufällig von diesem Quintett begeistert. Spitzen-Sänger Paul King stand vor einer Crew, die ein […] mehr…

  • Dusty Springfield - Love Songs

    Dusty Springfield - Love Songs

    Keine Billig-Compilation: feine Liebeslicdcr von der Sanges-Queen Der Flach-Titel verheißt, Abzocke“, dem ist aber nicht so – vor allem aus US-Sicht: Diverse der insgesamt 16 Titel sind dort noch nie zu haben gewesen, doch auch hiesige Käufer erhalten vier bisher unveröffentlichte Tracks („The Richest Girl Alive“, „Summer Love“, „O-o-o-h Child“, „Something For Nothing“) sowie einen […] mehr…

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    TheWailers – Catch A Fire - Catch A Fire ISLAND/UMIS

    Es war so ziemlich die cleverste Idee, die Island-Boss Chris Blackwell jemals hatte, als er die Wailers unter fertrag nahm und statt ein paar neuer Singles ein komplettes Album in Auftrag gab. Dafür hatten Bob Marley und Peter Tosh zwar nicht genügend neue Songs parat, aber doch ein paar ganz hervorragende ältere wie das zuvor […] mehr…

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    Elvis Presley – Elvis Presley’55 - Elvis Presley’55 GET BACK/CARGO

    Nashville hatte die „Grand Ole Opry“, Dallas das „Big D Jamboree“, doch die wagemutigste und wildeste Radio-Show der frühen Fifües kam aus Shreveport, Louisiana: Von KWKH, einer weit reichenden 50 000 Watt-Station gesendet, bot „Louisiana Hayride“ nicht nur wöchentlich bestes Entertainment für Hillbillies landesweit, sondern riss musikalische Barrieren ein und brachte Künstler in Honky Tonks […] mehr…

  • James Brown - Live At The Apollo

    James Brown - Live At The Apollo

    Nicht zu toppen:James Brown's sagenhaftes Soul-Feuer von 1962 mehr…

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    Golden Earing – FullyNaked

    Vor Jahren, als „unplugged“ der letzte Schrei war und mittels Übersättigung schnell in die Grütze geritten wurde, rutschte eine Klasse-Veröffentlichung weitgehend am internationalen Markt vorbei: „The Naked Truth“ Von Golden Earring (wer wollte die noch hören?) war besser als 90 Prozent dessen, was in die Schlagzeilen kam. Häppchenweise legten die taufrischen Haudegen George Kooymans, Rinus […] mehr…

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    John Kay & The Sparrow – Collectors Item

    Ein gar nicht schlechtes Album der späteren Steppennolf von 1967 Bei Frühwerken später bekannt gewordener Bands läuten meist zu Recht die Alarmglocken (Pigeons/Vanilla Fudge, Golliwogs/CCR und so weiter) – hier ist das anders. Die kanadischen Steppenwölfe in spe haben 1967 insgesamt 20 Tracks eingespielt, mit denen sich auch heute noch erhobenen Hauptes antreten lässt. Das […] mehr…

  • Short cuts

    Short cuts

    Wreckless Eric Greatest Stiffs (Metro) Eric Goulden stand stellvertretend für den neuen Charme und den frischen Wind, den das Stiff-Label ab Ende der 70er Jahre auf die UK-Szene pustete. Einen Hit hatte er nie – dennoch gehören einige seiner Eigenkreationen zu den wohl besten Stift-Tracks überhaupt: „Whole Wide World“, „Walking On The Surface Of The […] mehr…

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    The Eastern Dark – Where Are All The Single Girls?

    Im Jahr 1985 waren The Eastern Dark eine hoffnungsvolle Band aus Sydney, die ihren Punk-Background mit schmissigen Pop-Melodien aufzuwerten wusste und kurz vor einer internationalen Karriere stand. Dieser Traum endete schnell, denn im März 1986 kam ihr Tourbus von der Straße ab und stürzte in ein ausgetrocknetes Flussbett. Drei der vier Insassen überlebten schwer verletzt, […] mehr…

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    Roy Orbison – Orbison 1955-1965

    Immer schon zu alt: das erfolgreiche Frühwerk des großartigen Sängers Anderslautenden Gerüchten zum Trotz war es nicht Bill Haley, sondern Roy Orbison, der immer schon zu alt aussah, als dass er es je zum Teenie-Idol bringen konnte. Mit seinem Silberblick, dem Babyspeck und der ziemlich gewöhnungsbedürftigen Frisur hatte er gegen gut aussehende junge Leute wie […] mehr…

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    TheMonkees – MusicBox

    Wenn die Jungs beim „All Music Guide“ den Monkees doppelt soviel Platz einräumen wie Moby Grape und Otis Redding, Love und Television, hat das vor allem damit zu tun, dass man bei Rhino seit vielen Jahren eifrig und erfolgreich an der Legende strickt, dass es sich hier um genuine Ikonen der amerikanischen Populärkultur handle. Annähernd […] mehr…

  • Tim Buckley- Morning Glory

    Tim Buckley - Morning Glory

    Vorbildlich: 2-CD-Box mit dem essentiellen Werk des Amerikaners mehr…

  • Hip Hop

    Hip Hop

    RunDMC – Crown Royal (arista/bmo) Die RapKrone tragen die Schwergewichte aus Queens höchstens noch heimlich, noch immer aber ihre Adidas und Hütchen. Und als legendäre Wegbereiter werden sie auch gerne noch hofiert Auf ihrem ersten Album seit 1993 sind es neben Jermaine Duprai, Nas, Method Man und Prodigy Of Mobb Deep nun auch Weiße wie […] mehr…

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    The Black Crowes – Lions

    Etwas schludriger, notwendiger Neuanfatig mit Produzent Don Was In einem jiddischen Theater in New York haben die Black Crowes ihr neues Album aufgenommen, der intimen, audientischen Atmosphäre wegen, und sich im Bühnenambiente auf die Jagd nach der Inspiration, dem alten Phantom, gemacht. Die Zeichen stehen auf Wandel – mit neuem Plattenvertrag in der Tasche und […] mehr…

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    Spoon – Girls Can Tel

    Bands, aus allen Ecken quellen Bands. Wie verdammter Hefeteig. Der Großteil jämmerlich aufgemachte Limp Bizkit-Klone mit aufgepinselten Tätowierungen. Endstation Pimmelpiercing. Doch nun legen Spoon ihr europäisches Debüt auf die Wunden, die der Preis für sensiblen Geist und ebensolche Witterung sind. Der schön produzierte Opener „Everything Hits At Once“ gibt schon mal die Marschrichtung vor: Substanziell […] mehr…

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    Thomas D- Lektionen in Demut

    Wie einen Schatten hat Gott den Menschen erschaffen. Doch wer soll ihn richten, wenn die Sonne untergegangen ist? Möglicherweise ja Thomas D. Die Flügel sind ohnehin schon lange auf den Rücken tätowiert, nun ist auch die dazu passende Gedankensilhouette im Kopf: „Ich halte das wunderbare Gleichgewicht aller Planeten und Sterne im Raum“. Was er damit […] mehr…

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    Roland Orzaba – Tomcats Screaming Outside

    Zwölf Jahre nach dem monumentalen „Seeds Of Lore „-Album, der folgenden Trennung von Partner Curt Smith und zwei eher müden Tears For Fears-Alleingängen namens „Elemental“ (1993) und „Raul And The Kings Of Spain“ (1995) will Roland Orzabal es nun noch einmal wissen. Und das erstmals als Solokünstler auch unter eigenem Namen. Dabei sollen dem etwas […] mehr…